Gebündelt in die führenden Unternehmen Skandinaviens investieren

Der vorgestellte ETF bietet Anlegern die Möglichkeit, mit einer hohen Diversifikation von der Performance der führenden, größten und liquidesten skandinavischen Wertpapiere zu profitieren.

Informationen zum Referenzindex MSCI Nordic Countries Index (EUR)

Der Referenzindex MSCI Nordic Countries Index (EUR) deckt rund 85 Prozent der streubesitzadjustierten Marktkapitalisierung des skandinavischen Aktienuniversums ab. Dieses Aktienuniversum besteht aus den vier Ländern Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden. Der Referenzindex wurde am 31. März 1988 eingeführt. Mit dem Stichtag des 31. Januar 2020 besteht der Index aus 71 Einzeltiteln, die eine Gesamtmarktkapitalisierung von 807,24 Milliarden Euro aufweisen. Der mit Abstand größte Einzelwert ist der des Pharmakonzerns Novo Nordisk mit rund 97 Milliarden Euro Marktgewicht.

Der Referenzindex wird quartalsweise im Februar, Mai, August und November auf seine Zusammensetzung hin überprüft. Während der Mai- und November-Überprüfung wird der Index ausbalanciert und neu berechnet. (Daten gemäß MSCI vom 31. Januar 2020)

Die Top-Bestandteile des Referenzindex

Die größten Einzelpositionen im Referenzindex sind mit 12,10 Prozent Novo Nordisk B, mit 2,86 Prozent Nordea Bank, mit 2,85 Prozent Volvo B, mit 2,79 Prozent Investor B, mit 2,70 Prozent Ericsson B, mit 2,67 Prozent Assa Abloy B, mit 2,66 Prozent Atlas Copco A, mit 2,64 Prozent DSV Panalpina, mit 2,46 Prozent Nokia und mit 2,45 Prozent Kone B.

Die Gewichtung dieser Top-10-Positionen liegt bei 36,18 Prozent. Diese Gewichtung spricht für eine mehr als ausreichende Diversifikation. (Daten gemäß MSCI vom 31. Januar 2020)

Länder-, Sektoren- und Währungsallokation innerhalb des Referenzindex

Schweden spielt in Bezug auf die Ländergewichtung mit 43,35 Prozent die wichtigste Rolle. Auf den weiteren Plätzen folgen mit 31,1 Prozent Dänemark, mit 15,89 Prozent Finnland und mit 9,67 Prozent Norwegen. Die jeweilige Ländergewichtung entspricht der Währungsgewichtung. Demnach besteht der Referenzindex aus einem Währungsmix aus schwedischer, dänischer und norwegischer Krone, sowie dem Euro.

In Bezug auf die Sektorenverteilung wirkt der Index mit den drei wichtigsten Säulen Industrie mit 26,29 Prozent, Finanzen mit 18,37 Prozent und Gesundheit/Pharma mit 16,74 Prozent recht ausgeglichen aufgesetzt. Die restlichen Sektoren wären der Gewichtung nach Basiskonsumgüter, Materialien, IT, Telekommunikation, Energie, Nicht-Basiskonsumgüter und Versorger. (Daten gemäß MSCI vom 31. Januar 2020)

Amundi MSCI Nordic UCITS ETF im Detail

Der ETF kann über die Euronext France erworben werden. Die jährliche Pauschalgebühr beträgt 0,25 Prozent und die Ertragsverwendung des Fonds ist thesaurierend. Die Fonds- und Handelswährung ist der Euro. Der ETF nutzt die swap-basierte Replikationsmethode, wurde am 22. März 2018 aufgelegt und hat mit dem Stichtag des 14. Februar ein Fondsvolumen in Höhe von 291,10 Mio. Euro.

Zusammensetzung des ETF-Portfolios entspricht nicht der des Referenzindex

Aufgrund der swap-basierten (nicht-physischen/synthetischen) Replikationsmethode weist das Portfolio des ETFs im Vergleich zur Zusammensetzung des Referenzindex kaum Deckungsgleichheit auf. Das ETF-Portfolio besteht im Gegensatz zum Referenzindex mit 71 Einzeltiteln nur aus 42 Einzelpositionen.

