14 unverzichtbare Tradingtipps – So handeln Sie erfolgreich an der Börse

1. Die richtige Einstellung zum Börsenhandel

Anlegen und investieren ist eine große Herausforderung

Zuerst müssen Sie sich selbst die einfache Frage stellen, ob Sie tatsächlich an der Börse handeln wollen. Tun Sie dies aus den richtigen Gründen? Anlegen und Investieren ist attraktiv für viele Menschen, die auf der Suche nach einer täglichen Portion Adrenalin sind. Sie wollen Spannung und springen von einer spekulativen Aktie auf die nächste. Falls dies einer Ihrer Hauptgründe ist, dann haben wir den richtigen Tipp für Sie: Besuchen Sie einen Freizeitpark.

Hören Sie auf zu lesen, kaufen Sie ein Ticket und setzen Sie sich in die Achterbahn. Es wird Sie lediglich ein paar Euro kosten.

Oder sehen Sie Anlegen eher als eine große Herausforderung, als ein schwieriges Puzzle, das Sie auflösen wollen? Sind Sie bereit, viel Energie zu investieren und wagen es, sehr kritisch mit sich selbst zu sein? Gut! Denn dann haben Sie die richtige Einstellung, um ein persönliches Börsendebakel zu vermeiden und vielleicht sogar selbst die Börse zu schlagen.

2. Bestimmen Sie Ihren Anlagestil

Was für ein Mensch sind Sie? Eine entscheidende Frage für jeden Anleger

Vielleicht machen Sie momentan systematisch Verluste, aber möglicherweise schlummert ja doch ein guter Anleger in Ihnen? Es könnte sein, dass Sie eine Strategie anwenden, die nicht zu Ihrer Persönlichkeit passt.

Auf dieser Erde gibt es so viele gute Anleger, jeder mit einem anderen Anlagestil. So ist zum Beispiel Warren Buffett ein anderer Typ Anleger als Jim Rogers – und doch sind beide äußerst erfolgreich. Sie können nicht den ganzen Tag vor dem Bildschirm sitzen und News verfolgen? Dann sollten Sie keine DayTrading Strategie nutzen und keine Positionen eingehen, die es erfordern, den Börsenverlauf täglich zu beobachten. Wenn Sie es nicht ertragen können, einen hohen Gewinn möglicherweise einzubüßen, sollten Sie keine langfristige Trendfolgestrategie eingehen. Schlägt Ihr Herz schneller, sobald Sie den Kauf- oder Verkaufsknopf angeklickt haben? Dann sollten Sie Ihre Transaktionen nicht selbst durchführen, sondern Ihre Strategie von einer automatischen Handelssoftware umsetzen lassen.

So kann man noch viele weitere Beispiele nennen, aber worauf es ankommt, ist Folgendes: Führen Sie eine Art SWOT-Analyse an sich selbst durch und wählen Sie dann die Anlagestrategie, die am besten zu Ihnen passt. Arbeiten Sie an Ihren Schwächen und nutzen Sie Ihre Stärken.

3. Verfolgen Sie nur eine von mehreren Strategien

Was ist Ihre Strategie? Welchen Trick nutzen Sie, um an der Börse erfolgreich zu sein?

Können Sie diese Fragen beantworten, ohne im Voraus den Text zu lesen?

Falls Sie hierauf nicht schnell und eindeutig antworten können, ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie maximal die Rendite des allgemeinen Börsenverlaufs erzielen, wenn nicht gar weniger. Wirklich gute Spekulanten verfolgen nur eine von mehreren Strategien, die sie einwandfrei, geduldig und diszipliniert anwenden.

Warren Buffett ist beispielsweise groß geworden durch das Verfolgen der Regeln von Ben Graham, die ganz bestimmte Anforderungen an die Fundamentals einer Aktie stellen. Andererseits gibt es viele erfolgreiche Anleger, die sich ausschließlich auf ein bestimmtes Chartmuster oder eine technische Eigenschaft stützen und damit die Börse schlagen. Denken Sie hier beispielsweise an den Kauf einer Aktie, die sich bei einem großen Volumen auf einem neuen Allzeithoch befindet. Des Weiteren gibt es Trader, die mit einem automatischen System arbeiten, Elliot Wave Trader, High Frequency Trader usw. usw. Auch innerhalb dieser Gruppen hat wiederum jeder seine eigenen Tricks.

Der Regenbogen aus einem Topf mit guten Münzen kann eine beinahe unbegrenzte Anzahl an Farben annehmen. Die Strategie oder Methode ist dabei nicht wichtig. Es ist allerdings unerlässlich, zumindest eine Strategie oder Methode zu haben, um nicht von der Börse verschlungen zu werden. Vertrauen Sie uns: Sie können eine Zeit lang Glück haben (zum Ende der 90er Jahre beispielsweise ging jede Aktie in den Himmel), aber letztlich läuft Trading ohne Strategie auf ein großes Debakel hinaus.

4. Money Management und Risikomanagement ernst nehmen

Erfolg an der Börse

Money Management und die Kontrolle Ihrer Risiken sind die zwei wichtigsten Instrumente, um letztendlich wirklich Erfolg an der Börse zu haben, anstatt von einem Debakel in das nächste zu stolpern. Sie sind sogar noch wichtiger, als beispielsweise in 80% der Fälle seine Positionen gewinnbringend zu schließen.

