Warren Buffett

Der erfolgreichste Investor des 20. Jahrhunderts

Warren Edward Buffett (30.August 1930) ist mit einem geschätzten Vermögen von $74,9 Milliarden Dollar nach Bill Gates der reichste Mann der Welt. Trotzdem ist Buffett selber relativ bodenständig geblieben; er wohnt noch immer in demselben Haus, das er vor 50 Jahren für $31.500 kaufte.

Kein überschwänglicher Firlefanz, keine enormen Villen, schnellen Autos oder Jetset-Leben für Buffet. Zugegeben, er ist mit seiner zweiten Ehe beschäftigt und fliegt privat, aber wer würde das an seiner Stelle nicht tun? Genau wie sein Lehrer Graham ist Buffett ein Vorbild für konservativen, dauerhaften Kapitalismus, der sich auf zuverlässige Werte stützt und dem schnellen Geld abgeneigt ist.

Der bekannte Soziologie Daniel Bell hat Ende der siebziger Jahre ein Buch mit dem Titel „The Cultural Contradictions of Capitalims“ veröffentlicht (er bezieht sich hier übrigens auf einen zuvor von ihm selbst veröffentlichten Artikel). In diesem Buch beschreibt Bell (ähnlich wie Max Weber vor ihm) wie der Kapitalismus mithilfe von Werten wie harter Arbeit, Selbstdisziplin, Sparsamkeit, Aufschub von Gratifikation, dem Ignorieren der eigenen Person und dem Reinvestieren von Gewinnen (Akkumulation) groß geworden ist.

Irgendwann wurde Vermögen jedoch nicht mehr ausschließlich verdient und reinvestiert. Kapitalisten begannen die Früchte ihrer Arbeit zu genießen. Die Selbstdisziplin nahm ab und neue Werte der Konsumgesellschaft, wie zum Beispiel Selbstverwirklichung und sofortige Gratifikation, traten in Konflikt mit den Werten, die den Kapitalismus groß gemacht hatten.

Im finanziellen Sektor gibt es einen vergleichbaren Kontrast. Buffett und Graham betrachten Investition als etwas, das sich von Spekulation unterscheidet. Da, wo Investition methodisch ist, Geduld und Selbstdisziplin erfordert, und man Emotionen – den größten Feind des Investors – ausschalten muss, ist Spekulation das Hinterherjagen von kurzfristigen Gewinnen in einer Welt des schnellen Geldes.

Buffett war schon früh ein echter Unternehmer. Er begann schon mit Cola-Dosen zu handeln als er gerade 6 Jahre alt war, und mit 11 Jahren kaufte er seine erste Aktie. Diese verkaufte er mit Gewinn, aber hätte er länger gewartet, wäre der Gewinn viel größer gewesen – direkt eine wichtige Lektion, sich beim Anlegen in Geduld zu üben. Während seiner Teenager-Jahre kaufte (und leaste) er Land, auf dem er Flipperautomaten installierte, sodass er schon $10.000 angehäuft hatte, als er mit der Schule fertig war (sicherlich $100.000 zu heutiger Zeit).

Ein entscheideneder Zeitpunkt war, als Buffett, der alles las was nicht niet- und nagelfest war, eine Kopie von Grahams “The Intelligent Investor“ in die Hände fiel. Buffett begab sich (sofern das noch nötig war) unmittelbar in Graham‘s Lehre und schrieb sich in der Columbia University ein, wo er Graham‘s herausragendster Schüler wurde.

Später arbeitete er auch für Graham, aber er machte sich schnell mit einer Partnerschaft selbstständig, die bis zum Ende (1969) jährlich 29,5% an Rendite machte, während der Dow Jones für dieselbe Zeitspanne nur 7,4% Rendite vorweisen konnte. Er hat sein Gespür für Unternehmensbewertungen über die Holding-Gesellschaft Berkshire Hathaway (ein ehemaliges Textilunternehmen) weiter perfektioniert – einer Holding, die Beteiligung an anderen Unternehmen übernimmt (mittlerweile mehr als 70). Auch hier erzielte er ein phänomenales Ergebnis von jährlich 24% über einen Zeitraum von 32 Jahren.

Wie macht Buffett das? Seine Anlegestrategie ähnelt sehr der seines Lehrers Graham; das ist nicht überraschend. Genauso wie Graham geht Buffett auf die Suche nach inneren Werten, die unter dem Börsenwert liegen. Sein favorisierter Zeitraum, um eine Aktie zu besitzen, ist „für immer“.

„Rule No.1 is never lose money. Rule No.2 is never forget rule number one.”

Genau wie Graham lässt sich Buffett nicht auf den Tagesbetrieb oder auf kurzfristige Preisbewegungen von Börsenkursen ein. Was ihn betrifft „existiert die Börse nicht“ und Vorhersagekraft und Begrifflichkeit sind Kernbegriffe, die Buffett stattdessen in Unternehmen sucht. Im Gegensatz zu Graham hält Buffett nicht viel von Diversifikation; man könnte ihn eher einen Investor „mit Tiefe“ nennen: mit großen Positionen und wenig Unternehmen.

Das Problem ist jedoch, dass Buffett im Gegensatz zu Graham kein Buch geschrieben hat, dass seine Invesitionsmethoden erläutert. Das soll nicht heißen, dass es überhaupt nichts gibt. Wir haben jährliche Newsletter von Berkshire Hathaway. Darüber hinaus verfügen wir über das Buch „Buffettology“, das von Mary Buffett – Warren’s Schwiegertochter – geschrieben wurde. Was können wir hieraus entnehmen?

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