Diageo Aktie Prognose Ihr wollt Sicherheit? Bekommt ihr.

News: Aktuelle Analyse der Diageo Aktie

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Diageo
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Zur Diageo Aktie
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Im letzten Artikel (Panik. Kapitulation. Nachvollziehbar.) hatten wir ausführlich über einen Eckpfeiler, der zum Erfolg an der Börse beitragen kann, gesprochen.
Im Kern ging es um die Standhaftigkeit als Investor.

Geht um Standhaftigkeit von Aktien, landet man unweigerlich bei defensiven Sektoren wie Healthcare oder Haushaltsprodukten.
Die absolute Nummer Eins unter den unkaputtbaren Geschäftsmodellen ist allerdings Alkohol.

In keiner Branche sind die Ausfallraten niedriger. Ob Krise oder Krieg, getrunken wird immer.
Menschen wollen auf ihr Schlückchen nicht verzichten, auch nicht, wenn die Situation miserabel ist. Manch einer wird in solchen Zeiten sogar mehr trinken, wovon man natürlich nur abraten kann.
Ändern wird dieser Appell aber wenig.

Daher spreche ich mich in Krisenzeiten immer wieder für den Sektor aus. Zuletzt hatte ich mich am 25.03.2020 positiv zu Diageo geäußert.
Inzwischen ist nur noch die Einleitung online (Link), doch der damalige Titel bringt es auf den Punkt „Die sicherste Branche der Welt“.

Es ist kein Zufall, dass viele Brauereien und andere Hersteller von Alkohol Jahrhunderte alt sind.
Diese Branche übersteht alles.

1627

Die Geschichte von Diageo geht beispielsweise auf das Jahr 1627 zurück. Die Summe der Krisen, die die Welt in dieser Zeit erlebt hat, können wohl selbst versierte Historiker nicht beziffern.

Diageo ist aber noch immer im Geschäft und das dürfte auch so bleiben. Wer sein Geld also in Sicherheit bringen möchte oder einen Anlagehorizont von ein paar Jahrhunderten hat, könnte hier richtig sein.

Zum Konzern gehören zahlreiche Marken, darunter Guiness Bier, Johnnie Walker, Smirnoff, Captain Morgan, Baileys, Gordons, Tanqueray, um nur einige zu nennen.

Das bringt eine gewisse Preissetzungsmacht mit sich, denn viele Konsumenten bleiben ihren favorisierten Getränken über einen langen Zeitraum treu. Darüber hinaus ist die Branche nicht sonderlich preissensitiv.

Getrunken wird in allen Preisklassen. Selbst bei Produkten wie Vodka, wo vermutlich kaum jemand einen Unterschied zwischen einem günstigen und teuren Erzeugnis herausschmecken kann, gibt es einen Markt für hochpreisige Produkte.

Daher liegt die Vermutung nahe, dass Diageo in einem inflationären Umfeld dazu in der Lage sein wird, die Preise entsprechend anzupassen.

Krisenzeiten

Dass Diageo krisenfest ist, muss man eigentlich nicht weiter ausführen. Nach vier Jahrhunderten sollte das feststehen.
Aber auch ein Blick in die jüngere Vergangenheit zeigt das sehr deutlich.

Während der Finanzkrise ist der Gewinn beispielsweise lediglich um rund 5% gesunken und 2010 erzielte man bereits wieder einen Rekordgewinn.

Ähnlich hat es sich 2020 verhalten. Damals sank das Ergebnis um 12%, ein Jahr später erzielte man wieder einen Rekordgewinn.

Ausblick und Bewertung

Davon scheint man an der Börse ebenfalls auszugehen. Im laufenden Geschäftsjahr, welches im Juni endet, wird ein Gewinnsprung um 12% auf 7,30 USD je Aktie erwartet.

Im nächsten Jahr wird schlicht dasselbe erwartet, der Gewinn soll um 12% auf 8,20 USD je Aktie steigen.

Die P/E dürfte im nahezu abgeschlossenen Geschäftsjahr also bei 25,3 liegen und im kommenden auf 22,5 sinken.

Ein klassisches Schnäppchen ist die Aktie also nicht, aber bei den vergleichsweise starken Aussichten, ist die Bewertung vertretbar.
In den letzten fünf Jahren lag die P/E durchschnittlich bei 24,3.

Chart vom 25.05.2022 - Kurs: 184,59 Kürzel: DEO - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 25.05.2022 – Kurs: 184,59 Kürzel: DEO – Wochenkerzen

Beim Chart handelt es sich um die Notierung in USA an der New York Stock Exchange mit dem Tickersymbol DEO.

Glücklicherweise kam Diageo in den letzten Monaten trotzdem gemeinsam mit dem Markt unter Druck.
Es mehren sich jedoch die Zeichen einer Bodenbildung. Solange die Aktie nicht unter 175 USD rutscht, sitzen die Bullen fest im Sattel.

Über 190 USD käme es zu einem prozyklischen Kaufsignal. In diesem Szenario könnte es zu erneuten Kursgewinnen kommen. Mögliche Kursziele liegen in Zehnerschritten bei 200 sowie 210 und 220 USD.

Fällt die Aktie jedoch unter 175 USD, haben die Bullen ihre Chance jedoch vorerst vertan.
Kommt es dann zu einer ausgedehnten Korrektur, könnte sich das für antizyklische Investoren als Gelegenheit herausstellen.  

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