Deutsche Börse Aktie aktuell Deutsche Börse: Jetzt oder nie – ist das die große Chance?

News: Aktuelle Analyse der Deutsche Börse Aktie

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Deutsche Börse
ISIN: DE0005810055
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Chartanalyse
Basis 6 Monate neutral
Zur Deutsche Börse Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Während der letzten Monate hat es die Deutsche Börse-Aktie Anlegern wahrlich nicht leicht gemacht. Immer wieder waren kleinere Fehlsignale zu beobachten, die im Chart unten markiert sind. So fanden allein im Dezember des vorigen Jahres zwei kleinere Fehlausbrüche Richtung Norden statt. Die Kaufsignale entpuppten sich schnell als Bullenfallen und die positiven Verläufe lösten sich in Luft auf. Anders wiederum hatten auch die Bären ein schweres Los. Sämtliche neuen Zwischentiefs wurden rasch aufgekauft und lieferten wiederum Fehlsignale nach unten. Nun haben nach dem Fehlausbruch zu Beginn des Monats erneut die Bullen das Zepter an sich gerissen und wir sehen einen Test des bislang hartnäckigen Widerstands rund um den Bereich von 141/142 EUR. Gelingt der Aktie dieses Mal der ganz große Coup? Vorerst bleibt der Trend in einer neutralen Gesamtsituation.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Deutsche Börse Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Der Chart liefert viel Fantasie auf mögliche Kursgewinne nach oben. Während sich der DAX bereits auf neuen Allzeithochs befindet, hat die Deutsche Börse noch einiges an Aufholpotenzial. Dennoch sollte der Ausbruch nicht zu schnell erfolgen, denn der Anstieg in Richtung des Widerstandsniveaus verlief überaus steil. Hier bedarf es einer Verschnaufpause von 2-3 Tagen, um der Aktie die nötige Energie zu geben, einen nachhaltigen Breakout zu generieren. Sollte hingegen der Ausbruch bereits heute oder morgen erfolgen, ist die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Fehlsignals definitiv höher.     

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 16.03.2021 Kurs: 141.60 Kürzel: DB1 | Online Broker LYNX
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Vorherige Analysen der Deutsche Börse Aktie

Die Deutsche Börse Aktie gehört zu den Profiteuren hoher Volatilität. Geht es an den Kapitalmärkten auf und ab wird mehr gehandelt. Könnte uns die nächste Phase großer Unruhe bevorstehen?

Auch das noch

An der Börse kommt es erstens anders und zweitens als man denkt. Das trifft auf das Jahr 2020 geradezu exemplarisch zu.

Wer hätte vor wenigen Monaten auf neue Allzeithochs gewettet? Vor allem mit dem Wissen, dass es keine V-förmige Erholung der Wirtschaft geben wird.

Aber genau das ist die aktuelle Lage. Die meisten Indizes weisen Rekordstände.

Mutation in England

Zunächst muss man klarstellen, dass Viren andauernd mutieren. Das trifft auch Covid-19 zu. In der Regel führt das nur zu geringfügigen Veränderungen, die keine biologische Relevanz haben.
Inzwischen wurden aber neue Varianten des Virus identifiziert, bei denen das nicht der Fall ist.

Sind die derzeitigen Kurse also noch haltbar?

Beginnen wir mit England. Erst am Wochenende wurde bekannt, dass man im Süden des Landes eine neue Virus-Variante („B.1.1.7“) entdeckt hat.
Diese Version von Corona ist demnach wohl wesentlich ansteckender und breitet sich rasant aus.

Nach ersten Erkenntnissen britischer Wissenschaftler ist die Mutation um 40 – 70% ansteckender als die bisher bekannte Form.
Es gebe aber keine Hinweise darauf, dass sie schwerere Krankheitsverläufe auslöst oder tödlicher ist.
Es sei demnach wahrscheinlich, dass die entwickelten Impfstoffe auch bei dieser Variante wirkt.

Das ist der aktuelle Informationsstand, der aber keineswegs ein abschließendes Bild sein soll oder Vollständigkeit beansprucht.

