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Aktuelle Analyse:
Kraft Heinz: Schafft die Aktie die Wende?

Kraft Heinz besteht nicht nur aus Ketchup und Grillsaucen, wie man denken könnte. Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Lebensmittelherstellern und vereint unter seinem Dach große Marken, von denen die meisten aber vor allem in den USA bekannt und beliebt sind. Die vorher eigenständigen Unternehmen Kraft und Heinz fusionierten im Jahr 2015, um zusammen mehr Schlagkraft am Markt zu erreichen. Die Fusion wird als grundsätzlich gelungen und zielführend angesehen. Aber eine Gewinnexplosion lässt sich natürlich auch damit nicht erreichen, das gibt der Markt im Lebensmittelsektor nicht her. Sukzessive im mittleren einstelligen Prozentbereich steigende Gewinne, das ist derzeit der Konsens der Analysten für 2018 und 2019. Keine Basis für eine Super-Hausse, aber nachdem es mit der Aktie drei Monate lang bis Ende April kräftig abwärts ging, nachdem die Ergebnisse des vierten Quartals 2017 die Anleger enttäuscht hatten, wäre das allemal gut genug, um eine Bodenbildung abzuschließen und sich zurück in die Zone zu kämpfen, die die Aktie zu Jahresbeginn innehatte, zumal:

Expertenmeinung: Mit zuletzt 2,45 US-Dollar pro Jahr wies Kraft Heinz eine recht ordentliche Dividendenrendite auf. So etwas kann äußerst anziehend auf die Investoren wirken, sobald die Wachstumsaktien mit ihren steilen Aufwärtstrends erst einmal ins Wanken geraten. Was gerade an der Wall Street jederzeit passieren kann. Wir sehen im Chart, dass die Aktie in den vergangenen Wochen ein aufsteigendes Dreieck herausgebildet hat, das am Montag knapp nach oben verlassen wurde. Das führte indes am Dienstag und Mittwoch nicht zu nennenswerten Anschlusskäufen, so richtig springen die Anleger also auf diese Chance einer Trendwende noch nicht an. Daher wäre es besser, auch noch einen Anstieg über die nächstliegende Charthürde bei 62,62 US-Dollar abzuwarten, der eine Bodenbildung noch eindeutiger abschließen würde. Dann wäre aus rein charttechnischer Sicht der Weg an die nächstgelegene, markante Widerstandsmarke in Form der 200-Tage-Linie bei 71,49 US-Dollar frei, auch das Tief vom Oktober 2017 bei 75,21 US-Dollar wäre dann ein denkbares Kursziel.

KHC_2018_06_14

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