Nikola Aktie aktuell Nikola: Betrug? Kollabiert die Aktie jetzt?

News: Aktuelle Analyse der Nikola Aktie

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Nikola
ISIN: US6541101050
Ticker: NKLA
Währung: USD

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Zur Nikola Aktie

Nikola beabsichtigt in Zukunft Elektro- und Brennstoffzellen-Fahrzeuge herzustellen.

Herkules und Ford

Nikola steht wahrlich vor vielen Herausforderungen und Problemen. Nicht nur, dass man sich in einer extrem kapitalintensiven Branche durchsetzen möchte, die bereits von Weltkonzernen beherrscht wird.

Die Bewertung des Unternehmens ist auch derartig hoch, dass man Herkules in den Schatten stellen muss, wenn sich das alles irgendwann rechnen soll.

Daher hatte ich in der letzten Analyse eindringlich vor der Aktie gewarnt, viel deutlichere Worte kann man kaum finden. Damals notierte die Aktie noch bei 57 USD, heute bei 32.

Unter dem Strich konnte und kann der Konzern nämlich nicht viel Handfestes vorweisen. Mehr als Absichtserklärungen und ein paar Computergrafiken hatte man nicht, kam aber bereits auf einen höheren Börsenwert als Ford.
Zum Vergleich: Ford erzielt 150.000.000.000 Dollar Jahresumsatz.

Perspektive

Bis heute hat das Unternehmen nur Ankündigungen geliefert. Mehrere LKW-Modelle, einen Truck und auch Spaßmobile soll es irgendwann geben.

Auf der Webseite des Unternehmens werden all die Vorteile der Hybrid-Technologie beworben. „Unglaubliche Beschleunigung, überlegene Effizienz“ und so weiter.

Größtenteils hat man aber nicht mal ein Modell in Lebensgröße, welches man vorzeigen könnte.

Leistung, Reichweite und alle anderen Werte kann man nicht mal nennen, Nikola selbst schätzt einfach mal.

Spätestens jetzt sollten bei jedem die Alarmglocken ertönen.

Bestellungen in Milliardengröße

Doch ganz im Gegenteil. Nikola stellte auf seiner Homepage den Pick-Up-Truck Badger vor. Natürlich rein digital, denn auch hier: Mehr als ein paar animierte Grafiken hatte man nicht.

Man konnte das Gefährt, dessen Produktion bestenfalls 2022 anlaufen soll, sogar vorbestellen und anzahlen.
Und tatsächlich. Scheinbar waren Leute dazu bereit, 5.000 USD für ein Fahrzeug anzuzahlen, welches sie noch nie gesehen oder gefahren haben und dessen Auslieferungsdatum unbekannt ist.

Dadurch hat Nikola ohne Gegenleistung mehrere hundert Millionen USD eingenommen. Viel Geld, aber in dieser Branche nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Die Entwicklung eines Fahrzeugs und komplett neuer Technologie-Basis sowie der Bau von Fabriken kostet sehr viel mehr.

Eine Luftnummer

Das ist der Unternehmensführung inzwischen wohl klar geworden, daher ist man eine Partnerschaft mit GM eingegangen. Die sollen die Fahrzeuge nun bauen.

Und wenn man schon dabei ist, möchte man auch gleich noch die Brennstoffzellen-Technologie von GM nutzen.

Für welche Innovation Nikola an diesem Punkt überhaupt noch steht, erschließt sich wohl niemandem.

Zu dem Schluss sind dann auch die bisherigen Großaktionäre gekommen, einige zockende Hedgefonds. Sie haben in den letzten Wochen für hunderte Millionen USD Aktienpakete abgestoßen.

Betrug?

Die Situation um Nikola ist also schon surreal genug, wie soll man das noch toppen? Wie wäre es mit Betrugsvorwürfen?

Demnach hat Nikola angeblich nicht funktionierende Produkte als voll funktionsfähig inszeniert.
Das Unternehmen habe irreführende Videos veröffentlicht und über Partnerschaften und Produkte gelogen.

Harter Tobak, da aber auch ohne diese Vorwürfe bereits alles zum Himmel stinkt, überrascht mich das nicht wirklich.

