DAX: 400 Punkte Kursrutsch – wie geht es weiter?

Nach dem Kursrutsch von fast 400 Punkten zu Wochenbeginn scheint sich der DAX-Future (FDAX) wieder gefangen zu haben. Folgt jetzt der Angriff auf das Rekordhoch bei 13.597 Punkten, oder trügt der Schein und es startet schon bald die nächste Korrekturwelle? Antworten und eine Trade-Idee erhalten Sie in dieser DAX-Analyse.

Rückblick: Wo stehen wir im FDAX?

Regelrecht euphorisch startete der FDAX am Montagmorgen in den Handel. Mit dem Rückenwind eines besser als erwarteten Einkaufsmanagerindex aus China und der Euro-Zone, stürmten die Bullen im FDAX voran. Ihr 1. Ziel: Das Jahreshoch bei 13.374 Punkten. Danach sollte das Allzeithoch bei 13.597 Punkten angegriffen werden. So der Plan…

Doch plötzlich kam alles anders. Am bisherigen Wochenhoch bei 13.338,5 Punkten war Schluss. Von dort fiel der FDAX innerhalb von sechs Stunden um fast 400 Punkte. Fast so, als ob man die DAX-Bullen über eine Klippe hat springen lassen… Was war passiert?

Am Montagmittag um 12 Uhr hat Donald Trumps Nachricht auf Twitter den Bullen den Boden unter den Füßen weggerissen. Die Verkündung, dass er die Strafzölle auf Stahl und Aluminiumimporte aus Argentinien und Brasilien reaktivieren werde, verursachte Angst, ja fast schon Panik bei den Marktteilnehmern.

Die Folge: Es hagelte Verkaufsaufträge, die den DAX-Future binnen weniger Stunden auf ein vorläufiges Wochentief bei 12.948 Punkten katapultierten. Ein Abriss von 390,5 Punkten.

Für die Leser meiner DAX-Analyse von letzter Woche kam das aber nicht überraschend. Sie waren auf eine weitere Korrekturwelle im FDAX vorbereitet und konnten durch eine Trade-Idee, mit Einstieg, Stopp-Loss und Gewinnziel, stolze 232 FDAX-Punkte an Gewinn erzielen. Und das innerhalb nur weniger Stunden.

Nach einer kurzen Erholung am Montagabend und Dienstagmorgen ging es weiter abwärts. Am Dienstagnachmittag wurde bei 12.924 das bisherige Wochentief markiert. Seit dem läuft eine technische Erholung, die sich am Mittwochvormittag durch positive Signale in Sachen Handelsstreit beschleunigte. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete unter Berufung auf Insidern, dass USA und China angeblich doch noch vor dem 15. Dezember eine erste Handelsvereinbarung unter Dach und Fach bringen wollen. Trump bezeichnete die Gespräche als “sehr gut”.

In diesem politischen Hin und Her kann man ganz schnell den Überblick verlieren. Für mehr Orientierung zoomen wir etwas heraus und schauen, wie sich der beschriebene Kursverlauf in das große Chartbild einfügt.

Überblick: FDAX nach 1.500 Punkte Anstieg im Korrekturmodus

Seit Anfang Oktober hat der FDAX bis zum Hoch im November bei 13.374 Punkte ganze 1.566 Punkte zugelegt. Das ist ein Anstieg von über 13 Prozent. Nach diesem rasanten Kursanstieg ist es nicht verwunderlich, dass einige Marktteilnehmer geneigt waren hier auch mal Gewinne mitzunehmen. Schließlich war der Dezember 2018 kein guter Börsenmonat.

Chart vom 05.12.2019 Kurs: 13.074 Kürzel: FDAX Tageskerzen | Online Broker LYNX

Dies und eine Verschärfung des von Trump mittlerweile global geführten Handelskriegs, machen es für DAX-Bullen zurzeit schwer Mitstreiter für einen Angriff auf das Rekordhoch zu finden. Da müsste wohl erst die Meldung eines unterzeichneten Phase-1 Abkommens über die News-Ticker laufen.

Darüber hinaus geben die in dieser Woche veröffentlichten Konjunkturdaten aus den USA den Anlegern wenig Hoffnung, dass es mit der Wirtschaft schon bald wieder steil bergauf geht. Der Industrie und der Dienstleistungssektor kühlen weiter ab. So blieben die am Montag und Mittwoch veröffentlichten ISM-Zahlen hinter den Erwartungen zurück. Auch die am Mittwoch veröffentlichten Arbeitsmarktdaten von ADP enttäuschten. Anstatt der erwarteten 140 Tausend Stellen wurden nur 67 Tausend neue Stellen im November geschaffen. Dazu kommt, dass die Oktober Zahlen von 124 Tausend neue Stellen auf 121 Tausend neue Stellen nach unten korrigiert wurden. Deshalb wäre es nicht überraschend, wenn auch die Non Farm Payrolls am Freitag enttäuschen.

