Gold: Ist das der Startschuss für eine Jahresendrallye?

Nach ein paar Wochen Sonnenschein in Sachen Handelskrieg, ziehen nun neue Gewitterwolken auf. Mit Präsident Trumps jüngster Zolldrohung gegen China schwindet bei den Anlegern die Hoffnung auf eine baldige Einigung. Die Gold-Bullen freut es. Das gelbe Edelmetall findet wieder mehr Käufer und konnte seit letzter Woche um 33 USD oder 2,28 Prozent zulegen.

Ist dieser Anstieg jetzt der Startschuss für eine Jahresendrallye im Gold?

Eine Antwort auf diese Frage und welche Trading-Chance mit einem statistischen Gewinnvorteil sich in den nächsten Tagen im Gold-Future ergeben könnte, schauen wir uns in der nachfolgenden Gold-Analyse an.

Rückblick: Standortbestimmung im Gold

In meiner Gold-Analyse vom 08. November hatte ich bei einem Goldpreis von 1.470 USD auf einen möglichen Kursrutsch hingewiesen. Dieser folgte auch. Gewinnmitnahmen und Stopp-Loss Orders beschleunigten den Preisverfall. Erst bei 1.446,2 USD, dem Kurstief der Vorwoche, stoppte die seit Anfang November laufende Verkaufswelle im Gold.

Das Resultat: Die meisten Gold-Anleger hatten im November bisher nichts zu lachen. Am Tief verloren sie fast 73 USD pro Feinunze. Das ist ein sattes Minus von fast 5 Prozent

Seit dem 12. November läuft aktuell eine technische Gegenbewegung, die die Gold-Bullen aufatmen lässt. Die Erholung erreichte diese Woche bisher ihr Hoch bei 1.479,2 USD.

Dieser Anstieg wirft die Frage auf: Ist das Gröbste jetzt überstanden, oder dreht der Goldpreis bald wieder in Richtung Süden?

Um eine Antwort zu finden, werfen wir zunächst einen Blick auf die Großwetterlage.

Überblick: Die Großwetterlage im Gold

Phase1-Abkommen zwischen den USA und China gerät ins Stocken

Nachdem die Trump-Administration in den letzten Wochen wiederholt versichert hatte, dass ein Phase-1-Abkommen kurz vor dem Abschluss stehe, ist jetzt möglicherweise doch alles anders.

Erste Pläne für eine Unterzeichnung im Oktober scheiterten. Daraufhin wurde der 15. Dezember angepeilt. An diesem Tag sollen weitere Zölle auf chinesische Waren im Wert von 156 Milliarden USD in Kraft treten. Das hat Trump diese Woche nochmal bekräftigt, um China weiter unter Druck zu setzen.

Berichte von Reuters und dem Wall Street Journal melden nun, dass ein erstes Handelsabkommen zwischen den USA und China möglicherweise nicht mehr in diesem Jahr abgeschlossen werden kann. Die Verhandlungen scheinen festgefahren. Einerseits will China sich nicht vorschreiben lassen für wie viele Dollars genau man zukünftig US-Agrarprodukte kaufen soll. Andererseits will die USA die Zölle nicht ohne klare Verpflichtungen von Seiten Chinas aufheben.

Trump gibt sich bisher siegessicher “China wird einen Deal machen müssen”. “Wenn wir keine Einigung mit China erzielen, hebe ich die Zölle nur noch höher an”, sagte er am Dienstag bei einer Kabinettssitzung.

US-Gesetzesvorlage erschwert möglichen Deal

Der US-Senat hat am Dienstagabend eine Gesetzesvorlage verabschiedet, der die Pro-Demokratie Demonstranten in Hongkong unterstützt.

China reagiert empört. Das Gesetz zu Menschenrechtsverletzungen in Hongkong wurde von Peking hart verurteilt. Das chinesische Außenministerium sprach von “unverhohlenen Einmischung in innere Angelegenheiten und drohte sofort mit Gegenmaßnahmen.

Ein Phase-1 Abkommen zwischen den USA und China in diesem Jahr scheint in weite Ferne zu rücken. Weitere Strafzölle könnten schon am 15. Dezember in Kraft treten.