Die Top10-Positionen sind hier zum Beispiel ASML, LVMH, L´Oréal, Saint-Gobain, Sanofi, Allianz, Mitsubishi Heavy Industries, SAP, Iberdrola und ING Groep, die bereits eine Gesamtgewichtung von 54,97 Prozent erreichen. (Daten in Bezug auf den ETF stammen vom 13. Februar 2020 gemäß Amundi)

Langfriste Performance hervorragend

Der Referenzindex erreichte auf Sicht eines Jahres ein Plus von 19,61 Prozent, der ETF 19,95 Prozent. Innerhalb der letzten fünf Jahre konnte der Referenzindex um 33,53 Prozent zulegen, während der ETF im vergleichszeitraum eine Performance von 33,99 Prozent erzielen konnte. Die swap-basierte Replikationsmethode, sowie Währungseffekte halfen dem ETF gegenüber der Benchmark eine leichte Outperformance zu verbuchen. (Performancedaten in Bezug auf den Referenzindex gemäß Amundi vom 14. Februar 2020)

Expertenmeinung – Auch Skandinavien kann sich nicht vom Rest der Weltwirtschaft entkoppeln

Allerorts wird von den Auswirkungen des Corona-Virus (offizielle Bezeichnung der WHO lautet nun COVID-19) auf die Weltwirtschaft gesprochen. Nach einigem Zögern hat sogar die WHO jetzt den globalen Notstand (International Health Emergency) ausgerufen. Die Anzahl der Infizierten – hauptsächlich in China – steigt weiterhin täglich, wenn auch etwas verlangsamt. Die Dunkelziffer etwaiger weiterer Fälle bleibt indes hoch.

Anfangs zweifelten zunächst neben einer Reihe von Research-Abteilungen der Investmentbanken auch einige Wirtschaftsinstitute an einer ernstzunehmenden Auswirkung der starken Ausbreitung von COVID-19 in China. Dies mag zunächst in die Kategorie Beruhigungspille für die Märkte oder auch Marktpsychologie einzusortieren sein. Doch mittlerweile lesen sich volkswirtschaftliche Berichte anders. Ein Bericht von Bloomberg wirkte schon recht besorgniserregend. Die Nachrichtenagentur wies vertraulichen Quellen zufolge auf einen enormen Rohölnachfrageinbruch von rund 20 Prozent und auf stark gedrosselte Raffinerieaktivitäten in China hin.

Viele Investmentbanken, wie zum Beispiel die HSBC gehen von einem für das erste Quartal zu erwartenden chinesischen BIP-Einbruch auf 4,1 Prozent aus und auch auf das Gesamtjahr betrachtet, könnte das BIP bei rund 5,3 Prozent landen. Sollte diese Prognose auch nur zum Teil eintreffen, so wird dies die Weltwirtschaft Punkte kosten, denn basierend auf den 2019er-Daten hat China einen Anteil von rund 16 Prozent an der globalen Wirtschaftskraft.

Gemäß den Angaben der zur Allianz Gruppe zuzuordnenden Euler Hermes, käme das globale BIP im ersten Quartal 2020 lediglich auf ein Plus von etwa 2 Prozent. Je länger die chinesischen Betriebe geschlossen bleiben, je länger China sich aufgrund von Quarantänemaßnahmen in nun bereits zwei für die verarbeitende Industrie wichtigen Provinzen abschotten muss, desto schwerwiegender werden die Auswirkungen in erster Linie für US-amerikanische, japanische, südkoreanische, taiwanesische und auch europäische Unternehmen sein.

Die weltwirtschaftlichen Auswirkungen des zu erwartenden, stärkeren Wirtschaftseinbruchs in China, werden auch die skandinavischen Länder treffen. Die Großkonzerne der nordischen Länder, die in dem hier präsentierten Referenzindex enthalten sind, könnten aufgrund von Störungen der internationalen Lieferketten betroffen sein. Je länger Produktions- und Lieferengpässe anhalten, desto negativer könnten die Folgen für das nordische Wachstum sein.

