Die ETF-Branche ist über die letzten 24 Jahre auf 3 Billionen US-Dollar gewachsen. iShares (BlackRock), SPDR und Vanguard sind die drei größten Anbieter von ETFs.

Überblick über ETFs 

Der Handel mit börsengehandelten Fonds, sogenannten ETFs, begann im Jahre 1993. Mittlerweile gibt es über 5.000 ETFs auf der ganzen Welt mit einem Volumen von 3 Billionen US-Dollar an verwaltetem Vermögen.

Kurz gesagt ist ein ETF ein Mix von Wertpapieren, den Sie über eine Maklerfirma an der Börse sowohl kaufen als auch verkaufen können. Die börsengehandelten Fonds werden zu einer Vielzahl von Anlageklassen, die von traditionellen bis hin zu alternativen Anlageklassen wie Rohstoffe oder Währungen reichen, angeboten. Darüber hinaus ermöglichen innovative ETF-Strukturen den Anlegern, Märkte leer zu verkaufen, von der Hebelwirkung zu profitieren und die kurzfristig anfallende Kapitalertragsteuer nach US-Steuerrecht zu vermeiden.*

Im Allgemeinen sind ETFs Investmentfonds ähnlich, jedoch bleibt ein großer Unterschied: Börsengehandelte Fonds können den ganzen Tag über beliebig oft gehandelt werden, während traditionelle Investmentfonds nur am Ende der NYSE (15 Uhr Central Time, also 22 Uhr mitteleuropäische Zeit) gekauft werden können. ETFs sind für kleine und große Investoren gleichermaßen attraktiv.

Mit der Vielzahl von ETFs kann man eine Asset-Allocation-Strategie strukturieren, die Aktien (Large-, Medium- und Small-Cap-Aktien), Anleihen (Treasuries, Unternehmensanleihen, Junk-Bonds mit verschiedenen Laufzeiten) und Alternative Anlagen wie Rohstoffe und Managed Futures beinhalten.

Die besten ETFs sortiert nach Höhe des verwalteten Vermögens (AuM)

Datum,Land,Börse,Grund
1. Jan 2018,"be nl fr ",Euronext geschlossen,Neujahrstag
1. Jan 2018,"gb ",LSE (London Stock Exchange) geschlossen,Neujahrstag
1. Jan 2018,"us ","NASDAQ, NYSE (New York), CME (Chicago) geschlossen",Neujahrstag
1. Jan 2018,"ca ",TSE (Toronto Stock Exchange) geschlossen,Neujahrstag
1. Jan 2018,"au ",ASX (Australia Exchange) geschlossen,Neujahrstag
1. Jan 2018,"jp ",TSE (Tokio Stock Exchange) geschlossen,Neujahrstag
8. Jan 2018,"jp ",TSE (Tokio Stock Exchange) geschlossen,Coming of Age day
15. Jan 2018,"us ","NASDAQ, NYSE (New York), CME (Chicago) geschlossen",Martin Luther King day
26. Jan 2018,"au ",ASX (Australia Exchange) geschlossen,Australia Day

Vor- und Nachteile von ETFs

Vorteile

  • ETFs kombinieren die Reichweite eines diversifizierten Portfolios mit der Einfachheit des Handels einer einzigen Aktie. Anleger können ETF-Anteile bereits durch Hinterlegung einer Sicherheitsleistung (Margin) erwerben. Des Weiteren können Anteile leerverkauft oder für einen längeren Zeitraum gehalten werden.
  • Da ETFs einen Index wie den S&P 500 oder den Nasdaq nachbilden und als passive Anlagen gelten, sind die jährlichen Verwaltungsgebühren in der Regel sehr niedrig. Einige davon belaufen sich auf weniger als 0,10% pro Jahr. Darüber hinaus fallen im Unterschied zu typischen Investmentfonds in der Regel keine Abschlusskosten oder Ausgabeaufschläge an.
  • ETFs werden genauso wie Stammaktien über ein Brokerkonto gekauft und verkauft. Wenn Sie über einen Discount- oder Full-Service-Broker Aktien gehandelt haben, sind Sie bereits bestens vorbereitet, um in ETFs zu investieren. Wie beim Erwerb einer Aktie zahlen Sie eine Gebühr beim Kauf und Verkauf von ETFs.
  • Steuereffizienz: Aufgrund der passiven (d. h.  Index abbildenden) Verwaltung können Kapitalgewinnsteuern minimiert werden. Kurzfristige Gewinne aus dem ETF-Handel sind nach US-Steuerrecht jedoch nicht so steuerbegünstigt wie andere Vehikel, beispielsweise Futures-Kontrakte.*

