Mit einem ETF in den Bereich Industrie 4.0 investieren

Der Begriff Smart Factory ist Teil des Zukunftsprojekts Industrie 4.0. Die Welt der Industrie 4.0 bedeutet eine Produktionsumgebung ohne menschlichen Eingriff. Produktionsanlagen der Industrie organisieren sich selbst, kommunizieren mit Hilfe von Computersystemen und sogenannten cyber-physischen Systemen miteinander. In Deutschland wird dies auch als Internet der Dinge bezeichnet.

Die in diesem Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsbereich tätigen Konzerne sind den Bereichen Robotik, Cloud & Big Data, Cyber-Sicherheit, Augmented Reality, 3D-Druck und IoT (Internet of Things) zuzuordnen. Der vorgestellte ETF lässt Sie an der Entwicklung von Aktien von Unternehmen aus diesen Branchen teilhaben.

Informationen zum Referenzindex Solactive Smart Factory Index NTR

Der Referenzindex Solactive Smart Factory Index NTR bietet ein Exposure im Anlagebereich Smart Factory. Der Bereich Smart Factory bedeutet wortwörtlich intelligente Fabrik und bezieht sich in erster Linie auf die Transformation der Fertigungstechnik in der verarbeitenden Industrie. Der Referenzindex wird neben der hier verwendeten Variante des Net Total Return Index auch als Kursindex und Gross Total Return Index angeboten und jeweils in Euro alle 15 Sekunden von 09:00 Uhr bis 22:30 Uhr börsentäglich berechnet.

Der Index besteht aus 238 Einzeltiteln und wurde am 23. Januar 2013 mit einer Basis von 100,00 Punkten lanciert. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt besteht der Index aus den fünf Kategorien Advanced Robotics, Cloud & Big Data, Cyber-Security, Augmented Reality & 3D Printing und Internet of Things (IoT). Jeder Kategorie wird eine Gewichtung von maximal 20 Prozent zugebilligt. Innerhalb jeder einzelnen Kategorie gilt zudem die Gleichgewichtung der jeweiligen Einzeltitel. Das Indexkonstrukt in Bezug auf seine Gewichtung ist jedoch nicht in Stein gemeißelt und kann als adaptiv bezeichnet werden. Sollte das Gewichtungsschema nicht eine Abdeckung von 100 Prozent gewährleisten, so würden die jeweiligen Gewichtungsgrenzen innerhalb der Kategorien angepasst werden. (Daten gemäß Solactive vom 29. April 2019)

Die Top-Bestandteile des Referenzindex

Die größten Einzelpositionen sind mit 2,44 Prozent Aveva Group, mit 2,30 Prozent Nemetschek, mit 2,22 Prozent Autodesk, mit 2,13 Prozent Ansys, mit 2,12 Prozent Baidu, mit 2,08 Prozent Yandex, mit 2,06 Prozent Alphabet A-Aktien, mit 2,00 Prozent Dassault Systes, mit 1,80 Prozent Proto Labs und mit 1,71 Prozent Altair Engineering.

Die Gewichtung dieser Top-10-Positionen liegt bei 20,86 Prozent. Insgesamt betrachtet spricht dies für eine mehr als ausreichende Diversifikation. (Daten gemäß Solactive vom 09. Dezember 2019)

Länder- und Währungsallokation innerhalb des Referenzindex

Die USA spielen in Bezug auf die Ländergewichtung mit 51,1 Prozent die wichtigste Rolle. Auf den weiteren Plätzen finden sich mit 8,4 Prozent Japan, mit 5,7 Prozent China und mit 5,6 Prozent Großbritannien.

Ähnlich sieht es auch bei der Währungsgewichtung aus. Mit einem Anteil von 62,9 Prozent liegt der US-Dollar auf dem ersten Platz, gefolgt vom Euro mit 9,1 Prozent, dem japanischen Yen mit 8,4 Prozent und dem chinesischen Renminbi (Yuan) mit 5,5 Prozent. Innerhalb des Indexkonstrukts spielt der US-Anteil somit eine führende Rolle. (Daten gemäß Solactive vom 09. Dezember 2019)

Amundi Smart Factory UCITS ETF im Detail

Der ETF kann über die Euronext France in der Handelswährung Euro erworben werden, die auch der Fondswährung entspricht. Die jährliche Pauschalgebühr beträgt 0,35 Prozent und die Ertragsverwendung des Fonds ist thesaurierend. Der ETF nutzt die swap-basierte Replikationsmethode und wurde am 01. Oktober 2019 aufgelegt und hat mit dem Stichtag des 06. Dezember 2019 ein Fondsvolumen in Höhe von 43,37 Mio. Euro. Der ETF kann seit dem 03. Dezember 2019 auch via Xetra gehandelt werden.

ETF-Portfolio entspricht nicht der Zusammensetzung des Referenzindex

Der ETF nutzt zur Abbildung des Referenzindex die swap-basierte Replikationsmethode. Aus diesem Grund besteht zwischen der Zusammensetzung des Referenzindex und der des ETFs keine Deckungsgleichheit. Das ETF-Portfolio besteht im Gegensatz zum Referenzindex mit 238 Einzeltiteln nur aus 40 Einzelpositionen.

