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TecDAX Prognose TecDAX: Favoritenwechsel als Stabilisator? Bislang klappt es

News: Aktuelle Analyse des TecDAX Index

In diesem Artikel
TecDAX
ISIN: DE0007203275
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Ticker: TDX -,-- %
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Börse: --

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Gültigkeit der Analyse
1 Woche
Erwartung: Neutral
Zum TecDAX

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Seit Wochenbeginn ist der Abgabedruck bei allem, was mit dem Halbleitersektor zu tun hat, wieder da. Doch der TecDAX hält sich bisher recht solide, trotz der hohen Gewichtung der Halbleiter-Aktien im Index. Der Grund liegt darin, dass andere Aktien in die Bresche springen.

Die Himmelsstürmer des Frühjahrs sind die Bleigewichte von heute. Infineon, Siltronic, Elmos Semiconductor, Aixtron, SUSS MicroTec: Was bis Juni entscheidend dazu beitrug, den TecDAX auf seit dem Jahr 2000 nicht mehr gesehene Hochs zu tragen, war genauso entscheidend dafür, dass der TecDAX bis vor vier Wochen über die Hälfte der Frühjahres-Hausse wieder abgab. Dann kam es zu Gegenbewegungen bei diesen Halbleiter-Titeln … und der TecDAX erholte sich mit. Doch jetzt wird die Sache interessant:

Es waren nicht allein die Chip-Aktien, die seit dem 23. und 24. Juli, als der TecDAX die 200-Tage-Linie testete und dort mit Schwung nach oben drehte, für steigende Index-Kurse sorgten. Und die Aktien, die da anfingen, in Fahrt zu kommen, halten im Augenblick den Index relativ stabil, obgleich die vorgenannten, teils hoch im Index gewichteten Chip-Aktien wieder ins Trudeln kommen. Der in den letzten Analysen zum Index angesprochene mögliche Favoritenwechsel könnte also funktionieren … zumindest momentan sieht es da recht spannend aus.

Den aktuellen Kurs und Chart des TecDAX sowie Kursinformationen und alle Aktien des Index finden Sie hier.

TecDAX: Chart auf Tagesbasis vom 19.08.2026, Kurs 4.059,16 Punkte, Kürzel: TDX | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
TecDAX: Chart auf Tagesbasis vom 19.08.2026, Kurs 4.059,16 Punkte, Kürzel: TDX | Quelle: TWS

Expertenmeinung: Die Aktien, die im Augenblick beim TecDAX die höchste relative Stärke im kurzfristigen Zeitraster aufweisen, sind die zuvor so massiv abverkauften Software-Aktien wie SAP, ATOSS Software, TeamViewer und, aber noch nicht so stark, Nemetschek. Die alleine würden den TecDAX aber nicht so stabilisieren … und tun es auch nicht. Mit dabei sind aktuell die beiden Healthcare-Titel Carl Zeiss Meditec und Siemens Healthineers. Und auch Hensoldt als einziger Vertreter des Rüstungssektors. Kann dieser Wechsel des Staffelstabes auf Dauer funktionieren?

Das muss er eigentlich gar nicht. Denn die Halbleiter-Aktien werden wohl eher nicht ins Bodenlose fallen, dafür gäbe es keine rationale Basis, auch wenn ein weiterer Rückgang grundsätzlich möglich ist … und irgendwann decken selbst die risikofreudigsten Bären ihre Leerverkäufe ein, wenn Aktien überverkauft sind und genug Gewinn aufgelaufen ist. Daher wäre eine Dauer-Hausse bei Software- und Healthcare-Aktien gar nicht erforderlich, um dem TecDAX die Tür nach oben offenzuhalten. Aber trotzdem muss, was bislang funktionierte, nicht auf Dauer klappen, denn:

Es geht in Bezug auf die Trendrichtung und die Dynamik der Bewegungen ja nicht allein um die Sicht der Trader auf die Einzelwerte. Der Gesamtmarkt spielt eine große, oft wichtigere Rolle. Wenn Sparer über ETFs massiv in TecDAX-ETFs investieren, steigt der Index zwangsläufig. Und das dann entsprechend der Gewichtung der Einzelwerte im Index und nicht entlang persönlicher Präferenzen. Und sollte frisches Geld ausbleiben und zugleich in größerem Umfang Kapital aus Fonds und ETFs abgezogen werden, wäre es egal, ob einzelne Titel sich gegen den Trend stemmen: Dann würde auch der Index abrutschen.