Nachteile

  • Für einen aktiven Trader summieren sich die Handelsgebühren, wenn Sie ETFs mehrmals im Laufe des Tages kaufen und verkaufen.
  • Während einige ETFs eine sehr enge Geld-Brief-Spanne haben, gibt es wiederum viele ETFs, die eine weite Geld-Brief-Spanne haben und dabei eine sehr geringe Liquidität aufweisen.
  • Tracking-Error: Einige ETFs entwickeln sich sehr ähnlich wie der zugehörige Index.  Einige weisen jedoch auch eine andere Entwicklung auf. Zum Beispiel kann der ETF im Laufe eines Jahres um 9% steigen, während der zugrundeliegende Index jedoch um 10,10% gestiegen ist.
  • ETFs werden nicht 24 Stunden am Tag gehandelt wie Futures-Kontrakte.

 

Um ETFs mit Futures zu vergleichen, sehen Sie sich das Modul „Futures und ETFs im Vergleich“ an.

 

*Bitte beachten Sie, dass die genaue steuerliche Behandlung abhängig ist von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Kunden und künftig Änderungen unterworfen sein kann.

Testen Sie ihr Wissen!

Im Jahr 1997, vier Jahre nach der Einführung des ersten ETF (Exchange Traded Fund), wurden sowohl Futures als auch ETFs sehr beliebt. Dieses Modul untersucht die Vorteile des Handels mit Futures gegenüber dem mit ETFs und warum Futures oftmals ETFs den Rang ablaufen.

E-mini S&P 500-Futures haben täglich ein höheres durchschnittliches Handelsvolumen in US-Dollar als alle 6.800 ETFs rund um den Globus zusammen.

Ein Vergleich

Vergleichen Sie Futures mit ETFs und sehen Sie, warum Futures das überzeugendere Handelsinstrument sind.

Aktionszeitraum:01.12.2018 - 28.02.2019
Emittent:Commerzbank
Produkte:Zertifikate, Optionsscheine
Ordergebühren:Kauf für 0,00 Euro
Ordervolumen:ab 1.000 Euro bis 25.000 Euro
Handelsplatz:Börse Stuttgart
Handelszeiten:08:00 bis 22:00 Uhr

*Bitte beachten Sie, dass die genaue steuerliche Behandlung abhängig ist von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Kunden und künftig Änderungen unterworfen sein kann.

Vergleich des durchschnittlichen Tagesvolumens in US-Dollar

Blickt man auf das durchschnittliche Tagesvolumen gemessen in US-Dollar wird klar, dass das Volumen des Futures tatsächlich das des entsprechenden ETFs um ein Vielfaches übersteigt. Staatsanleihen, Rohöl und Gold werden jeden Tag in einem 20 bis 600 Mal größerem US-Dollar-Volumen gehandelt, als ETFs. Allein der E-mini S&P 500 übertrifft die ETFs rund um den Globus um den Faktor 2,56.

warum-futures-vs-etfs-handeln-cme

Sowohl Futures als auch ETFs gehören zu den erfolgreichsten jemals eingeführten Instrumenten. Viele führende Vermögensverwalter haben jedoch die Vorteile von Futures im Vergleich zu ETFs bereits mehrfach gewürdigt.

Was Kunden sagen

 

„Unsere Kunden kommen zu uns, um kosteneffiziente und flexible Möglichkeiten zu finden, ihr tägliches Portfoliorisiko zu verwalten. Für die große Mehrheit unserer Kunden haben wir dabei festgestellt, dass der Einsatz von Futures die größtmögliche Flexibilität bieten kann, um kurzfristige Risikomanagement- und Performanceverbesserungen wie beispielsweise die kurzfristige Liquiditätsverwendung, die sogenannte Cash Equitization, die Verbriefung von Kredit- und Einlagepositionen, der Umgewichtung des Portfolios, das Devisen-Hedging und das Umsetzungsmanagement zu verwirklichen.“

– Jack Hansen, Chief Investment Officer, Parametric -Minneapolis Investment Center

 