Die Top10-Positionen sind hier zum Beispiel Volkswagen Vorzugsaktien, Airbus, Siemens, SAP, Adidas, Royal Philips Electric, Deutsche Börse, ASML, Deutsche Telekom und RWE, die bereits eine Gesamtgewichtung von 54,05 Prozent erreichen. (Daten in Bezug auf den ETF stammen vom 05. Dezember 2019 gemäß Amundi)

Hervorragende Langfrist-Performance des Referenzindex

Ein Performancevergleich ist an dieser Stelle nicht möglich, da der ETF erst am 01. Oktober 2019 lanciert wurde. Daher betrachten wir uns nur die Entwicklung des Index. Der Referenzindex erreichte seit Jahresanfang eine Performance von 35,3 Prozent und hat seit seiner Auflegung vom 23. Januar 2013 ein Plus von 182,3 Prozent erwirtschaftet. (Performancedaten in Bezug auf den Referenzindex gemäß Solactive-Factsheet vom 09. Dezember 2019)

Expertenmeinung – Industrie 4.0 bringt enorme Chancen mit sich

Während Industrie 3.0 unter anderem noch auf die Automation, die Funktionen und Prozesse von einzelnen Maschinen ausgerichtet war, geht man im Bereich von Industrie 4.0 noch einen Schritt weiter. Man bezeichnet Industrie 4.0 auch als die vierte industrielle Revolution. Der Bereich der Industrie 4.0 umfasst zum Beispiel die vollständige Digitalisierung und Integration von Daten in der industriellen Wertschöpfungskette mittels Automation, sowie der Kommunikation zwischen dem Mensch und der Maschine und vor allem der Kommunikation von Maschine zu Maschine, als auch der Nutzung von industriellen Plattformen des Internets der Dinge (sogenannte IIoT-Plattformen – Industrial Internet of Things).

Industrie 4.0 könnte innerhalb des nächsten Jahrzehnts zu einem enormen Wachstum, aber auch zu einem ebenso enormen Wechsel innerhalb der jeweiligen fertigenden Industrie beitragen. Die Experten des Beratungshauses PwC gingen schon in einer Studie von 2018 davon aus, dass sich das globale Wachstum mittels Industrie 4.0, der Digitalisierung und der Automation bis zum Jahr 2030 um rund 14 Prozent steigern lassen könnte. Dies entspräche einer zusätzlichen Wertschöpfung von 15 Billionen US-Dollar. Mit einem Investment in den vorliegenden ETF könnte man die Chance ergreifen, an diesem spannenden Investmentthema teilzuhaben und mitunter auch zu partizipieren.

Mögliches Setup

Mit einem ETF in den Bereich Industrie 4.0 investieren - ETF der Woche | Online Broker LYNXIm gegenwärtigen Marktumfeld rund um die Zinsentscheide der Fed und der EZB wäre zunächst eine abwartende Haltung als sinnvoll zu erachten. Sollte sich die Korrektur noch ein paar Tage fortsetzen, so könnte zum Beispiel nach einer mehrtägigen Abwärtsphase ein Kauf eingegangen werden. Eine Positionierung wäre zum Beispiel bei 50,00 Euro möglich. Das Kursziel könnte bei 60,00 Euro liegen. Die Position könnte mit einem Stoploss zur Verlustbegrenzung bei 48,00 Euro abgesichert werden. Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) liegt bei diesem beispielhaften Setup bei 5.00. (Das Setup soll rein indikativ sein)

Näheres zum Indexanbieter Solactive: Solactive ist ein 2007 unter dem Namen Structured Solutions gegründeter deutscher Anbieter für Indexlösungen. Dabei bietet Solactive seine Leistungen der Finanzindustrie global für alle Asset Klassen an. Die Indexprodukte werden entwickelt, berechnet und vermarktet. Zum Zeitpunkt des Januar 2018 nutzten rund 400 internationale Kunden aus der Finanzindustrie die Produkte von Solactive und haben über 350 ETFs mit einem Gesamtvolumen über 200 Mrd. US-Dollar auf Solactive-Indizes aufgelegt. Solactive hat seinen Firmensitz in Frankfurt und ist ferner in Berlin, Dresden, Toronto und Hongkong vertreten.

Über den Emittenten des ETFs – Amundi: Amundi ETF gehört zu den Top5-Anbietern im ETF-Markt in Europa. Mit einem verwalteten Vermögen von rund 50 Mrd. Euro (Stand September 2019) bietet die Gesellschaft mit ihrem Sitz in Paris (Frankreich) über 130 ETFs zur Auswahl an. Amundi ETF ist der Amundi Asset Management zuzuordnen, die mit einem global verwalteten Vermögen von 1.563 Mrd. Euro der europäische Marktführer im Bereich der Vermögensverwaltung ist und in 37 Ländern vertreten ist.

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