Und das Umfeld, dem sich der Gesamtmarkt, d. h. der globale Aktienmarkt, gegenübersieht, ist nun einmal mit Risiken gespickt. Der Iran-Konflikt ist immer noch ein Pulverfass, das die Weltwirtschaft massiv beeinflussen könnte, und das geht über alle Branchen hinweg. Die Investoren rund um den Globus sind entsprechend nervös. Und „zitternde Hände“ bedeuten hohe Volatilität und Überraschungen. Daher sollte man das Chartbild des TecDAX engmaschig im Auge behalten.

Wobei das Umfeld Schwankungen zur Normalität macht, sodass nur Trader, die aggressiv und kurzfristig handeln, mit einem offenen Auge schlafen müssten. Für Anleger, die hier mittel- und langfristig engagiert sind, wäre das letzte Tief, an dem die 200-Tage-Linie verteidigt wurde, wichtig. Diese Marke bei 3.689 Punkten darf der TecDAX nicht unterschreiten … solange das nicht passiert, hätte das bärische Lager hier bestenfalls auf ganz kurzfristiger Ebene Chancen.

TecDAX: Chart auf Wochenbasis vom 19.08.2026, Kurs 4.059,16 Punkte, Kürzel: TDX | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
TecDAX: Chart auf Wochenbasis vom 19.08.2026, Kurs 4.059,16 Punkte, Kürzel: TDX | Quelle: TWS

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 19.08.2026 um 22:28 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


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Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

 

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Vorherige Analysen der TecDAX Aktie

04.08.2026
07:59 Uhr

TecDAX: Starker Start in den August – es geht auch ohne Chips — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 03.08.2026 um 20:33 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Bis Ende der Vorwoche war offen, ob die Verteidigung der 200-Tage-Linie Basis eines neuen, größeren Aufwärtsimpulses werden könnte. Auch wenn noch wichtige Charthürden anstehen: So, wie der TecDAX in den August gestartet ist, könnte es was werden für die Bullen.

Dass der TecDAX am 24. Juli die wichtige 200-Tage-Linie verteidigte, war zwar eine potenzielle Grundlage für ein Ende der im Juni begonnenen umfassenden Korrektur des Index. Aber beendet wurde sie dadurch zunächst nicht. Der TecDAX hing in der Widerstandszone zwischen 3.796 und 3.859 Punkten fest. Diese musste zwingend und nach Möglichkeit zügig nach oben verlassen werden. Doch entweder liefen die Halbleiteraktien im Index und der Softwarebereich bremste die Kursgewinne aus – oder umgekehrt. Am Freitag versuchte man zum Monatsultimo zwar, sich nach oben abzusetzen … aber das schlug fehl.

TecDAX: Chart auf Tagesbasis vom 03.08.2026, Kurs 3.952,05 Punkte, Kürzel: TDX | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
TecDAX: Chart auf Tagesbasis vom 03.08.2026, Kurs 3.952,05 Punkte, Kürzel: TDX | Quelle: TWS

Doch am Montag starteten die Käufer einen zweiten Versuch – und diesmal gelang der Ausbruch … und das recht deutlich. Frisches Geld der Anleger fließt vor allem zum Start in einen neuen Monat. Das wurde offenbar sofort ins Rennen geschickt – mit Erfolg. Zwar sehen Sie im Chart auf Wochenbasis, dass es hier heißt: „Nach der Hürde ist vor der Hürde“, denn im Bereich zwischen 3.951 bis 4.010 Punkten wartet die auf die Jahreswende 2021/2022 zurückgehende Widerstandszone. Erst darüber wäre der Weg an das jüngste Hoch bei 4.284 Punkten frei. Aus Sicht der Bullen wäre es natürlich ideal, wenn der TecDAX dieses Hoch anschließend ebenfalls überwinden würde. Aber:

TecDAX: Chart auf Wochenbasis vom 03.08.2026, Kurs 3.952,05 Punkte, Kürzel: TDX | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
TecDAX: Chart auf Wochenbasis vom 03.08.2026, Kurs 3.952,05 Punkte, Kürzel: TDX | Quelle: TWS