„Beim Einsatz von S&P 500 Futures erhalten Anleger die Gesamtrendite des S&P 500 Indizes abzüglich der am Markt üblichen Finanzierungskosten. Hierfür muss lediglich eine kleine anfängliche Sicherheitsleistung gezahlt werden – im starken Gegensatz zur Kapitalbindung zuzüglich der Gebühren, die beim Halten des S&P 500 über den ETF anfallen. Dies ermöglicht innovativen Eigenkapitalinvestoren, wie PIMCO, den Aktienmarkt out-zu-performen, indem sie eine Rendite über dem Geldmarktsatz auf das verbleibende Kapital generieren.“

– Sabrina Callin, Geschäftsführerin und StocksPLUS Produktmangerin, PIMCO

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Der Kauf von ETF-Optionen ist eine Möglichkeit, gehebelte Positionen im breiten Aktienmarkt zu erwerben. Clevere Händler verstehen jedoch auch, dass Optionen auf Futures eine weitere Variante darstellen, um eine ähnliche Position auf dem gleichen Markt zu erwerben.

Beispiel

Händlererwartungen und deren Bedürfnisse:

  • Kraig und Caitlyn erwarten beide, dass der S&P 500 steigen wird.
  • Beide möchten ihr Verlustrisiko begrenzen.
  • Caitlyn möchte die Möglichkeit haben, rund um die Uhr zu handeln.
  • Beide Händler könnten ihre Bedürfnisse erfüllen, indem sie Optionen verwenden.
  • Jeder Händler hat ein Handelskonto im Wert von $20.000.
  • Beide wollen nicht mehr als $1.500 für diesen Trade investieren.

Wir gehen davon aus, dass der Markt für den S&P 500 aktuell bei 2.300 steht. Kraig erwägt den Kauf einer SEC-regulierten SPY Option. Caitlyn sucht nach einer CFTC-regulierten E-mini S&P 500 Option, Produktsymbol lautet ES. Caitlyn weiß über SPY Optionen Bescheid, dennoch will sie die Möglichkeit haben, fast 24 Stunden am Tag zu handeln. Schließlich ist es eine globale Wirtschaft und Marktereignisse können die Preise rund um die Uhr beeinflussen.

ETF-HÄNDLER

Mit dem S&P 500 Index bei annähernd 2.300 liegt der SPY ETF bei 230. Jede SPY Option hat einen 100-fachen Multiplikator, so dass sich der Nominalwert für jede SPY Option bei einem Kurs von 230 wie folgt berechnet:

100 (Multiplikator) x $230 (Optionen) = $23,000.

Kraig sucht nach einer Februar 230 Call-Option auf den SPY zu einem Preis von $2,50. Wenn er fünf Optionen kauft, kostet es ihn:

5 Optionen x  $2,50 x 100 = $1.250

Der Nominalwert für fünf SPYs:

5 x $23.000 = $115.000

E-MINI S&P 500 HÄNDLER

Mit dem S&P 500 Index bei annähernd 2.300 notiert der ES Future bei 2.295.

(Aktienindex-Futures tendieren aufgrund von Haltekosten zu einem etwas abweichenden Preis als der zugrundeliegende Index)

Caitlyn sucht nach dem Ausübungspreis bei 2.295 für die ES Option mit Fälligkeit Februar. ES Optionen werden in einem ES Future mit einem $50-Multiplikator verrechnet. Der Nominalwert für jede ES Option beträgt somit:

$50 (Multiplikator) x 2.300 (Index) = $115.000.

Angenommen, die entsprechende Call-Option von Febr. ES 2.295 wird bei $25,00 gehandelt. Wenn Caitlyn eine Call-Option bei 2.295 kauft, zahlt sie:

$25 x 50 (Multiplikator) = $1.250

HANDELSERGEBNISSE

Beide Händler senden ihre Orders, die sofort ausgeführt werden.

Caitlyn hat $20.000 auf ihrem Future-Account bei einem Futures Commission Merchant (FCM). Ihr Konto wird nun anzeigen: $18.750,00 ($20.000 – $1.250) und long mit einer ES Febr. 2.295 Call-Option.

Kraigs Konto wird ein ähnliches Guthaben von $18.750 aufweisen ($20.000 – $1.250) und er ist long mit fünf SPY Febr. 230 Call-Optionen.

Bei Fälligkeit der Kontrakte im Februar ist der S&P 500 Index auf 2.400 angestiegen.