Ein Hinweis darauf lieferten bereits mehrere Kooperationspartner, denn scheinbar ist Nikola nicht dazu in der Lage, sie zu halten.
Mehrfach sind Kooperationspartner nach recht kurzer Zusammenarbeit wieder abgesprungen.

Darunter zum Beispiel auch Powercell AB. Ein Sprecher des Volvo-Ablegers bezeichnete die Brennstoffzellen-Technologie von Nikola sogar als „heiße Luft“.

Lügen?

Dass Nikola-Chef Milton gelogen hat, dürfte inzwischen sicher sein.
In mehreren Interviews und in einer Präsentation vor hunderten Zuschauern behauptete er, er habe die Kosten für die Wasserstoff-Herstellung um über 80% gesenkt.

Einen Beweis dafür blieb er bis heute schuldig. Das scheint ein gewohntes Muster zu sein.

Der Konzern veröffentlichte zum Beispiel auch ein Video, in dem man einen angeblich voll funktionstüchtigen LkW präsentierte.
Der Öffentlichkeit wollte man das Fahrzeug aber nicht zugänglich machen.
Warum sollte man sich so verhalten, wenn man nichts zu verbergen hat?

Auf Rückfragen, ob der LkW aus dem Video fahrtüchtig ist, wollte man keine Antwort geben.
Das ist Antwort genug.

Hier finden Sie den vollständigen Research-Artikel zu Nikola. Teile davon wurden inzwischen unter anderem von Bloomberg bestätigt.

Ein Gewinnertyp

Dass sich CEO Milton derartig verhält, ist auch nicht neu. Er war wohl schon immer ein Blender.

Nachdem er eine Webseite für Gebrauchtwagen-Kleinanzeigen gegründet und an die Wand gefahren hatte, hatte Milton schon mal ein Unternehmen für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben: dHybrid.

Das Unternehmen zog einen großen Umrüstungsauftrag von Swift Transportations an Land.
dHybrid hatte aber nicht das notwendige Know-How, um die Fahrzeuge von Swift umzurüsten.
Man konnte nicht liefern und das ganze endete vor Gericht.

Auch damals: Große Versprechungen, mehr nicht.

Harter Tobak

Selbst ohne all die Probleme und Vorwürfe wäre die Bewertung von Nikola zu hoch. Der Börsenwert liegt bei 14,2 Mrd. USD. Ziemlich viel für ein paar Ankündigungen.
Die Risiken sind kaum überschaubar.
In Wirklichkeit investiert hier auch niemand. Es wird schlichtweg gezockt, der Kurs ist entsprechend volatil und Newsgetrieben.

Für Nikola könnten die Vorwürfe zum Sargnagel werden. Man hat kein laufendes Geschäft und erzielt keinen Umsatz.
Man hat nur Vorbestellungen. Verlieren die Kunden jetzt das Vertrauen, könnte es schnell problematisch werden.
Sie könnten ihre Aufträge zurückziehen und Anzahlungen zurückfordern.

Chart

Jetzt könnte der Chart kippen. Nach einem Kurssprung in der Vorwoche kam es zu einem massiven Reversal.
Nikola ist unter den Aufwärtstrend gefallen und hat dadurch ein prozyklisches Verkaufssignal ausgelöst.

Mögliche Kursziele liegen bei 29 und 20 USD.

Den Bullen würde hingegen nur eine Rückkehr über 35 USD helfen.

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Chart vom 14.09.2020 Kurs: 32,13 Kürzel: NKLA - Tageskerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 14.09.2020 Kurs: 32,13 Kürzel: NKLA – Tageskerzen