Expertenmeinung: Zum einen ist der TecDAX bereits an dieser Widerstandszone angekommen, die zudem nicht allzu breit ist. Ein paar starke Tage können reichen, um auch diese Zone zu bezwingen. Zum anderen fällt auf, dass die Gewinner dieses gestrigen „Ausbruchstages“ vor allem aus Bereichen kamen, die keinem der beiden zuletzt abwechselnd antreibenden und bremsenden Bereiche Halbleiter und Software zuzuordnen sind:

Zwar kamen mit SAP und TeamViewer zwei Aktien aus dem Softwaresektor in die Top 5 des Montags … wobei weiterhin offen ist, ob es gelingen wird, ein eventuelles Ausbleiben eines größeren zweiten Hausse-Schubs bei den Halbleiteraktien durch eine Aufwärtswende bei den monatelang in Grund und Boden verkauften Softwaretiteln zu kompensieren. Darüber hinaus lagen am Montag aber die Telekom-Aktie, Siemens Healthineers und Hensoldt vorne – Aktien aus drei zuletzt wenig beachteten Sektoren.

Sollte es gelingen, idealerweise mit Unterstützung überzeugender Quartalsbilanzen, die nächste Rallye des TecDAX in die Breite zu bringen, also die Akteure davon zu überzeugen, nicht nur selektiv wenige Titel massiv zu kaufen, sondern die Mehrzahl der 30 im Index gelisteten Titel, könnte das, was am Montag beim Index gelang, den Anfang eines größeren Aufwärtstrends markieren. Achten Sie auf die Widerstandszone zwischen 3.951 und 4.010 Punkten und darauf, welche Titel in den kommenden Tagen in der Gewinnerliste des TecDAX auftauchen.

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

27.07.2026
08:10 Uhr

TecDAX: 200-Tage-Linie verteidigt – diese Hürden bleiben — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 24.07.2026 um 22:58 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Im Mai hatte der TecDAX eine ganze Reihe massiver Charthürden mit Schwung überboten. Doch Anfang Juni begann eine Korrektur, die die gesamte vorherige Rallye eliminierte. Jetzt hat der Index seine 200-Tage-Linie verteidigt. Die Analyse betrachtet die relevanten charttechnischen Marken auf Tages- und Wochenbasis.

Es sah schon beeindruckend aus, wie der TecDAX Ende März noch oberhalb der 2022er-Aufwärtstrendlinie auf dem Absatz nach oben drehte und in hohem Tempo all die Widerstandslinien überwand, an denen er seit Anfang 2025 ein ums andere Mal abgewiesen worden war. Dieser Ausbruch nach oben wirkte wie einer, der in Stein gemeißelt war. Doch der Boden, auf dem die Rallye stand, war instabil:

Es waren die Halbleitertitel und die Zulieferer dieser Branche, die den Index nach oben zogen. Eine Rallye nur weniger Aktien im Index, die dafür umso exzessiver war … und damit eine scharfe Korrektur herausforderte, die dann auch kam. Dass der Index jetzt zum Vorwochenschluss auf die 200-Tage-Linie aufsetzte und ihm genau dort am Freitag ein kräftiges Plus gelang, kann grundsätzlich die Basis dafür sein, dass die Korrektur ihr Ende gefunden hat und der TecDAX sich wieder nach oben orientiert. Aber dieses „kann“ sollte man dick rot unterstreichen. Denn ein einfacher Gang wäre der Weg nach oben definitiv nicht.

Expertenmeinung: Das würde allein aufgrund des Chartbildes kein Spaziergang. Alles, was bis Mai Widerstand war, ist es jetzt erneut. Und dass das Prinzip, wonach überbotene Widerstände zu Unterstützungen werden, beim TecDAX in den vergangenen Wochen so gar nicht half, könnte so manchen Trader zögern lassen, es wieder auf der Long-Seite zu probieren. Denn ab wo wäre denn, wenn wir uns einmal den Chart auf Wochenbasis ansehen, aus charttechnischer Sicht wirklich wieder freie Bahn nach oben?