UPDATE vom 22.12.2020 um 9:29 Uhr:
Die vorläufige Genom-Charakterisierung von B.1.1.7 finden Sie hier: virological.org

Demnach hat die neue Variante drei biologisch relevante Mutationen:
1. Die Mutation N501Y führt zu einer zunehmenden Bindungsaffinität beim Menschen (höhere Ansteckung).
2. Die Spike-Veränderung 69-70del steht im Zusammenhang mit der Umgehung der menschlichen Immunantwort.
3. Die Mutation P681H könnte dem Virus das Eindringen in das respiratorische Epithel erleichtern. (Das respiratorische Epithel ist eine Schicht aus spezialisierten Epithelzellen, welche den größten Teil der Atemwege auskleidet)

Auswirkungen der England-Mutation

Bestätigen sich die bisherigen Erkenntnisse, hat das eine ganze Reihe von ernstzunehmenden Konsequenzen.

Es dürfte nahezu sicher sein, dass sich diese Virus-Variante bereits in anderen Ländern angekommen und daher nicht mehr eindämmbar ist.
Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Pandemie schneller voranschreiten dürfte als bisher angenommen.

Die Pandemie wird also härter und schneller.
Je stärker die Verbreitung der ansteckenderen Virus-Variante ist, desto schneller werden die Infektionszahlen steigen.
Im schlimmsten Fall wird das das Gesundheitssystem über die Belastungsgrenze hinausbringen.

In Großbritannien sind die Infektionszahlen in den letzten Tagen sprunghaft angestiegen. Mutmaßlich auch durch die Mutation.

Auch noch Südafrika

Derzeit scheint es so, als würden die schlechten Nachrichten einfach nicht aufzuhören.

In Südafrika wurde eine weitere Variante des Corona-Virus entdeckt, die ebenfalls deutlich ansteckender ist.
In den Hotspots des Landes entfielen zuletzt rund 90% der Proben auf den mutierten Virus „501.V2“.

Eine höhere Sterblichkeit zeichnet sich hier bisher nicht ab. Eine Sache macht den Forschern allerdings Sorgen: Bei der neuen Virus-Variante ist der Anteil der jungen Menschen, die schwere Krankheitsverläufe aufweisen, wohl deutlich erhöht.

Südafrikanischen Forschern zufolge ist 501.V2 bereits seit Monaten im Umlauf und wurde jetzt erst entdeckt.
Daher muss man auch in diesem Fall annehmen, dass die Mutation schon lange den Sprung in andere Länder geschafft hat.
Das ist alles andere als erfreulich

Wie geht es weiter?

Steigt die Zahl der Infizierten und/oder der Anteil der schwer Erkrankten erhöht das den Druck auf das Gesundheitssystem nur noch weiter.

Man kann nur hoffen, dass es nicht „so schlimm“ kommt.
Die WHO oder auch Herr Drosten haben jedenfalls vor einer Panikmache gewarnt. Demnach verhalten sich die neuen Corona-Varianten im Hinblick auf Ansteckungswege oder Schwere der Erkrankung kaum oder gar nicht anders als der bisherige Virus.

Dass die neuen Varianten ansteckender sind, hat man bei der WHO allerdings nicht verneint.

Die Lage ist ernst

Noch mehr Ansteckungen können wir derzeit aber wirklich nicht gebrauchen.

Laut Intensivregister ist die Lage auch jetzt schon besorgniserregend. Demnach melden 31,8% der Krankenhäuser, dass in der Intensivbetreuung keine Kapazitäten mehr verfügbar sind.

Weitere 33,0% der Krankenhäuser melden eine hohe Auslastung und wenige verfügbare Betten.
Der wahre Engpass ist aber gar nicht die Zahl der Intensivbetten, es ist das Personal.
Wir haben nicht genug Personal, um auch wirklich alle Betten zu betreiben.

Derzeit kann wohl niemand abschätzen, wie lange der Lockdown andauern wird oder ob sogar noch strengere Maßnahmen beschlossen werden.
Ebenso wenig, wie stark die wirtschaftlichen Auswirkungen sein werden.

