Aurubis Aktie aktuell Aurubis: Kommen jetzt Anschlusskäufe, wäre mehr drin, aber …

News: Aktuelle Analyse der Aurubis Aktie

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Aurubis
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Zur Aurubis Aktie

Der vor allem auf den Kupferbereich spezialisierte Metall-Verarbeiter Aurubis (ehemals Norddeutsche Affinerie) meldete am gestrigen Nachmittag, dass man angesichts der vorläufigen Zahlen zum ersten Geschäftsquartal 2020/2021 (Geschäftsjahresende 30. September) bereits jetzt die Gewinnprognose für das Gesamtjahr erhöht. Das ist frühzeitig, überraschend und darüber hinaus war es eine ziemlich markante Korrektur der Prognose:

Statt der ursprünglich für 2020/2021 angepeilten 210 bis 270 Millionen Euro Gewinn vor Steuern (EBT oder Earnings Before Taxes) sieht Aurubis jetzt eine Spanne zwischen 270 und 330 Millionen Euro. Den ROCE (Return On Capital Employed, quasi die operative Gewinnmarge) erhöhte das Unternehmen auf eine Range zwischen 9 und 12 Prozent nach 8 bis 11 Prozent zuvor. Basis dieser Meldung waren die ebenfalls kommunizierten, vorläufigen Ergebnisse zum ersten Geschäftsquartal 2020/2021, also der Monate Oktober bis Dezember. Da stieg der Gewinn auf 81 Millionen Euro nach (um negative Sondereinflüsse bereinigten) 65 Millionen im Vorjahr. Die Reaktion der Marktteilnehmer war ein Kurssprung um 5,84 Prozent, der das Tor zu weiteren Kursgewinnen aufstieß, denn:

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Aurubis Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Sie sehen im Chart, dass die Aktie dadurch einen weiteren Test des mittelfristigen Aufwärtstrends erfolgreich absolvierte und knapp über das letzte Zwischenhoch (69,84 Euro) gelaufen ist. Würden jetzt umgehend Anschlusskäufe und damit ein signifikanter Ausbruch auf neue Hochs kommen, wäre leicht noch einiges für die Aktie drin, immerhin läge der nächste wirklich nennenswerte Widerstand darüber erst bei 78,98 Euro, darüber ginge es dann um das bisherige Rekordhoch von 86,80 Euro, beide Chartmarken gehen auf das Jahr 2018 zurück. Aber Aurubis hat einen nicht unmittelbar sichtbaren „Guide“, den man nicht außer Acht lassen sollte: der Kupferpreis.

Chart vom 21.01.2021, Kurs 69,98 Euro, Kürzel NDA1 | Online Broker LYNX

Dass das Unternehmen derzeit so stark dasteht, liegt entscheidend an der immensen Hausse des Kupferpreises, der so hoch notiert wie seit acht Jahren nicht. Kupfer hat seit vergangenen März immens zugelegt, wobei die starke Nachfrage in Kombination mit einer massiven Long-Spekulation ein wieder erstarkendes, weltweites Wachstum vorwegnimmt, das sich bislang nur in Teilen der Welt, z.B. in China, wirklich etabliert hat. Kupfer könnte also durchaus auch einmal scharfe Korrekturen zeigen, die dann auch auf Aurubis ausstrahlen würden. Aber:

Rohstoffpreise vorherzusagen kann man sich eigentlich sparen, zu unwägbar sind dort die zahlreichen Einflussfaktoren. Und wenn man nicht weiß, wann das Fallbeil zuschlagen könnte, wäre es sinnvoll, sich für das Trading der Aurubis-Aktie konsequent auf die Charttechnik zu stützen, insbesondere, weil diese mit dieser auffälligen, bereits erfolgreich getesteten mittelfristigen Aufwärtstrendlinie eine taugliche Orientierung bietet, die mit aktuell 63,30 Euro auch nicht zu weit vom aktuellen Kursniveau entfernt ist.

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Ronald Gehrt, Chart- & Fundamentalanalyst | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der Aurubis Aktie

Aurubis ist einer der weltweit führenden Kupferproduzenten und Kupferrecycler.