TecDAX: Chart auf Wochenbasis vom 24.07.2026, Kurs 3.769,97 Punkte, Kürzel: TDX | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
TecDAX: Chart auf Wochenbasis vom 24.07.2026, Kurs 3.769,97 Punkte, Kürzel: TDX | Quelle: TWS

Dazu müsste der Index erneut über die Widerstandszone bei 3.951/4.010 Punkten aus der Zeit von Ende 2021/Anfang 2022 hinaus. Ein vom aktuellen Kursniveau aus weiter Weg, zumal – das sehen wir im Tageschart – auch der Weg hin zu dieser Entscheidungszone mit Hürden gepflastert ist. Vor allem der Bereich bei 3.792/3.859 Punkten müsste überboten sein, bevor man sich an die vorgenannte entscheidende Zone machen könnte. Was aber nicht heißt, dass das nicht klappen kann … es müssten nur Aktien wieder in Fahrt kommen, die die bisherigen Zugpferde aus dem Halbleiterbereich ersetzen oder – wenn dort die Korrektur ein Ende finden sollte – unterstützen:

TecDAX: Chart auf Tagesbasis vom 24.07.2026, Kurs 3.769,97 Punkte, Kürzel: TDX | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
TecDAX: Chart auf Tagesbasis vom 24.07.2026, Kurs 3.769,97 Punkte, Kürzel: TDX | Quelle: TWS

Die recht zahlreichen Vertreter der Softwarebranche im Index. SAP, ATOSS, Nemetschek, TeamViewer, dazu IT-Unternehmen wie CANCOM, Kontron und Bechtle. Während die Trader die Chipaktien durch die Decke tradeten, wurden diese Aktien nicht nur liegen gelassen, sondern oft gezielt unter Druck gesetzt. Das Argument: KI wird die Branche in Probleme stürzen.

Doch jetzt haben ATOSS Software und SAP zum Wochenschluss höchst solide Ergebnisse vorgelegt. Von Druck wegen KI weiterhin keine Spur. Und es waren diese Aktien, die dem TecDAX am Freitag zu seinem Aufwärtsschwenk an der 200-Tage-Linie verhalfen.

Es gab jedoch schon mehrere Versuche, die Softwaretitel zu einer Aufwärtswende zu bewegen; bislang gelang das nicht. Und charttechnisch betrachtet ist da auch jetzt noch nichts gelungen. Diese Aktien müssten weiter zulegen, Anschlusskäufe sehen und wichtige Widerstände bezwingen, um eine tragende Rolle für den TecDAX einzunehmen. Aber denkbar ist dieser Favoritenwechsel sehr wohl. Den Index im Auge zu behalten, sollte sich daher lohnen. Entscheidend sind jetzt vor allem die Zonen 3.792/3.859 und 3.951/4.010 Punkte!

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

10.07.2026
08:13 Uhr

TecDAX: Zurück zur bullischen Tagesordnung? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 09.07.2026 um 21:52 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Die Käufer sind zurück … so scheint es zumindest, denn es gelang, das herbe Minus des TecDAX vom Mittwoch am Donnerstag nahezu komplett aufzuholen. Aber ist das bereits genug, um für das bullische Lager Entwarnung zu geben?

Um es gleich vorwegzunehmen: Nein, das ist es nicht … zumindest noch nicht. Denn Sie sehen es im Chart: Es ist mit dem gestrigen Kursanstieg gelungen, den Index oberhalb der 200-Tage-Linie nach oben zu drehen. Aber noch ist nicht einmal die zuvor ziemlich widerstandslos gefallene Zone 3.796/3.859 zurückerobert. Ganz zu schweigen von der Zone 3.973/4.010 Punkten, die im Mai mit beeindruckender Dynamik überwunden wurde, was bedeutet:

TecDAX: Tageschart vom 09.07.2026, Kurs 3.824,59 Punkte, Kürzel: TDX | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
TecDAX: Tageschart vom 09.07.2026, Kurs 3.824,59 Punkte, Kürzel: TDX | Quelle: TWS

Fürs Erste ist ein mittelfristig relevantes Short-Signal verhindert worden, das mit dem Bruch der momentan bei 3.698 Punkten verlaufenden 200-Tage-Linie zu unterstellen wäre und dem TecDAX charttechnisches Abwärtspotenzial in die im Chart auf Monatsbasis gut zu erkennende Supportzone von 3.200 bis 3.400 Punkten eröffnen würde.