Die möglichen Auswirkungen sind wohl für jedes große Unternehmen des MSCI Nordic Countries Index einzeln oder für jeden Sektor getrennt zu beurteilen. Ein Beispiel für negative Auswirkungen für einen wichtigen Sektor in Norwegen: Durch den obig beschriebenen Rohölnachfrageeinbruch stürzte der Rohölpreis für ein Fass der Nordseesorte Brent von rund 71 auf 53 US-Dollar in die Tiefe. Dies triff besonders die norwegische Erdölindustrie. Noch arbeitet diese mit einem Preis von über 50 US-Dollar profitabel, sollte der Preis jedoch unter dieses Niveau fallen, so wird es auch für Norwegens Ölkonzerne und die damit verbundenen Zulieferer ungemütlich.

Auch in Schweden (mit 43,35 Prozent im hier vorgestellten Index ein Schwergewicht) wird Chinas Schwäche einschlagen, denn China ist Schwedens achtwichtigster Exportmarkt. Das entspricht rund 5 Prozent des schwedischen Exports. Das tut zwar nicht so weh, wie im Falle von Deutschlands Automobilwirtschaft, reicht aber für Konjunkturdellen.

Vor allem Dänemark könnte es härter treffen. Die dänische Containerschifffahrt wird stärker betroffen sein, sowie die dänische Agrar- und Pharmawirtschaft. China ist Dänemarks sechsgrößter Handelspartner. Im Falle von Finnland wäre der mögliche Schaden der Wirtschaft ähnlich hoch, wie in Schweden. Auch Finnland exportiert rund 5 Prozent seiner Güter ins Reich der Mitte.

Alles in allem könnte man somit als langfristig orientierter Investor die Auswirkungen zunächst aussitzen und nach einer Korrektur schrittweise via ETF in die nordischen Märkte einsteigen.

Mögliches Setup

Zunächst wäre eine abwartende Haltung als sinnvoll zu erachten. Sollte sich eine mehrtägige Korrektur ergeben, so könnte zum Beispiel nach einer kurzfristigen Abwärtsphase ein Kauf lanciert werden. Eine Positionierung wäre zum Beispiel bei 415,00 Euro möglich. Ein erstes Kursziel könnte bei 450,00 Euro liegen. Die Position könnte zur Verlustbegrenzung mit einem Stoploss bei 399,00 Euro eng abgesichert werden. Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) liegt bei diesem beispielhaften Setup bei 2.19.

Über den Indexanbieter MSCI: Das Unternehmen MSCI entwickelte und lizensierte bereits im Jahr 1969 das erste Indexprodukt des Hauses. Die Abkürzung MSCI setzte sich aus den alleinigen Eigentümern Morgan Stanley und Capital International zusammen, die im Jahr 2007 beim Börsengang auch die einzigen Großaktionäre waren. Morgan Stanley trennte sich dann vollständig von MSCI. Im Mai 2009 wurde das Unternehmen dann vollkommen eigenständig. Über die Jahre akquirierte MSCI eine Reihe von Firmen, wie zum Beispiel Barra, RiskMetrics Group, Measrisk, IPD und InvestorForce. MSCI gibt eine Reihe von bekannten Aktienindizes heraus. Der wohl marktbreiteste und bekannteste ist der MSCI World Index, der in der Investmentbranche auch als internationale Benchmark herangezogen wird. Der MSCI World Index wird genutzt, um die eigene Performance darzustellen und zu vergleichen.

Über den Emittenten des ETFs – Amundi: Amundi ETF gehört zu den Top5-Anbietern im ETF-Markt in Europa. Mit einem verwalteten Vermögen von rund 55 Mrd. Euro (Stand Dezember 2019) bietet die Gesellschaft mit ihrem Sitz in Paris (Frankreich) über 140 ETFs zur Auswahl an. Amundi ETF ist der Amundi Asset Management zuzuordnen, die mit einem global verwalteten Vermögen von 1.653 Mrd. Euro unter den Top10 der Vermögensverwalter weltweit bestens positioniert ist. Amundi ist zudem der europäische Marktführer im Bereich der Vermögensverwaltung und ist mit rund 4.500 Mitarbeitern in 37 Ländern vertreten.

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