Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Dialog Semiconductor: Vorläufige Zahlen verpuffen … oder doch nicht?

Als Apple zu Monatsbeginn seine Umsatzwarnung veröffentlichte, ging die Aktie des Chipherstellers Dialog Semiconductor förmlich zu Boden. Apple ist immer noch der mit Abstand größte Kunde, daher war diese Nachricht äußerst negativ, zumal andere Zulieferer des Apple-Konzerns bereits im Vorfeld über abgesenkte Bestellmengen berichtet hatten. Das war zwar auch bei Dialog Semiconductor der Fall gewesen, aber offenbar betraf es dort nicht die gesamte Palette, mit der man Apple beliefert.

Seit Frühjahr 2017 war Apple ohnehin zum Menetekel des Unternehmens geworden, nachdem aus der reinen Hypothese das Gerücht wurde, Apple könnte in Kürze seine eigenen Chips entwickeln und produzieren. Erst mit einem engeren Schulterschluss zu Dialog Semiconductor durch die Übernahme eines Teils des Unternehmens war dieses Damoklesschwert endlich vertrieben worden – und jetzt ist es die Sorge vor einer womöglich länger vorhaltenden Schwächephase des US-Unternehmens, die die Anleger bei Dialog Semiconductor verunsichert. Aber wie schon während der Gerüchte-Phase wusste sich der Chiphersteller zu helfen, indem er mit Fakten dagegenhielt:

Expertenmeinung: Eigentlich sind die Quartalszahlen zusammen mit dem 2018er-Gesamtjahresergebnis erst Anfang März fällig, aber man war imstande, vorläufige Zahlen zu liefern. Die noch ungeprüften, aber dem Endergebnis wohl bis auf minimalste Abweichungen entsprechenden Umsätze im vierten Quartal 2018 lagen bei 431 Millionen US-Dollar und damit im Rahmen der eigenen Ziele.

Für das Gesamtjahr 2018 stehen mit 1,442 Milliarden US-Dollar sieben Prozent Umsatzzuwachs gegenüber 2017 zu Buche. Zwar lag der Quartalsumsatz am unteren Ende des eigenen Zielkorridors, aber dass die Apple-Schwäche nicht zu einer eigenen Umsatzwarnung führte, war schon „good news“ genug. Es reichte zwar nicht zu einem Befreiungsschlag nach oben, dazu war der Anstieg von 1,9 Prozent am Montag zu mager. Aber die Aktie hatte bereits nach der Apple-Umsatzwarnung die wichtige mittelfristige Aufwärtstrendlinie und zugleich die 200-Tage-Linie verteidigt und sich von dort aus nach oben abgesetzt.

Alleine mit dieser Beruhigung in Form der vorläufigen Umsätze auch noch einen Ausbruch über die Anfang November etablierte Abwärtstrendlinie zu schaffen, wäre wohl etwas zu viel erwartet gewesen. Der Eindruck indes bleibt: Bislang schlägt sich Dialog Semiconductor in einem schwieriger werden Umfeld gut – ein Ausbruch über diese am Montag noch nicht genommene Widerstandslinie bei aktuell 23,30 Euro wäre damit jederzeit denkbar.

Chart vom 14.01.2019, Kurs 22,34 Euro, Kürzel DLG | LYNX Online Broker

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