Optionsscheine richtig einsetzen

Optionsscheine sind am deutschen Markt fast ein wenig in Vergessenheit geraten. Einerseits zu Recht, weil CFDs, Zertifikate und auch Futures klarer strukturiert wirken und bei diesen Derivaten der Aspekt, der die Anleger bei Optionsscheinen am meisten stört, weit geringer ins Gewicht fällt: der Laufzeitverlust. Dadurch entstand die weitläufige Meinung:

Wenn, muss eine erwartete Entwicklung sofort eintreten, sonst frisst der Laufzeitverlust mir mit einem Optionsschein jegliche Gewinne auf. Und wenn etwas umgehend passiert, auf das ich mit Derivaten reagieren kann und sollte, ist es einfacher, gleich CFDs und Zertifikate zu nehmen.

Das ist nicht ganz falsch und doch auch nicht wirklich richtig. Optionsscheine haben unverändert ihre Daseinsberechtigung. Was sich auch darin zeigt, dass sie weiterhin in Hülle und Fülle zu bekommen sind und nicht, wie manch einer im Zuge der Etablierung der Zertifikate und danach der CFDs unkte, ausgestorben sind. Wir wollen Ihnen hier kurz zusammenfassen, was Optionsscheine genau sind, wie man sie einsetzen kann, worauf man unbedingt achten sollte und welche interessanten Varianten am Markt existieren.

Was sind Optionsscheine?

Optionsscheine sind von Banken herausgegebene, an der Börse jederzeit handelbare Derivate, die dem Besitzer ein zeitlich befristetes Recht einräumen, das aber nicht mit einer Pflicht verbunden ist. Ursprünglich begann die Karriere der Optionsscheine im Aktienbereich, sie waren anfangs Anhängsel von Anleihen, um diese attraktiver zu machen, vor allem zur Zeit der Japan-Hausse Ender der achtziger Jahre. Es ging darum, mit dem Besitz solcher Optionsscheine das Recht zu erhalten, am Ende der Laufzeit des Scheins eine bestimmte Aktie zu einem bestimmten Preis vom Herausgeber (Emittenten) des Optionsscheins kaufen zu können, aber nicht zu müssen. Heute geht es in der Regel um einen Barausgleich, d.h. der Optionsscheinbesitzer erhält automatisch den Wert des Optionsscheins ausbezahlt, wenn er ihn nicht vor dem Laufzeitende verkauft. Und es geht schon lange nicht mehr nur um Aktien. Optionsscheine bekommen Sie auf nahezu alles, auf Indizes, auf Rohstoffe, Währungen, Anleihe-Futures – und, natürlich, weiterhin auf sehr, sehr viele Aktien. Also noch einmal in Kurzform:

Ein Optionsschein beinhaltet das Recht, aber nicht die Pflicht, den dem Optionsschein zugrundeliegenden Basiswert (Aktie, Index, Währung etc.) zu einem vorab festgelegten Zeitpunkt (dem Laufzeitende) zu einem ebenso vorab festgelegten Kurs (Basispreis genannt) zu kaufen (Call-Optionsschein) oder zu verkaufen (Put-Optionsschein).

Das Zauberwort innerhalb dieser Definition lautet „Basispreis“ … und führt zum anderen Zauberwort: „Hebelwirkung“. Ein vereinfachtes Beispiel, um das deutlich zu machen:

Was ist der „Hebel“ und wie funktioniert er?

