Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Deutsche Pfandbriefbank: 9,6% Dividende und Prognose angehoben

Die Deutsche Pfandbriefbank unterstützt Immobilienunternehmen, Institutionen und Immobilienfonds bei Finanzierungsprozessen von Gewerbeobjekten wie Bürogebäuden und Einzelhandelsimmobilien.
Daneben werden auch für öffentliche Investitionen, wie den kommunalen Wohnungsbau, Infrastrukturprojekte oder öffentliche Einrichtungen Finanzierungslösungen angeboten.

Dividendenrendite schießt in die Höhe

Es ist ein stabiles und langfristig ausgerichtetes Geschäft, denn die Finanzierung von Immobilien läuft im Normalfall über Jahrzehnte.
Es ist also durchaus erstaunlich, wenn sich eine Aktie aus diesem Segment binnen kürzester Zeit nahezu halbiert.

Dadurch ist die Dividendenrendite in die Höhe geschossen und liegt aktuell bei 9,6%. Grund genug, um die Gesamtsituation genau unter die Lupe zu nehmen.

Ist die Dividende sicher?

Das ist natürlich die Kernfrage, denn wegen hohem Wachstum kauft man die Aktie nicht.

Die Antwort ist ein klares Jein.

Der Umsatz des Unternehmens ist seit Jahren rückläufig und auch seit Gewinn sinkt seit 2015 sukzessive.
Kann man den Schätzungen glauben, sollte sich das bis mindestens 2020 fortsetzen.

Nach einem Ergebnis von 1,35 Euro je Aktie im Geschäftsjahr 2017, dürften 2018 nur noch 1,16 Euro je Aktie erzielt werden, in den Folgejahren 1,02 und 1,00 Euro je Aktie.

Das reicht aber dennoch aus, um die Dividende von 88 Cent zu finanzieren. Bis 2020 dürfte die Ausschüttung dann auf 80 Cent sinken.

Die Dividende scheint also sicher zu sein, sinkt aber. Kauft man jetzt die Deutsche Pfandbriefbank, läge die Dividendenrendite 2020 noch immer bei 8,7%.

Die nächste Ausschüttung dürfte kurz nach der Hauptversammlung am 07. Juni erfolgen.

Wie kam es zum Kurseinbruch?

An den Zahlen lassen sich keine Probleme ablesen. Ganz im Gegenteil, die Geschäftsentwicklung war zuletzt so gut, wie seit Jahren nicht mehr. Einzig das Neugeschäft enttäuschte etwas.

In den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres legte der Zins- und Provisionsüberschuss von 304 auf 338 Mio. Euro zu. Gleichzeitig sanken die Verwaltungskosten um 5 Mio. Euro.
Das Vorsteuerergebnis kletterte um 10% auf 171 Mio. Euro.

Die Gewinnerwartungen für 2018 wurden im Jahresverlauf sogar zweimal angehoben, insgesamt von 150-170 auf 205-215 Millionen Euro.

Charttechnik

Die Aktie ist an einem interessanten Punkt angekommen. Zwischen 8,00 und 8,50 Euro liegt die maßgebliche Unterstützung der letzten Jahre und wie es scheint, wurde dieser Bereich von den Bullen verteidigt.

Daraus lässt sich entsprechendes Kurspotenzial bis 10 Euro ableiten. Oberhalb von 10,40 Euro kommt es zu prozyklischen Kaufsignalen.

Chart vom 16.01.2019 Kurs: 9,19 Kürzel: PBB - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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