Eine Studie hat bewiesen, dass 90% der Performance, die ein Fonds­manager erreicht, durch diese beiden Faktoren bestimmt wurde – und nicht durch die Auswahl großartiger Aktien. Mit einem guten Money Management können Sie ein relativ schlechter Anleger sein und trotzdem positive Resultate erzielen. Sie sollten dies also sehr ernst nehmen!

Sie müssen zunächst bestimmen, welchen Prozentsatz Ihres freien Vermögens Sie riskant anlegen möchten und wie viel in einer sicheren, langfristigen Anlage verbleiben soll. Das kann ein kleiner Prozentsatz sein, zum Beispiel 10% bis 20% Ihres gesamten Anlagevermögens. Es gibt verschiedene Methoden, Ihr Risiko zu überblicken.

Methoden um Ihr Risiko zu minimieren

  1. Riskieren Sie pro Position nicht mehr als 2% Ihres Gesamtdepots (abhängig von Ihrem persönlichen Tradingansatz kann dieser Satz auch etwas höher liegen, allerdings sollte man nicht über 5% gehen).
  2. Nutzen Sie stets Stop-Loss Orders. Und: Respektieren Sie diese! Es kommt sehr häufig vor, dass Anleger ihren Stop verschieben, sobald der Kurs in dessen Nähe kommt. Damit entzieht man der Stop-Loss Order jeglichen Sinn und hält sich selbst zum Narren. Ferner sollten Sie einen Stop-Loss nicht zu dicht am heutigen Kurs setzen, da Sie sonst zu oft ausgestoppt werden. Setzen Sie den Stopp mindestens 2 Standardabweichungen von der heutigen Volatilität des betreffenden Wertpapiers entfernt. Schauen Sie im Chart nach passenden Stop-Niveaus, beispielsweise ein kleines Stückchen unter einer Unterstützungslinie.
  3. Notieren Sie im Voraus ein Gewinnziel und schließen Sie die Position auch tatsächlich, wenn dieses Ziel erreicht ist. Eine gute Idee ist es beispielsweise, beim Eingehen einer neuen Position eine Bracket-Order zu benutzen. Sobald die Position aufgebaut wurde, werden direkt eine Stop-Loss- und eine Take-Profit-Order übermittelt. Wird der Stop ausgelöst, dann wird die Take-Profit-Order automatisch gelöscht – und umgekehrt. So können Sie beruhigt eine Position eingehen und selbst ohne ständig an Ihre offenen Positionen denken zu müssen, in den Urlaub gehen. Die Ziele sind festgelegt und nun bestimmt der Markt das Ergebnis.
  4. Lassen Sie einen vernünftigen Gewinn nicht zu einem Verlust werden. Sobald Sie mit Ihrer Position ein entsprechendes Gewinnniveau erreicht haben, können Sie den Stop bis auf Ihren Einstandspreis erhöhen. So sind Sie in jedem Fall vor einem Verlust in dieser Position geschützt. Seien Sie hierbei jedoch nicht zu schnell, da Ihr Breakeven-Stop sonst zu früh ausgelöst werden kann. Um den Stop automatisch von der Handelsplattform anpassen zu lassen, können Sie eine Trailing-Stop Order verwenden: Sie haben eine Aktie bei zum Beispiel 30 Euro gekauft und übermitteln dann eine Trailing Stop Order mit einem Abstand von 3 Euro. Der Stop liegt dann auf 27 Euro. Steigt die Aktie auf 32 Euro, wird auch der Stop automatisch um 2 Euro erhöht, liegt dann also auf 29 Euro usw.
  5. Sollten Sie einen bestimmten Prozentsatz Ihres Vermögens verloren haben, zum Beispiel 10% oder 20%, dann sollten Sie zunächst vom Börsenhandel Abstand nehmen und untersuchen, was genau zu diesen Verlusten geführt hat.
  6. Begrenzen Sie Ihre Verluste! Diese entscheidende Form von Risikobe­herrschung gehört natürlich zum Gebrauch einer Stop-Order und dem Respektieren dieser. Das zeitige Schließen von Verlustpositionen ist das Schwierigste am Börsenhandel, aber wenn Sie einmal erlebt haben, wie vielen Debakeln Sie damit ausweichen, werden Sie den Verlust einer Position mit einem Lächeln hinnehmen.

5. Erfolgreicher Börsenhandel ist harte Arbeit

Nehmen Sie den Börsenhandel nicht zu leicht

In seinem Buch „Boomerang“ beschreibt Michael Lewis, Autor des Klassikers „Liar’s Poker“, unter anderem, wie sich der kleine Staat Island im neuen Millennium von einer auf Fischen und Aluminiumhütten basierenden Ökonomie zum bloßen Finanzstaat entwickelt hat. Wir alle wissen, wie das endete … ein Börsendebakel. Die Geschichte des isländischen Fischers Stefan Alfsson dient als Beispiel dafür, dass es notwendig ist, schwer zu arbeiten, um am Ende erfolgreich anzulegen.