Futures

Die Futures handeln aktuell bei 2.395 und der SPY ist bei 240. Nach Ablauf der Frist ist Caitlyns Option „im Geld“ und wird bei 2.295 ausgeübt.

Caitlyn besitzt nun einen ES März-Future, für den sie 2.295 bezahlte. Der März-Future steht aktuell bei 2.395 Punkten. Das ist ein 100 Punkte Gewinn. Wenn man das mit dem $50-Multiplikator erweitert, erhält man $5.000.

Fügt man das zu ihrem bestehenden Kontostand hinzu, erhält man einen neuen Kontostand von $23.750. Und sie ist weiterhin long mit einem ES März-Future. Da Caitlyn nun eine Future-Position besitzt, wird sie dazu verpflichtet, nachträglich eine Margin zu hinterlegen. Angenommen, der E-Mini S&P 500 Future benötigt eine Sicherheitsmarge von $5.280 pro Kontrakt. Der FCM wird sehen, dass Caitlyns Konto mehr als genug aufweist, um die erforderliche Margin abzudecken. Abzüglich der Margin bleibt ihr ein überschüssiges Kapital von $18.470.

ETF

Schauen wir uns nun Kraigs Position zur Fälligkeit an. Da der SPY bei 240 gehandelt wird, ist Kraigs Option im Geld und wird ausgeübt. Er muss nun für 500 Anteile vom SPY 230 pro Stück zahlen, was insgesamt $115.000 beträgt.

Unter der Annahme, dass sein Konto einer Margin von 50% unterliegt, muss sein Konto die Hälfte von $115.000 also $57.500 haben. Sein gegenwärtiger Kontostand beträgt $18.750, also muss er zusätzliche $38.750 borgen.

Zusammenfassung

Für was würden Sie sich entscheiden? Würden Sie sich eher darauf vorbereiten, Ihren nächsten Schritt mit dem überschüssigen Kapital zu planen oder müssen Sie zusätzliche Mittel finden, um dieses Geschäft am Leben zu erhalten?

Die wichtigsten Aktienindex-Futures (S&P 500, S&P Midcap 400, Russell 2000, Nasdaq 100 und Dow Futures) übertreffen ihre ETF-Pendants im Durchschnitt hinsichtlich des täglichen US-Dollarvolumens.

Quelle: CME, Bloomberg

In den letzten 25 Jahren gehörten die E-mini Aktienindex-Futures und die börsengehandelten Fonds, die sogenannten Exchange Traded Funds (ETFs) zu den erfolgreichsten Produkten, die weltweit gehandelt wurden. Angesichts der Vielfalt der Kunden und der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten sowohl für Futures als auch für ETFs gibt es keine einheitliche Antwort auf die Frage, welches das kostengünstigere Handelsinstrument ist. Das wird von Faktoren wie den Handelsgebühren, Implementierungskosten sowie der Haltedauer oder der verwendeten Handelsstrategie abhängen und sich somit nur auf die Gesamtkostenanalyse konzentrieren. Damit werden jedoch andere Attribute wie Liquidität, einen nahezu 24-stündigen Zugang und Kapitaleffizienz außer acht gelassen, die aber letztlich die Futures zur besseren Alternative werden lassen.

In diesem Video werden unter Verwendung des Russell 2000 Futures einige der Vorteile des Handels mit Aktienindex-Futures gegenüber ETFs aufgezeigt. Als Beispiel dient der Handel mit E-mini Russell 2000 Futures (RTY) und dem ETF-Pendant iShares Russell 2000 ETF (IWM).

Größe spielt eine Rolle: geringere Gebühren

Terminkontrakte sind in der Regel viel größer als ETF-Anteile. Der Nominalwert des E-mini Russell 2000-Futures beträgt ungefähr $69.000 (dies ergibt sich durch Multiplikation des Indexwerts mit dem Punktwert von $50), während ein iShares Russell 2000 ETF-Anteil nur $137 wert ist.*

Es würde 500 Aktien von IWM erfordern, um den Wert eines Future-Kontrakts zu entsprechen. Daher können die Transaktionskosten beim Kauf eines Future-Kontrakts geringer sein als bei 500 Aktien des IWM ETF.

