In Zeiten der Klimakrise mit einem ETF auf alternative Energien setzen

Mit dem präsentierten ETF können Anleger an der Performance der 40 weltweit größten Konzerne partizipieren, die in den Bereichen der Erneuerbaren Energien, Dezentralen Energien und im Bereich Energieeffizienzsysteme aktiv sind. Das Fondskonzept ist so konzipiert, dass die Gesellschaften mindestens 40 Prozent ihrer Umsätze mit alternativen Energiequellen erzielen.

Informationen zum Referenzindex World Alternative Energy Total Return Index

Der Referenzindex World Alternative Energy Total Return Index gilt als Benchmark im Bereich des Anlagethemas Alternative Energien und beinhaltet die Wertpapiere der 40 größten Aktiengesellschaften, die Geschäftsbereiche der Erneuerbaren Energien (Solar-, Wind-, Wasser- und Biomasse), Energieeffizienzsysteme, Dezentrale Energiesysteme und mehr umfassen. Der Referenzindex ist ein streubesitzadjustierter und die Marktkapitalisierung gewichtender Index. Der Index wird quartalsweise ausbalanciert und halbjährlich auf seine Zusammensetzung überprüft und gegebenenfalls angepasst. Er bietet rückwirkend historische Daten bis zum 31. Dezember 2003 und wurde am 01. Oktober 2007 erstmals berechnet. Die Berechnung erfolgt durch die Solactive AG. Der Referenzindex ist ein hauseigenes Produkt der französischen Investmentbank Société Générale. (Daten gemäß Société Générale vom 31. Dezember 2019)

Sektor-, Währungs- und Länderallokation des Referenzindex

Die drei hervorzuhebenden Sektoren mit dem jeweils höchsten Anteil sind der Sektor Versorger mit einer Gewichtung von 50,97 Prozent, der Sektor Industrie mit 31,25 Prozent, sowie der Sektor IT mit 15,6 Prozent.

In Bezug auf die Ländergewichtung liegen die USA mit 30,53 Prozent vor Spanien mit einem Anteil von 17,48 Prozent. Nachfolgend finden sich Frankreich mit 15,55 Prozent, Dänemark mit 14,29 Prozent, sowie noch Positionen aus der Schweiz, aus Japan, Kanada, Irland, Schweden, Österreich, Deutschland, Großbritannien und Norwegen.

Der Euro hat mit einem Anteil von 42,67 Prozent das höchste Gewicht. Auf den weiteren Plätzen folgen mit 30,93 Prozent der US-Dollar und mit 14,29 Prozent die Dänische Krone. Zusätzlich sind noch die Währungen japanische Yen, der kanadische Dollar, die schwedische Krone, der Schweizer Franken und die norwegische Krone zu nennen.

Die Top10-Positionen des Referenzindex

Der Index besteht insgesamt aus 40 Positionen. Die zehn größten Einzelpositionen sind mit 15,63 Prozent Iberdrola, mit 15,36 Prozent NextEra Energy, mit 14,9 Prozent Schneider Electric, mit 8,97 Prozent Orsted, mit 5,33 Prozent Vestas Wind Systems, mit 4,61 Prozent STMicroelectronic, mit 3,59 Prozent TDK, mit 2,26 Prozent Kingspan Group, mit 2,2 Prozent NIBE Industrier und mit 2,03 Prozent Universal Display.

Die Gewichtung dieser Top-10-Positionen liegt bereits bei 74,88 Prozent. Von einer ausreichenden Diversifikation kann in Bezug auf diese Aufteilung des Referenzindex somit nicht mehr gesprochen werden. (Daten in Bezug auf den ETF stammen vom 31. Dezember 2019 gemäß LYXOR)

Lyxor New Energy UCITS ETF im Detail

Der ETF kann über die Handelsplätze Xetra, Euronext, Borsa Italiana und SIX Swiss Exchange in der Handelswährung Euro erworben werden, die auch der Fondswährung entspricht. Die jährliche Pauschalgebühr beträgt 0,60 Prozent und die Ertragsverwendung des Fonds ist ausschüttend. Der ETF nutzt die indirekte, synthetische Replikationsmethode, wurde am 10. Oktober 2007 aufgelegt und hat mit dem Stichtag des 10. Februar 2020 ein verwaltetes Vermögen in Höhe von 278,4 Mio. Euro.

Die wichtigsten Einzeltitel des ETFs

Der hier präsentierte ETF nutzt zur Abbildung des Referenzindex die swap-basierte, synthetische Abbildungsmethode. Demnach unterscheidet sich die Zusammensetzung des Referenzindex von der des ETFs sehr stark. Die hohen Abweichungen in der Zusammensetzung des Portfolios haben natürlich auch Abweichungen in Bezug auf die Länder- und Währungsallokation und auch auf die Sektorallokation zur Folge.

Der ETF besteht insgesamt aus 150 Positionen. Die größten Einzelpositionen sind mit 3,50 Prozent Iberdrola, mit 3,40 Prozent Procter & Gamble, mit 3,01 Prozent Sumitomo Mitsui Financial, mit 2,43 Prozent Banco Santander, mit 2,37 Prozent Freenet, mit 2,26 Prozent Colgate-Palmolive, mit 2,25 Prozent Geberit, mit 2,24 Prozent Puma , mit 2,11 Prozent Münchener Rückversicherung und mit 2,06 Prozent ING Groep.