Unten können Sie einen Ausschnitt aus Lewis‘ Geschichte über Alfsson lesen, einen begabten Kapitän, der ohne Börsenerfahrungen zu einem Forexhändler wurde und bei einer isländischen Bank mit gigantischen Summen handelte:

„Schlank und hungrig, eher echte statt Designer-Stoppeln tragend, sah Alfsson dennoch mehr wie der Kapitän eines Fischtrawlers aus statt wie ein Finanzier. Mit 16 ging er zur See, und außerhalb der Saison besuchte er die Universität und studierte Fischerei. Mit schockierend jungen 23 Jahren wurde er zum Kapitän eines Isländischen Fischtrawlers ernannt, und wurde, wie ich von anderen Seeleuten erfuhr, von vielen für ein echtes Wunderkind gehalten. Denn er hatte die Gabe seine Quote an Kabeljau und Schellfisch in der geringstmöglichen Zeit zu fangen. Und dennoch, im Januar 2005, kehrte er der Fischerei den Rücken und ging zur Abteilung Währungshandel der Landsbanki Íslands. Er spekulierte annähernd zwei Jahre an den Finanzmärkten bis zum großen Blutbad im Oktober 2008. Er wurde entlassen und mit ihm jeder Isländer, der sich selbst ‚Trader‘ schimpfte.

Warum sollte nun also ein Fischerei-Experte, der bereits mit 16 Jahren seine Ausbildung zum Fischer begann, seinen Job so schnell aufgeben zu Gunsten des Finanzwesens? Warum dachte er,  er könnte in Banken als Trader arbeiten, obwohl er keinerlei Erfahrung geschweige denn Ausbildung hatte?“

„Du hast sieben Jahre damit verbracht jede kleine Nuance des Fischer-Handwerks zu erlernen bevor Dir die Ehre zu Teil wurde von diesem großartigen Kapitän zu lernen?“

„Ja.“

„Und selbst dann musstest Du monatelang zu Füßen dieses Meisters sitzen, bevor Du das Gefühl hattest, zu wissen was Du tust?“

„Ja.“

„Wieso dachtest Du dann, Du könntest Banker werden und an den Finanzmärkten spekulieren, und das ohne jegliches Training?“

Alfsson zuckte mit den Schultern und sagte nach einer langen Pause: “Du musst Risiken eingehen um den Fisch zu fangen.“

Lewis schreibt weiter: “Schlussendlich, in einem Ort wo sich jeder kennt, hätte man annehmen sollen, dass in dem Moment, wo Alfsson die Landsbanki betrat, 10 Leute ihm gesagt hätten, „Stefan, Du bist Fischer!“ Aber Sie taten es nicht. Und viel schockierender ist, sie würden es ihm noch immer nicht sagen.“

Quelle: Lewis, Michael (2011): Boomerang, S. 48

Lewis will an Alfsson verdeutlichen, dass er nicht von „jetzt auf gleich“ ein erfolgreicher Kapitän geworden ist. Vielmehr kostete ihn das sieben Jahre schwerer Arbeit auf See. Angesichts der letzten Bemerkung von Alfsson ist der Groschen offenbar immer noch nicht gefallen. Offensichtlich hat er nicht viel seines eigenen Geldes verloren – andernfalls hätte dieser hartgesottene Kapitän sicherlich etwas anderes geantwortet.

Man kann davon ausgehen, dass sich viele Menschen bewusst sind, dass es eine Menge Zeit und Arbeit kostet, bevor sich der Erfolg einstellt. Im Buch „Outliers“ (sehr empfehlenswert!) stellt Malcolm Gladwell die sogenannte 10.000-Stunden-Regel vor. Sie beschreibt ihm zu folge die unfefähre Zeit, die ein jeder Mensch im Mittel üben oder lernen muss, um, in welcher Disziplin auch immer, erfolgreich zu sein. Umgerechnet bedeutet das, dass man sich etwa 5 Jahre lang für 8 Stunden am Tag mit einer bestimmten Disziplin beschäftigen muss.

Fazit: Nehmen Sie den Börsenhandel nicht zu leicht. Sie spielen ein Spiel mit echten Murmeln. Ein Spiel, das tatsächlich zu den schwierigsten auf dieser Welt gehört. Lesen Sie Bücher, surfen Sie auf Finanzseiten, üben Sie mit verschiedenen Strategien und betrachten Sie jede Transaktion, die Sie tätigen, enorm kritisch.

6. Geduld ist eine profitable Tugend

Zeit ist Zeit und Geld ist Geld

Jesse Livermore ist ein legendärer Börsenhändler aus den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts. Livermore wird noch heute unter Börsenhändlern oft zitiert, da seine Börsenweisheiten in Edwin Lafèvres Buch „Reminiscences of A Stock Operator“ exzellent niedergeschrieben sind. Livermore, mit den Spitznamen Boy Plunger und „Great Bear of Wall Street“, wurde 1877 geboren und begann bereits im Alter von 14 Jahren mit dem Börsenhandel. Er hat in seinem Leben Millionen von Dollar verdient und verloren. So war er beispielsweise während des Börsenkrachs von 1929 mit seinem gesamten Portfolio short.

Laut Livermore ist Geduld eine der wichtigsten Eigenschaften, die ein Anleger besitzen sollte. Und Livermore ist nicht der einzige Spitzeninvestor, der diese Meinung vertritt. Fast jeder erfolgreiche Investor sagt, dass die Kunst des Wartens auf den richtigen Moment entscheidend ist, egal, ob Sie ein Daytrader sind oder langfristig investieren.