Das Unternehmen stellt aus Kupferkonzentrat und Recyclingmaterialien hochreines und hochwertiges Kupfer her. Altkupfer und diverse andere Recyclingmaterialien werden so wieder dem Wirtschaftskreislauf zugeführt.

Dr. Kupfer

Kupfer gilt als einer der zuverlässigsten Wirtschaftsindikatoren, da das Material in nahezu jeder modernen Gerätschaft steckt.

Kühlt sich die Konjunktur ab, sinkt der Preis und umgekehrt.

Der Kupferpreis zeigt meist schon lange im Voraus, was man anhand von Wirtschaftsdaten erst Monate später erkennen kann.

Dieses Jahr

Das galt übrigens auch im Jahr 2020. Kupfer kam bereits Ende Januar unter Druck, mehr als vier Wochen bevor die Aktienmärkte abstürzten

Ende März vollzog Kupfer allerdings eine komplette Trendwende. Seitdem ist der Preis um mehr als 50% gestiegen.

Ich hatte erst kürzlich auf die außerordentliche Stärke von Industriemetallen hingewiesen: Industriemetalle teurer als vor der Krise

Es ist wirklich erstaunlich, aber Industriemetalle wie Kupfer sind inzwischen teurer als vor der Corona-Krise. Vor wenigen Monaten hätte das wohl niemand für möglich gehalten.

Der Kupferpreis war seit einem halben Jahrzehnt nicht höher. Bedeutet das, dass wir unmittelbar vor einem spürbaren wirtschaftlichen Aufschwung stehen?

Niemand kann diese Frage mit Sicherheit beantworten. Dr. Kupfer spricht aber dafür.

Womöglich wird es nach Corona erhebliche Nachholeffekte geben und die Inflation zieht endlich an.
Für manch einen überschuldeten Staat oder Haushalt ist das ohnehin die letzte Hoffnung.

Was das für Aurubis bedeutet

Selbstverständlich würde sich das positiv auf das Geschäft von Aurubis auswirken und darauf spekulieren immer mehr Anleger.

Rückblickend muss man aber sagen, dass sich diese Hoffnungen in den vergangenen zehn Jahren immer wieder zerschlagen haben.
Die Aktie hat einige beeindruckende Rallyes hingelegt, ist am Ende aber immer wieder in den Bereich um 40 Euro zurückgekehrt.

Denn tatsächlich stagnierten Umsatz, Gewinn und Cashflow in diesem Zeitraum weitgehend.
Seit 2010 kletterte der Umsatz lediglich von 9,87 auf 10,76 Mrd. Euro. Inflationsbereinigt sind die Einnahmen gesunken.

Daher waren die Margen auch rückläufig. Das Ergebnis ist von über 8,00 auf zuletzt 4,24 Euro je Aktie gesunken.
Beim freien Cashflow sieht es nicht besser aus, denn das Geschäft ist durchaus kapitalintensiv.

Die Bilanz sieht allerdings gut aus, man hat keine überbordenden Schulden.

Aktuelle Lage und Ausblick

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres ist der Umsatz um 2% gestiegen. Das Ergebnis lag bei 4,18 Euro je Aktie.
Ein Großteil des Gewinns, 3,47 je Aktie, wurde aber im dritten Quartal erzielt.

Betrachtet man das große Bild und die vorherrschenden Bedingungen Anfang des Jahres, ist das Ergebnis in Summe vergleichsweise gut.

Wirklich interessant werden aber das laufende und die kommenden Quartale. Seitdem Aurubis die letzten Zahlen vorgelegt hat, ist der Kupferpreis um knapp 25% gestiegen.

Rekordgewinn möglich

Bleibt der Preis des Industriemetalls so hoch, oder steigt sogar noch weiter, dürfte der Gewinn von Aurubis spürbar zulegen.
Man konnte diesen Effekt im letzten Quartal bereits eindrucksvoll beobachten.

Das hat einen einfachen Grund. Kosten wie Personal, Wartung, Verwaltung & Co. bleiben gleich, auch wenn der Kupferpreis steigt.
Dementsprechend legt die Profitabilität überproportional zu.