Die Gewichtung dieser Top-10-Positionen liegt bei gerade einmal 25,63 Prozent. Im direkten Vergleich zum Referenzindex wirkt dies deutlich ausbalancierter. (Daten in Bezug auf den ETF stammen vom 11. Februar 2020 gemäß LYXOR)

Starke Performance seit dem Jahresanfang

Seit dem Jahresanfang 2020 weist der Referenzindex eine Performance von 7,26 Prozent auf. Im direkten Vergleich dazu liegt der Referenzindex bei 7,33 Prozent.

Der ETF erreichte in den letzten fünf Jahren ein Plus von 84,08 Prozent, während der Referenzindex einen Kurszuwachs von 88,88 Prozent verbuchen konnte. Die Performance-differenzen sind in diesen beiden Vergleichszeiträumen größtenteils auf Transaktionskosten, Währungsschwankungen und Gebühren zurückzuführen. (Performancedaten in Bezug auf den Referenzindex gemäß Lyxor vom 07. Februar 2020)

Expertenmeinung – EU könnte durch den Green Deal den Bereich Alternative Energien stärken

Die künftige Klimapolitik begünstigt klar Konzerne, die möglichst klimaneutral wirtschaften. Die in diesem Referenzindex enthaltenen Werte könnten aufgrund ihres prozentual mit mindestens 40 Prozent ihrer Umsätze mit alternativen Energiequellen entstehenden Umsatzes auch künftig zu den Gewinnern zählen. Schon im Jahr 2019 haben gemäß einer Analyse von EnAppSys die Erneuerbaren Energie die fossilen Energien überholt. Im Jahr 2019 wurden in der gesamten EU 1.029 Terrawattstunden (TWh) via Erneuerbare Energien generiert, 941 Terrawattstunden mit fossiler Energie und 777 Terrawattstunden im Bereich der Kernkraft.

Der Anteil der Erneuerbaren Energien lag im Jahr 2019 somit EU-weit bereits bei 37,5 Prozent (in den USA geht man übrigens davon aus, dass sich der Anteil der Erneuerbaren Energien im US-Energiemix im Jahr 2020 auf 19 Prozent steigert und im Jahr 2021 bereits 22 Prozent beträgt ).

Blickt man auf den sogenannten European Green Deal der Von der Leyen-Kommission, so winken ambitionierte Umwelt- und Klimaaktivisten sicherlich schnell ab und bezeichnen diesen Deal möglicherweise sogar als Rohrkrepierer. Dennoch beabsichtigt die Europäische Union mit diesem Plan bis zum Jahr 2050 der erste klimaneutrale Kontinent der Welt zu werden. Folglich exakt 30 Jahre Zeit – die Frage bleibt jedoch im Raum, ob man diese tatschlich hat.

Denkt man opportunistisch, so könnten gerade die Unternehmen, die in den Sektoren Umwelt- und Energietechnik und Alternative Energien ihren Schwerpunkt haben, selbst die Entwicklung und Forcierung zu mehr klimaneutraler Technik, Energieeffizienz und Energieproduktion verstärkt antreiben und somit auch dafür sorgen, dass das Ziel weit vor dem Jahr 2050 zu erreichen wäre. Der Handel von Emissionszertifikaten begünstigt schon heute diejenigen Unternehmen, die klimaneutral oder eben klimafreundliche Geschäftsmodelle verfolgen. Die Konzerne, und damit sind in erster Linie auch Öl- und Gaskonzerne gemeint, die eine noch nicht ausreichende Klimabilanz vorweisen können, müssen ihr Geschäftsmodell ohnehin teuer mit eingekauften Emissionszertifikaten ins rechte Licht rücken. Auf Dauer werden wohl viele Unternehmen ein Interesse haben, nicht nur energieeffizienter zu werden, sondern eben auch ein monetäres Interesse daran haben möglichst klimaneutral zu werden.

Mögliches Setup

In Zeiten der Klimakrise mit einem ETF auf alternative Energien setzen | ETF der Woche - Online Broker LynxEine Kauftransaktion wäre beispielsweise nach einer Kurskorrektur möglich. Eine Position könnte bei 29,50 Euro aufgenommen werden. Das Kursziel könnte bei 34,00 Euro liegen. Die Position könnte mit einem Stoploss zu Verlustbegrenzung bei 28,00 Euro abgesichert werden. Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) liegt bei diesem beipielhaftenSetup bei 3.66.

Über den Emittenten des ETFs – Lyxor: Der Emittent LYXOR ist eine Marke der Société Générale Group. Der erste ETF von LYXOR wurde bereits 2001 lanciert. Heute ist die Gesellschaft der zweitgrößte ETF-Emittent Europas und bietet eine Auswahl aus über 220 Fonds an. LYXOR legt die größten ETFs der Welt für die Leitindizes CAC40, FTSE MIB, IBEX35, MSCI India und JPX-Nikkei400 auf. Mit dem Stand April 2019 haben Anleger den ETFs von LYXOR rund 65 Mrd. Euro anvertraut. Seit dem Oktober 2019 firmieren ComStage und Lyxor unter dem Dach der Lyxor Deutschland.

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