Die folgenden Zitate stammen allesamt von Jesse Livermore selbst:

Zitate von Jesse Livermore

„Es waren nie meine Gedanken, die mir viel Geld einbrachten. Es war immer mein Sitzenbleiben. Klar? Mein konsequentes Sitzenbleiben!“ – Jesse Livermore

Viele Anleger denken bei Geduld immer nur an das Eröffnen einer Position. Das ist jedoch nur ein Teil des Gesamtkonzepts. Es geht um den ganzen Lebenszyklus Ihrer Position: der Moment des Kaufs, die Zeit, während der die Position offen ist und den Zeitpunkt des Ausstiegs. Der Ausstieg ist sicher nicht so entscheidend wie der Einstieg. Es ist ein wohlbekanntes Phänomen, dass Anleger Gewinne zu schnell mitnehmen, während sie Verluste oft laufen lassen. Das ist häufig durch Angst bedingt. Angst, Gewinne laufen zu lassen und Angst, Verluste zu realisieren. Aber dieser Gedankengang ist vollkommen verkehrt. Oft erreichen Sie große Gewinne nur durch Sitzenbleiben, solange Sie gut sitzen. Livermore: „Es waren nie meine Gedanken, die mir viel Geld einbrachten. Es war immer mein Sitzenbleiben. Klar? Mein konsequentes Sitzenbleiben!“

Um diesen Tipp mit einer negativen Anmerkung zu beenden: Livermore hatte mit seinem eigenen Leben weniger Geduld. Im Jahr 1940 beging er Selbstmord, er litt viele Jahrzehnte unter Depressionen.

7. Psychologie = Gewinn

Börsenhandel ist ein Spiel mit Emotionen

Psychologie = Gewinn
Der Börsenhandel ist ein Spiel mit Emotionen. Vielen Emotionen. Das macht es noch einmal schwieriger, Erfolg an der Börse zu erreichen. Sie können noch so fantastisch sein im Analysieren und ein Näschen für Chancen haben, aber wenn Sie dem emotionalen Druck des Spekulierens mit wirklichem Geld nicht standhalten können, kann schnell ein Unglück daraus entstehen. Sie müssen sich selbst zunächst gut kennenlernen und bereit sein, sehr kritisch auf Ihren eigenen psychischen Aspekt zu schauen, bevor Sie systematisch Gewinne machen können.

Werden wir nun ein wenig konkreter. Rechts sehen Sie eine Liste mit 15 Charaktereigenschaften, die aus einer Untersuchung unter erfolgreichen Anlegern hervorgegangen sind. Sollten Sie einige dieser Eigenschaften noch nicht selbst haben, dann wissen Sie nun, worin Sie in nächster Zeit mehr Energie investieren sollten.

Treten Sie bei jedem Trade „aus sich selbst heraus“

Wir schließen Tipp 7 mit einer sehr wichtigen Übung ab, die Sie bei jeder Transaktion anwenden können. Es sind viele emotionale Kräfte wirksam, gerade in dem Moment vor dem Drücken des Kauf- oder Verkaufsknopfes. Sind die letzten Transaktionen sehr gut gelaufen, dann drücken Sie sehr wahrscheinlich ziemlich schnell auf den Kaufknopf. Oder haben Sie enormes Pech gehabt mit einer Position, die zunächst noch im Gewinn stand und dann plötzlich doch in einem großen Verlust endete? Dann kann es sein, dass Sie schnell wieder an die Börse gehen, um sich „Ihr Geld“ zurückzuholen. Und so kann man noch Dutzende von Beispielen nennen, bei denen Transaktionen aus verkehrten Motiven zu schnell, zu langsam oder überhaupt nicht ausgeführt werden.

Um ein Börsendebakel zu vermeiden und Ihre Performance zu verbessern, müssen Sie die folgende Übung durchführen:

Treten Sie kurz vor Übermittlung einer Order „aus sich selbst aus“

Das klingt ein wenig abstrakt, aber was genau wollen wir damit sagen? Ganz einfach. Sie sitzen vor dem Computer und sind dabei, eine neue Position einzugehen. Drücken Sie nicht direkt auf den Knopf, sondern schauen Sie als Außenstehender auf sich selbst. Stellen Sie sich vor, dass Sie neben Ihrem eigenen Stuhl stehen und sich dort sitzen sehen. Betrachten Sie objektiv und analytisch das Anleger-Ich, das Sie dort sehen.

Wollen Sie eine Position nun wirklich aus rationalen Gründen eingehen oder schließen? Folgen Sie tatsächlich der Anlagestrategie, die Sie sich selbst ausgesucht haben? Spielen andere Motive wirklich keine Rolle? Ist dies tatsächlich der beste Moment, um tätig zu werden? Wenn Sie diese Fragen voller Überzeugung mit „Ja“ beantworten können, dann können Sie wieder „in sich selbst“ zurückkehren und die Order mit einem guten Gefühl übermitteln. Probieren Sie es einmal. Sie werden sehen, welch positiven Effekt das haben wird.

8. Führen Sie ein Anlegertagebuch/Tradingtagebuch

Tradingtagebuch 2.0

Wir betrachten einen kleinen Unternehmer mit einer wachsenden Firma, der nebenbei auch auf dem Aktienmarkt tätig ist.

Wetten, dass er sehr genau weiß, wie hoch sein täglicher Umsatz ist, welche Produkte sich gut verkaufen und welche nicht und wo er die größte Gewinnspanne hat? Allerdings ist es auch sehr wahrscheinlich, dass er keine Ahnung hat, wie viel er im Durchschnitt mit seinen Aktienpositionen gewinnt oder verliert, wann er seinen größten Verlust realisiert hat und welche seiner Strategien die erfolgreichsten sind.

