Mit einem ETF in den sicheren Hafen Schweiz und den Schweizer Franken investieren

Der vorgestellte ETF bietet dem Anleger neben einem transparenten und äußerst kosteneffizienten Engagement am Schweizer Aktienmarkt gleichzeitig ein 100prozentiges Exposure in einer der sichersten Währungen der Welt – dem Schweizer Franken.

Informationen zum Referenzindex: SMI Total Return

Der Referenzindex SMI Total Return (Symbol: SMI) gehört zum Indexangebot der SIX Swiss Exchange, die der SIX Group zuzuordnen ist. Der SMI ist der bekannteste Index der Schweiz und gleichzeitig auch der Blue-Chip-Index mit den 20 größten Einzeltiteln aus dem SPI (Swiss Performance Index). Der Leitindex SMI deckt den Angaben der SIX Group nach ungefähr 80 Prozent der Gesamtkapitalisierung des Schweizer Aktienmarktes ab.

Der SMI ist ein streubesitzadjustierter Index. Gemäß den Regularien wird sichergestellt, dass kein Einzeltitel des SMI die Gewichtungsgrenze von 20 Prozent überschreitet. Der SMI wurde am 30. Juni 1988 erstmals veröffentlicht. Der Basiswert (Startwert) des Index betrug 1.500 Indexpunkte. Der SMI wird in der Version eines Preisindex (Kursindex) und eines Performanceindex angeboten und in Echtzeit (sekündlich) berechnet. Im Fall der hier für den ETF verwendeten Variante des SMI Total Return fließen die Dividendenzahlungen in die Indexberechnung mit ein. Einmal jährlich wird der SMI auf seine Zusammensetzung hin überprüft. Ordentliche Anpassungen finden jeweils zum dritten Freitag des März, Juni, September und Dezember statt. (Daten gemäß UBS-Factsheet vom 31. März 2020 und Angaben der SIX Swiss Exchange/SIX Group)

UBS ETF (CH) SMI® (CHF) A-dis ETF im Detail

Der ETF kann über den Handelsplatz SIX Swiss Exchange in der Handelswährung Schweizer Franken erworben werden, die auch der Fondswährung entspricht. Aus diesem Grund besteht für den Investor aus dem Euroraum neben dem allgemeinen Kursrisiko obendrein ein Währungsrisiko. Das Handelssymbol lautet SMICHA. Die jährliche Pauschalgebühr beträgt 0,20 Prozent und die Ertragsverwendung des Fonds ist ausschüttend. Der ETF nutzt die vollständig physische Replikationsmethode, wurde am 02. Dezember 2013 aufgelegt und hat mit dem Stichtag des 04. Mai 2020 ein Gesamtfondsvermögen in Höhe von 1,757 Milliarden Schweizer Franken (CHF).

Die Top 10 Positionen des ETFs

Die größten Positionen im ETF sind mit 17,84 Prozent Novartis, mit 17,73 Prozent Roche Holdings, mit 17,04 Prozent Nestlé, mit 5,93 Prozent Zurich Insurance Group, mit 4,76 Prozent UBS Group, mit 4,20 Prozent ABB, mit 3,92 Prozent Lonza Group, mit 3,64 Prozent Richemont, mit 3,17 Prozent Alcon und mit 3,14 Prozent Givaudan.

Diese Top 10 Positionen bringen es bereits auf eine recht hohe Gesamtgewichtung von 81,37 Prozent. Aufgrund dieser Gewichtung kann nicht von einer ausreichenden Diversifikation ausgegangen werden, da der ETF insgesamt aus 20 Positionen besteht und auch in Bezug auf die Sektoren eine recht hohe Gewichtung auf dem Bereich Gesundheitswesen lastet. (Daten gemäß UBS vom 29. April 2020)

Details zur Sektoren- Währungs- und Länderallokation – Gesundheitswesen übergewichtet

Da es sich um einen ETF auf den führenden Index der Schweiz – den SMI – handelt, liegt es auf der Hand, dass in Sachen Länder- und Währungsallokation die Schweiz und der Schweizer Franken mit 100 Prozent ausgewiesen werden.

In Bezug auf die Sektorenallokation fällt mit einem Anteil von 42,1 Prozent eine recht hohe Gewichtung des Sektors Gesundheitswesen auf. Auf den weiteren Plätzen finden sich mit einem Anteil von 21,8 Prozent der Bereich Verbrauchsgüter, mit 17,6 Prozent Finanzdienstleistungen, mit 13,7 Prozent Industrieunternehmen, mit 3,1 Prozent Grundstoffe und mit 1,7 Prozent Telekommunikation. (Daten gemäß UBS-Facsheet vom 31. März 2020)

Langfristige Performance zufriedenstellend

Der Referenzindex fiel in 2016 um 3,38 Prozent zurück, stieg in 2017 um 17,90 Prozent, fiel in 2018 wieder um 7,04 Prozent und konnte in 2019 um beachtliche 30,16 Prozent klettern. Insgesamt stieg der Index in den letzten fünf Jahren auf diese Weise um 20,65 Prozent.

Der ETF wies in den Vergleichszeiträumen ein Minus von 3,56 Prozent, ein Plus von 17,78 Prozent, ein Minus von 7,23 Prozent und ein Plus von 29,87 Prozent auf. Auf Sicht von fünf Jahren kam so eine Performance von 19,54 Prozent zustande. Im ersten Quartal 2020 fiel der Index um 10,97 Prozent und der ETF um 11,05 Prozent. Die jeweiligen Performance-Differenzen sind zum größten Teil auf die Gebühren zurückzuführen. Der Tracking-Error ist demnach kaum zu beanstanden.