Nehmen wir an, wir wollen am Aufwärtstrend der Beiersdorf-Aktie profitieren. Dazu braucht man einen Optionsschein, der bei steigenden Kursen zulegt, einen „Call“. Wir wählen als Basispreis 85 Euro und einen Call, dessen Laufzeitende noch relativ weit entfernt liegt, nämlich Ende 2020. Warum? Weil wir den Trend dieser Aktie begleiten wollen. Weil wir davon ausgehen, dass da noch einiges an Luft nach oben vorhanden wäre, andererseits aber keineswegs sicher sind, dass die Aktie wie ein Strich nach oben läuft. Wir wollen also mittel- bis langfristig mit dabei sein und mit einem Hebel agieren, der kein allzu großes Risiko bedeutet. Das muss man sich unbedingt vorher überlegen, dazu kommen wir gleich. Zunächst zur Aktie:

Dieser längerfristige Chart auf Wochenbasis zeigt, dass Beiersdorf seit Jahren in einem Aufwärtstrend verläuft, dabei aber immer auch kräftige Rücksetzer sieht. Da will man nicht gar zu spekulativ an die Sache herangehen, also wählen wir hier einfach mal einen Basispreis, der klar unter dem aktuellen Kursniveau liegt. Damit ist unser Optionsschein auch jetzt bereits etwas wert. Und was genau? Wir wollen es hier nicht zu kompliziert machen, denn über diese technischen bzw. mathematischen Aspekte kann man Bücher schreiben (die es natürlich längst gibt). Der sogenannte „innere“ Wert errechnet sich (im Fall eines Calls) wie folgt:

Aktueller Kurs des Basiswerts – Basispreis des Optionsscheins ./. Bezugsverhältnis.

Der von uns ausgewählte Call-Optionsschein hat, wie die Mehrzahl solcher Aktien-Scheine, ein Bezugsverhältnis von 10:1 (bei Indizes, Devisen und Rohstoffen gibt es eher Verhältnisse von 100:1). D.h. für 10 dieser Optionsscheine bekäme man am Ende der Laufzeit eine Beiersdorf-Aktie zum Basispreis. Anders formuliert:

Hier beginnt der Wert bzw. der Gewinn nicht bei null, wie bei der Aktie selbst, sondern beim Basispreis von 85 Euro, da, wo wir im oberen Chart die dicke grüne Linie eingezeichnet haben. Alles darüber steigert den inneren Wert des Optionsscheins. Unter 85 Euro hingegen ist er grundsätzlich keinen müden Cent wert. Und genau das macht den „Hebel“ aus, der bei Optionsscheinen wirkt. Sehen wir uns das hier mal an der realen Kursentwicklung an:

Im folgenden Chart haben wir den Kursverlauf der Beiersdorf-Aktie in blau und die des Call-Optionsscheins mit Basispreis 85 Euro und Laufzeit bis Ende 2020 in grün seit dem 8. März 2018.In dieser Zeit hat die Aktie selbst zehn Prozent Kursgewinn erzielt – aber der Optionsschein 40 Prozent. Das ist der Hebel, der dadurch entsteht, dass der Wert eines Optionsscheins erst bei seinem Basispreis zu existieren beginnt. Aber man muss sich genau überlegen, was man tut, denn:

Das Problem des Zeitwert-Verlusts

Da gibt es einen Aspekt, der einem zum Verhängnis wird, wenn man den Optionsschein nicht genau so auswählt, dass er in die eigene Strategie passt, die man mit ihm fahren will. Denn es gibt noch einen weiteren Faktor, der im Kurs von Optionsscheinen enthalten ist: das „Aufgeld“.

Rechnen wir mal in Bezug auf unser Beispiel. Eigentlich müsste dieser Call-Optionsschein mit Basispreis 85 Euro und Bezugsverhältnis 10:1 bei einem Aktienkurs der Beiersdorf-Aktie von

98,12 Euro ziemlich genau 1,31 Euro kosten:

Kurs der Aktie 98,12 Euro – Basispreis 85 Euro ./. Bezugsverhältnis 10:1 = 1,31 Euro.

Aber in Wirklichkeit kostet er (im Chart wegen er prozentualen Skalierung nicht zu sehen) 1,98 Euro. Wieso? Weil es eben das sogenannte „Aufgeld“ gibt, auch „Hoffnungsprämie“ genannt.

