Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Cintas Corp.: Oh, oh …

Die Cintas Corporation ist ein im Nasdaq 100 gelistetes US-Unternehmen, das aber nicht zum Hightech-Sektor gehört. Hier handelt es sich um ein Textilunternehmen … was aber keineswegs so langweilig ist, wie es im ersten Moment klingt. Cintas produziert Berufskleidung und Uniformen, verkauft und vermietet sie und ist neben den USA auch u.a. in Europa und Asien aktiv.

Gerade solche Spezialbekleidung sollte gut laufen, wenn das Wachstum stark ist. Vor allem in den USA, wo die Unternehmen durch Trumps Steuersenkungen mehr freies Kapital zur Verfügung haben, um sich bei Spezialkleidung für die Mitarbeiter auf dem neuesten Stand zu halten. Und in der Tat sah die Cintas Corp. in den bei diesem Unternehmen jeweils am 31. Mai endenden Geschäftsjahren 2016/2017 und vor allem 2017/2018 einen erheblichen Anstieg beim Gewinn pro Aktie. 2015/2016 lag der Gewinn pro Aktie noch bei 2,92 US-Dollar pro Aktie, 2017/2018 waren es stattliche 7,23 US-Dollar.

Entsprechend lief auch die Cintas-Aktie wie geschnitten Brot … bis Ende September. Da kamen die Ergebnisse des ersten Quartals 2018/2019 auf den Tisch. Und auch, wenn die über den Analystenprognosen lagen, wurde deutlich, dass die Phase der großen Gewinndynamik erst einmal vorbei sein könnte.

Expertenmeinung: Derzeit bewegen sich die Schätzungen für das laufende Geschäftsjahr bei einem Gewinn pro Aktie um 8,20 US-Dollar. Das wäre zwar immer noch eine Gewinnsteigerung um die 13 Prozent. Aber man erkannte, dass der Schwung nachlässt, dass der positive Effekt der Steuerreform ausläuft und die höheren Zinsen sich bremsend auswirken. Da half es nichts, dass Cintas Ende Oktober die Dividende deutlich anhob und das Volumen der Aktienrückkäufe ausdehnte:

Die Anleger nahmen die Gewinne mit – zunächst. Mittlerweile bewegt sich der Kurs in einem Umfeld, in dem es nicht mehr um Gewinnmitnahmen geht. Jetzt geht die Sorge um, dass die weltweit spürbar und für viele unerwartet abkühlende Konjunktur gerade bei Unternehmen wie Cintas Probleme aufwerfen wird, das Gewinnniveau des letzten Geschäftsjahres womöglich gar nicht zu halten sein könnte. Und nachdem eine Gegenbewegung des ersten, größeren Abwärtsimpulses Anfang Dezember in einen erneuten, scharfen Verkaufsimpuls überging, könnten jetzt auch die Short-Seller gezielt angreifen.

Denn es fehlt jetzt nicht viel, um bei Cintas ein markant bärisches Signal zu generieren. Sie sehen im Chart, dass die Aktie nicht nur nahe am bisherigen Korrekturtief von Ende Oktober bei 168 US-Dollar notiert. Jetzt ist aus dieser Marke eine Kreuzunterstützung geworden, weil dort die mit der US-Wahl im November 2016 etablierte Aufwärtstrendlinie angekommen ist. Schlusskurse unter 168 US-Dollar würden ein neues „Bein“ der Abwärtsbewegung lostreten, dass erst um 147 US-Dollar auf die nächste, markantere Supportlinie treffen würde. Und wenn man bedenkt, dass sich das Kurs/Gewinn-Verhältnis von Cintas außerhalb der letzten Boomjahre im Bereich zwischen 15 und 20 bewegte, wären Kurse um 150 US-Dollar selbst dann nur eine „normale“ Bewertung, wenn es gelingen sollte, im laufenden Geschäftsjahr die Gewinnerwartungen der Analysten von 8,20 USD/Aktie zu erreichen.

Chart vom 14.12.2018, Kurs US-Dollar, Kürzel CTAS | LYNX Online Broker

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