Ausblick: Gold-Szenario für kommenden Handelstage

Die Flucht in Gold, getrieben durch eine Verschärfung des Handelskonflikts, könnte den Preis des Gold-Futures erstmal weiter ansteigen lassen. Doch ob das ausreicht eine Jahresendrallye im Gold anzustoßen, bleibt zu bezweifeln.

Charttechnisch befinden wir uns trotz der Erholung im Gold immer noch in einer abwärtstrendigen Korrektur des impulsiven Anstiegs von Mai bis September. Daran hat sich seit der letzten Analyse vom 08. November nichts geändert.

So lange dieser Abwärtstrend nicht mit einem Tageschluss über 1.519 USD gebrochen ist, zeigt die Trendampel ganz klar “short” an. Weitere Preisanstiege in den nächsten Tagen könnten somit als Short-Einstieg genutzt werden.

Einblick: Nutzen Sie für den Short-Einstieg den statistischen Vorteil eines Harmonischen Musters

Zusätzlich zum bestehenden Abwärtstrend und der massiven Widerstandzone, signalisiert ein Harmonisches Preismuster einen möglichen Umkehrpunkt im Chart (vgl. Chart unten).

Chart vom 20.11.2019 Kurs: 1.472 Kürzel: GC 4-Stundenkerzen | Online Broker LYNX

Basierend auf über 1000 Echtgeld Trades der Harmonischen Muster, gehören wir über eine große Anzahl von Trades in ca. 59 Prozent der Fälle zu den Gewinnern. Gepaart mit einem Chance-Risiko-Verhältnis wie in diesem Fall von ca. 2,6 zu 1, liefern diese Kennzahlen uns einen handfesten statistischen Gewinnvorteil.

Die Preis-Zone im Chart des Gold-Futures für einen möglichen Widerstand befindet sich zwischen 1.490 USD und 1.495 USD. Hier befindet sich ein Kreuzwiderstand. Dieser setzt sich aus einer Abwärtstrendlinie und einem horizontalen Widerstand zusammen. Genau auf diesem Preisniveau befindet sich zusätzlich das 61,8 Prozent Fibonacci Retracement der Abwärtsbewegung vom 01. bis 12. November. Unsere Stopp-Loss Order legen wir deshalb über diese Zone auf 1.503 USD.

Der Einstieg würde aufgrund des Harmonischen Musters bei 1.490 USD erfolgen.

In dieser möglichen Umkehrzone haben wir einen statistischen Gewinnvorteil für eine Preisbewegung in Richtung unseres Gewinnziels bei 1.456 USD.

Sollte der Gold-Future die Marke von 1.456 USD per Stundenschluss durchbrechen, bevor die Trading-Idee bei unserem Einstiegspreis vervollständigt ist, würden wir die Order löschen und von der Idee Abstand nehmen.

Der Grund: Die Trade-Idee im Gold-Future ist dann ungültig und unser statistischer Vorteil ist weg. Unser Ziel für nachhaltige Trading-Gewinne: Wir wollen nur im Markt aktiv sein, wenn wir einen Gewinnvorteil haben.

Sobald nach unserem Einstieg das Kurslevel von 1.474 USD erreicht wird, kann der Stopp-Loss der Position auf den Einstieg nachgezogen werden. Damit wird das Restrisiko auf null reduziert.

Fazit:

Die aktuelle Gold-Analyse zeigt: Der Trendkompass zeigt trotz der aktuellen Erholung abwärts. Die technische Gegenbewegung könnte bald vorbei sein.

Falls es im Gold zu einer weiteren Bewegungswelle im übergeordneten Abwärtstrend kommt, könnten Sie als Leser dieser Analyse von der oben vorgestellten Trade-Idee profitieren. Geht diese auf, erhalten Sie für jeden eingesetzten Euro mehr als 2,5 Euro zurück.

Doch bitte handeln Sie stets eigenverantwortlich. Der Kursverlauf kann sich jederzeit auch anders entwickeln und zu Verlusten führen.

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