EUR/JPY: Fast 300 Pips in nur 3 Tagen – das eröffnet Trading Chancen!

Wie von der Tarantel gestochen, schoss das Devisenpaar diese Woche nach oben. Fast 300 Pips oder 2,47 Prozent konnte der EUR/JPY zulegen. Und das obwohl sich das Währungspaar in einem Abwärtstrend befindet.

Was mögliche Hintergründe dieser impulsiven Bewegung waren und welche Trade-Idee sich daraus ergeben könnte, erfahren Sie in dieser EUR/JPY-Analyse.

Rückblick: Trotz Euro-Schwäche +292 Pips

Seit Mitte Januar kennt der EUR/JPY nur eine Richtung: abwärts! (vgl. Chart unten). Das liegt vor allem an dem schwachen Euro und nicht an der Stärke des Japanischen Yen. Denn der JPY, der oft auch als „Sicherheitswährung“ fungiert, wird bei den aktuellen Rekordständen an den Aktienmärkten eher weniger nachgefragt.

Chart vom 21.02.2020 Kurs 120,88 Kürzel: EUR.JPY 4-Stundenkerzen | Online Broker LYNX

Warum ist nun der EUR/JPY, trotz der Euro-Schwäche, seit dem Tief am Montag bei 118,63 um fast 300 Pips nach oben geschossen?

Für eine mögliche Antwort werfen wir einen Blick auf die diese Woche veröffentlichten Konjunkturdaten aus Japan.

In der Nacht auf Dienstag kamen die BIP-Zahlen raus. Die Daten zeigen schwarz auf weiß, dass die japanische Wirtschaft in den letzten drei Monaten des Jahres 2019 gegenüber dem Vorquartal um 1,6 Prozent schrumpfte. Gleichzeitig wurde das Wachstum der letzten drei Monaten von 0,4 Prozent auf 0,1 Prozent nach unten korrigiert.

Dieses BIP-Ergebnis lag deutlich unter dem Marktkonsens von -0,9 Prozent. Es war der stärkste Rückgang des japanischen BIP seit dem zweiten Quartal 2014, als der private Verbrauch um 2,9 Prozent einbrach. Kein Wunder also, dass diese Zahlen den JPY mächtig unter Druck setzten. Was gleichzeitig einen steigenden EUR/JPY-Kurs zur Folge hatte.

Zusätzlicher Verkaufsdruck auf den JPY kam auf, als am Mittwoch die Handelsbilanz und die Maschinenbestellungen veröffentlicht wurden. Die Kernaufträge für Maschinen in Japan, die die von Schiffen und Elektrogeräten ausschließen, gingen im Dezember 2019 nach einem Anstieg von 18 Prozent im November um 12,5 Prozent zurück. Das schlägt die Erwartungen von -9 Prozent deutlich. Dies ist der größte jährliche Rückgang der Kernmaschinenbestellungen seit September 2018. All das trieb den Kurs des EUR/JPY diese Woche kräftig nach oben.

Der Vorsitzende der Japanischen Notenbank, Kuroda, erklärt daraufhin, dass „wir bereit sind zu handeln, aber nicht glauben, dass es jetzt nötig ist“. Von offizieller Stelle sieht man aktuell noch keinen Bedarf weitere Lockerungsmaßnahmen zu ergreifen. Diese Zuversicht könnte die Abwertung des JPY erstmal stoppen.

Wie könnte es im EUR/JPY nun weiter gehen?

Für eine genauere Kursprognose schauen wir uns an, wie sich der beschriebene Kursverlauf in das große Bild im EUR/JPY einfügt.

Überblick und Ausblick: Fortsetzung des Abwärtstrends wahrscheinlich

So lange die Japanische Notenbank nicht massiv eingreift, dürfte weiterhin das technische Bild im Fokus stehen.

Chart vom 20.02.2020 Kurs 1,2093 Kürzel: EUR.JPY Wochenkerzen | Online Broker LYNX

Eine Abfolge von tieferen Hochs und tieferen Tiefs bestätigen einen übergeordneten Abwärtstrend im EUR/JPY

Damit ist aktuell ein Test der letztjährigen Tiefs im Bereich 116,00 wahrscheinlich.

Erst mit einem Wochenschlusskurs über der Marke von 123,00 ändert sich das technische Bild. Sollte nämlich der horizontale Widerstand zwischen 123,00 und 123,40 impulsiv von unten durchbrochen werden, würde sich der Trend ändern. Dann wäre der Weg bis 126,00 bis 127,00 frei. Aktuell steht die übergeordnete Trend-Ampel jedoch noch auf „Short“.