*Änderungen vorbehalten

Sicherheitsleistungen und Kapitaleffizienz

Der Handel des E-mini Russell 2000 Index-Futures erfordert eine im Voraus abzuleistende Sicherheitsleistung von $2.850 (4 %), um eine Position in einem Kontrakt einzugehen.* Um den gleichen US-Dollar-Betrag des IWM ETF zu kaufen, müssten Sie $34.000 oder den halben Betrag des Kaufs hinterlegen, gemäß der RegT-Margin-Regeln der Federal Reserve Bank von New York.

*Änderungen vorbehalten

Handelszeiten

Während ETFs in manchen Fällen den nachbörslichen Handel anbieten, stehen sie grundsätzlich den meisten Anlegern nicht rund um die Uhr zur Verfügung. Futures dagegen handeln fast 24 Stunden am Tag mit einer ausgezeichneten Liquidität, obwohl der zugrunde liegende Geldmarkt geschlossen ist.

Haltedauer

Während ETFs auf ewig gehalten werden können, haben E-mini Russell 2000 Futures-Kontrakte viermal im Jahr vierteljährliche Verfallszyklen: im März, Juni, September und im Dezember. Wenn Sie Ihre Futures-Position halten möchten, so müssen Sie die E-mini Russell 2000-Futures das ganze Jahr lang über rollen, was zusätzliche Kosten verursacht. Diese zusätzlichen Kosten sind jedoch minimal und niedriger als die Verwaltungsgebühr in Höhe von 20 Basispunkten des IWM-ETF.

Steuerliche Aspekte

Nicht was Sie machen ist entscheidend, sondern was Sie mit nach Hause bringen.

Betrachten wir zwei Anleger, die dem US-Steuerrecht unterliegen: einen E-mini Russell 2000 Futures-Anleger und einen Anleger im Russell 2000 ETF, IWM. Beide erzielen Handelsgewinne in Höhe von $10.000 aus einem Handelsgeschäft, das weniger als ein Jahr gehalten wurde. Der Russell ETF-Anleger in den USA würde einen kurzfristigen Gewinn mit einem normalen Einkommensteuersatz versteuern, während der Russell 2000 Futures-Händler in den USA wie ein Section 1256 Kontrakt besteuert würde und demnach einen gemischten Steuersatz mit 60/40 für langfristige zu kurzfristige Haltedauer zahlen müsste.

In der obersten Steuerklasse könnten die gewöhnlichen Erträge bis zu 39% der Gewinne des ETF-Händlers ausmachen. Futures werden im Verhältnis 60/40 behandelt, wobei 60% des Gewinns als günstigere langfristige Kapitalgewinne und 40% als gewöhnliches Einkommen behandelt werden. Die gemischte Rate liegt irgendwo zwischen 28% und 30%. Die Einsparungen können tausende von US-Dollar in der Steuererklärung für den Futures-Händler ausmachen.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die genaue steuerliche Behandlung abhängig ist von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Kunden und künftig Änderungen unterworfen sein kann.

Dividenden

Grundsätzlich schütten Russell 2000 ETFs an ihre Aktionäre Dividenden aus, während E-mini Russell 2000 Futures dies nicht tun. Future-Preise werden jedoch diskontiert, um die fehlende Dividendenzahlung widerzuspiegeln.

E-Mini Russell 2000 Futures vs. iShares Russell 2000 ETF (IWM)

Datum,Land,Börse,Grund
1. Jan 2018,"be nl fr ",Euronext geschlossen,Neujahrstag
1. Jan 2018,"gb ",LSE (London Stock Exchange) geschlossen,Neujahrstag
1. Jan 2018,"us ","NASDAQ, NYSE (New York), CME (Chicago) geschlossen",Neujahrstag
1. Jan 2018,"ca ",TSE (Toronto Stock Exchange) geschlossen,Neujahrstag
1. Jan 2018,"au ",ASX (Australia Exchange) geschlossen,Neujahrstag
1. Jan 2018,"jp ",TSE (Tokio Stock Exchange) geschlossen,Neujahrstag
8. Jan 2018,"jp ",TSE (Tokio Stock Exchange) geschlossen,Coming of Age day
15. Jan 2018,"us ","NASDAQ, NYSE (New York), CME (Chicago) geschlossen",Martin Luther King day
26. Jan 2018,"au ",ASX (Australia Exchange) geschlossen,Australia Day

* im Jahr endend September 2008

** Bitte beachten Sie, dass die genaue steuerliche Behandlung abhängig ist von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Kunden und künftig Änderungen unterworfen sein kann.

Quelle: David Lerman, Senior Director, Marketing/Ausbildung

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