Aber mit diesem einen starken Tag ist der TecDAX mit etwas gutem Willen nur als neutral einzustufen. Für die Rückkehr zur bullischen Tagesordnung müsste mehr gelingen. Und was konkret?

TecDAX: Monatschart vom 09.07.2026, Kurs 3.824,59 Punkte, Kürzel: TDX | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
TecDAX: Monatschart vom 09.07.2026, Kurs 3.824,59 Punkte, Kürzel: TDX | Quelle: TWS

Expertenmeinung: Ein entscheidendes Element wäre, dass sich das Umfeld nicht wieder eintrübt. Dass der TecDAX am Donnerstag so kräftig Boden gutmachte, basierte vor allem darauf, dass nach Donald Trumps martialischen Drohungen und vermeintlichen Entscheidungen gegen den Iran schnell wieder Ruhe einkehrte. Der Ölpreis gab wieder nach, die US-Börsen zogen an. Das war ein Argument für das bullische Lager, am Ball zu bleiben.

Aber es muss eben auch ruhig bleiben. Und das ist angesichts der Erfahrungen, die die Investoren in den vergangenen anderthalb Jahren mit dem Weißen Haus gemacht haben, alles andere als sicher. Diese Triebfeder des gestrigen Anstiegs ist also ein ziemlicher Wackelkandidat.

Der andere Faktor ist ein eher „internes Problem“: Was wird innerhalb des TecDAX so gut laufen, dass es reicht, um den Index an und idealerweise sogar über das letzte Hoch bei 4.284 Punkten zu tragen? Werden die Käufer wieder auf die zuletzt hoch volatil korrigierenden Halbleiter-Titel aufspringen, wie es am Donnerstag der Fall war … oder war das nur eine Gegenreaktion in einem kippenden Trend? Und wenn Letzteres der Fall wäre: Könnten die zahlreichen, zuletzt so schwachen Aktien aus den Bereichen Telekommunikation und Software in die Bresche springen? Anfang des Monats sah man zwar Ansätze dazu, aber bislang konnte sich da keine Aufwärtstendenz festsetzen.

Fazit: Noch ist keineswegs absehbar, ob es wirklich gelingt, den TecDAX wieder nachhaltig in seinen Aufwärtstrend zurückzubefördern. Ein Anstieg über die Zone 3.973/4.010 ist zwingend, um zumindest die charttechnische Seite wieder auf „bullisch“ zu drehen. Bis dahin sollte man sich an den uralten Spruch erinnern, dass man das Fell des Bären nicht verkaufen sollte, bevor er erlegt ist. Und das wäre frühestens der Fall, wenn der TecDAX unter die 200-Tage-Linie fällt.

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

02.07.2026
08:03 Uhr

TecDAX: Letzter Aufruf für die Bullen — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 01.07.2026 um 20:49 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Während es beim „großen Bruder“ Nasdaq 100 gelang, den Juni durch eine Aufholjagd doch noch gut zu beenden, klappte das beim TecDAX nicht. Die zuvor überbotenen, mittel- und langfristigen Hürden sind unterschritten, die nächste Supportzone steht im Feuer. Es wird eng.

Beim TecDAX haben die bullisch ausgerichteten Trader eine Art „Strukturproblem“. Die Zugpferde der vergangenen Monate (vor allem, aber nicht nur Halbleiter-Aktien) haben bislang eigentlich nur normale Korrekturen gesehen. Dass der Index selbst trotzdem erheblich zurückgekommen ist, liegt daran, dass das, was vorher schlecht lief, in den letzten Wochen immer weiter fiel. Und das bringt den Index charttechnisch gesehen in die Bredouille:

TecDAX: Monatschart vom 01.07.2026, Kurs 3.889,17 Punkte, Kürzel: TDX | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
TecDAX: Monatschart vom 01.07.2026, Kurs 3.889,17 Punkte, Kürzel: TDX | Quelle: TWS

Nachdem durch die Anfang Juni einsetzenden Abgaben die wichtigen Hochs bei 3.973, 3.995 und 4.010 Punkten wieder unterboten wurden und sich dieser vorherige Befreiungsschlag im Chart auf Monatsbasis dadurch wie eine Bullenfalle präsentiert, klammert sich der Index jetzt an die Unterstützungszone im Bereich 3.796/3.859 Punkte.