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Tobias Krieg, Technischer Analyst | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der Nikola Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: In unseren letzten Analysen waren wir von der Aktie des US-amerikanischen Herstellers von Hybrid-Trucks wenig begeistert. Grund hierfür war die zu heftige und teils schon parabolische Entwicklung der Aktie im Juni dieses Jahres. Eine heftige Korrektur war zu erwarten gewesen und war nahezu unvermeidbar. Bis Ende Juli verlor die Aktie fast zwei Drittel ihres Wertes, um schlussendlich rund um die Marke von 30 USD einen Boden zu bilden. Nach einem weiteren heftigen Impuls Richtung Norden setzte erneut eine Konsolidierung ein. Diese konnte im gestrigen Handel beeindruckend gebrochen werden. Grund hierfür war die Meldung über einen Deal mit dem US-Fahrzeuggiganten General Motors. Dieser will in den nächsten Jahren rund 20 Milliarden in alternative Antriebe und autonome Fahrzeuge investieren. Der Deal kommt exakt zum richtigen Moment, denn nach wie vor schreibt Nikola rote Zahlen. Dies könnte sich aber schon bald ändern.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Nikola Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Mit dem Breakout nach oben konnte der bislang intakte Abwärtstrend gebrochen werden. Wichtig war vor allem, dass der Ausbruch mit viel Volumen erfolgte. Mit über 134 Millionen gehandelten Papieren war es der stärkste Handelstag aller Zeiten für das Unternehmen. Dies zeigt, dass das Interesse der Investoren in die Aktie überdurchschnittlich hoch war. Es sieht nun ganz danach aus, als ob dies der Startschuss von etwas Größerem sein dürfte. Nun braucht es allerdings noch Anschlusskäufe. Wir erhöhen dennoch unsere Aussichten auf die Aktie von neutral auf bullisch.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 08.09.2020 Kurs: 50.05 Kürzel: NKLA | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Mitte Juni hatten wir uns zuletzt die Aktie des Elektrotruckherstellers Nikola angesehen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich diese bereits am Beginn einer Korrekturphase und unsere Gesamtbewertung war eher kritisch. Alles was zu steil und zu schnell nach oben läuft, wird über kurz oder lang wieder von der Erdanziehung auf den Boden der Realität zurückgeholt. Das ist auch die Gefahr bei sogenannten Momentumaktien. Diese können zwar starke Gewinne abwerfen, doch einmal zum falschen Zeitpunkt gekauft, können sie ein riesiges Loch ins Portfolio reißen. Vom Hoch im Juni bis zum Tief der Korrektur hat Nikola immerhin fast 70 Prozent an Wert verloren, ehe sich wieder einige Käufer fanden. Erstmals seit Wochen sieht es aktuell wieder etwas positiver aus, denn die Rückeroberung der wichtigen gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 ist endlich gelungen. Der Trend bleibt jedoch weiterhin auf der bärischen Seite.

Expertenmeinung: Das erste Kursziel nach oben konnte im gestrigen Handel fast schon erreicht werden. Dies wäre das Füllen der Kurslücke von Mitte Juni bei 48.31 USD. Ob die Reise Richtung Norden in Folge weitergehen wird, hängt vor allem davon ab, ob die besagten gleitenden Durchschnitte auch wirklich nachhaltig gehalten werden können. Sollte dies der Fall sein, können wir uns durchaus eine Rückkehr der Aktie auf bis zu 60 USD vorstellen. Achten sollten Anleger jedenfalls auf den Bereich bei 40 USD. Darunter sollte die Nikola Aktie keinesfalls mehr schließen.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 13.08.2020 Kurs: 45.97 Kürzel: NKLA | Online Broker LYNX

Nikola beabsichtigt in Zukunft Elektro- und Brennstoffzellen-Fahrzeuge herzustellen.

Wir werden sehen

Nikola hat große Pläne, doch bisher sind es nur Ankündigungen. Dennoch stoßen die Angebote des Unternehmens auf enormes Interesse.

Vom geplanten Truck „Badger“ gibt es bisher zwar nur animierte Grafiken und die Produktion wird bestenfalls starten, dennoch wurden bereits jetzt Bestellungen mit einem Wert von mehr als 10 Mrd. USD platziert.

Der Konzern steht vor einer Herkules-Aufgabe, Ausgang vollkommen unbekannt. Mit Investieren hat das alles nicht viel zu tun. Man glaubt an die große Vision, oder eben nicht.

Eine ausführliche Analyse finden Sie hier: Nikola: Der Tesla-Killer?

Falls Sie sich noch nicht eingehend mit dem Unternehmen beschäftigt haben, sollten Sie den Artikel dringend lesen. Einige Tatsachen sollte man vorab einfach kennen.

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Bisschen zocken?

Eine gewisse Skepsis war und ist also angebracht. Dass sich der Kurs nach der letzten Analyse in kürzester Zeit nahezu halbiert hat, sollte niemanden überraschen.

Die Volatilität ist hoch, die Zukunft unabsehbar. Daher kann man mit der Nikola -Aktie eigentlich nur zocken. Das vorgestellte Setup richtet sich also vor allem an aktive Trader.