Das geht natürlich am FDAX nicht spurlos vorüber. Zu eng sind die beiden Wirtschaftsräume miteinander verbunden.

Ausblick: Risiken für eine weitere Korrekturwelle

Neben den oben aufgeführten politischen aber auch konjunkturellen Gründen, signalisiert auch die Charttechnik weitere Abwärtsrisiken.

Zwar ist der übergeordnete Trend weiter aufwärts gerichtet. Der Kursrutsch zu Wochenbeginn hat jedoch einen Abwärtstrend einer untergeordneten Trendgröße bestätigt (vgl. Chart oben). So lange es fundamental keine großen positiven Impulse gibt, ist es wahrscheinlich dass dieser Trend mit einer neuen Korrekturwelle fortgeführt wird.

Wie Sie davon profitieren könnten, erfahren Sie jetzt.

Einblick: Nutzen Sie für einen möglichen Short-Einstieg den statistischen Vorteil eines Harmonischen Musters

Zusätzlich zum intakten Abwärtstrend auf einer kleineren Zeitebene, signalisiert ein Harmonisches Preismuster einen möglichen Umkehrpunkt und somit den Start einer weiteren Korrekturwelle (vgl. Chart unten).

Chart vom 05.12.2019 Kurs: 13.074 Kürzel: FDAX Stundenkerzen | Online Broker LYNX

Damit das oben im Chart eingezeichnete Harmonische Preismuster zustande kommt, muss erst noch mindestens das Preisniveau von 13.026 im FDAX erreicht werden. Sollte danach der Kurs auf 13.263 anstiegen, ist das Muster gültig.

Basierend auf über 1000 Echtgeld Trades der Harmonischen Muster, gehören wir über eine große Anzahl von Trades in ca. 56 Prozent der Fälle zu den Gewinnern. Gepaart mit einem Chance-Risiko-Verhältnis wie in diesem Fall von über 2 zu 1, liefern diese Kennzahlen uns einen handfesten statistischen Gewinnvorteil.

Die Preis-Zone im Chart des DAX-Futures für einen möglichen Widerstand befindet sich zwischen 13.330 und 13.375 Punkten. Hier befinden sich die letzten beiden Verlaufshoch im November, von wo aus der Kurs Richtung Süden drehte. Unsere Stopp-Loss Order legen wir deshalb über diese Zone auf 13.393.

Der Einstieg würde aufgrund des Harmonischen Musters bei 13.263 Punkten erfolgen.

In dieser möglichen Umkehrzone haben wir einen statistischen Gewinnvorteil für eine Preisbewegung in Richtung unseres Gewinnziels bei 12.990 Punkten.

Sollte der DAX-Future die Marke von 12.954 per Stundenschluss durchbrechen, bevor die Trading-Idee bei unserem Einstiegspreis vervollständigt ist, würden wir die Order löschen und von der Idee Abstand nehmen.

Der Grund: Die Trade-Idee im DAX-Future ist dann ungültig und unser statistischer Vorteil ist weg. Unser Ziel für nachhaltige Trading-Gewinne: Wir wollen nur im Markt aktiv sein, wenn wir einen statistisch geprüften Gewinnvorteil haben.

Sobald nach unserem Einstieg das Kurslevel von 13.130 Punkten erreicht wird, kann der Stopp-Loss der Position auf den Einstieg nachgezogen werden. Damit wird das Restrisiko auf null reduziert.

Fazit Analyse DAX Future:

Die aktuelle DAX-Analyse zeigt: Ein intakter Abwärtstrend auf einer tieferen Zeitebene bestätigt die weiterhin laufende Korrektur im FDAX. So lange dieser Trend nicht gebrochen wird ist eine weitere Korrekturwelle wahrscheinlich.

Ein möglicher Einstieg in diese Korrektur könnte im Bereich von 13.263 Punkten erfolgen.

Falls es im DAX-Future zu einer Fortsetzung der Korrektur kommt, könnten Sie von der oben vorgestellten Trade-Idee profitieren. Geht diese auf, erhalten Sie für jeden eingesetzten Euro mehr als 2 Euro zurück.

Doch bitte denken Sie immer daran, der Kursverlauf kann sich jederzeit auch anders entwickeln und zu Verlusten führen.

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Andreas Fink

Andreas Fink

Der Allgäuer Diplom Betriebswirt und Diplom Wirtschaftsingenieur Andreas Fink hat als professioneller Vollzeit-Trader seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. In den letzten 20 Jahren hat er sein eigenes Trading-System über tausende Trades hinweg stetig optimiert. Seine Trading-Strategie für das Day- und Swingtrading an den internationalen Futures- und Devisenmärkten wurde dadurch immer profitabler. Als persönlicher Trading-Guide teilt er heute sein Wissen und seine Erfahrungen in Form von Artikeln, Videos und Live-Webinaren. Das gibt Privatanlegern wie Ihnen mehr Orientierung und Sicherheit im täglichen Börsenumfeld.

 

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