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Aktuelle Analyse:
Covestro: Diese Zahlen bringen die Bullen nicht aus dem Tritt

Die am Montagmorgen vorgelegte 2018er-Bilanz der Ex-Bayer-Tochter Covestro war zwar weit schlechter als das, womit die Analysten und Investoren noch im Frühjahr 2018 gerechnet hatten. Aber sie war nicht schlechter als das, was Ende des vergangenen Jahres befürchtet wurde.

Dass der Umsatz nur minimal steigen, der Gewinn nachgeben würde, am Ende hatte man das gewusst und eingepreist. Und nicht wenige waren auch nicht überrascht, als der Spezialwerkstoff-Hersteller mit der Bilanz eine reichlich graue Perspektive für das angelaufene Geschäftsjahr mitlieferte. Ein wenig mehr Umsatz, aber eine rückläufige Gewinnmarge wegen eines zunehmend härteren Wettbewerbs.

Die Aktie gab auf dieses Zahlenwerk hin zum Wochenstart zwar nach. Aber sie brach nicht ein, man hatte ja wie gesagt keine positiven Überraschungen erwarten können. Und dass Covestro trotzdem wenigstens die Dividende von 2,20 auf 2,40 Euro anheben will, mehr als allgemein erwartet, mochte zumindest den Eindruck erwecken, dass das Unternehmen nicht davon ausgeht, dass die Flaute, die sich immerhin auf sehr hohem Niveau abspielt, von Dauer sein wird. Zwar gab die Aktie nach, schließlich waren das keine Zahlen, die unmittelbar zum Kauf locken würden, aber:

Expertenmeinung: Der moderate Aufwärtstrendkanal, in dem sich die Aktie seit ihrer Bodenbildung in der zweiten Dezemberhälfte langsam höher schiebt, wurde durch den Abschlag des Montags nicht durchbrochen. Da dürften nicht wenige das Gesamtbild betrachtet und festgestellt haben: Nachdem Covestro von einem Rekordhoch bei 95,78 Euro, erreicht im ersten Quartal 2018, auf 41,42 Euro im Dezember gefallen war und damit in der Spitze über 55 Prozent verloren hatte, ist ein Kursniveau um 50 Euro jetzt, da die Bilanz nebst Perspektive auf dem Tisch liegen und daher vorerst keine bösen Überraschungen mehr zu erwarten sind, kein Level, auf dem man unmittelbar Short gehen müsste.

Durch die Decke wird Covestro mit diesen Aussichten wohl nicht gehen. Aber sollte dieser Aufwärtstrendkanal, dessen untere Begrenzung derzeit durch die 20-Tage-Linie verstärkt wird und mit dem Tagestief von 49,12 Euro gestern getestet wurde und hielt, die kommenden Tage überstehen, dürften die Short-Seller Covestro wohl erst einmal seine langsame Erholung fortsetzen lassen. Unter 49 Euro würde das Papier für die Bären wieder spannend, aber solange dieser Trendkanal hält, werden sich die Bullen so leicht nicht aus dem Tritt bringen lassen.

Chart vom 25.02.2019, Kurs 49,97 Euro, Kürzel 1COV | LYNX Online Broker

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