Die 1,31 Euro sind der innere Wert des Call-Optionsscheins. Aber auf diesen inneren Wert wird eben noch ein Aufgeld aufgeschlagen, das eine Prämie dafür ist, dass man noch bis Ende 2020 Zeit hat und der Schein in dieser Zeit ja noch extrem viel teurer werden könnte. Je kürzer die Zeit, in der der Wert noch etwas nach oben gehen könnte, desto geringer wird das Aufgeld. Was bedeutet: Am Ende er Laufzeit wird es bei null liegen.

Das schwindende Aufgeld „knabbert“ also am Kurs des Optionsscheins, das nennt sich Zeitwert-Verlust. Was muss man dabei besonders beachten?

Dieser Aspekt ist kombiniert mit der verbleibenden Laufzeit der Dreh- und Angelpunkt für die richtige Wahl eines Optionsscheins, egal, ob der sich auf den DAX, Rohöl, die Relation US-Dollar/Yen, den Bund Future oder andere Basiswerte bezieht: Zwei Dinge dürfen Ihnen nicht ausgehen, bevor Ihr Ziel erreicht ist: die Laufzeit und der innere Wert.

Dieser folgende Chart zeigt, was passiert, wenn man zu schnell zu viel erreichen will:

Hier ist abgebildet, was mit einem Call-Optionsschein Basis 100 Euro und Laufzeit bis März 2018 passiert wäre, hätte man ihn Anfang Dezember 2017 gekauft: Es wäre ein Totalverlust dabei herausgekommen. Anfang Dezember war Beiersdorf knapp unter 100 Euro unterwegs und überwand diese runde Marke kurz danach auch kurzzeitig. Wer da dachte, jetzt ginge es erst richtig los und zugleich durch einen Basispreis unmittelbar am aktuellen Kurs und eine kurze Laufzeit einen besonders hohen Hebel wählte, scheiterte am Ende. Denn auch, wenn Beiersdorf nicht allzu deutlich zurückfiel, für diesen zu aggressiv gewählten Call mit zu kurzer Laufzeit war schon das zu viel. Fazit:

Man sollte sich sehr genau überlegen, wie man dieses Instrument einsetzt. Ein paar Grundgedanken hierzu:

Restlaufzeit und Basispreis – da muss das Verhältnis passen

Im Großen und Ganzen ist die Grundidee von Optionsscheinen, CFDs und Zertifikaten ja ähnlich: Kursbewegungen nutzen und durch den Hebel dieser Derivate höhere Gewinne erzielen als mit dem Basiswert selbst.

Das interessante bei Optionsscheinen ist: Ihre Laufzeit ist zwar begrenzt. Aber bis zum Ende dieser Laufzeit bleibt ein Optionsschein „am Leben“, wird also nicht ausgeknockt wie ein K.O.-Zertifikat oder erfordert einen Nachschuss der Margin, wenn es in die falsche Richtung geht wie bei CFDs. Man bezahlt den Kaufpreis, den der Optionsschein im Moment des Einstiegs kostet. Und dann hat man die Wahl, ihn jederzeit vor Laufzeitende zu verkaufen oder bis zum Laufzeitende zu warten – aber bevor das erreicht ist, bleibt der Optionsschein existent. Dem entgegen steht der Laufzeitverlust. Man hat zwar die Zeit, die man vorab über die Laufzeit wählt, aber der Laufzeitverlust knabbert am Kurs des Optionsscheins. Dabei gilt:

Je höher der innere Wert ist und je kürzer die Restlaufzeit, desto geringer ist der Laufzeitverlust. Nachteil: Dann ist auch der Hebel kleiner. Um beim Beispiel Beiersdorf zu bleiben, wofür wir erneut den 18. Mai 2018 mit einem Aktienkurs von 98,12 Euro als Berechnungsbasis nehmen:

Ein Call-Optionsschein mit Basispreis 50 Euro, Bezugsverhältnis 10:1 und einer Restlaufzeit bis 19. Dezember 2018 kostete an diesem Tag 4,78 Euro. Der innere Wert läge bei 98,12 – 50,00 ./. 10 = 4,81 Euro. Das Aufgeld ist also null … dafür ist der Hebel auch nur bei knapp 2, d.h. der Call steigt zwei Prozent, wenn die Aktie ein Prozent steigt.