Es wäre also durchaus denkbar, dass Aurubis sehr starke Quartale ins Haus stehen. Das könnte den Kurs beflügeln.
Für langfristige Investoren ist die Aktie wohl eher nichts, für Trader sieht es allerdings gut aus.

Die Zahlen zum vierten Quartal und dem Geschäftsjahr 2019/2020 sollen am 9. Dezember veröffentlicht werden.

Chart

Aurubis ist über 62 USD ausgebrochen und hat ein Kaufsignal ausgelöst.
Kommt es zu einem Rücksetzer auf dieses Niveau, würde sich an dieser Stelle ein Longtrade anbieten.

Ein weiteres prozyklisches Kaufsignal ergäbe sich über 70 Euro.

Chart vom 01.12.2020 Kurs: 68,82 Kürzel: NDA1 - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 01.12.2020 Kurs: 68,82 Kürzel: NDA1 – Wochenkerzen

Aurubis ist einer der weltweit führenden Kupferproduzenten und Kupferrecycler. Das Unternehmen stellt aus Kupferkonzentrat und Recyclingmaterialien hochreines und hochwertiges Kupfer her. Altkupfer und diverse andere Recyclingmaterialien werden so wieder dem Wirtschaftskreislauf zugeführt.

Dr. Kupfer

Kupfer gilt als einer der zuverlässigsten Wirtschaftsindikatoren, da das Material in nahezu jeder modernen Gerätschaft steckt. Jedem Anleger, der sich mit makroökonomischen Überlegungen beschäftigt, kann ich nur nahelegen, immer ein Auge auf den Kupferpreis zu haben. Unter dem Strich läuft der Kupferpreis seit mehr als einem Jahrzehnt seitwärts. Das sagt sehr viel über den Zustand der Weltwirtschaft aus. Sollte sich die Konjunktur in den kommenden Monaten weniger gut entwickeln, als bisher angenommen, könnte das weitere Probleme verursachen.

Wie wirkt sich das aus?

Für Aurubis ist ein stabiler Preis zwar akzeptabel, aber sicher nicht erfreulich. Der Umsatz des Unternehmens stagniert seit mehr als zehn Jahren und pendelt weitgehend um 11 Mrd. Euro. Das Problem ist aber, dass in diesem Zeitraum natürlich die Kosten gestiegen sind. Maschinen sind heute teurer als damals, die Löhne höher. Dementsprechend ist die operative Marge tendenziell rückläufig und mit 2-3% problematisch niedrig. Der Cashflow schmilzt zusehends dahin und nahezu alle erwirtschafteten Mittel müssen umgehend reinvestiert werden – ohne erkennbaren Mehrwert. Das Geschäft hat also eine ganze Reihe von Charakteristiken, die man sich als Investor nicht wünscht. Daher ist die Aktie auch ein Underperformer. Abgesehen von der Dividende war für Anleger nicht viel zu holen. Die Rendite liegt derzeit bei 2,2%. Viel ist es nicht. Wirkliche Abhilfe und eine deutliche Verbesserung der Unternehmenszahlen wird es nur geben, wenn der Kupferpreis nachhaltig steigt.

