Mit einem ETF von zunehmender Digitalisierung profitieren

Das vorgestellte ETF bietet Investoren den einfachen, kostengünstigen und transparenten Zugang zu Wertpapieren von Aktiengesellschaften aus Industrie- und Schwellenländern, die einen erheblichen Anteil ihrer Gewinne mittels digital ausgerichteter Geschäftsmodelle und Dienstleistungen erzielen.

Informationen zum Referenzindex: iSTOXX FactSet Digitalisation Index

Der Referenzindex iSTOXX FactSet Digitalisation Index (ISIN: CH0325904503/Symbol: IXDIGITU) wird von STOXX Ltd. publiziert und gehört zur Gruppe der iSTOXX FactSet Thematic Indices, die die Anlagethemen Ageing Population, Autmation & Robotics, Digitalisation und Breakthrough Healthcare umfassen. Der in diesem Beitrag vorgestellte Bereich bezieht sich rein auf das Anlagethema Digitalisation (Digitalisierung).

Um in den Referenzindex aufgenommen zu werden, müssen die jeweiligen Aktiengesellschaften mindestens 50 Prozent oder mehr ihrer Umsätze mittels Digitalisierung erwirtschaften. Die Einzeltitel müssen ein Minimum an Liquidität haben und einen Handelsumsatz von über einer Million Euro auf Sicht von drei Monaten aufweisen. Die streubesitzadjustierte Marktkapitalisierung muss oberhalb von 200 Millionen Euro liegen. Zur Ermittlung der Daten in Bezug auf die Umsätze der einzelnen Aktiengesellschaften werden die Datenpools von FactSet Revere herangezogen.

Die Indexkonzeption ist so ausgelegt, dass zumindest 80 Einzeltitel zur Auswahl und zur Einbeziehung in den Index vorhanden sind. Eine jährliche Überprüfung des Index findet im Juni statt. Der Referenzindex wird hier in der Variante Net Return verwendet und in US-Dollar (USD) in Echtzeit berechnet, die weiteren Varianten in end-of-day-Berechnung. Der Referenzindex wurde am 21. Juni 2016 erstmals veröffentlicht und hat eine Basis von 1.000,00 Punkten mit einem Startwert vom 20. Juni 2011. Das Rekordhoch des Index mit 2.652,26 Punkten stammt vom 20. Februar 2020. (Daten gemäß STOXX-Factsheet vom 28. Februar 2020)

iShares Digitalisation UCITS ETF im Detail

Der ETF kann über die LSE in der Handelswährung in US-Dollar erworben werden, diese entspricht auch der Fondswährung. Für Euro-Investoren addiert sich somit zum allgemeinen Kursrisiko noch das Währungsrisiko hinzu. Alternativ sind auch Transaktionen an den Börsenplätzen Borsa Italiana und Xetra in Euro möglich, sowie an den Börsenplätzen Bolsa Mexicana de Valores, Six Swiss Exchange, Tel Aviv Stock Exchange und London Stock Exchange jeweils in den Währungen MXN, USD, ILS und GBP. Die jährliche Pauschalgebühr beträgt 0,40 Prozent und die Ertragsverwendung des Fonds ist thesaurierend. Der ETF nutzt die vollständige physische Replikationsmethode und erwirbt die Aktien demnach direkt. Der ETF wurde am 08. September 2016 aufgelegt und hat mit dem Stichtag des 06. April 2020 ein Anteilsklassevermögen in Höhe von 562,505 Mio. US-Dollar.

Die Top 10 Positionen des ETFs

Die größten Positionen im ETF sind mit 1,51 Prozent Docusign, mit 1,36 Prozent Citrix Systems, mit 1,35 Prozent Naver Corporation, mit 1,22 Prozent Fortinet, mit 1,13 Prozent Everbridge, mit 1,12 Prozent Akamai Technologies, mit 1,11 Prozent NextDC, mit 1,11 Prozent Kakao Corporation, mit 1,05 Prozent Jack Henry and Associates und mit 1,02 Prozent Askul.