Ich wünschte, ich hätte an diesem Montag kurz vor Weihnachten erfreulichere Nachrichten für Sie.

Steigende Volatilität oder sogar ein Crash?

All das könnte zu einer steigenden Volatilität führen. Die Lage könnte durchaus kippen.
Das macht die Aktie der Deutschen Börse aus meiner Sicht zu einem vergleichsweise sicheren Hafen.

Das Papier ist ohnehin ein langfristiger Outperformer und selbst derzeit läuft das Geschäft gut.
In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres ist der Umsatz um 14% auf 2,57 Mrd. Euro gestiegen. Das Ergebnis legte um 8% auf 4,64 Euro je Aktie zu.

Die Deutsche Börse kommt somit auf ein KGVe von 23,3. Das ist fair, in den letzten Jahren war die Bewertung meist ähnlich.
Rücksetzer könnten sich als Gelegenheit herausstellen.

Für antizyklische Investoren sind vor allem drei Marken interessant: Die Unterstützung bei 127 Euro sowie der Bereich zwischen 116 – 120 Euro und die untere Aufwärtstrendlinie nahe 100 Euro.

Chart vom 21.12.2020 Kurs: 135,90 Kürzel: DB1 - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 21.12.2020 Kurs: 135,90 Kürzel: DB1 – Wochenkerzen

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die letzten Monate über zeigte sich die Aktie der Deutschen Börse nicht wirklich von ihrer besten Seite. Die Talfahrt begann, als das Pivot-Tief von Mitte Juli gebrochen wurde. Danach folgte der Bruch des Tiefs von August, was die Lage erstmals bärisch machte. Im September hatten wir unser Kursziel auf 140 EUR gesenkt. Dieses Niveau wurde auch relativ schnell angesteuert. Nach Erreichen der Zielmarke ging der Titel in den freien Fall über, welcher Ende Oktober in einem finalen Abverkauf endete. Eine große grüne Powerkerze beendete das Treiben der Bären dann und die Kurse konnten sich langsam wieder erholen. Inzwischen konnte sogar ein höheres Tief generiert werden, was auf steigendes Käuferverhalten schließen lässt. Angekommen an der 50-Tage-Linie werden die Karten gerade neu gemischt. Schafft die Aktie den Ausbruch nach oben?

Expertenmeinung: Sollten in den kommenden Tagen Schlusskurse über der Marke von 140 EUR generiert werden, stünden die Chancen auf eine nachhaltige Kurserholung überaus gut. Wir haben es hier mit einem typischen „Bottom-Fishing“ Kandidaten zu tun. Die ersten Anzeichen einer möglichen und nachhaltigen Bodenbildung sind da. Nun liegt es an den Bullen mehr daraus zu machen und den nach wie vor intakten Abwärtstrend in eine neutrale Kaufphase überzuführen. Danach wäre ein Anstieg der Deutsche Börse Aktie auf bis zu 160 EUR durchaus denkbar. Wichtig ist, dass das letzte Zwischentief knapp über der Marke von 130 EUR wenn möglich nicht mehr nach unten gebrochen wird.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 02.12.2020 Kurs: 139.50 Kürzel: DB1 | Online Broker LYNX

Die Aktie der deutschen Börse ist einer dieser Fälle, an dem sich die Geister scheiden. In welche Kategorie müsste man diese Aktie einordnen? Ist sie den „Corona-Gewinnern“ zuzuordnen oder zumindest denen, die von Pandemie und Rezession nicht betroffen sind? Oder müsste man sie doch eher in der zyklischen, konjunktursensiblen Gruppe ansiedeln?