Seltsam, nicht? Aus einer Untersuchung von Markus Glaser und Martin Weber aus dem Jahr 2007 ist hervorgegangen, dass es einen großen Unterschied gibt zwischen dem, was Anleger denken – nämlich, welchen Gewinn sie in den in den letzten Jahren gemacht haben – und der tatsächlichen Performance. „Die Korrelation zwischen der geschätzten und der tatsächlichen Performance unserer Testgruppe über die vergangenen 4 Jahre ist nahezu null.“ Schockierend!

Eines der wichtigsten Dinge, mit dem Sie nun direkt beginnen können, ist das Führen eines Anlegertagebuchs. Schreiben Sie neue Positionen auf. Notieren Sie dabei, warum Sie diese Positionen eingegangen sind und wo Ihr Stop-Loss und das Gewinnziel liegen. So behalten Sie einen Überblick über Ihre Investitionen. Eine sorgfältige Nachbearbeitung deckt Fehler auf. Die Nachbehandlungsphase ist der erste Schritt zum erfolgreichen kommenden Handelstag.

Inhalte im Anlegertagebuch/Tradingtagebuch

Jeder Trade wird im Tradingtagebuch dokumentiert, es sollte keine Ausnahmen geben. So kann man später Erfolg und Misserfolg leichter analysieren. Und das ist das Fundament für eine gute Analyse.

  • Tradingidee
  • Termine/News
  • Basiswert
  • Kaufdatum
  • Kauflimit/Kaufkurs bzw. Ausführungspreis
  • Positionsgröße/Stückzahl
  • Strategie
  • Stop Loss/Max. Verlust
  • Gewinnziel/Zielkurs/Geplanter Gewinn
  • Geplante Tradedauer
  • Verkaufskurs

Tradedokumentation

Jeder Trade wird z.B. mit Sceenshots der Handelsmaske zusätzlich dokumentiert.

9. Kennen Sie Ihre eigenen Statistiken

Dieser Tipp fällt zusammen mit dem vorigen – Führen Sie ein Anlegertagebuch. Detailliertes Buchführen über Ihre Ergebnisse liefert letztlich Wissen. Und Wissen ist Macht und Geld. Aber worüber genau müssen Sie Buch führen, um zu profitablen Erkenntnissen zu kommen? Was sind die wichtigsten Statistiken über Ihre eigenen Investments? Diese 4 sind entscheidend:

Ihre Performance und Volatilität im Zeitablauf

Die Steigung des Chartbildes Ihrer Performance im Zeitablauf wird wahrscheinlich  nicht exakt 45° betragen. Falls doch, hat Ihre Strategie zweifellos den Namen eines ägyptischen Bauwerks.

Falls Sie schon ein erfahrener Anleger sind, werden Sie die historische Volatilität Ihrer Investments kennen. Sollte es sich einmal ergeben, dass Sie von dieser historischen Volatilität abweichen, müssen bei Ihnen im Kopf die Alarmglocken klingeln und es ist notwendig, den Grund für die Abweichung herauszufinden. Warum sind Ihre Verluste größer als früher? Sind die Börsen im Allgemeinen volatiler als sonst (Beispiel 2008)? Oder liegt es an Ihren eigenen Trades? Vielleicht sind Ihre Gewinne auch viel größer, als Sie im Voraus erwartet hätten? Was hat sich zu Ihrem Vorteil verändert? Dinge, die Ihnen sofort auffallen, wenn Sie Ihre eigene Performancekurve kennen.

Nutzen Sie dieses Wissen zu Ihrem Vorteil.

Der Anteil von Gewinntrades vs. Verlusttrades

Wie viele Ihrer Transaktionen schließen Sie gewinnbringend ab? Und wie oft steht am Ende doch ein Minus? Stellen Sie sich vor, dass Sie in der Vergangenheit 45% Ihrer Transaktionen mit einem Gewinn abgeschlossen haben. Mit dieser Zahl im Hinterkopf wissen Sie, dass Sie eine Analyse durchführen müssen, wenn dieser Mittelwert auf 35% sinkt. Nutzen Sie eine Strategie, die auf Breakouts gerichtet ist, während sich der Markt seitwärts bewegt? Dann gibt es möglicherweise gar keinen Grund zur Besorgnis. Der Markt befindet sich schlicht in einer Phase, die für Ihre Strategie ungünstig ist. Ist dies nicht der Fall, dann können Sie untersuchen, was Sie im Vergleich zur Vergangenheit anders gemacht haben. Vielleicht gehen Sie ein größeres Risiko ein, ohne es zu merken, oder führen zu viele Transaktionen aus?! Ein gewarnter Anleger sorgt vor.

Durchschnittlicher Gewinn/ Verlust Ihrer Positionen

Sie treffen Felix auf einem Geburtstag und er gibt voller Stolz bekannt, dass er 70% seiner Trades mit Gewinn abgeschlossen hat. Schön, Felix. Aber wie groß sind die Verluste der übrigen 30%? Es kann doch sein, dass diese größer sind als die Summe aller Gewinne. Darum ist es wichtig, dass Sie immer wissen, wie groß die Gewinne und Verluste Ihrer Transaktionen im Durchschnitt sind. Diese Werte sagen Ihnen, wie gut Sie sich an Ihr Risikomanagement halten. Respektieren Sie Ihre Stop Loss Niveaus und Ihre Gewinnziele? Wenn die Verluste durchgängig größer sind als die Gewinne, ist Ihre Handelsstrategie dann überhaupt etwas wert? Sie könnten auch zu dem Schluss kommen, dass Sie zu große Risiken bei Ihren laufenden Positionen eingehen und demzufolge vielleicht Ihre Stop Loss Niveaus anpassen sollten. Sie werden sehen, auf welcher Bandbreite sich Ihre durchschnittlichen Gewinne und Verluste bewegen.

