DAX mit neuem Jahreshoch: So springen Sie noch auf den Jahresendrallye-Zug im DAX auf

Über 1.000 Punkte Plus! In nur 13 Tagen! Da ist richtig Dampf im Kessel. Wie es nach diesem enormen Kursanstieg weitergeht und welche mögliche Korrekturmarken Sie in den kommenden Tagen als Einstieg nutzen können, erfahren Sie exklusiv in dieser DAX-Analyse.

Rückblick: Standortbestimmung im DAX

Der DAX-Future (FDAX) tauchte zu Beginn der letzten Handelswoche am Montag nochmal kurz unter die langfristige Abwärtstrendline. Der Future konnte aber zum Handelsschluss darüber schließen. Dieses bullische Signal war am Dienstag der Startschuss für eine weitere 300 Punkte Bewegung auf das Wochenhoch bei 12.808,5 Punkten. Dabei wurden die September-Hochs bei 12.500 Punkten gleich übersprungen. Unterstützt wurde diese impulsive Bewegung durch Meldungen über eine schnelle Brexit-Einigung.

Danach ging dem FDAX die Puste aus. Das hohe Kursniveau konnte am Donnerstag nur kurz gehalten werden. Im weiteren Verlauf wurden die positiven Brexit-Meldungen für Gewinnmitnahmen genutzt. Daran konnte am Freitag auch der kleine Verfall von Optionen nichts ändern.

Überblick: Das „Big Picture“ im DAX

Damit wir in kleineren Zeitebenen nicht die Orientierung verlieren, verschaffen wir uns im Wochenchart zunächst einen Überblick.

Dabei fällt folgendes auf:

Abwärtstrendlinie gebrochen – folgen jetzt neue Allzeithochs im DAX?

Die Abwärtstrendline, basierend auf den Jahreshochs von 2018 und 2019, ist durchbrochen. Mit diesem Ausbruch konnte vergangene Woche bei 12.808,5 im FDAX ein neues Jahreshoch markiert werden. Der Weg in den Bereich 13.100 bis 13.200 ist damit frei. Darüber hinaus wäre auch ein Angriff auf das Allzeithoch aus dem Jahr 2018 bei 13.596 denkbar.

Chart vom 21.10.2019 Kurs: 12.730 Kürzel: DAX – Wochenkerzen | Online Broker LYNX

Erst ein Schlusskurs im Tageschart des DAX-Index unter 11.878 würde ein größeres Verkaufssignal hervorrufen. Korrekturen bis hin zu dieser Marke ändern nichts an den übergeordneten Preiszielen.

Zoomen wir nun etwas in das aktuelle Marktgeschehen hinein, sehen wir einen deutlichen Aufwärtstrend auf Tagesbasis. Diesen erkennen wir durch eine Abfolge von höheren Hochs und höheren Tiefs im DAX-Tageschart unten.

Chart vom 21.10.2019 Kurs: 12.730 Kürzel: DAX – Tagkerzen | Online Broker LYNXNachdem der Widerstand bei 12.500 Punkten letzte Woche geknackt wurde, tut sich der DAX aktuell schwer die Bewegung über 12.800 Punkte fortzusetzen. Zu Beginn dieser Handelswoche konsolidiert der DAX im Bereich der Sommerhochs vom 04. Juli.

Der „Gravestone-Doji“ – Startschuss für eine Korrektur?

Startschuss für eine Korrektur im Aufwärtstrend könnte der “Gravestone-Doji” vom Donnerstag letzter Woche sein. So wird eine Kerze im Chart genannt, bei der sich Eröffnungs-, Tagestief- und Schlusskurs nahezu auf dem gleichen Preisniveau befinden. Also eine Kerze ohne Körper. Die markante Kerze schaut aus, wie ein auf dem Kopf stehendes “T” und ähnelt somit einem “Grabstein” – daher der Name „Gravestone“.

Der lange Docht zeigt, dass der 150-Punkte Anstieg am Donnerstag zum Handelsschluss hin komplett abverkauft wurde. Diese Kursumkehr signalisiert oft einen Wendepunkt am Ende eines ausgedehnten Aufwärtstrends.

Fazit: Solange wir im Tageschart keinen Schlusskurs unter 11.878 bekommen, können Kursrücksetzer für Long-Einstieg genutzt werden. Das dürfte gerade die Anleger freuen, die die Kursrallye im Oktober bis jetzt von der Seitenlinie beobachtet haben. Wo genau sich Einstiege für risikofreudige und konservative Anleger befinden, erfahren Sie jetzt.

Ausblick: Handelszenarien im DAX für die kommenden Tage

Szenario1: Risikofreudige Anleger nutzen einen möglichen Rücksetzer für einen Long-Einstieg

In diesem Szenario gehen wir davon aus, dass der FDAX erstmal keine neuen Hochs bildet und weiter konsolidiert. Ausgehend von einem möglichen Umkehrpunkt bei 12.800 Punkten könnte der DAX seine erste Unterstützung bei 12.600 Punkten testen.