Nach den gestrigen Quartalszahlen ist das Papier abgestützt. Vorbörslich notiert die Aktie 12% im Minus bei 33,89 USD.
Dabei gibt und gab es nicht viel zu melden. Nikola macht keinen Umsatz und dementsprechend einen Verlust.
Die für das Quartal anvisierten Meilensteine wurden aber erreicht.

Jetzt steht der in den letzten Tagen ausgebildete Doppelboden zur Disposition. Kann die Unterstützung bei 30 USD gehalten werden, wäre ein erneuter Anstieg in Richtung 35 und 30 USD möglich. Darüber hellt sich das Chartbild zunehmend auf.

Fällt die Aktie jedoch unter 29 USD, droht eine Ausweitung der Korrektur in Richtung 26,50 und 20 USD.

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Chart vom 05.08.2020 Kurs: 33,89 Kürzel: NKLA - Tageskerzen | LYNX Online Broker

Nikola beabsichtigt in Zukunft Elektro- und Brennstoffzellen-Fahrzeuge herzustellen.

Große Pläne

Nikola befindet sich heute an demselben Punkt wie Tesla im Jahr des Börsengangs 2010. Man hat sich namentlich beim Erfinder Nikola Tesla bedient, hat gigantische Pläne, aber sonst nicht viel vorzuweisen.

Bei Tesla ist in dem Jahrzehnt viel passiert. Der Konzern hat Dinge bewerkstelligt, die man nicht für möglich gehalten hätte. Zum Beispiel den Bau der Gigafactory.

Ob Nikola die Herkules-Aufgaben, die dem Unternehmen bevorstehen, ebenfalls bewältigen kann, steht in den Sternen.

Eine Sache unterscheidet Tesla und Nikola aber bereits jetzt. Tesla hatte kurz nach dem Börsengang einen Wert von 1,7 Mrd. USD.
Nikola kommt heute bereits auf 23,7 Mrd. USD.

Fortan sollte bei Nikola möglichst alles perfekt laufen, sonst wird man eine derartige Bewertung niemals rechtfertigen können.

Ford?

Bewertungstechnisch ist man übrigens mit Ford gleichgezogen. Einige Computergrafiken und Versprechen sind scheinbar genauso viel Wert wie 150.000.000.000 Dollar Jahresumsatz.
Ford hätte wohl lieber einige Grafiker engagieren sollen, statt Autos zu bauen.

Das soll übrigens keine Empfehlung für ein Ford-Investment sein, es soll nur aufzeigen, in welch absurden Zeiten wir leben.

Herkules wäre stolz

Rational betrachtet, ist die Chance, dass man diese Herkules-Aufgabe wirklich meistert, eher gering. Nikola muss nicht nur die Lücke zwischen der derzeit noch nicht vorhandenen Produktion und dem Börsenwert von 23,7 Mrd. USD schließen.
Damit Anleger Geld verdienen, muss ja noch viel mehr kommen, um dann irgendwann auch 40 oder 50 Mrd. USD zu rechtfertigen.

Bisher hat das Unternehmen aber nur Ankündigungen geliefert. Mehrere LKW-Modelle, einen Truck und auch Spaßmobile soll es geben.

Auf der Webseite des Unternehmens werden all die Vorteile der Hybrid-Technologie beworben. „Unglaubliche Beschleunigung, überlegene Effizienz“ und so weiter.

In Wirklichkeit kann man aber nahezu nichts Handfestes vorweisen.
Die Entwicklung der angepriesenen Gefährte ist nicht annähernd abgeschlossen. Größtenteils hat man nicht mal ein Modell in Lebensgröße, welches man vorzeigen könnte.

Man kann auch die genaue Leistung der Gefährte nicht nennen. Die Reichweite des Nikola One dürfte wohl irgendwo bei 500-750 Meilen liegen.

Es handelt sich aber ohnehin nur um Schätzungen und alle Werte wie Drehmoment, PS, Reichweite oder Ladezeit sind mit einem *Sternchen gekennzeichnet.
Wie soll man die genauen Daten auch kennen?

1,2,3 Badger

Das trifft übrigens auch auf den Badger zu. Design und Ästhetik sind dem Unternehmen sehr wichtig, das erkennt man sofort. Der Bolide sieht aus, als wäre er einem Computerspiel entsprungen.

