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Aktienanalyse:
Caterpillar: Hoch spannend, aber nicht leicht zu traden!

Aktuelle Analyse der Caterpillar Aktie

Wo wird die Aktie des Baumaschinen-Riesen Caterpillar als nächstes landen? Bei 110 US-Dollar? Oder doch bei 150? Diese beiden Kurslevels wären innerhalb der aktuellen Trading-Range erreichbar. Derzeit notiert der Kurs ziemlich genau in der Mitte und ringt dabei um die 200-Tage-Linie. Mit großen Kurslücken zur Eröffnung in beide Richtungen. Die Aktie ist hochvolatil, ein Eldorado für risikofreudige, kurzfristige Trader. Und es sind vor allem Meinungen und Emotionen, die den Kurs so volatil machen. Denn wie sich die Lage für das Unternehmen derzeit darstellt, ist offen. Die Zahlen stehen Ende Juli an, vorher ist man auf Spekulationen angewiesen. Und es wird fleißig spekuliert, nicht nur in der Aktie selbst, denn:

Für Caterpillar wäre es entscheidend, wie es mit dem bereits zu Trumps Wahlprogramm gehörenden, großen Infrastrukturprogramm weitergeht. Seit Trumps Wahlkampf sind vier Jahre ins Land gezogen, das Infrastrukturprogramm kam nie. Aber vielleicht jetzt? Immerhin scheint man in Washington zu erwägen, dieses Programm als Joker im Wahlkampf auszuspielen. Das Problem ist aber, dass die Demokraten, die im Prinzip auch für eine umgehende Verbesserung der maroden, über Jahrzehnte vernachlässigten US-Infrastruktur wären, solche Bemühungen so kurz vor der Wahl in vier Monaten wohl „abschießen“ würden. Und käme es so, wäre die Perspektive für Caterpillar vorerst reichlich trübe. Käme es doch zu einem solchen Programm, stünde die Aktie wohl umgehend am oberen Ende ihrer Handelsspanne um 150 Euro, würde womöglich darüber hinausschießen. Würde klar, dass 2020 kein Jahr mit einem solchen Infrastrukturprogramm wird, wären die 110 US-Dollar leicht erreicht. Nur lässt sich nicht vorhersagen, ob eine solche politische Entscheidung fällt, dazu ist die Wahl zu nahe und die US-Regierung zu unberechenbar. Also?

Expertenmeinung: Also muss sich, wer sich an diese hochvolatile Aktie heranwagt, darauf einstellen, dass es jederzeit zu großen Kurssprüngen in beide Richtungen kommen kann. Wie sehr Caterpillar zum einen von diesem Infrastrukturprogramm, zum anderen von der Entwicklung der Pandemie abhängt (nicht nur auf die USA bezogen, Caterpillar liefert seine Maschinen ja weltweit), zeigt auch die Spanne der Kursziele, die die Analysten derzeit ausgegeben haben: Die reichen von 95 bis 198 US-Dollar. Wer damit rechnet, dass sich die beiden vorgenannten Faktoren positiv entwickeln, legt sein Kursziel deutlich über den aktuellen Level. Wer vermutet, dass der Verlauf der Pandemie die wirtschaftliche Erholung blockieren wird und Mr. Trump „sein“ Infrastrukturpaket nicht mehr bis zur Wahl auf den Tisch legt, setzt das Kursziel für Caterpillar deutlich unter das derzeitige Kursniveau. Wie geht man mit dieser so offenen Konstellation um?

Letztlich haben wir hier eine Aktie, die in der Mitte einer breiten Handelsspanne um die 200-Tage-Linie kämpft. Je nachdem, in welche Richtung der Kurs sich von dieser Linie löst, wäre grundsätzlich mit einem Anlauf in die Regionen 140/150 bzw. 110/120 US-Dollar zu rechnen. Aber man sieht, dass bisherige, vermeintliche Entscheidungen immer wieder abgefangen wurden, bevor die Extrempunkte der beiden charttechnischen Zonen erreicht wurden. Wer sich ins Getümmel wagt, sollte daher schnell, flexibel und mit engen Stop Loss agieren.

Caterpillar Aktie Chart vom 02.07.2020, Kurs 127,72 US-Dollar, Kürzel CAT | Online Broker LYNX

 

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