Für Ersteres spräche, dass die Umsätze an den Börsen steigen, je kritischer die Lage wird. Denn das steigert die Volatilität, die Akteure steigen öfter ein und aus – zum Vorteil des Börsenbetreibers. Man könnte indes auch argumentieren, dass die Zahl der Anleger in Krisen sinkt, die Umsätze dann austrocknen. Die Ergebnisse der beiden vergangenen Quartale geben da keiner Seite zwingend Recht. Im hektischen zweiten Quartal lag der Gewinn über dem des Vorjahres, im dritten Quartal, das von einem umsatzarmen Seitwärtstrend geprägt war, lagen sie unter Vorjahr. Nicht überraschend also, so dass es am Ende darum geht, womit die Anleger für die kommenden Monate rechnen: Ruhiges Geschäft oder volatile, hektische Bewegungen unter hohen Umsätzen?

Expertenmeinung: Dass die Entscheidung dahingehend noch offen ist, zeigt das Chartbild. Auffällig ist zwar, dass die Aktie früher als der DAX begonnen hat, nach unten abzudrehen und kurzzeitig wichtige Supportlinien, konkret die Zone 128,50 zu 133,15 Euro, durchschlagen hatte. Aber im Zuge der DAX-Rallye nach der US-Wahl konnte sich die Aktie wieder in diese Zone hineinretten und versucht sich jetzt an einer Bodenbildung. Oder ist das womöglich gar keine? Könnte es sich hier eventuell bloß um eine bärische Flagge handeln und der nächste, markante Abwärtsschub unmittelbar vor der Tür stehen?

Chart vom 17.11.2020, Kurs 133,55 Euro, Kürzel DB1 | Online Broker LYNX

Wenn es nach den Analysten ginge, dann nicht. Denn dort finden sich nur die Einschätzungen „Kaufen“ oder „Halten“, kein Experte sieht die Aktie derzeit als Verkaufsposition. Und selbst das niedrigste Kursziel liegt mit 130 Euro momentan im Bereich der vorgenannten Unterstützungszone. Nur pflegen sich die Anleger nicht unbedingt an das zu halten, was die Experten erwarten. Könnte man vorhersagen, in welche Richtung sich diese Situation auflösen wird? Natürlich nicht, dazu müsste man heute bereits wissen, wozu sich die Anleger erst noch entscheiden werden. Gerade in solchen „einerseits, andererseits“-Situationen muss man das gar nicht erst versuchen. Aber es ist auch nicht nötig, die Glaskugel zu bemühen, die charttechnische Konstellation ist ja recht gut zu umreißen:

Sollte die Aktie es schaffen, die Juli-Abwärtstrendlinie und danach die 200-Tage-Linie bei aktuell 146,80 Euro zu überwinden, wäre der Knoten geplatzt und ein klar bullisches Signal gegeben. Rutscht die Aktie aber erneut aus dieser Unterstützungszone 128,50/133,15 Euro nach unten hinaus und unterbietet das Anfang November bei 124,85 Euro markierte Tief auf Schlusskursbasis, wäre tatsächlich eine bärische flagge vollendet und der Weg nach unten erst einmal frei!

Da, wo die Aktie der Deutschen Börse am Freitag die Woche beendete, wäre einiges möglich – in beide Richtungen. Der Kurs ging mit einem klassischen Patt ins Wochenende: Er konnte sich zwar einerseits nicht von wichtigen Unterstützungen nach oben absetzen, hielt diese aber andererseits. Seit Anfang September ringt die Aktie mit ihrer im Chart dick schwarz hervorgehobenen 200-Tage-Linie bei 147,57 Euro, deren Bruch nicht nur an sich schon ein bärisches Signal wäre. Die Linie verläuft derzeit knapp über den Zwischentiefs vom Mai und Juni um 145 Euro, deren Unterschreiten ein mittelfristiges Topp vollenden würde. Das aber, solange die Aktie diese Zone hält, ein potenzielles Topp bleibt.