Die hier aufgelisteten Top-10-Positionen bringen es auf eine Gesamtgewichtung von gerade einmal 11,98 Prozent. Diese recht geringe Gewichtung spricht deutlich für eine mehr als ausreichende Diversifikation. Der ETF besteht zudem aus insgesamt 184 Positionen und gewährleistet auf diese Weise eine sehr breite Streuung. (Daten gemäß iShares vom 03. April 2020)

Informationen zur Sektoren- Währungs- und Länderallokation – USA dominieren

Die Kategorie Informationstechnologie (IT) ist mit 53,63 Prozent das Schwergewicht im ETF. Auf den weiteren Positionen finden sich die Sektoren Kommunikation mit 23,64 Prozent, Zyklische Konsumgüter mit 11,14 Prozent, Industrie mit 9,58 Prozent und Finanzen mit 1,71 Prozent. Der Bereich Cash/Barbestand nimmt einen Anteil von 0,30 Prozent ein.

In Bezug auf die Länderallokation dominieren die USA mit einem Anteil von 56,46 Prozent. Nachfolgend finden sich mit 10,42 Prozent Japan, mit 5,30 Prozent Australien, mit 5,25 Prozent Südkorea, mit 4,49 Prozent Deutschland, mit 2,52 Prozent Großbritannien, mit 2,20 Prozent Frankreich, mit 1,67 Prozent Brasilien, mit 1,63 Prozent Indien und mit 0,30 Prozent Cash und Derivate.

In Bezug auf die Währungsallokation wären die im Index beteiligten wichtigsten Währungen der US-Dollar, der japanische Yen (JPY), der Euro (EUR), der australische Dollar (AUD), der südkoreanische Won (KRW), das britische Pfund (GBP) und die indische Rupie (INR). (Daten gemäß iShares vom 03. April 2020)

Performance hängt hauptsächlich von der Entwicklung des Ölpreises ab

Der Referenzindex fiel im ersten Quartal 2020 um 22,48 Prozent, der ETF verlor im Vergleichszeitraum 22,36 Prozent. Auch in den letzten Jahren sind keine besonders hohen Performanceunterschiede zu erkennen. In den Jahren 2017, 2018 und 2019 erzielte der Referenzindex ein Plus von 27,80 Prozent, ein Minus von 4,42 Prozent und ein Plus von 25,52 Prozent. Der ETF wies in diesen Zeiträumen ein Plus von 27,91 Prozent, ein Minus von 4,12 Prozent und ein Plus von 25,74 Prozent auf. Demnach ist der jeweilige Tracking-Error kaum erwähnenswert. (Performancedaten in Bezug auf Referenzindex und ETF gemäß iShares vom 03. April 2020)

Expertenmeinung – Digitalisierung in Zeiten der Corona-Virus-Pandemie

Die weltweit massive Ausbreitung des Corona-Virus setzte Unternehmen, die starr auf den stationären Handel oder die stationäre Produktion ausgelegt sind, in einem recht hohen Tempo nahezu schachmatt. Ob dies nun Industriekonzerne, wie beispielsweise Airbus, BMW, Daimler, Volkswagen und viele Maschinenbaukonzerne sind oder eben Einzelhandelsunternehmen, jedwede Unternehmen und Geschäfte mit hohem Personaleinsatz, die vom direktem Kundeverkehr abhängig sind – alle diese Konzerne haben aufgrund der Pandemie teils desaströse Einbußen. Noch schlimmer trifft es Unternehmen aus den Bereichen Verkehr oder Touristik, wie zum Beispiel die Deutsche Lufthansa, TUI oder Carnival.