Das wäre eine Methode, bestehende Beiersdorf-Aktien-Positionen etwas „aufzupeppen“, ohne wirklich ein größeres Risiko einzugehen.

Ein Call-Optionsschein mit dem weit höheren Basispreis 90 Euro, Bezugsverhältnis 10:1 und einer Restlaufzeit bis 19. Dezember 2018 kostete am selben Tag, dem 18. Mai 2018, 1,05 Euro. Nur die 8,12 Euro, die die Aktie da über dem Basispreis lag, sind der innere Wert, und das noch geteilt durch das Bezugsverhältnis von 10:1, da bleiben also 81 Cent. Das wirkt zwar beim Optionsschein-Kurs von 1,05 Euro nicht gerade wie ein dramatisches Aufgeld. Aber man muss bedenken: Eine Zehn-Prozent-Korrektur, von der sich die Aktie bis Dezember nicht mehr erholt, und der Optionsschein wäre am 19. Dezember trotzdem wertlos. Es würde reichen, wenn die Aktie bei 89,99 Euro notieren würde. Und eines darf man nicht vergessen:

Den Kaufpreis. Den muss man ja im Hinterkopf haben bzw. abziehen, wenn es darum geht, einen Gewinn zu errechnen. Mit einem Kaufpreis von 1,05 Euro bei dem Call mit Basis 90 Euro müsste Beiersdorf am Ende der Laufzeit bei 100,50 Euro notieren – nur dann bekämen Sie diese 1,05 Euro als inneren Wert und Auszahlungsbetrag zurück. Um Gewinn zu machen, muss die Aktie also bis dahin noch höher, über 100,50 Euro hinaus, laufen.

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Wie setzt man Optionsscheine am besten ein?

Es kommt letztlich immer darauf an, was Sie erreichen möchten. Daraus ergibt sich die Wahl des richtigen Optionsscheins. Und in nicht wenigen Situationen würden Sie mit einem CFD oder einem Zertifikat die bessere Wahl treffen. CFDs und Zertifikate sind deutlich vorteilhafter, wenn Sie in dynamische, bereits laufende Trends hinein agieren und Ihre Positionen sinnvoll und konsequent absichern. Aber:

Angenommen, Sie fürchten, dass irgendwann der Aktienmarkt heftig und schlagartig unter die Räder kommt, womöglich ein Crash auftritt. Sie können nicht abschätzen wann und auf welchem Kursniveau. Aber Sie möchten für den Fall, dass es ganz dick kommt, eine Absicherung haben. Dann sind Optionsscheine eine recht gute Wahl. Ein Beispiel:

Sie haben ein recht breit diversifiziertes Portfolio an guten deutschen Aktien. Die sehen Sie nicht als Spekulationsobjekte, sondern als langfristige Anlage und Alterssicherung mit den regelmäßigen Zusatz-Einnahmen in Form der Dividenden. Sie fürchten, dass es auch mal richtig unschön zugehen kann … aber da Sie und auch sonst niemand gemeinhin vorher wissen können, wann das passiert, erscheint Ihnen der Gedanke, da dann schon noch rechtzeitig aus Ihren Aktien herauszukommen und später billiger wieder einzusteigen, illusorisch. Was tun?

Da wäre z.B. ein DAX Put-Optionsschein eine sehr interessante Strategie. Und zwar einer, der nur dann eine Absicherung wäre, wenn der DAX über den Rahmen einer normalen Korrektur, die Sie als Langfrist-Investor nicht kümmern würde, hinaus abrutschen würde, sagen wir, um über 20 Prozent. Clever wäre also eine Absicherung, die erst im Fall von einem DAX, der vom aktuellen Niveau 20 Prozent, unter 10.500 Punkte, fällt, wirklich einsetzt … und nicht viel kostet. Das wäre über einen DAX Put-Optionsschein möglich, denn:

Ein DAX Put-Optionsschein mit Basispreis 10.500 Punkte und einer Laufzeit bis Juni 2019, also über ein gutes Jahr, kostete am 18. Mai um die 2,40 Euro. Bleibt der DAX bis Juni 2019 über 10.500, wäre der Wert null und die „Versicherungsprämie“ weg. Aber angenommen, der DAX bräche irgendwann bis Juni 2019 auf 9.000 Punkte ein, würde dieser Put 15 Euro pro Schein wert sein. Dann hätte man also den Kaufpreis mehr als versechsfacht. Wenn man sich ausrechnet, wie hoch man für den Fall eines Crashs abgesichert sein möchte, kann man sich so errechnen, wie viele Puts man sich da dann als „Versicherung“ ins Depot legt … quasi als „fire & forget“-Absicherung: entweder sie greift – oder sie verfällt.

Die Trailing Stop-Order: Gewinne sichern, Verluste begrenzen.

Die Trailing-Stop Verkaufsorder ist eine abgewandelte Stop-Order. Hierbei wird der Stop-Preis in einem festgelegten Folgeabstand (Trailing-Wert) an den Kurs gekoppelt. Wenn dieser Wert steigt und somit der Abstand größer als der Trailing-Wert ist, wird der Stop-Preis nach oben angepasst.

Interessante Varianten von Optionsscheinen

Sie haben gesehen, es gibt eine ganze Menge unterschiedlicher Ansätze, für die man Optionsscheine durchaus gut gebrauchen kann, auch, wenn CFDs und Zertifikate für Trader in der Regel größere Vorteile bieten. Interessant sind da auch einige Varianten von Optionsscheinen, die wir Ihnen abschließend kurz vorstellen möchten:

Inline-Optionsscheine

Gewinn machen, nicht obwohl, sondern weil nicht viel los ist? Das geht mit den sogenannten „Inlinern“. Hier erhalten Sie einen vorab festgelegten Betrag, wenn der Basiswert bis zum Laufzeitende innerhalb einer ebenso von vornherein fixierten Kursspanne verbleiben sollte. Ein Beispiel für einen solchen „Inliner“:

Man bekäme 10,00 Euro, wenn der DAX bis Juni 2019 in der Handelsspanne zwischen 9.600 und 15.000 Punkten bleibt. Wird eine dieser Linien berührt, verfällt der Inline-Optionsschein wertlos. Auch solche Scheine sind jederzeit handelbar, man muss also wie bei allen Optionsscheinen nicht am ersten Handelstag dabei sein und/oder bis zum letzten Handelstag warten. Interessant in Seitwärtstrends.

Stay High und Stay Low-Optionsscheine

Hier haben wir Optionsscheine, die einen bestimmten Betrag, der vorab festgelegt ist, auszahlen, wenn der Basiswert bis zum Ende der Laufzeit über (stay high) oder unter (stay low) einem vorab klar definierten Punkt bleibt.

Es gibt noch ein paar weitere Varianten solcher sogenannter „exotischer Optionsscheine“, die indes aufzulisten den Rahmen sprengen würde, zumal es dann oft wirklich „exotisch“ wird, vor allem, wenn es darum geht zu verstehen, was diese komplexen Konstruktionen wirklich tun. Aber Sie sehen: In manchem Fall sind diese angeblich „verstaubten“ Optionsscheine durchaus recht nützliche Instrumente, zum alten Eisen gehören sie also nicht!

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  1. Trends, Widerstände und Unterstützungen: Das Fundament jeder Analyse
  2. Trendwende- und Konsolidierungsformationen: Die wichtigsten Chartmuster in Trends
  3. Markttechnik: Mit diesen Indikatoren sind Sie komplett ausgerüstet
  4. Absicherung: Stoppkurse richtig setzen
  5. Candlestick-Charts: Was diese Charts alles können

 

Ronald Gehrt

Ronald Gehrt

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Dabei versteht sich Gehrt als Allrounder, der in der fundamentalen, volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie im Bereich der verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse.

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