Restaurant Brands International Aktie aktuell Burger King: Hier kommt alles zusammen

News: Aktuelle Analyse der Restaurant Brands International Aktie

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Restaurant Brands International
ISIN: CA76131D1033
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Zur Restaurant Brands International Aktie

Restaurant Brands hat sich freigekämpft und unter der Oberfläche hat sich viel getan. Haben Anleger das bisher übersehen? Startet die Aktie jetzt durch?

Franchise

Der Betrieb von Restaurants ist ein schwieriges Geschäft. Es ist arbeits- und kapitalintensiv, der Wettbewerb ist hart und die Margen sind niedrig.
Viele Familienbetriebe überleben im Endeffekt nur, weil sich die Betreiber für das Unternehmen aufopfern.

Für die Systemgastronomie gelten all diese Punkte aber in sehr viel kleinerem Ausmaß. Es ist einfach ein anderes Konzept.

Restaurant Brands ist die Muttergesellschaft von Burger King, Tim Hortons sowie Popeyes und steht somit ohnehin am anderen Ende der Nahrungskette. Das Unternehmen vergibt Franchising-Lizenzen.

Das wiederum ist ein sehr attraktives Geschäft. Das Risiko wird weitgehend auf die Franchise-Nehmer abgewälzt. Die Margen sind hoch und der Kapitalbedarf gering.

Überschüssiges Kapital

Unter dem Strich konnte man den Umsatz seit 2015 von 4,05 auf 5,60 Mrd. USD steigern. Kurz zuvor hatten Burger King und Tim Hortons eine Fusion vollzogen.

Der Gewinn kletterte in diesem Zeitraum von 0,50 auf 2,37 USD je Aktie.

Da man das erwirtschaftete Kapital nicht benötigt, wurde die Dividende von 0,44 auf 2,06 USD je Aktie erhöht.
Dadurch ergibt sich derzeit eine stattliche Dividendenrendite von 3,40%.

Selbstverständlich wirkt sich Corona negativ auf das Geschäft aus, an der Perspektive ändert das aber wenig.
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres ist der Umsatz zwar um knapp 10% gesunken, die operative Marge ist mit über 30% aber anhaltend hoch.

Selbst in diesem Umfeld konnte Restaurant Brands noch einen freien Cashflow von mehr als 1,0 Mrd. USD erwirtschaften.

Mittelfristig dürften es über 1,5 Mrd. USD werden. Auf dieser Basis läge der P/FCF bei 12,4.
Bei den gegebenen Charakteristiken wäre das attraktiv und dementsprechend ist Aufwärtspotenzial vorhanden.

Man könnte auch den Vergleich zu McDonalds suchen. Das Unternehmen wächst seit Jahren nicht mehr, kommt aber auf einen P/FCF von 27,5.

Hier kommt alles zusammen

Soweit das Basisszenario, welches der breite Markt ohnehin erwartet. Taucht man etwas tiefer ein und betrachtet die einzelnen Teile des Konzerns, wird es noch deutlich interessanter.

Beginnen wir mit Tim Hortons, die in Kanada führende Kette von Schnellrestaurants. Auf dieses Segment entfallen 20% der Umsätze und fast die Hälfte des Konzerngewinns. Die Kanadier sind eine Cashcow, hohes Wachstum ist aber nicht zu erwarten.

In den letzten Jahren hatte man operative Probleme, die inzwischen aber gelöst wurden. Durch Corona wurde diese Tatsache verdeckt. Zuvor zeigten die Kennzahlen endlich wieder in die richtige Richtung.
Dieser Umstand dürfte bald zutage treten und könnte bei den Anleger zu einem Umdenken führen.

Burger King

Bei Burger King ist die Lage eine andere. Das Segment ist für 67% des Konzernumsatzes und 43% des Gewinns verantwortlich und wächst nach wie vor.

In den letzten drei Jahren ist die Zahl der Niederlassungen jeweils um mehr als 10% gestiegen und in diesem Tempo dürfte es noch eine ganze Weile weitergehen.
In einigen Regionen ist man kaum vertreten, weltweit hat man weniger als halb so viele Niederlassungen wie McDonalds.

Die Zahl der Niederlassungen ist aber selbst in der Krise weiter gestiegen. Das wird derzeit wohl unterschätzt.

Popeyes

Popeyes ist für 13% des Umsatzes und 8% des Gewinns verantwortlich und wächst mit erheblichem Tempo.
Das ist sehr interessant, denn die Margen sind hoch und der Raum für Expansion ebenso.

Selbst in der Krise eröffnen die Franchise-Nehmer neue Niederlassungen. Zuletzt waren es 7,1% mehr als noch vor einem Jahr.
Der Umsatz von Popeyes kletterte sogar um 21,5%.

In Summe ist das eine sehr interessante Konstellation: Ein Kerngeschäft, bestehend aus einem hochprofitablen lokalen Marktführer (Tim Hortons) und einem weltweit agierenden Marktführer (Burger King).
Dazu noch eine schnell wachsende und margenstarke Tochter mit viel Potenzial (Popeyes).
Durch Covid wurde die starke Entwicklung in den jeweiligen Segmenten überdeckt. Nach Corona dürften Gewinn und Cashflow spürbar anziehen.

Chart

Restaurant Brands hat den Abwärtstrend überwunden und ist seitdem übergeordnet bullisch.
Über 60 USD hat sich das Chartbild zusätzlich aufgehellt. Jetzt ist der Weg in Richtung 65 – 67 USD frei. Darüber rücken Kursziele bei 72 und 77 USD in den Fokus.

Chart vom 04.01.2021 Kurs: 61,11 Kürzel: QSR – Tageskerzen | LYNX Online Broker
Chart vom 04.01.2021 Kurs: 61,11 Kürzel: QSR – Tageskerzen

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Tobias Krieg, Technischer Analyst | LYNX Börsenexperten
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