Börsenblick

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Aktienanalyse:
Eutelsat: 9% Dividende. Man gönnt sich ja sonst nichts

Aktuelle Analyse der Eutelsat Communications Aktie

Eutelsat ist der drittgrößte Satellitenbetreiber der Welt.

Alternativlos?

Die 39 geostationären Satelliten werden vor allem für TV und Breitband-Internet genutzt. Sie spielen aber auch eine wichtige Rolle bei der Anbindung von Flugzeugen und Schiffen. Darüber hinaus bei „missionskritischen Kommunikationsaufgaben staatlicher Stellen“.

Im TV-Segment erreicht man mehr als 274 Millionen Haushalte. In abgelegenen Regionen ist Eutelsat oft die einzige Alternative für schnelles Internet. Das betrifft vor allem Lateinamerika, Afrika sowie Osteuropa und Russland.

Auf der langen Bank

Großartiges Wachstum garantiert das alles aber nicht. Der Breitband-Ausbau schreitet voran und das TV-Geschäft ist eher rückläufig.
Dementsprechend schieben sich alle Kennzahlen seit Jahren weitgehend seitwärts. Das gilt für Umsatz, Gewinn, Margen usw.
In der Regel wäre das Papier an diesem Punkt für mich durchgefallen. Es gibt kaum Aktien, mit denen man eine wirklich gute Performance erzielen kann, wenn das Unternehmen nicht wächst.

Eine Investition ergibt nur dann Sinn, wenn das Unternehmen sehr günstig bewertet ist und große Mengen an Kapital ausschütten kann. Im besten Fall wird das durch langlaufende Verträge gesichert.
Das ist bei Eutelsat der Fall. Die bestehenden Verträge haben ein Volumen von 4,2 Mrd. Euro. Durch die Kursverluste der letzten Monate ist der Börsenwert auf 3,24 Mrd. Euro gesunken.
Bei einem freien Cashflow von rund 500-600 Mio. Euro ergibt sich daraus ein P/FCF von 5-6.

Ein Großteil der Cashflows fließt in Form einer Dividende an die Anteilseigner. Daher liegt die Dividendenrendite aktuell bei 9,08%.
Auch ohne Kursgewinne könnte man also zufrieden sein.

Geht da noch was?

Es gibt aber durchaus Entwicklungen, die auf eine Verbesserung der Zahlen hoffen lassen. In den nächsten Quartalen könnte der Umsatz durch einen Ausbau der Breitband-Kapazitäten wieder steigen.
Gleichzeitig dürften die Kosten um 20-25 Mio. Euro sinken.

Im Jahresverlauf werden die ersten Mikrosatelliten den Betrieb aufnehmen, die vor allem im Bereich IoT genutzt werden sollen.

Darüber hinaus hat Eutelsat mit dem Rückkauf eigener Aktien begonnen, wofür 100 Mio. Euro bereitgestellt wurden. Das ist zu begrüßen und schafft bei den Charakteristiken des Geschäfts einen echten Mehrwert. Aus meiner Sicht sollte man noch deutlich mehr Mittel dafür verwenden.

Charttechnik

Die schwachen Geschäftszahlen haben zu anhaltendem Verkaufsdruck geführt. Bisher konnte die Aktie noch keinen Boden ausbilden.

Kurzfristig ist Eutelsat aber auch oversold und bei 13,50 Euro auf Interesse gestoßen. Mögliche Ziele einer Erholung liegen bei 14,50 und nahe 15,00 Euro.
Über 15,50 Euro würde sich das Chartbild spürbar aufhellen.

Werden die bisherigen Tiefs unterschritten, muss mit einer Ausdehnung der Korrektur gerechnet werden.

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Chart vom 07.02.2020 Kurs: 13,73 Kürzel: ETL - Wochenkerzen | LYNX Online BrokerChart vom 07.02.2020 Kurs: 13,73 Kürzel: ETL - Tageskerzen | LYNX Online Broker

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