Der Gleitende Durchschnitt – so bestimmen Sie die Richtung des Trends

Ein häufig benutzter Indikator der technischen Analyse ist der Moving Average, auch Gleitender Durchschnitt genannt. Aber was sagt dieser Indikator eigentlich aus und wie können Sie ihn benutzen, um Investitionsentscheidungen zu treffen?

Der Moving Average – Gleitender Durchschnitt

Der Gleitende Durchschnitt ist ein von vielen Händlern benutzter Indikator und gerade weil ihn so viele Anleger für Ihr Trading verwenden, kommt es häufig vor, dass der Durchschnitt gute Unterstützungen oder Widerstände im Chart bietet.

20160630-moving-average-gleitender-durchschnitt-200-50-DAX-LYNXUnter den gleitenden Durchschnitten sind der Simple Moving Average (einfacher gleitender Durchschnitt) und der Exponential Moving Average (exponentieller gleitender Durchschnitt) die am häufigsten verwendeten Moving Averages. Diese Indikatoren lassen sich zudem auch gut mit anderen Indikatoren zusammen verwenden, wie zum Beispiel mit dem RSI und dem MACD.

50-Tage und 200-Tage- Gleitender Durchschnitt

Der Simple Moving Average, kurz SMA genannt, ist nichts weiter als der durchschnittliche Kurs über eine bestimmte Zeitspanne hinweg. Der SMA wird berechnet, indem alle Schlusskurse dieser Zeitspanne addiert und durch die Anzahl der Tage der gewählten Zeitspanne geteilt werden.

Am häufigsten werden zur Darstellung des SMA Zeitspannen von 50 und 200 Tagen verwendet, mit Kerzen im Chart auf Tagesbasis. Ich empfehle Ihnen, eine der erwähnten Zeitspannen zu benutzen, wenn Sie diesen Indikator verwenden. Denn wie bereits erwähnt, funktioniert der Indikator besser, umso mehr Investoren diesen mit denselben Einstellungen benutzen.

Neben dem SMA wird auch der Exponential Moving Average (EMA) haüfig verwendet, wenn Händler vom 50- oder 200-Tage-Durchschnitt sprechen. Beim EMA zählen im Vergleich zum SMA die letzteren Werte stärker, als die früheren. Aber Sie alleine müssen für sich entscheiden, welche Art des gleitenden Durchschnitts Sie bevorzugen. Im Allgemeinen sind sich der EMA und der SMA allerdings weitestgehend ähnlich.

Wie benutze ich diese Durschnittswerte, wenn ich meine Strategie erstelle?

Zunächst einmal gibt der Moving Average an, welche Richtung der Trend des Basiswertes hat. Ein steigender Durchschnitt weist auf einen Aufwärtstrend des Basiswertes hin, ein fallender Durchschnitt auf einen Abwärtstrend. Da der 50-Tage-Durchschnitt eine kürzere Zeitspanne berücksichtigt, ist dieser Durschnitt im Allgemeinen volatiler.

Der 200-Tage-Durchschnitt ist ein guter Indikator, um Hoch- und Tiefpunkte im Chart zu prognostizieren. Da viele Investoren diesen Indikator verwenden, kommt es oft vor, dass der Kurs eines Basiswertes genau an dieser Linie abprallt. Natürlich liegt aber nicht jeder Hoch- oder Tiefpunkt auf der 200-Tage-Linie. Dennoch möchte ich Ihnen mit dem untenstehendem Chart zeigen, dass der Indikator durchaus Einfluss haben kann.

20160631-moving-average-gleitender-durchschnitt-200-aex-LYNXIm Chart sehen Sie den Kursverlauf des AEX-Index des vorherigen Jahres. Während dieser Zeitspanne ist der Index fünfmal in die Nähe der 200-Tage-Linie gekommen und alle fünf Mal war der Einfluss des gleitenden Durchschnitts deutlich erkennbar.

Bei Punkt 1 fand der AEX-Index deutlich Unterstützung am 200-Tage-Durchschnitt und schnellte danach erkennbar nach oben. Bei Punkt 2 wurde die Linie durchbrochen. Darauf folgte eine unverkennbar starke Bewegung in Richtung Süden – etwas, was technisch gesehen erwartet werden kann, wenn die Kurse des Basiswertes unter den 200-Tage-Durchschnitt fallen. An den Punkten 3 und 4 sorgte der SMA dann wieder für einen deutlichen Widerstand. Punkt 5 ist vermutlich der schönste, da der Index mit einem Gap oberhalb des 200-Tage-Durchschnitts eröffnet hatte. Danach gaben die Kurse etwas nach, fanden am 200-Tage-Durchschnitts allerdings zweimal eine Unterstützung und schnellten anschließend wieder empor.

Das obige Beispiel verdeutlicht, dass der 200-Tage-Durchschnitt ein durchaus wichtiger Indikator für jeden Anleger sein kann. Daher ist es empfehlenswert, den 200-Tage-Durchschnitt zusammen mit dem 50-Tage-Durchschnitt als Indikatoren dem Chart hinzuzufügen. Der 200-Tage-Durchschnitt ist zudem am besten für die Anleger geeignet, die mittelfristig in Positionen investiert sind.

Wie können Sie den gleitenden Durchschnitt in der LYNX Handelsplattform hinzufügen?

Um verschiedenste Indikatoren miteinander zu kombinieren, haben Sie über die LYNX Handelsplattform nicht nur Zugriff auf gleitende Durchschnitte, sondern auf über 80 weitere technische Indikatoren. Den gleitenden Durchschnitt können Sie auf folgende Art und Weise zu Ihrem Chartbild hinzufügen:

20160630-moving-average-gleitender-durchschnitt-Indikator-Handelsplatform-LYNXKlicken Sie mit der rechten Maustaste in den Chart, in den Sie einen Indikator, wie beispielsweise den gleitenden Durchschnitt, hinzufügen möchten. Danach erscheint das oben dargestellte Fenster und Sie gehen mit der Maus auf „Studie hinzufügen“. Anschließend erhalten Sie einen Überblick über alle Indikatoren, geordnet nach deren Art. Klicken Sie jetzt auf „Gleitende Durchschnitte“ und wählen Sie sich den gewünschten Durchschnitt durch zum Beispiel einen Klick auf „Einfacher Gleitender Durchschnitt“ aus.

20160630-moving-average-gleitender-durchschnitt-Indikator-bearbeiten-LYNXSobald der Indikator im Chart hinzugefügt ist, können Sie die Zeitspanne nach Ihren Wünschen anpassen. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf die Linie des Durchschnitts und wählen Sie „Indikator bearbeiten“. Im sich im Anschluss öffnenden Fenster können Sie unter dem Punkt Periode die gewünschte Zeitspanne verändern, vorzugsweise auf 50 oder 200.

20160630-moving-average-gleitender-durchschnitt-Indikator-Periode-aendern-LYNX

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