Instone: Verzögerungen und Lieferengpässe. Trotzdem einsteigen?

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Instone Real Estate Group
ISIN: DE000A2NBX80
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Ticker: INS1 --- %

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Instone musste aufgrund von Verzögerungen und Lieferengpässen die Umsatzprognose kappen. Die Aktie rauschte in die Tiefe. Sind Anleger zu pessimistisch? Der Gewinn soll trotz all der externen Probleme kräftig steigen.

Eine gewisse Diskrepanz

Nach den eigenen Worten plant Instone Real Estate Wohn- und Mehrfamilienhäuser sowie öffentlich geförderten Wohnungsbau, konzipiert moderne Stadtquartiere und saniert denkmalgeschützte Objekte. Dabei üben wir nicht nur die reine Bautätigkeit aus, sondern decken die gesamte Wertschöpfungskette ab.

Das hört sich gut an, hat den Kursen allerdings nicht geholfen. Die Aktie notiert heute wieder auf dem Niveau des Börsengangs von Anfang 2018.

Geschäftlich ist man in dieser Zeit aber nicht auf der Stelle getreten. Die Umsatzerlöse sind in diesen drei Geschäftsjahren von 361 auf 480 Mio. Euro gestiegen.
Das Konzernergebnis legte sogar von 7 auf 41,1 Mio. Euro zu.

Gleichzeitig konnten die Nettoverbindlichkeiten gesenkt und das Projektportfolio maßgeblich ausgebaut werden.

Also man darf sich schon die Frage stellen, ob der aktuelle Abverkauf nicht zu weit geht. Das gilt sowohl im langfristigen wie auch im kurzfristigen Bild.

Eine Gelegenheit?

Der Vollständigkeit halber muss man allerdings sagen, dass Kennzahlen wie Umsatz und Gewinn 2020 durch Corona rückläufig waren.

Das belastet auch derzeit das Geschäft. Aufgrund von längeren Genehmigungsprozessen sowie Materialengpässen musste man die Umsatzprognose für das laufende Jahr senken.
Das sind allerdings keine hausgemachten Probleme. Man kann sich dem Umfeld eben nicht entziehen. Viel schwerer würde es wiegen, wenn man interne Probleme hätte.

Da sich im Gegenzug die Preise gut entwickeln, soll der Gewinn allerdings höher ausfallen als bisher angenommen.

Womöglich übersehen einige Anleger auch, dass trotz all der Probleme ein Umsatzsprung von 480 auf 780-800 Mio. Euro erwartet wird.
Der Nachsteuergewinn soll von 41,1 auf 93 – 96 Mio. Euro zulegen.

Instone kommt demnach auf ein KGVe von nur 12,0. Im nächsten Jahr könnte das KGV unter 10 sinken.
Ich würde das als interessante Gesamtkonstellation bezeichnen.

Ausblick

Vor allem, da der Weg für Instone recht klar gezeichnet ist.

Das Projektportfolio ist mit einem Gesamtwert von 7,15 Mrd. Euro größer als jemals zuvor. Diese Umsätze sind absehbar und werden sich in den kommenden Jahren materialisieren. Gleiches gilt für die damit einhergehenden Gewinne.

Solange sich die Nachfrageseite gut entwickelt, ist all das Störfeuer durch Corona nicht von allzu großer Bedeutung.

Und allem Anschein nach sieht es an dieser Front gut aus. Das zeigen die Preise, die man realisieren kann und auch die laufenden und kommenden Projekte (Link).

In einigen Fällen sind selbst Wohnanlagen, die erst 2023 oder 2024 fertiggestellt werden sollen, bereits komplett verkauft.

Chart vom 19.11.2021 Kurs: 20,35 Kürzel: INS(1) - Tageskerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 19.11.2021 Kurs: 20,35 Kürzel: INS(1) – Tageskerzen

Der Spuk bei Instone könnte also bald ein Ende finden, womöglich ist der Boden schon erreicht.
Man kann aber auch noch die entsprechenden technischen Signale abwarten. Prozyklische Kaufsignale ergeben sich über 22,00 Euro.

Fällt Instone hingegen unter 20,00 Euro, muss mit einer Ausdehnung der Korrektur in Richtung 19,00 oder 17,50 Euro gerechnet werden.
Tiefere Kurse sind aus heutiger Sicht unwahrscheinlich.

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