EUR/USD: Zündet bald die nächste Stufe in der laufenden Erholungsrallye?

Volltreffer! Die aktiven Leser meiner letzten EUR/USD-Analyse vom 17. Dezember durften sich über die Feiertage über einen tollen Gewinntrade freuen. Wer sich von der vorgestellten Trade-Idee hat inspirieren lassen, konnte fast das 2-fache seines eingesetzten Kapitals als Gewinn verbuchen.

Auch in dieser Analyse des EUR/USD habe ich Ihnen wieder eine Trade-Idee mit einem statistischen Gewinnvorteil mitgebracht.

Rückblick: Erwartete Bewegungswelle Ende Dezember bestätigt Aufwärtstrend im EUR/USD

Punktgenau vom Einstieg der zuletzt vorgestellten Trade-Idee weg, startete Ende Dezember eine neue Bewegungswelle im EUR/USD. Ganze 172 Pips oder 1,56 Prozent konnte das Währungspaar bis zum Jahresende zulegen und seit langem mal wieder über der Marke von 1,1200 und damit über dem letzten Verlaufshoch schließen (vgl. Chart unten). Bei 1,1238 war dann aber erstmal Schluss. Zu Beginn des neuen Jahres fehlten die Anschlusskäufe.

Die Folge…

Eine Kurskorrektur um 114 Pips auf ein Vorwochentief bei 1,1125.

Chart vom 08.01.2020 Kurs 1,1157 Kürzel: EUR.USD 4-Stundenkerzen | Online Broker LYNX

Chart vom 08.01.2020 Kurs 1,1157 Kürzel: EUR.USD 4-Stundenkerzen | Online Broker LYNX

Nachdem einerseits die Verbraucherpreisinflation in Deutschland mit 1,5 Prozent höher als erwartet (1,4 Prozent) ausgefallen ist und andererseits der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes in den USA mit 47,2 hinter den erwarteten 49 zurück blieb, konnte der Euro zum Wochenende hin wieder bis auf 1,1180 ansteigen.

Auch zu Beginn dieser Handelswoche ging es mit dem Euro erstmal weiter aufwärts. Getragen von den überraschend guten Zahlen des deutschen Einzelhandels vom November 2019, konnte der Euro kurzzeitig wieder über die psychologisch wichtige Marke von 1,1200 springen.

Dieses Preisniveau konnte aber erneut nicht gehalten werden. Zu gut waren die am Dienstag veröffentlichten Zahlen vom US-Dienstleistungsgewerbe. So stieg der Einkaufsmanagerindex für das nicht produzierende Gewerbe von 53,9 im November auf 55 im Dezember 2019 an. Die Marktprognosen von 54,5 wurden damit deutlich übertroffen. Zugleich zeigen die Ergebnisse die größte Expansion im Dienstleistungssektor seit vier Monaten.

Das gab dem US-Dollar wieder Auftrieb und startete eine weitere Korrekturwelle im übergeordneten Aufwärtstrend des EUR/USD.

Wie geht es nun weiter? Für eine genauere Kursprognose schauen wir uns an, wie sich der beschriebene Kursverlauf in das große Bild im Euro Dollar einfügt.

Überblick und Ausblick: Fortsetzung des bestätigten Aufwärtstrend wahrscheinlich

Chart vom 08.01.2020 Kurs 1,1157 Kürzel: EUR.USD Tageskerzen | Online Broker LYNX

Chart vom 08.01.2020 Kurs 1,1157 Kürzel: EUR.USD Tageskerzen | Online Broker LYNX

Eine Abfolge von höheren Hochs und höheren Tiefs bestätigen den aktuellen Aufwärtstrend im EUR/USD. Darüber hinaus konnten die Abwärtstrendlinie, sowie die 200-Tage-Linie überwunden werden (vgl. Chart oben).

Damit ist der Weg in Richtung 1,1370 bis 1,1410 (dem Hoch vom Juni 2019) frei. Jetzt stellt sich die Frage: Wo am besten in diesen Trend einsteigen? Ein möglicher Einstieg mit einem attraktiven Chance-Risiko-Verhältnis kann im Bereich 1,1100 erfolgen. Hier könnte nach einem Test der durchbrochenen Abwärtstrendlinie von oben, eine neue Bewegungswelle starten (vgl. Chart oben). Zudem würde knapp unter dieser Marke ein Harmonisches Kursmuster vervollständigt werden.