Würde sie unterboten, wäre das nicht nur ein abverkaufter Ausbruchsversuch, sondern ein bärisches Signal mit mittelfristiger Relevanz. Das nächstgelegene charttechnische Kursziel wäre dann die 200-Tage-Linie bei derzeit 3.690 Punkten. Immerhin: Seit vier Handelstagen verteidigt man den oberen Bereich dieser Auffangzone.

TecDAX: Tageschart vom 01.07.2026, Kurs 3.889,17 Punkte, Kürzel: TDX | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
TecDAX: Tageschart vom 01.07.2026, Kurs 3.889,17 Punkte, Kürzel: TDX | Quelle: TWS

Das ist schon mal gut, bringt aber nichts, solange das nicht in einen entschlossenen Aufwärtsimpuls mündet, der den Index idealerweise zügig zurück über die Widerstände zwischen 3.973 und 4.010 Punkten führt. Die Bullen sind also jetzt gefordert … doch dort dürften sich viele die Frage stellen, wie sich ein stabiler, neuer Aufwärtsschub bewerkstelligen ließe. Denn die Ausgangslage innerhalb der 30 TecDAX-Aktien gestaltet sich knifflig:

Expertenmeinung: Was zuletzt stark lief, hat zwar korrigiert, die meisten dieser Aktien sind aber immer noch teuer bewertet. Was hingegen immer tiefer gedrückt wurde (das betrifft vor allem Software- und Telekommunikationstitel), ist zwar mittlerweile günstig, teilweise sogar drastisch billig bewertet, zeigt aber bis jetzt keine Ansätze tauglicher Aufwärtswenden.

Würden die bisherigen Gipfelstürmer wieder anziehen und die „Mauerblümchen“ nach oben drehen, könnte aus dem TecDAX glatt eine Kursrakete werden. Gelingt nur eines von beidem, ohne dass der andere Bereich nennenswert wegrutscht, könnte das zumindest reichen, um den Index nach oben zu drehen. Aber korrigieren die Halbleiter-Aktien und die wenigen, anderen stark gelaufenen TecDAX-Aktien weiter und die Underperformer werden weiter gedrückt, wäre womöglich selbst die 200-Tage-Linie nicht zu halten. Wie gesagt: knifflig.

Denn natürlich fürchten die Trader jetzt, zu Beginn eines neuen Quartals … wenn neue Trends und Tendenzen geboren werden können, aber nie müssen … auf dem falschen Dampfer zu landen, wenn sie zu früh auf ein neues Pferd setzen. Also wartet man ab, belauert sich, wartet, bis andere den ersten Schritt machen. Das könnte man genauso tun …

… oder es sich einfacher machen, indem man abwartet, ob der TecDAX eine dieser beiden derzeit relevanten Entscheidungszonen kreuzt, sprich den Bereich 3.973/4.010 Punkte überwindet oder die Zone 3.796/3.859 Punkte unterbietet, um dem dann generierten Signal trendkonform und mit dann auch recht eng platzierbaren Stoppkursen in Ausbruchsrichtung zu folgen.

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

19.06.2026
08:16 Uhr

TecDAX: Die „Glorreichen7“ können den Index nicht alleine ziehen — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 18.06.2026 um 22:04 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Die Hausse der Halbleiter-Aktien hat einen Rücksetzer gesehen, zu Ende ist sie bislang aber noch nicht. Auch im TecDAX stellen die Aktien aus diesem Sektor die großen Gewinner. Aber im Gegensatz zum Nasdaq 100 sieht der Index selbst charttechnisch gar nicht gut aus. Wieso?

Die Begründung für den aktuellen „Zustand“ des TecDAX findet sich, wenn man sich ansieht, wie sich die Gewinner und Verlierer im bisherigen Jahresverlauf darstellen. Die Top 7 kommen allesamt aus dem Halbleiterbereich, als Hersteller oder Zulieferer, ausgenommen Jenoptik, bei der man einen KI-Bezug „entdeckt“ hat. Alle diese sieben Aktien liegen seit Jahresbeginn mehr als 80 Prozent vorne, Spitzenreiter Aixtron kratzt sogar an der 250-Prozent-Marke.