Ist dies der erhöhten Volatilität am Markt geschuldet oder gehen Sie unbewusst zu hohe Risiken ein? Ein Zeichen, dass Ihre Investments gut waren, ist die Tatsache, dass es Zeiten gibt, in denen Sie viel mehr Geld pro Transaktion verdienen als im historischen Mittel. Ein wichtiger Fakt, der Ihnen auffallen sollte. Denn offenbar gelingt Ihnen etwas sehr viel besser als früher. Was genau machen Sie anders? Nach einer guten Analyse können Sie sich im Folgenden mehr auf Ihre guten Ideen und Strategien konzentrieren und die schlechteren aufgeben. Seien Sie selektiver, dann reduziert sich Ihre Anzahl an Transaktionen und das durchschnittliche Gewinn/Verlust Verhältnis wird sehr schnell steigen.

Performance nach Assetklasse und Kombinationen von Assets

Viele Anleger investieren, wenn Sie zum ersten Mal in den Börsen­dschungel eintreten, fast immer zunächst in Aktien. Nach einiger Zeit sehen sich die meisten allerdings nach weiteren Investitionsmöglichkeiten für Privatanleger um. Man hört von Call- und Put-Optionen und Optionsstrategien mit schönen Namen wie Butterfly oder Iron Condor. Abenteuerliche Anleger gehen noch weiter und treten in die Arena des Futures- und Forexhandels ein. Dabei kann man sehr schnell die Übersicht über die separaten Performances der unterschiedlichen Assetklassen verlieren.

Die Gesamtperformance von Tag zu Tag kennt jeder Anleger meist sehr gut. Das ist auch recht einfach: Kurz auf den Button „Konto“ klicken und nach­schauen, welcher Betrag am Ende eines Handelstages dort steht. Aber wie ist dieses Ergebnis wirklich zustande gekommen? Durch welche Investitionen in welche Wertpapiere? Klar, es kann spannend sein, einen Call  allein aufgrund von Quartalszahlen zu kaufen, aber bringt Ihnen das mehr als einen Adrenalinkick und vielleicht am Ende finanzielle Einbußen?

Analysieren Sie einmal pro Quartal, wie groß Ihre Performance pro Assetklasse ist. Sollte dabei herauskommen, dass Sie 10% an Aktien verdient haben, dafür aber 20% Verluste bei Optionen und 35% Verluste bei Futures hinnehmen mussten, dann ist es nur rational, den Handel mit Optionen und Futures sehr zurückzuschrauben und sich zunächst zu fragen, was hier schief gelaufen ist, bevor Sie wieder richtig einsteigen.

Es kann auch sein, dass Sie sehr erfolgreich sind im Handel von Kombinationen aus Aktien und Optionen. Eine gute Strategie kann es beispielsweise sein, in jedem Monat oder jedem Quartal einen Call auf Ihre langfristige Long-Position in Aktien zu schreiben. Vielleicht haben auch Puts Sie schon einige Mal vor einem Debakel bewahrt?! Wenn Sie bemerken, dass sich eine Kombination lohnt, machen Sie doch ruhig häufiger Gebrauch davon, um Ihre Rendite abzusichern oder gar zu steigern.

10. Kennen Sie die Regeln des Spiels

Szene am Pokertisch:
„Ah, ich habe eine Straße. Super, ich habe gewonnen! Hätte ich nicht gedacht, Justus.“
„Siehst du nicht den Flush, der auf dem Tisch liegt?“
„Ist ein Flush nicht niedriger als eine Straße?“
„Nein, Justus.“

Wie können Sie ein Spiel gewinnen, dessen Regeln Sie nicht kennen?

Vielleicht haben Sie einmal Anfängerglück, aber letztlich spielen Sie gegen Menschen, die die Regeln in- und auswendig kennen.

Wie bei jedem Spiel kennt auch die Finanzwelt viele Regeln und Vorschriften. Grundsätzlich müssen Sie Produkte, die Sie handeln, kennen und verstehen. Wann laufen Optionen aus und wie können diese ausgeübt werden? Wie ist die Marginanforderung für einen DAX-Future? Wie groß kann mein Effektenkredit maximal sein? Was passiert mit meinem Eurokonto, wenn ich in Fremdwährungen handele?

Neben den Kenntnissen über Produkte sollten Sie natürlich auch Bescheid wissen über die allgemeine ökonomische Lage. Ist ein geringer Leitzins positiv oder negativ? Welche Rolle spielt die EZB? Bei welchem Zinssatz wird es für Staatsregierungen schwierig, ihre Schulden zu finanzieren? Und so weiter, und so fort…

Durch Nachlesen werden Sie schnell herausfinden, was momentan an der Börse als relevant erachtet wird. Das Thema ändert sich nämlich häufig. Im Jahr 2008 war es die US-amerikanische Immobilienkrise und in letzter Zeit u. a. Griechenland und Flüchtlingskrise in Europa, das die Gemüter beschäftigte. Halten Sie sich immer auf dem Laufenden.