Würde die Aktie des Börsenbetreibers klar unter 145 Euro schließen, könnte dieses Topp seine negative Wirkung entfallen, Bis dahin könnte das bullische Lager jederzeit noch die Widerstände bezwingen, die für dieses Topp den „Deckel“ darstellen. Gelänge es, die Aktie über die kurzfristige Abwärtstrendlinie bei 154 Euro sowie über die Widerstandszone 155,90/161,45 Euro hinauszutragen, wäre eine mittelfristig relevante Abwärtstrendwende mit einer unmittelbaren Kurszielzone im Bereich 128,45/133,30 Euro, das ist das große Abwärts-Kurslücke vom März, erst einmal kein Thema mehr. Bis jetzt gelingt es, das Startsignal für die Bären zu verhindern. Aus der Welt bekommt man es aber nicht.

Expertenmeinung: Dass es seit drei Wochen nicht gelingt, eine Trendentscheidung herbei zu führen, ist nicht unbedingt überraschend, denn die Deutsche Börse sitzt zwischen den Stühlen. Wer mit einem großen Einbruch der Kurse als Folge der platzenden Hoffnungen auf eine rasante konjunkturelle Wende rechnet, würde hier nicht Short gehen, weil ein neuer Baisseschub immer mit steigenden Umsätzen verbunden wäre, was die Kassen des Börsenbetreibers füllen würde. Auf der anderen Seite wäre dieser Effekt nicht stark genug, damit sich die Deutsche Börse als ein „sicherer Hafen“ im Fall eines abwärts kippenden Gesamtmarkts anbieten würde, da wären andere Aktien einfach lukrativer.

Dem bullischen Lager hingegen ist die Gewinndynamik zu schwach. Die Analysten rechnen zwar damit, dass der Gewinn im laufenden Jahr um gut zehn Prozent zulegen dürfte. Aber in Relation zu anderen Unternehmen, die bislang von der Rezession verschont bleiben oder sogar von der Krise profitieren, ist das nicht attraktiv genug. Zu gut zwar, um Short zu gehen, aber doch zu mager, um hier gezielt auf den Ausbruch zu spekulieren.

Aber keine Aktie bleibt ewig in einer Seitwärtsrange, erst recht nicht, wenn dabei die 200-Tage-Linie im Feuer steht. Die kurzfristigen Trader werden die Akteure zweifellos von ihrer Unentschlossenheit erlösen, wobei der Weg nach unten derzeit der leichtere wäre, da die Aktie bereits am unteren Ende des potenziellen Topps rangiert. Vor einer klaren Entscheidung durch Schlusskurse über 162 oder unter 145 Euro sollte man die Aktie aber besser (noch) den Daytradern überlassen.

Deutsche Börse Aktie: Chart vom 25.09.2020, Kurs 147,00 Euro, Kürzel DB1 | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits Anfang September hatten wir die angespannte Gesamtsituation in der Aktie der Deutschen Börse beschrieben. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Titel gerade ein weiteres tieferes Tief generiert. Dies war gleichzeitig auch der Übergang in einen Abwärtstrend. Zwar konnten sich die Kurse dieser Tage wieder leicht erholen, doch es scheint, als ob der Verkaufsdruck nun an den fallenden gleitenden Durchschnitten der Perioden 20 und 50 wieder deutlich zunimmt. Augenscheinlich bildet sich hier eine Bärenflagge, welche darauf wartet, in Richtung Süden gebrochen zu werden. Dies würde zum Plan der Bären passen und könnte die Kurse eine weitere Etage tiefer bringen. Das technische Gesamtbild bleibt deutlich angeschlagen.   

Expertenmeinung: Die Bären haben hier das Ruder übernommen und solange wir kein neues höheres Hoch oder ein höheres Tief im Chart bekommen, gibt es auch keinen Grund, die bärische Gesamthaltung auf die Deutsche Börse Aktie zurückzunehmen. Wohin könnten die Kurse noch fallen? Wenn wir uns den gesamten Anstieg von März bis Juli ansehen und darüber die sogenannten Fibonacci-Reihen legen, dann ergäbe sich das nächste Kursziel mit rund 140 EUR. Hier befände sich das 38.2% Retracement der gesamten Aufwärtsbewegung. Somit sehen wir doch noch einiges an Potential nach unten.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 15.09.2020 Kurs: 150.60 Kürzel: DB1 | Online Broker LYNX