Das Problem ist aber, dass der große Rest keineswegs so bullisch daherkommt. Es folgen noch SMA Solar und Nordex mit Zugewinnen über 50 Prozent, Drägerwerk mit etwa 20 Prozent Plus … und dann kommt in der Relativestärke-Liste schon der TecDAX selbst. Was bedeutet: 21 der 30 Aktien laufen schlechter als der Index selbst. Und das teilweise ganz erheblich: 18 dieser 21 Aktien weisen im bisherigen Jahressaldo ein Minus aus.

Und auch, wenn die Halbleiter massiv gestiegen sind, können sie es nicht einfach problemlos ausgleichen, wenn die anderen großen Sektoren des TecDAX schwach sind. Der Telekommunikationsbereich bröckelt vor sich hin, die Medizintechnik ist schwach, die zahlreichen Vertreter des Software-Sektors noch viel schwächer. Und gerade läuft die nächste Runde Druck bei den Software-Aktien – da wundert es nicht, dass diese „Glorreichen 7“, die vorgenannten Top-Performer, nicht ausreichen, um den Index nonstop nach oben zu ziehen.

Das fällt im Nasdaq 100 deswegen leichter, weil die Halbleiter- und KI-Aktien dort nicht nur zahlreicher vertreten sind, sondern auch deutlich hemmungsloser à la Hausse getradet werden. Aber wie könnte es nun weitergehen mit dem TecDAX? Geht die Korrektur weiter?

Expertenmeinung: Momentan ist das zumindest denkbar, denn nicht nur die Charttechnik weist derzeit Risiken auf der Unterseite aus.

TecDAX: Monatschart vom 18.06.2026, Kurs 3.947,43 Punkte, Kürzel: TDX | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
TecDAX: Monatschart vom 18.06.2026, Kurs 3.947,43 Punkte, Kürzel: TDX | Quelle: TWS

Was das Chartbild angeht, sehen wir im Chart auf Monatsbasis, dass der Juni bislang nach dem fulminant bullisch verlaufenen Mai eine Pleite für das bullische Lager ist. Richtig unerfreulich würde es aus charttechnischer Sicht zwar erst, wenn der TecDAX nach dem jetzt erfolgten Bruch der Ende März etablierten Aufwärtstrendlinie und der Unterstützungszone 3.973/3.995 Punkte auch noch den Bereich 3.796/3.859 Punkte durchbricht. Aber das auszuschließen, wäre gewagt. Grund:

Die „Glorreichen 7“ sind natürlich die Top Picks der bullischen Trader, auch und gerade im Derivatebereich. Und da wird heute abgerechnet: Die Optionen mit Juni-Laufzeit und zugleich zahllose Optionsscheine und auch Zertifikate laufen heute aus. Da könnte so mancher sein Ziel erreicht haben und Kasse machen, ohne sich direkt wieder zu engagieren. Gut möglich ist zudem, dass die Zugkraft bei Elmos Semiconductor, SUSS MicroTec und Siltronic nachlässt, denn deren Aufstieg in den MDAX (in dem sie dann zusätzlich notiert sein werden, im TecDAX bleiben sie) bedingt Käufe, z.B. seitens der den MDAX nachbildenden ETFs. Aber das ist dann erst einmal erledigt, sobald der Aufstieg vollzogen ist … und das wäre am Montag der Fall.

TecDAX: Tages-Chart vom 18.06.2026, Kurs 3.947,43 Punkte, Kürzel: TDX | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
TecDAX: Tages-Chart vom 18.06.2026, Kurs 3.947,43 Punkte, Kürzel: TDX | Quelle: TWS

Grundsätzlich könnten die anderen, derzeit schwachen Sektoren Korrekturen bei den Zugpferden ausgleichen, idealerweise sogar überkompensieren. Aber derzeit zeichnet sich eine Aufwärtswende weder bei den Telekommunikationsaktien, den Healthcare- und Medizintechnikaktien und erst recht nicht bei der Software ab. Käme es zur „Wiederbelebung“ dieser Bereiche, wäre es für den TecDAX jederzeit möglich, auch sehr dynamisch nach oben zu drehen. Bleibt das indes aus, sollte man besser einkalkulieren, dass die kommenden Wochen für diesen Index schwierig bleiben und ggf. sogar ziemlich bärisch ablaufen könnten.

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

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