Die gegenwärtige Krise einer Reihe dieser Unternehmen wird sich zwar nicht aufgrund einer weiter fortschreitenden Digitalisierung erheblich verbessern, doch die Corona-Krise könnte den Wandel hin zur Digitalisierung bei vielen Konzerne beschleunigen. Dies kann man in jüngster Zeit besonders auch in der Bankenwelt beobachten. Im Zuge der Corona-Krise und vor allem danach könnten einige weitere Filialen wegfallen – das Filialnetz also folglich noch stärker ausgedünnt werden. In einer Zeit, in der immer mehr Bankkunden nicht mehr mit Bargeld zahlen, sondern via EC-Karte, Kreditkarte oder gar mit dem Smartphone, braucht es auch nicht mehr die kostspielige Bargeldversorgung über ein deutschlandweites oder weltweites Automatennetz. In der digitalen Wirtschaft kann ohnehin nur elektronisch gezahlt werden.

Zudem benötigt der Bankkunde von heute auch für eine Vielzahl von Produkten des Bankwesens nicht mehr unbedingt den Zugang zu einer stationären Filiale, sondern kommt bestens mit der virtuellen Variante aus. Dies soll hier anhand des Bankensektors nur ein Beispiel sein, doch durch die Digitalisierung werden tausende Bankangestellte überflüssig werden. Die Digitalisierung kann auf der einen Seite die Margen erhöhen oder retten helfen, wird aber auf der anderen Seite mit einem hohen Preis zu bezahlen sein, nämlich mit einem hohen Stellenabbau. Letzterer bezieht sich übrigen nicht nur auf den Bankensektor, sondern wird sich natürlich quer durch alle Branchen abzeichnen.

Wer übrigens den Großteil seines Geschäfts digital erwirtschaftet, der kommt mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zumindest unbeschadeter durch die Krise. Die Digitalisierung der Geschäftsprozesse wird gerade in Pandemiezeiten als wertvoll erachtet und auf diese Weise könnte die Digitalisierung eben auch einen zusätzlichen Push erhalten. Die im Index enthaltenen Unternehmen erwirtschaften mindestens 50 Prozent oder gar mehr ihrer Umsätze digital. Gerade diese Unternehmen könnten gestärkt aus der Krise hervorgehen und weiterwachsen. Mittels des hier ausgewählten ETFs kann man breit gestreut in diese Unternehmen investieren.

Mögliches Setup

Mit einem ETF von zunehmender Digitalisierung profitieren | ETF der Woche | Online Broker LYNXBevor ein Kauf lanciert wird, sollte eine Konsolidierung von einem oder mehreren Tagen abgewartet werden. Ein Kauf wäre bei der Marke von 5,30 USD möglich. Die Position wäre mit einem Stop-Loss bei 4,65 USD zur Verlustbegrenzung abzusichern. Das Ziel wäre bei 6,90 USD zu sehen. Das Chance-Risiko-Verhältnis liegt bei diesem beispielhaften Setup bei 2,46.

Näheres zum Emittent iShares: Die den ETF auflegende Gesellschaft iShares gehört zur US-Investmentgesellschaft BlackRock, der global größten Vermögensverwaltungsgesellschaft mit Assets under Management (AuM) in Höhe von 6,842 Billionen US-Dollar (Stand 2. Quartal 2019). Die Emittentin iShares ist weltweit führend bei börsengehandelten Indexfonds und bietet mehr als 800 ETFs an. iShares verwaltete mit dem Stand des 31. März 2019 rund 1,9 Billionen US-Dollar an Vermögen, hat über 20 Jahre Erfahrung im Bereich der ETF-Anlagen und ist die Nummer 1 in der ETF-Branche.

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Dirk Friczewsky

Dirk Friczewsky

Dirk Friczewsky ist ein professioneller Trader und technischer Analyst. Er erstellt Handelssignale in den Handelsklassen Aktien, Anleihen, Devisen, Indizes und Rohstoffe. Dabei nutzt er konventionelle Handelsansätze, sowie z.B. Fibonacci Retracements, Pivot-Points, aber auch noch weitere Indikatoren. Herr Friczewsky leitet Seminare, coacht individuell Trader und Trading-Neulinge. Er entwickelt nachhaltige Marktstrategien mit Hilfe der Technischen Analyse, fundamentalen Analyse, Sentiment-Analyse und mehr. Er verfolgt dabei hauptsächlich den Ansatz der interdisziplinären Analyse.

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