Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Freenet: Reif für eine Gegenbewegung?

Freenet ist der größte netzunabhängige Anbieter von Dienstleistungen und Produkten aus dem Bereich mobile Sprach- und Datendienste in Deutschland. Dabei erfolgt die Vermarktung der Dienstleistungen der Deutschen Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland unter eigenem Namen und auf eigene Rechnung. Daneben vermarktet freenet unter eigenem Namen auch die Originaltarife der deutschen Mobilfunknetzbetreiber.

Zudem werden innovative digitale Anwendungen rund um Home Automation und Home Security, Health, Datensicherheit, Enter- und Infotainment angeboten, inklusive Smartphones, Tablets, Notebooks und Zubehör.
Mit der Gravis-Computervertriebsgesellschaft mbH gehört einer der größten unabhängigen autorisierten Apple-Händler in Deutschland zum Konzern. Die Gesellschaft entstand Anfang März 2007 aus der Fusion der beiden TecDax-Werte mobilcom AG und freenet.de AG.

Es könnte besser laufen

Die langfristige Entwicklung kann man als durchwachsen bezeichnen. In den Jahren 2010 bis 2014 ist der Umsatz von 3,34auf 3,02 Mrd. Euro gefallen. Seitdem geht es bergauf und die Einnahmen erreichten im Vorjahr 3,51 Mrd. Euro.
Der Gewinn entwickelte sich in diesem Zusammenhang deutlich besser, stagnierte aber zwischen 2013 und 2016 weitgehend. Im Vorjahr wurde dann nach 2009 erstmals wieder ein Ergebnis von über 2,00 Euro je Aktie erzielt.
Man kann hier also keineswegs von schnellem oder stetem Wachstum sprechen.

Jüngstes Quartal und Ausblick

In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnte Freent einen Umsatz von 873,7 Mio. Euro verbuchen, ein Anstieg um 4,2% zum Vorjahr. Das Ergebnis kletterte von 0,35 auf 0,39 Euro je Aktie und der freie Cashflow stagnierte bei 54,8 Mio. Euro weitgehend.

Die Prognose für das Gesamtjahr wurde bestätigt. Freenet erwartet weiterhin eine leichte Zunahme des Kundenbestands, des Umsatzes und des Ergebnisses.
Darüber hinaus wurde eine Ausschüttung von 1,65 Euro je Aktie beschlossen, was einer Dividendenrendite von rund 7,4% entspricht. Wie auch in den Vorjahren hat das Unternehmen somit einen Großteil des Gewinns an die Aktionäre weitergereicht.

Freenet kommt derzeit auf ein KGV von 10 und ein KGVe von 11,7 für das laufende Geschäftsjahr. Beide Werte sind niedriger als in allen Jahren nach 2012.
Trotz des verhaltenen Wachstums scheint die Bewertung, vor allem aufgrund der hohen Dividende daher fair.

Charttechnischer Ausblick

Durch den Kurssturz der ist die Aktie auf eine markante Unterstützungszone zwischen 21,50 und 22,00 Euro zurückgekommen. Hier wurde der Wert in der Vergangenheit bereits mehrfach aufgefangen, so zum Beispiel Mitte 2016.
Darüber hinaus gibt die Kerze des Vortages doch einigen Grund zur Hoffnung. Kann der genannte Unterstützungsbereich gehalten werden, besteht durchaus die Chance auf eine Erholung in Richtung 23,80 Euro. Darüber würde sich das Chartbild deutlich aufhellen.
Ein Einbruch unter 21,50 Euro wäre hingegen äußerst problematisch und würde zu einem bedeutenden Verkaufssignal führen.

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