Hier findet die erste Entscheidung statt. Hält diese Marke, ist ein Test der Hochs bei 12.800 denkbar. Fällt diese Marke aber per Stundenschluss, dann dürfte es eine Etage tiefer gehen.

Ziele wären hier der Bereich der September-Hochs bei 12.500. Sogar ein kurzer Rücksetzer auf die große Abwärtstrendlinie, die bei ca. 12.425 im FDAX verläuft, wäre denkbar (vgl. Chart unten).

Chart vom 21.10.2019 Kurs: 12.730 Kürzel: FDAX – 4-Stundenkerzen | Online Broker LYNXSpätestens im Bereich 12.425 ist dann mit Unterstützung zu rechnen. Hierfür gibt es gleich mehrere Gründe.

Zum einen warten die konservativen “Breakout”-Trader noch auf genau diesen Rücksetzer (engl. Pullback) auf die durchbrochene Abwärtstrendlinie, um Long in den Markt einzusteigen.

Zum anderen dürfte das 38er Fibonacci-Retracement des starken 1.000-Punkte Anstiegs im Oktober für Kaufinteresse sorgen.

Darüber hinaus könnte auch die Vervollständigung eines harmonischen Kursmusters bei 12.426 einen Umkehrpunkt im Chart signalisieren. In diesem Fall liefern Ihnen eine historische Trefferquote von 59 Prozent und ein Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) von fast 3:1 einen handfesten statistischen Gewinnvorteil für einen Long-Einstieg.

Der Long-Einstieg kann aufgrund des Harmonischen Musters bei 12.426 Punkten erfolgen.

Die Stopp-Loss Order kann unter das letzte Verlaufstief auf 12.318 (-108) Punkte gelegt werden.

In dieser möglichen Umkehrzone haben wir einen statistischen Gewinnvorteil für eine Preis-Bewegung in Richtung unseres Gewinnziels bei 12.726 (+300) Punkten (vgl. Chart unten).

Chart vom 21.10.2019 Kurs: 12.730 Kürzel: FDAX – 4-Stundenkerzen | Online Broker LYNX

Szenario2: Konservativer Anleger nutzen eine mögliche Schließung der Kurslücke für einen Long-Einstieg

 

Sollte es zu einer größeren Preiskorrektur kommen, könnte auch die Kurslücke (engl. Gap) im Xetra-DAX bei 12.200 Punkten geschlossen werden (vgl. Chart unten).

Chart vom 21.10.2019 Kurs: 12.730 Kürzel: DAX – Tageskerzenkerzen | Online Broker LYNXGenau auf diesem Preisniveau können sich konservative Anleger, die auch gerne mal eine Position etwas länger halten, für einen möglichen Long-Einstieg auf die Lauer legen.

Technisch begründet sich der Einstieg auf dem Gap-Close, einem Test der Aufwärtstrendlinie und der Konfluenz des 61,8er Fibonacci-Retracements der Aufwärtsbewegung seit Anfang Oktober.

Um auf ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) von ca. 2,3 zu 1 zu kommen, können die Ausstiege bei 11.818 (Stopp-Loss) und bei 13.098 (Gewinnziel) geplant werden. Das Gewinnziel ergibt sich aus der 100 Prozent Projektion der DAX-Bewegung von Mitte August bis Mitte September von dem Oktober-Tief weg.

Fazit: Nutzen Sie die möglichen Long-Einstiege und profitieren Sie von einer möglichen Jahresendrallye im DAX

Die DAX-Analyse zeigt: Der Trend-Kompass zeigt aufwärts. Eine mögliche Verschnaufpause kann zum Long-Einstieg genutzt werden.

Konkret bietet Anlegern ein mögliches Harmonisches Preismuster einen statistischen Gewinnvorteil für einen Long-Trade im DAX. Geht die Trade-Idee auf, gibt es für jeden riskierten Euro fast drei Euro zurück.

Konservative Anleger können einen möglichen Long-Einstieg im DAX bei ca. 12.200 Punkten planen. Die Stopps können hier unter das letzte Verlaufstief bei 11.878 Punkten gelegt werden. Geht die Trade-Idee auf, erhalten Sie hier den 2,3-fachen Einsatz zurück.

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Andreas Fink

Andreas Fink

Der Allgäuer Diplom Betriebswirt und Diplom Wirtschaftsingenieur Andreas Fink hat als professioneller Vollzeit-Trader seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. In den letzten 20 Jahren hat er sein eigenes Trading-System über tausende Trades hinweg stetig optimiert. Seine Trading-Strategie für das Day- und Swingtrading an den internationalen Futures- und Devisenmärkten wurde dadurch immer profitabler. Als persönlicher Trading-Guide teilt er heute sein Wissen und seine Erfahrungen in Form von Artikeln, Videos und Live-Webinaren. Das gibt Privatanlegern wie Ihnen mehr Orientierung und Sicherheit im täglichen Börsenumfeld.

 

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