Jetzt stellt sich die Frage: Wo am besten in diesen Abwärtstrend einsteigen?

Ein möglicher Einstieg mit einem attraktiven Chance-Risiko-Verhältnis kann im Bereich 122,00 erfolgen. Hier verlaufen eine untergeordnete Trendlinie und der durchschnittliche Preis der letzten 50 Handelswochen. Dieses Preisniveau könnte die nächsten Tage getestet werden, bevor eine neue Bewegungswelle in Trendrichtung startet (vgl. Chart oben).

Zudem würde knapp unter dieser Marke ein Harmonisches Kursmuster vervollständigt werden.

Einblick: Steigen Sie mit dem statistischen Vorteil eines Harmonischen Kursmusters in den Abwärtstrend im EUR/JPY ein

Ein Harmonisches Preismuster könnte den Start einer weiteren Bewegungswelle im übergeordneten Abwärtstrend signalisieren (vgl. Chart unten).

Chart vom 20.02.2020 Kurs 120,95 Kürzel: EUR.JPY Tageskerzen | Online Broker LYNXAls professioneller Trader lege ich mich täglich auf die Lauer. Ich warte geduldig, bis sich Trading-Chancen am Markt ergeben, die mir einen geprüften statistischen Vorteil liefern. Eine solche eröffnet sich durch die impulsive Bewegung im EUR/JPY (vgl. Chart oben).

Basierend auf über 1.000 Echtgeld-Trades weiß ich, dass ich mit den Harmonischen Preismustern über eine große Anzahl von Trades in ca. 56 Prozent der Fälle zu den Gewinnern gehöre. Gepaart mit einem Chance-Risiko-Verhältnis wie in diesem Fall von 2,0 zu 1, liefern diese Kennzahlen mir genau diesen handfesten statistischen Gewinnvorteil.

Die Preis-Zone im Chart des EUR/JPY für einen möglichen Widerstand befindet sich im Bereich 122,00. Hier befindet sich einerseits die gebrochene Aufwärtstrendlinie. Andererseits das 78,6er Fibonacci-Retracement der Bewegung vom 16. Januar bis 18. Februar. Spätestens von dort aus könnte der Kurs wieder in Richtung Süden drehen. Die Stopp-Loss Order kann deshalb über diese Zone und über die letzten Verlaufhochs auf 123,28 gelegt werden.

Der Einstieg könnte aufgrund des Harmonischen Musters bei 121,93 erfolgen.

In dieser möglichen Umkehrzone haben wir einen statistischen Gewinnvorteil für eine Preisbewegung in Richtung eines möglichen Gewinnziels bei 119,21.

Sobald nach unserem Einstieg das Kurslevel von 120,61 erreicht wird, kann der Stopp-Loss der Position auf den Einstieg nachgezogen werden. Damit wird das Restrisiko auf null reduziert.

Fazit:

Die aktuelle EUR/JPY-Analyse zeigt: Ein weiterhin intakter Abwärtstrend auf einer höheren Zeitebene signalisiert weiter fallende Kurse im EUR/JPY. So lange dieser Abwärtstrend nicht gebrochen wird, ist eine weitere Bewegungswelle nach unten wahrscheinlich.

Ein möglicher Einstieg in diesen Trend könnte bei 121,93 erfolgen.

Falls es im EUR/JPY zu einer Fortsetzung des Abwärtstrends kommt, könnten Sie von der oben vorgestellten Trade-Idee profitieren. Geht diese auf, könnten Sie für jeden eingesetzten Euro zwei Euro zurück erhalten.

Doch bitte denken Sie immer daran, der Kursverlauf kann sich jederzeit auch anders entwickeln und zu Verlusten führen. Ein aktives Trademanagement ist daher ebenfalls sehr wichtig.

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Andreas Fink

Andreas Fink

Der Allgäuer Diplom Betriebswirt und Diplom Wirtschaftsingenieur Andreas Fink hat als professioneller Vollzeit-Trader seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. In den letzten 20 Jahren hat er sein eigenes Trading-System über tausende Trades hinweg stetig optimiert. Seine Trading-Strategie für das Day- und Swingtrading an den internationalen Futures- und Devisenmärkten wurde dadurch immer profitabler. Als persönlicher Trading-Guide teilt er heute sein Wissen und seine Erfahrungen in Form von Artikeln, Videos und Live-Webinaren. Das gibt Privatanlegern wie Ihnen mehr Orientierung und Sicherheit im täglichen Börsenumfeld.

 

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