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Börse – das ist für die meisten Anleger Faszination pur: Spektakuläre Kursanstiege und Erfolgsgeschichten auf der einen Seite und legendäre Börsencrashs und Pleiten auf der anderen Seite sind die Extreme zwischen denen die Aktienmärkte emotionsgeladen hin- und herwogen. All das übt eine geradezu magische Anziehungskraft, die seit Generationen Investoren an die Börse lockt. Nicht wenige Anleger haben den Traum vom Handel an der Börse – dem Trading – leben zu können oder damit zumindest das eigene Einkommen nachhaltig aufzubessern. Hier finden Sie einen Trading-Leitfaden für den Einstieg in den Börsenhandel.

Traden oder Investieren?

Zunächst gilt es abzuklären, was Trading eigentlich ist. Denn zwischen Investieren und Trading (Englisch: Handel) gibt es einige wesentliche Unterschiede.

Was ist Investieren?

Unter Investieren oder Anlegen versteht man vor allem mittel- und langfristige (passive) Investitionen in Aktien oder andere Wertpapiere um zum einen von einer steigenden Kursentwicklung, zum anderen aber meist auch von Zinsen und Dividenden zu profitieren. Der bekannteste Investor ist sicherlich Warren Buffett, der mit langfristigen Investments in fundamental unterbewertete Unternehmen aus seiner einst kleinen Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway eine der größten Beteiligungsfirmen weltweit aufgebaut hat und es damit selbst zum drittreichsten Mensch der Welt schaffte. Die Berkshire-Hathaway-Aktie wurde mit einem Kurs von mehr als 300.000 USD zur teuersten Aktie der Welt. Neben langfristig orientierten „Value“-Investoren (Value = Englisch für „Wert“), die wie Warren Buffett in günstig bewertete Aktien investieren gibt es auch den spekulativeren „Growth“-Ansatz, bei dem in wachstumsstarke Unternehmen zum Beispiel aus der Technologiebranche investiert wird. Bei beiden Ansätzen stehen Fundamentaldaten, d.h. Unternehmens- und Aktienkennzahlen im Vordergrund.

Was versteht man unter dem Begriff Trading?

Der Begriff „Traden“ oder „Trading“ hingegen beschreibt den aktiven Handel von Wertpapieren und anderen Handelsinstrumenten – und zwar in beide Richtungen, d.h. nach oben auf steigende und nach unten auf fallende Kurse. Meist sind Trader dabei eher kurzfristig orientiert und basieren ihre Entscheidungen auf Charts und/oder Indikatoren. Bekannte Trading-Methoden sind beispielsweise Kurzfrist-Strategien wie Scalping oder Daytrading, bei denen Trader ihre Positionen zwischen einigen Sekunden bis mehrere Stunden am selben Handelstag halten. Daneben gibt es Mittelfrist-Strategien wie Swing- oder Positions-Trading mit Haltedauern von wenigen Tagen bis etliche Wochen. Trading erfordert in der Regel deutlich mehr Zeitaufwand, denn im Laufe eines Jahres werden erheblich mehr Positionen aufgebaut und wieder aufgelöst.

Während Investoren meist klassisch in Aktien, Fonds, ETFs oder Anleihen investieren, steht Tradern darüber hinaus ein breites Spektrum an weiteren Märkten und Finanzprodukten zur Auswahl wie zum Beispiel Optionen, Futures, CFDs oder Devisen. Vielfach nutzen Trader Derivate oder Margin (Wertpapierkredit), um ihren Kapitaleinsatz zu hebeln. Der Übergang zwischen Trading und Investieren ist oft fließend und so lässt sich keine klare Linie ziehen. Als Faustregel gilt, dass Investoren mindestens einen Anlagehorizont von einem Jahr im Blick haben, alles darunter fällt in den Bereich des Tradings.

Was ist ein Trader?

Als Trader (zu Deutsch: Händler) wird ein aktiver Wertpapierhändler bezeichnet. Dabei wird zwischen privaten Tradern, die auf eigene Rechnung handeln und institutionellen Tradern unterschieden. Letztere handeln häufig im Auftrag für Finanzdienstleister wie Banken, Fonds oder Versicherungen. Das Spektrum der Privat-Trader reicht von Hobby-Tradern, die neben ihrem Beruf an der Börse handeln bis zu Berufstradern, die ihr Haupt-Einkommen mit der Handelstätigkeit an der Börse erzielen. Durch einen Trading-Plan und Money Management-Regeln stellt ein professioneller Trader sicher, dass er mit seiner Strategie gegenüber anderen Marktteilnehmern einen messbaren Trading-Vorteil hat. Erfolgreiche Trader agieren an den Finanzmärkten meist sehr rational und lassen sich von den Kursbewegungen der Börse allenfalls in sehr geringem Maße emotional beeinflussen.

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