Das hat einen einfachen Grund: Mehr als ein paar animierte Grafiken gibt es von dem Truck nicht.

Seit vergangener Woche kann man den Pick-Up-Truck dennoch vorbestellen. Dafür werden zwischen 250 und 5.000 USD fällig.

Was kaum zu glauben ist: Die Kunden nehmen das Angebot dennoch freudig auf. Angeblich hat man bereits Vorbestellungen mit einem Wert von mehr als 10 Mrd. USD.

Scheinbar sind Leute dazu bereit, 5.000 USD für ein Fahrzeug anzuzahlen, welches sie noch nie gesehen haben und dessen Auslieferungsdatum unbekannt ist.
Bestenfalls soll die Produktion 2022 aufgenommen werden.

Nikola dürfte mehrere hundert Millionen USD an Anzahlungen eingenommen haben, ohne irgendeine greifbare Gegenleistung. Chapeau. Für das Unternehmen ist das erfreulich und es hört sich noch besser an.
Es wird aber leider nicht annähernd ausreichen, um die Entwicklung der Fahrzeuge und den Aufbau der Produktion zu finanzieren.

Nikola hat ein echtes Kunststück vollbracht. Viele weitere werden notwendig sein.

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Chart

Aus technischer Sicht hat die Aktie einen Aufwärtstrend ausgebildet. Solange Nikola über 55 USD notiert, sind erneute Kursgewinne in Richtung 60 – 63 USD möglich. Darüber wäre der Weg bis 75 USD frei.

Fällt die Aktie hingegen unter 55 USD, muss mit einer Ausdehnung der Korrektur in Richtung 50 USD gerechnet werden. Darunter trübt sich das Chartbild ein und es drohen größere Verlust

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Chart vom 06.07.2020 Kurs: 57,19 Kürzel: NKLA - Tageskerzen | LYNX Online Broker

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Wie weit sich Realität und der Kurs einer Aktie unterscheiden können, zeigt uns aktuell wieder einmal der Chart des Hybrid-Truck-Herstellers Nikola Motors. Seit einigen Wochen ist das Unternehmen in aller Munde und der Kurs der Aktie hat sich allein in den letzten Wochen nahezu verzehnfacht. Das interessante dabei ist vor allem die Tatsache, dass das Unternehmen derzeit noch nicht einmal einen wirklichen Umsatz aufweist. Die Ankündigung, zusammen mit dem norwegischen Konzern Nel Hydrogen ein Netz von Wasserstofftankstellen in den USA aufzubauen, hat wohl die Fantasie einiger Anleger erregt. Aber das ist nun einmal auch das Schöne an der Börse: Immer wieder gibt es neue Technologien und frische neue Market-Player, welche aus dem Nichts nach oben schießen, getrieben von Hoffnung, Gier und Euphorie. Hierbei muss man nur noch einen Narr finden, welcher bereit ist, noch mehr für etwas zu bezahlen, was eigentlich unter dem Strich wenig reellen Wert besitzt.

Expertenmeinung: Der Verlauf der Aktie hat in den letzten Wochen ein typisches Muster eingenommen. Der überwiegende Kursanstieg kam innerhalb eines einzigen Handelstages zu Stande und führte am Ende zu einer parabolischen Entwicklung. Das Volumen stieg hierbei auf über 50 Millionen Stück pro Tag. Nach solch steilen Anstiegen werden meist viele Anleger auf solche Aktien aufmerksam und wollen sich noch ein Stück vom Kuchen sichern, doch häufig werden die alten Hochs nicht mehr erreicht: So geschehen auch bei vielen Cannabis-oder Blockchain-Aktien, welche vor Jahren ähnliche Kursverläufe aufzeigten. Diese Aktie ist ein Traum für jeden Day-Trader, welche Volatilität lieben. Swing- oder Positionstrader sollten sich jedoch des Risikos bewusst sein. Kursverluste von 50 Prozent oder mehr sind ohne Stopp leider keine Seltenheit. Darum ist hier etwas Vorsicht angesagt. Erste Kaufgelegenheiten würden wir frühestens wieder im Bereich von rund 40 US-Dollar sehen.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 17.06.2020 Kurs: 64.06 Kürzel: NKLA | Online Broker LYNX