Eine einfache Möglichkeit in Platin zu investieren

Der vorgestellte ETC bietet Anlegern eine relativ einfache und kosteneffiziente Lösung, um in den Platinmarkt zu investieren. Die Anteile am ETC verbriefen dem Anleger einen effektiven Anspruch auf Platin, abzüglich der anfallenden Verwaltungsgebühren. Steigt Kurs von Platin, so steigt auch der Kurs des vorliegenden ETCs, der durch physisches Platin gedeckt ist.

Die Verwahrstelle des hinterlegten Platins ist die Depotbank HSBC Bank PLC mit Sitz in London. Alle Platinbarren sind einzeln gekennzeichnet und zugeordnet. Zweimal im Jahr werden die Bestände in der Verwahrstelle in London inspiziert.

Indexbezeichnung und Indexbeschreibung

Der ETC Basiswert ist zu 100 Prozent der „Spot Platinum LPPM specifications“ (Bloombergcode: PLTMLNPM/Reuterscode: XPT), der mit Platinbarren physisch hinterlegt ist. Dieser Index bildet die Preisbewegungen der zugrundeliegenden Platin-Kassa (Spot)-Kurse ab. Die Abkürzung „LPPM“ steht für „London Platinum and Palladium Market.

Der LPPM hat volle 15 Mitglieder, darunter neben BASF und zum Beispiel Heraeus hauptsächlich Investmentbanken, wie Goldman Sachs, JPMorgan, HSBC und die UBS. Zusätzlich gibt es insgesamt 37 assoziierte Mitglieder, zu denen neben der Bank of America, BNP Parisbas, Citibank auch die Commerzbank und die Deutsche Bank gehören.

Produktdetails des ETC

Der ETC kann über die LSE in der Handelswährung US-Dollar gehandelt werden. Die Basiswährung ist ebenfalls der US-Dollar. Da das Produkt nicht währungsgesichert ist, besteht für Anleger aus dem Euroraum bei einer Investition neben dem allgemeinen Kursrisiko ein Währungsrisiko. Die jährliche Gesamtkostenquote beträgt 0,49 Prozent. Der ETC wurde am 24. April 2007 aufgelegt und wies mit dem Stichtag des 08. Juli 2019 ein NAV in Höhe von 209,670 Mio. USD bzw. einen Bestand von 358.410 Feinunzen Platin auf.

Performance der letzten Jahre enorm negativ

Seit mehreren Jahren befinden sich die Notierungen von Platin im freien Fall. Der Referenzindex fiel in den letzten 5 Jahren um 45,9 Prozent, während der ETC um 47,2 Prozent nachgab. Seit Jahresanfang 2019 liegt der Referenzindex aber mit 2,14 Prozent im grünen Bereich. Im Vergleichszeitraum konnte der ETC um 1,88 Prozent zulegen. Die Differenz geht auf das Konto von Transaktionskosten und Verwaltungsgebühren. Die Performancedifferenz ist als vertretbar zu bezeichnen. (Performancedaten in Bezug auf den ETC und den Referenzwert gemäß des ETF-Securities-Factsheets mit dem Stand vom 08. Juli 2019)

Expertenmeinung – industrielle Nachfrage mit höchster Relevanz für den künftigen Platinpreis

In der langfristigen Betrachtung stieg die Nachfrage nach Platin, zumindest von der Industrieseite, mit rund drei Prozent auf Sicht der letzten 20 Jahre und mit rund sieben Prozent in den letzten fünf Jahren. Das Jahr 2018 war jedoch ein schwarzes Jahr in Bezug auf die industrielle Nachfrage, denn diese stürzte um satte 35 Prozent ab.

In 2018 wies die Industrienachfrage einen Anteil von 26 Prozent der Gesamtnachfrage nach Platin auf – in Mengen gesprochen waren dies 1,91 Millionen Unzen Platin. Gemäß den Schätzungen des „World Platinum Investment Council“ wird die industrielle Nachfrage in 2019 bei rund 2,0 Millionen Unzen erwartet und somit im direkten Vergleich zum Vorjahr etwas höher liegen.

Ferner läge die Nachfrage aus der Schmuckindustrie bei 1,82 Millionen Unzen und aus dem Bereich der Automobilindustrie bei rund 1,52 Millionen Tonnen. Aufgrund dieser Prognosen stehen die beiden Bereiche Industrie (Chemie, Medizin, Glas, Ölindustrie, Elektroindustrie und weitere Anwendungen) und Automotive für rund 57 Prozent der Platin-Nachfrage. Hinzu kämen 30 Prozent Schmuckindustrie und nur 13 Prozent Investment. (Die Nachfrage bezieht sich auf die sogenannte Netto-Nachfrage und beinhaltet nicht die Mengen an Recycling-Platin).

Mit 36 Prozent weist China den höchsten Nachfrageanteil auf, gefolgt von den USA mit 17 Prozent, Europa mit 16 Prozent, Japan mit 8 Prozent und dem Rest der Welt mit 23 Prozent. In den nächsten Jahren wird der Platinpreis sich aller Voraussicht langfristig betrachtet annähernd deckungsgleich mit dem globalen Wachstum entwickeln. Aufgrund der Annahme verstärkter umweltpolitischer Maßnahmen und damit einhergehender höher Nachfrage aus dem Bereich Automotive, könnte der Platinpreis sich kurzfristig bis mittelfristig jedoch besser schlagen.

Mittel- bis langfristig könnte es allerdings zu weiter fallenden Notierungen kommen. Gemäß der Daten von Bloomberg nahmen die Bestände der ETPs im ersten Quartal 2019 um rund 690.000 Unzen Platin zu und bewegten sich somit auf einen Gesamtbestand von beinahe 3,0 Millionen Unzen hin.

Sollte hier ein Abverkauf starten, würde dies den Platinpreis negativ beeinflussen. Im Falle weiterer negativer Marktimpulse aufgrund des Handelskonflikt zwischen den USA und China, eines drohenden Handelskonfliktes der USA mit Europa und einer nicht komplett von der Hand zu weisenden Gefahr einer Rezession in der Eurozone, könnte der Platinpreis jedoch wieder deutlich unter die Räder kommen. In der langfristigen Betrachtung stellt sich zudem die Frage, wie hoch die negativen Auswirkungen für Platin beim Wechsel von Verbrennungsmotoren mit Katalysatoren hin zur verstärkten Elektromobilität ausfallen werden, denn der Bereich Automotive hat derzeit mit 1,52 Millionen Unzen Nachfrage einen erheblichen Anteil an der Platinnachfrage.

Mögliches Setup

Nach einer nochmaligen kleineren Korrektur könnte eine Positionierung bei einem Kurs von 75,00 USD lanciert werden. Das Kursziel könnte bei 86,00 USD liegen. Die Position könnte mit einem Stoploss bei 72,00 USD abgesichert werden, um mögliche Verluste zu begrenzen. Das Chance-Risiko-Verhältnis liegt bei diesem beispielhaften Setup bei 3.66.

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