Expertenmeinung – ETF in Schweizer Franken spricht für zusätzlich sicheren Hafen

Die Schweiz steht seit der Schaffung ihrer internationalen Neutralität wie ein Fels in der Brandung und gilt nicht nur als eines der sichersten Länder der Welt, sondern bietet mit ihrer Landeswährung – dem Schweizer Franken – auch einen der sichersten Häfen im Währungsbereich.

Natürlich kann sich ein so exportorientiertes Land wie die Schweiz auch nicht von der globalen Entwicklung im Zuge der Corona-Krise entkoppeln. Die jüngsten Prognosen seitens einer Reihe von Investmentbanken, Wirtschaftsforschungsinstituten und auch des Internationalen Währungsfonds (IWF) zeichnen für die globale Wirtschaft ein düsteres Szenario. Der Konjunkturprognose des IWF vom April 2020 nach schrumpft die Weltwirtschaft in 2020 um 3,0 Prozent.

Die wichtigsten Volkswirtschaften und Wirtschaftsräume könnten im Jahr 2020 in eine tiefe Rezession stürzen. Die Wirtschaft der USA würde der Prognose nach um 5,9 Prozent schrumpfen, die der Eurozone gar um 7,5 Prozent. Innerhalb Europas wäre Italien am stärksten betroffen, mit einem Minus von 9,1 Prozent. China würde in 2020 nur noch um 1,2 Prozent wachsen.

Alle diese hier aufgelisteten Wirtschaftsräume und Länder sind letztlich Exportziele für die Waren der Schweizer Unternehmen. Die exportorientierte Schweiz wird also mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in dieser so schwierigen konjunkturellen Lage keinen höheren Absatz ihrer Waren erzielen können. Mit Abschlägen und Enttäuschungen ist demnach auch für die Schweizer Konzerne zu rechnen. Auch wenn diese Konzerne wie beim DAX Weltkonzerne sind und jeweils aufgrund ihrer globalen Aufstellung in Bezug auf Produktion und Personal in sich einen Wirtschaftsraum- und Währungshedge bieten, dürfte die Schweizer Wirtschaft im Jahr 2020 ebenfalls schrumpfen.

Das Schweizer SECO (State Secretariat for Economic Affairs) geht in der aktuellen Prognose vom April 2020 von einer BIP-Schrumpfung in Höhe von 6,7 Prozent aus (ein düsteres Szenario sieht gar ein Minus von 10,4 Prozent auf die Eidgenössische Wirtschaft zukommen). Die April-Prognose sieht allerdings auch für 2021 wieder Licht am Ende des Tunnels und ein BIP-Wachstum mit 5,2 Prozent. In Bezug auf den hier dem ETF zugrunde liegenden Schweizer Leitindex SMI, könnte aber gerade dessen recht hohe Gewichtung im Bereich des Gesundheitswesens und der Verbrauchsgüter für einen eher defensiven Charakter sprechen.

Mögliches Setup

Wer mit einem langfristigen Anlagehorizont von mehreren Jahren in diesen Fonds einsteigen möchte, könnte hier antizyklisch vorgehen, nämlich mit einem stetigen Akkumulieren in Schwächephasen. Ein Einzelkauf könnte nach einer mehrtägigen oder gar mehrwöchigen Konsolidierung ebenso erfolgen. In diesem Fall könnte eine Position bei 95,00 CHF eröffnet werden. Das Kursziel könnte bei 107,50 CHF liegen. Die Position könnte mit einem Stoploss bei 90,50 CHF abgesichert werden. Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) liegt bei diesem Setup bei 2,78.

Zum Thema Währungsrisiko für Investoren aus dem Euroraum: Wer vor knapp einem Jahr, also zum Beispiel am 07. Mai 2019 100 Anteile des ETFs zum damaligen Kurs von 99,00 CHF erwarb, zahlte dafür rund 9900,00 Schweizer Franken (CHF). Zum Zeitpunkt der Analyse hingegen notierte der ETF-Anteil bei rund 97,50 CHF. In diesem Fall liegt der Wert von 100 Anteilen demnach bei 9.750,00 CHF. Folglich ergibt sich für die Position im Depot ein Minus von 150,00 CHF. Bei einem Verkauf der Position würde der Investor dennoch einen Gewinn erzielen, nämlich einen Währungsgewinn. Dieser kommt aufgrund der im vorliegenden Beispiel vorteilhaften Erstarkung des Schweizer Frankens (CHF) gegenüber dem Euro (EUR) zustande. Zum Zeitpunkt des Kaufs notierte das Währungsverhältnis EUR/CHF bei rund 1,14 und demnach zahlte der Investor in Euro 8.684,00 EUR für seine ETF-Position. Bei einem Verkauf zum Kurs von 97,50 CHF beim heutigen Währungsverhältnis EUR/CHF von zugrunde gelegten 1,0520 ergäbe sich ein Verkaufswert in Höhe von 9.268,00 EUR. Beachte: Die Währungsperformance hätte sich auch deutlich zum Nachteil des Investors auswirken können.

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Dirk Friczewsky

Dirk Friczewsky

Dirk Friczewsky ist ein professioneller Trader und technischer Analyst. Er erstellt Handelssignale in den Handelsklassen Aktien, Anleihen, Devisen, Indizes und Rohstoffe. Dabei nutzt er konventionelle Handelsansätze, sowie z.B. Fibonacci Retracements, Pivot-Points, aber auch noch weitere Indikatoren. Herr Friczewsky leitet Seminare, coacht individuell Trader und Trading-Neulinge. Er entwickelt nachhaltige Marktstrategien mit Hilfe der Technischen Analyse, fundamentalen Analyse, Sentiment-Analyse und mehr. Er verfolgt dabei hauptsächlich den Ansatz der interdisziplinären Analyse.

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