11. Der Unterschied zwischen TA und FA

Es gibt drei Lager unter Anlegern: TA-Puristen, FA-Puristen und TAFA-Anhänger.

Die TA-Puristen, oder Liebhaber der Technischen Analyse, schauen auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten nur auf die Entwicklungen eines Charts. Fundamentaldaten interessieren sie nicht. Das Herz anderer Anleger (FA-Puristen) schlägt schneller bei Ratios wie Kurs/Gewinn, Dividendenrendite oder dem Liquiditätsgrad.

Die TAFA-Anhänger schauen sowohl auf technische als auch fundamentale Daten.

Verstehen Sie den Unterschied zwischen TA und FA

Wir finden, dass jeder Anleger selbst entscheiden muss, ob er TA oder FA bevorzugt. Es ist allerdings entscheidend, dass jeder Investor über die wichtigsten Fakten dieser beiden Varianten Bescheid weiß. Warum? Das lässt sich an zwei einfachen Beispielen zeigen.

Stellen Sie sich vor, Sie handeln nach der TA und Ihre Strategie ist es, antizyklisch zu kaufen, wenn der RSI einer Aktie unter 25 sinkt. Sie haben auch ein gutes Money Management und Ihr Stop-Loss steht schon im Voraus fest. Der TA-ler in Ihnen sagt nun: „Mein Stop steht doch fest, also kenne ich meinen maximalen Verlust und deshalb muss ich mich auch nicht darum kümmern, was die Aktie tut oder in welche Richtung sie sich bewegt.“ Einerseits haben Sie damit Recht. Aber was, wenn sich die Aktie in einem Downfall Richtung Bankrott bewegt? Dann kennen Sie zwar Ihren Verlust, aber noch besser wäre es gewesen, wenn Sie vor dem Kauf kurz einmal geschaut hätten, was über diese Aktie zu erfahren ist. Dann wäre überhaupt kein Verlust aufgetreten. Der TA-ler würde hier hart verdientes Geld verlieren, obwohl dies durch ein paar Minuten an Recherchearbeit hätte vermieden werden können.

Der FA-ler sieht den Glanz einer Aktie: kleines KGV, schöner Umsatz, keine Schulden, vernünftige Dividende. Kurz: ein Kauf. FA-ler: „Da steig‘ ich ein – egal, wie der Chart aussieht.“ Jedoch kann es clever sein, trotzdem erst den Chart anzuschauen. Dann kann dieser Anleger einen günstigen Einstiegsmoment für seine Trading-Idee finden. Denn vielleicht würde er diesen Kauf sonst in einen heftigen Abwärtstrend hinein tätigen, würde aber Verluste vermeiden können, indem er erst dann kauft, wenn der Trend mit einem hohen Volumen beendet wird. Der Kauf mag zwar grundsätzlich durchaus gerechtfertigt sein, aber der Markt kann eine ganze Zeit länger „gegen Sie arbeiten“, als Sie denken. Der Zeitpunkt des Einstiegs kann sich auf lange Sicht in der Rendite sehr bemerkbar machen.

12. Üben, üben, üben…

Erstellen Sie sich ein Demokonto

Auf den Seiten der „14 unverzichtbare Tipps um Ihr Trading zu verbessern“ haben wir bereits die Wichtigkeit von mindestens einer persönlichen Handelsstrategie erwähnt. Es kann Wagenladungen voller Geld kosten, um verschiedene Strategien auszuprobieren und herauszufinden, welche für Sie profitabel ist. Das ist natürlich nicht empfehlenswert. Aufgrund des kontinuierlichen technologischen Fortschritts ist es mittlerweile bei vielen Brokern möglich, neben Ihrem Live-Trading-Konto ein Demokonto einzurichten. Hier können Sie mit fiktivem Geld, aber zu realen Konditionen und mit echten Marktdaten handeln. Es ist empfehlenswert, ein persönliches Übungsdepot/Musterdepot zu eröffnen und dauerhaft zu nutzen.

Verhalten Sie sich in Ihrem Demokonto genauso wie in Ihrem Live-Depot. Sehen Sie das fiktive Geld als echtes Geld an und gehen Sie das Trading ernsthaft und diszipliniert an. Sobald Sie eine Strategie gefunden haben, die zu Ihnen passt, die Sie sorgfältig getestet haben und mit der Sie ein ordentliches Plus auf Ihrem Übungskonto erreichen konnten, sollten Sie dazu übergehen, diese Strategie in Ihrem Live-Depot mit echtem Geld auszuführen. Nehmen Sie sich hierfür viel Zeit. Eine neue Strategie erlernt man nicht innerhalb einer Woche; dieser Prozess kann Monate in Anspruch nehmen.

13. Erfinden Sie das Rad nicht neu

Nutzen Sie die vorhandenen Information für sich

Es gibt Millionen Anleger auf dieser Welt und viele von ihnen – erfolgreich oder nicht – teilen ihr Wissen nur zu gern mit anderen. So wurden zehntausende Bücher über Anlegen und Investieren veröffentlicht, so gibt es überall Trading­seminare und so hat die Einführung des Internets zu einer Explosion an Informationen über den Börsenhandel geführt. Nutzen Sie das zu Ihrem Vorteil! Welche Websites bieten gute und brauchbare Informationen?