Zocker und die Schwerkraft

Von der Tatsache, dass Aurubis keinerlei Wachstum verzeichnet und die Zahlen immer bestenfalls mittelprächtig waren, haben sich Zocker nie abhalten lassen. Es ist geradezu erstaunlich, welche Handelsspanne die Aktie in einem Zeitraum abgearbeitet hat, in dem fundamental quasi nichts passiert ist. Gleichzeitig zeigt sich aber auch, dass sich die Schwerkraft nicht aushebeln lässt. Die Aktie kehrt immer wieder in den Bereich bei 35-40 Euro zurück. Und unter dem Strich ist Aurubis auch nur dort ein spekulativer Kauf. Nach der jüngsten Kursverdopplung sind wir hingegen wieder am oberen Ende der Skala angekommen. Außerdem notiert die Aktie unmittelbar vor größeren Hürden. Zwischen 59 und 65 Euro reihen sich die Widerstände geradezu auf. Sind Sie mit Ihrem Broker wirklich zufrieden? Ich bin bei LYNX.   Chart vom 13.07.2020 Kurs: 59,16 Kürzel: NDA - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Als ich Aurubis am 22. November zuletzt an dieser Stelle auf dem Schirm hatte, war die Aktie gerade an der oberen Begrenzung des August-Aufwärtstrendkanals abgeprallt. Da war bereits klar, dass die auffällige Kreuzunterstützung aus der unteren Begrenzung des Trendkanals, der Nackenlinie der zuvor vollendeten Bodenbildung und der 200-Tage-Linie im Bereich 43/44 Euro halten müsste, um zu verhindern, dass die Aktie „Bärenfutter“ würde. Das gelang auch, aber zunächst sorgte das nicht dafür, dass die Anleger beherzt zugegriffen hätten … bis sich das Bild am vergangenen Mittwoch schlagartig veränderte. An diesem Tag legte der Kupferproduzent die Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres 2018/2019 vor. Sieht man sich den gewaltigen Kursanstieg dieses Mittwochs an, könnte man denken, die Bilanz sei fantastisch ausgefallen. Aber das war eher nicht der Fall. Der Umsatz lag zwar leicht über Vorjahr und relativ deutlich über der durchschnittlichen Analystenprognose. Aber der Gewinn, ob als Gewinn vor Steuern oder netto, blieb deutlich hinter den Vorjahreswerten zurück und lag im Rahmen der Erwartungen, nicht darüber. Zudem rechnet das Unternehmen selbst derzeit für das angelaufene Geschäftsjahr 2019/2020 nicht mit einer wirklich spürbaren Verbesserung der Gewinne. Was also machte die Aktie zur Kursrakete, die bereits seit vier Handelstagen am Stück immer höher steigt? Expertenmeinung: Es dürfte eine Kombination aus „es hätte schlimmer kommen können“-Käufen, der Charttechnik, aus durch die Rallye zum Eindecken gezwungenen Bären und der Hoffnung auf die Wirkung der US-Wahl und des Phase I-Deals sein. Die Bilanz löste keine weiteren Abgaben aus, dafür war sie nicht schlecht genug. Zuvor hat eine wichtige Unterstützungszone gehalten. Das allein kann dazu geführt haben, dass einige hier eine Einstiegschance sahen und die Bären, sprich die Leerverkäufer zusahen, dass sie ihre Short-Positionen eindeckten … was die Kurse höher zieht. Und am Donnerstag und Freitag kamen ja noch die vorgenannten Ereignisse hinzu, die die Hoffnung nähren, dass das weltweite Wachstum wieder anzieht und sich das zügig positiv auf die Kupferpreise und damit auf Aurubis‘ Gewinnmargen auswirkt. Dieser Anstieg an sich ist also durchaus schlüssig, nur: Auch, wenn nach der Bilanz immerhin zwei Analysten ihre Kursziele anhoben (auf 51 bzw. 59 Euro), liegt das durchschnittliche Analysten-Kursziel der Aktie derzeit nur im Bereich um 47 Euro. Daran ist Aurubis weit vorbei gesaust. Zwischen dem Schlusskurs des 10.12., des Tages vor der Bilanz, und dem gestrigen Tageshoch liegen über 30 Prozent. Und dass eine Umsetzung der BrExit-Vereinbarung ebenso sofort für mehr Wachstum und bessere Kupferpreise sorgen würde wie eine erste, bislang ja noch gar nicht wirklich ratifizierte Teileinigung im Handelskrieg ist eine Hoffnung, mehr nicht. So betrachtet könnte man, sofern man hier dabei ist, durchaus überlegen, ob diese Super-Rallye nicht doch eher eine Chance wäre, bei einem Teil der Position den Gewinn zu realisieren und die verbleibenden Aktien enger, z.B. knapp unter der aktuell bei 51,85 Euro verlaufenden oberen Begrenzung des überbotenen Aufwärtstrendkanals, abzusichern! Chart vom 16.12.2019, Kurs 57,30 Euro, Kürzel NDA1 | Online Broker LYNX Aktienempfehlungen  