Einblick: Steigen Sie mit dem statistischen Vorteil eines Harmonischen Kursmusters in den Aufwärtstrend im EUR/USD ein

Wie in meiner letzten Trading-Idee vom 17. Dezember, könnte auch diesmal ein Harmonisches Preismuster den Start einer weiteren Bewegungswelle im übergeordneten Aufwärtstrend signalisieren (vgl. Chart unten).

Chart vom 08.01.2020 Kurs 1,1157 Kürzel: EUR.USD 4-Stundenkerzen | Online Broker LYNX

Chart vom 08.01.2020 Kurs 1,1157 Kürzel: EUR.USD 4-Stundenkerzen | Online Broker LYNX

Als professioneller Trader lege ich mich täglich auf die Lauer. Ich warte geduldig, bis sich Trading-Chancen am Markt ergeben, die mir einen geprüften statistischen Vorteil liefern. Basierend auf über 1.000 Echtgeld-Trades weiß ich, dass ich mit den Harmonischen Preismustern über eine große Anzahl von Trades in ca. 56 Prozent der Fälle zu den Gewinnern gehöre. Gepaart mit einem Chance-Risiko-Verhältnis wie in diesem Fall von über 2 zu 1, liefern diese Kennzahlen mir genau diesen handfesten statistischen Gewinnvorteil.

Die Preis-Zone im Chart des EUR/USD für eine mögliche Unterstützung befindet sich zwischen 1,1100 und 1,1065. Hier befindet sich das letzte Verlaufstief vom 20. Dezember. Spätestens von dort aus könnte der Kurs wieder in Richtung Norden drehen. Unsere Stopp-Loss Order legen wir deshalb unter diese Zone auf 1,1043.

Der Einstieg würde aufgrund des Harmonischen Musters bei 1,1094 erfolgen. Dort in der Nähe, genau bei 1,1082, liegt derzeit auch der Point of Control (POC). Der POC ist der Preis, zu dem das höchste Volumen seit Anfang Dezember 2019 gehandelt wurde und den die Euro-Bullen aufs Äußerste verteidigen werden.

In dieser möglichen Umkehrzone haben wir einen statistischen Gewinnvorteil für eine Preisbewegung in Richtung unseres Gewinnziels bei 1,1207.

Sollte der EUR/USD die Marke von 1,1226 per Stundenschluss durchbrechen, bevor die Trade-Idee bei unserem Einstiegspreis vervollständigt ist, würden wir die Order löschen und von der Idee Abstand nehmen.

Der Grund: Die Trading-Idee aufgrund des Harmonischen Musters im EUR/USD ist dann ungültig. Damit ist unser statistischer Vorteil weg. Unser Ziel für nachhaltige Trading-Gewinne: Wir wollen nur im Markt aktiv sein, wenn wir einen statistisch geprüften Gewinnvorteil haben.

Sobald nach unserem Einstieg das Kurslevel von 1,1149 erreicht wird, kann der Stopp-Loss der Position auf den Einstieg nachgezogen werden. Damit wird das Restrisiko auf null reduziert.

Fazit

Die aktuelle EUR/USD-Analyse zeigt: Ein intakter Aufwärtstrend auf einer höheren Zeitebene signalisiert eine Fortführung der Erholung im EUR/USD. So lange dieser Aufwärtstrend nicht gebrochen wird, ist eine weitere Bewegungswelle nach oben wahrscheinlich. Ein möglicher Einstieg in diesen Trend könnte bei 1,1094 erfolgen. Falls es im EUR/USD zu einer Fortsetzung der Erholung kommt, könnten Sie von der oben vorgestellten Trade-Idee profitieren. Geht diese auf, erhalten Sie für jeden eingesetzten Euro mehr als 2 Euro zurück.

Doch bitte denken Sie immer daran, der Kursverlauf kann sich jederzeit auch anders entwickeln und zu Verlusten führen.

Den aktuellen Kurs und Chart des Währungspaars EUR.USD und historische Wechselkurse finden Sie hier.

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Andreas Fink

Andreas Fink

Der Allgäuer Diplom Betriebswirt und Diplom Wirtschaftsingenieur Andreas Fink hat als professioneller Vollzeit-Trader seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. In den letzten 20 Jahren hat er sein eigenes Trading-System über tausende Trades hinweg stetig optimiert. Seine Trading-Strategie für das Day- und Swingtrading an den internationalen Futures- und Devisenmärkten wurde dadurch immer profitabler. Als persönlicher Trading-Guide teilt er heute sein Wissen und seine Erfahrungen in Form von Artikeln, Videos und Live-Webinaren. Das gibt Privatanlegern wie Ihnen mehr Orientierung und Sicherheit im täglichen Börsenumfeld.

 

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