Um an deutsche Informationen und News zu gelangen, sollten Sie natürlich auf nationalen Websites surfen. Dann kommen Sie schnell zu bekann­ten Namen wie finanzen.net, wallstreet-online.de oder finanznachrichten.de. Im Ausland ist das Angebot selbstredend größer. Viele Seiten bieten Realtime-News und Updates sowie profes­sionelle Analysen der Höhen und Tiefen an der Börse an.

Einige unserer favori­sierten Finanzseite

finance.yahoo.com

Es handelt sich hier um die Finanzseite von Yahoo, die seit den 90er Jahren zu den Lieblings-Rechercheseiten vieler US-Anleger gehört. Sie finden hier alle Informationen über US-Aktien: News, Analystenmeinungen, Blogs, Finanzinformationen etc.

finanznachrichten.de

Alle wichtigen Marktdaten europäischer und deutscher Werte und Indizes finden Sie direkt auf der Startseite von Finanznachrichten.de. Für jedes einzelne Wertpapier werden Informationen zum Unternehmen und zu der Branche bereitgestellt sowie zugehörige Nachrichten und Analysen aufgelistet.

wallstreet-online.de

Wallstreet Online versorgt Sie in deutscher Sprache mit Nachrichten, Chartsignalen und Statistiken für verschiedene Produktgruppen wie Aktien, Optionsscheine, Devisen etc. Ein Börsenlexikon gibt Aufschluss über wichtige Begriffe, die ein Anleger kennen sollte. Auch als Mobil-Seite für Ihr Smartphone übersichtlich aufbereitet.

godmode-trader.de

Bei Godmode Trader erfahren Sie neben aktuellen Kursen und News vor allem Informationen zur Chartanalyse europäischer und US-amerikanischer Werte. Die Seite bietet außerdem die Plattform Guidants, in der Sie kostenlos eigene Analysen durchführen und ein Musterdepot nutzen können.

seekingalpha.com

Hier können Anleger über alle börsenrelevanten Themen schreiben. Ein Team von professionellen Redakteuren kontrolliert die einge­gangenen Artikel und platziert diese nach Genehmigung auf der Seite. Sie können hier Tag für Tag Dutzende Investmentideen finden.

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Suchen Sie US-Aktien mit einem KGV von unter 10, Dividendenrendite von 4% und einer schuldenfreien Bilanz? Oder handeln Sie auf Basis von technischer Analyse und kaufen Ihre Aktien bei einem RSI von unter 30, auf dem 52-Wochen-Tief und einem MACD von unter 0? Mit der kostenlosen Suchmaschine von FinViz können Sie unter US-Aktien nach Ihren eigenen Kriterien filtern.

zerohedge.com

Ein sehr zynischer Blog von fünf Anlegern, die sehr kritische Artikel über Regierungen, Zentralbanken, und Volkswirtschaften schreiben. Ökonomische News werden auf dieser Seite sehr schnell analysiert und kommentiert. Wenn Sie ein sehr aktiver Anleger sind, sollten Sie diese Seite mehrmals täglich besuchen.

ftalphaville.ft.com

FT Alphaville ist ein Blog mit täglichen Finanznachrichten und Kommentaren. Die Seite wurde 2006 von der Financial Times einge­richtet und wird häufig von Marktexperten gelesen.

ritholtz.com

Dieser populäre Blog wurde von Barry Ritholtz, einem US-amerika­nischen Autor und Finanzanalysten, eingerichtet. Vor allem Barry’s Tagesliste, in der er eine Vor- und Nachmittagsauflistung von interessanten Artikeln veröffentlicht, ist sehr lesenswert.

marketwatch.com

Auf dieser Seite finden Sie neben dem Logo von MarketWatch unter der Überschrift “Latest News” innerhalb von 15 Sekunden nach Veröffentlichung ökonomische Kennziffern aus den USA. Nützlich für die Anleger, die finden, dass ein kostenpflichtiges Abonnement vielleicht zu sehr ins Detail geht, aber trotzdem schnellstmöglich über neueste ökonomische Nachrichten im Bilde sein wollen.

14. Börsenhandel ist auch nur Börsenhandel

Es gibt wichtigere Dinge als den Börsenhandel

Und zum Schluss ist dies wohl der beste Tipp, den wir Ihnen geben können, auch wenn dies ein persönliches Börsendebakel nicht vermeiden kann.

Wir hoffen, unsere 14 Trading-Tipps konnten Sie für einige wichtige Aspekte beim Handel an der Börse sensibilisieren und Ihnen Grundlagen für die Entwicklung einer langfristig erfolgreichen Anlagestrategie vermitteln. Zudem können Sie jetzt ein kostenloses Demokonto über LYNX eröffnen, um unverbindlich und völlig risikofrei Ihre persönliche Anlagestrategie unter realen Bedingungen zu testen.

Um die 14 Tipps noch besser zu verinnerlichen, empfehlen wir Ihnen den Download unseres gratis eBooks.

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Paypal oder besser Adyen?

Adyen hat einen fulminanten Börsengang hingelegt. Nach dem ersten Hype ist es vielleicht die richtige Zeit für einen genaueren Blick. Ist die Bewertung gerechtfertigt und wie sieht sie im Verhältnis zu Paypal aus? Ist der Emporkömmling vielleicht das bessere Investment?

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