Der Abstieg der Kupferpreise und eine schwache Nachfrage machen dem Kupferproduzenten Aurubis das Leben schwer. Noch liegen die Ergebnisse des letzten Quartals des am 30.9. beendeten Geschäftsjahres nicht vor, aber allzu optimistisch sind die Analysten nicht. Das durchschnittliche Kursziel der Experten liegt mit 44 Euro derzeit unter dem aktuellen Kurs. Und nur zwei von elf der die Aktie beobachtenden Analysten haben Aurubis als Kauf eingestuft. Zu Wochenbeginn kam dann auch noch die Nachricht, dass der Versuch, sich aus dem Dilemma durch Zukäufe zu befreien, seitens der EU-Kommission kritisch gesehen wird: Die Übernahme der belgisch/spanischen Metallo scheint in Brüssel auf Bedenken zu stoßen. Und als das Bankhaus Hauck & Aufhäuser die Aktie am Donnerstagmorgen von Kaufen auf Halten zurückstufte und das Kursziel von 56 auf 51 Euro senkte, verloren einige Marktteilnehmer offenkundig die Nerven: Aurubis verlor 5,22 Prozent und gehörte damit zu den großen Verlierern des Donnerstags. Bemerkenswert ist indes, dass trotz dieses Minus ein bullisches Chartbild vorliegt, das die Chance birgt, dass diese Abgaben schnell wieder aufgeholt werden könnten, zumal die Aktie deutlich über dem Tagestief schloss. Vor diesem schwachen Donnerstag hatte sich der Kurs wieder in den Bereich des Levels vorgearbeitet, den die Aktie sah, bevor das Unternehmen im April seine Ziele senken musste. Aber kann das funktionieren, können die Bullen die Aktie wirklich im Aufwärtstrend halten? Einfach wird es zumindest nicht, denn: Expertenmeinung: Bislang steht die Aussage, dass Aurubis vor Steuern deutlich weniger verdienen wird als 2018. Und derzeit gibt das Umfeld eine zeitnahe, deutliche Aufhellung der Lage nicht her. Doch da man am Aktienmarkt seit einigen Wochen mit aller Macht die Karte der Hoffnung spielt, auch ohne handfeste Indizien auf die Rückkehr des Wachstums spekuliert, kann es nicht wundern, wenn auch ein äußerst zyklisches Unternehmen wie Aurubis mit nach oben gespült wird. Wobei auch rein technisch orientierte Akteure mit im Zug sitzen dürften, denn Aurubis hat im Zuge dieser Hoffnungskäufe im Oktober eine tadellose, umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter-Trendwendeformation vollendet. Was aber auch zugleich die Achillesferse der Bullen ist, denn die im Oktober im Zuge eines Rücksetzers bestätigte Nackenlinie der Formation bei 43,90 Euro darf nicht deutlicher unterboten werden. Und das gestrige Tagestief lag mit 44,65 Euro nicht weit von dieser Linie entfernt. Sie sehen im Chart, dass potenzielle Leerverkäufer, d.h. die Bären, jetzt einen Matchball hätten. Der Kurs war zu Wochenbeginn an der oberen Begrenzung des am August-Tief etablierten Aufwärtstrendkanals angestoßen und hängengeblieben. Jetzt kommt es zu Druck, wodurch der Trendfolgeindikator MACD, im Chart unten mit eingeblendet, genau an seiner Signallinie wieder nach unten abgedreht hat. Und die Nackenlinie der umgekehrten Schulter-Kopf-Schulter bei 43,90 Euro ist nur ein Teil einer markanten Kreuzunterstützung. Hinzu gesellen sich die 200-Tage-Linie bei 43,20 und die ebenfalls bei 43,20 Euro verlaufende untere Begrenzung des Trendkanals. Sollte Aurubis durch diese Schlüsselzone unten durchgehen, wäre mit querblick auf die eher pessimistischen Analysten nach unten einiges möglich! Chart vom 21.11.2019, Kurs 46,16 Euro, Kürzel NDA | Online Broker LYNX Aktienempfehlungen