Der DAX hat in den letzten Handelstagen im Juli über 1.000 Punkte verloren. Das ist ein Minus von knapp 8 Prozent. Da stellt man sich die Frage, ob die 5.000-Punkte-Rallye seit Mitte März in Gefahr ist. Zurecht! Denn es gibt Warnzeichen, die auf weitere Kursverluste hindeuten. Welche das sind und wie Sie davon profitieren könnten erfahren Sie in dieser DAX-Analyse.

Rückblick: Stark gestartet und stark nachgelassen

Der Future des deutschen Aktienindex DAX (FDAX) konnte sich im Lauf der aktuellen Handelswoche deutlich von dem Vorwochentief bei 12.199,5 Punkten erholen. Dabei spurtete der FDAX, ohne groß Luft zu holen, direkt bis zur Abrissmarke der Vorwoche bei 12.763 Punkten. Ganze 563,5 Punkte trieben Händler den DAX-Future bis Dienstag zum Xetra-Start nach oben.

Am Donnerstag sah es dann erst danach aus, als ob die Bullen den Widerstandsbereich zwischen 12.750 und 12.800 Punkten überwinden können.

Doch das Preislevel, welches in der Vorwoche noch Käufer angezogen hat, wurde in dieser Handelswoche abverkauft. Die Unterstützung der Vorwoche hat sich für die Bullen in einen hartnäckigen Widerstand gewandelt (vgl. rote Zone im Chart unten).

Chart vom 06.08.2020 Kurs: 12.534 Kürzel: FDAX Stundenkerzen | Online Broker LYNX

Auf diesen Fehlausbruch nach oben, folgte dann eine schnelle Bewegung in die Gegenrichtung. So hat der FDAX in den letzten drei Handelsstunden in der Spitze über 2 Prozent vom Tageshoch verloren. Ein herber Rückschlag für die Bullen.

Nach dem positiven Wochenstart, scheinen die Bären in den letzten Handelsstunden, wie schon letzte Woche, das Ruder übernommen zu haben.

Jetzt fragt man sich, ist mit weiteren Kursverlusten zu rechnen oder ist sogar die DAX-Rallye in Gefahr?

Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, zoomen wir erst ein wenig heraus und schauen, wie sich der oben beschriebene Kursverlauf in das große Chartbild einfügt.

Überblick: Warnzeichen für ein Ende der Rallye

Chart vom 06.08.2020 Kurs: 12.556 Kürzel: DAX Tageskerzen | Online Broker LYNX

Mit dem neuen Hoch bei 13.313 Punkten vom 21. Juli, hat der DAX den seit März laufenden Aufwärtstrend fortgeführt. (vgl. Chart oben). Verdeutlicht wird das einerseits durch eine Abfolge von höheren Hochs und höheren Tiefs auf der Kursachse. Andererseits notiert der aktuelle Kurs immer noch über dem Durchschnitt der letzten 50 und 200 Handelstage.

Die technische Großwetterlage ist somit „leicht bullisch“. So richtig bullisch wird es aber erst mit einem Tagesschlusskurs über dem Allzeithoch bei 13.795 Punkten.

Aktuell befindet sich der DAX im Bereich von 12.556 Punkten. Ein neues Rekordhoch scheint damit für viele Anleger in greifbarer Nähe.

Jedoch gibt es derzeit auch einige Argumente, die für eine weitere Abwärtsbewegung sprechen.

Das Seasonal-Pattern im DAX

Chart vom 06.08.2020 Seasonal-Pattern FDAX 20 Jahre | Online Broker LYNX

Ein Blick auf den Chart oben macht klar…

Die Wahrscheinlichkeit für fallende Kurse im FDAX ist derzeit deutlich höher als für steigende Kurse. Wenn wir uns den durchschnittlichen Kursverlauf der letzten 20 Jahre in der Grafik oben näher anschauen dann sehen wir, dass statistisch gesehen bis Mitte/Ende September eher mit fallenden Kursen im FDAX gerechnet werden kann.

Darüber hinaus sollten wir diese technischen Warnsignale nicht ignorieren

Signalisiert ein Island-Reversal das Ende der DAX-Rallye?

Am 21.07 sprang der Kurs im DAX zunächst mit einer Lücke nach oben. Genau drei Tage später fiel der Kurs mit einer Lücke nach unten. Diese Kombination aus einer Ausbruchslücke in die eine Richtung und einer Erschöpfungslücke in die entgegengesetzte Richtung innerhalb weniger Tage nennt man ein Island-Reversal oder auch Inselumkehr. Im Tageschart oben können Sie das Island Reversal daran erkennen, dass drei Handelstage alleine dastehen und auf beiden Seiten von Kurslücken begrenzt werden. Dieses Chartmuster signalisiert gewöhnlich einen Trendwechsel.

Trendbruch in einer kleineren Trendgröße als Vorbote einer weiteren Abwärts-Welle

Wenn wir weiter in das aktuelle Marktgeschehen hineinzoomen, dann sehen wir einen Trendbruch in einer kleineren Trendgröße (vgl. Chart unten).

Chart vom 06.08.2020 Kurs: 12.609 Kürzel: FDAX 4-Stundenkerzen | Online Broker LYNX

Dieser Trendbruch könnte in Kombination mit dem Island Reversal eine weitere Korrektur-Welle nach unten signalisieren.

Wenn wir davon profitieren möchten, stellt sich die Frage: Wo ist ein gutes Einstiegsniveau mit einem attraktiven Chance-Risiko Verhältnis für einen Short-Trade?

Ausblick: Das Szenario für einen Short-Trade im DAX

Ein Blick auf das aktuelle Marktgeschehen zeigt, dass sich der aktuelle Kurs im FDAX von 12.605 Punkten zwischen dem Widerstandsbereich bei 12.800 Punkten und der Unterstützungszone bei 12.250 Punkten befindet (vgl. Chart unten).

Chart vom 06.08.2020 Kurs: 12.605 Kürzel: FDAX 4-Stundenkerzen | Online Broker LYNX

Für die Eröffnung eines Trades auf der Short-Seite könnte es in den kommenden Handelstagen ratsam sein Kursstärke zu verkaufen. Erst dann ergeben sich Einstiege mit einem attraktiven Chance-Risiko-Verhältnis.

Ein Szenario könnte sein, dass mit einem Bruch der Widerstandszone bei 12.800 Punkten nochmal die Hochs im Bereich von 13.200 Punkten getestet werden. Dieser Test des letzten Verlaufshochs bietet sich dann als möglicher Short-Einstieg an. Darüber hinaus könnte mit diesem Szenario ein harmonisches Kursmuster vervollständigt werden. Diese Kursmuster signalisieren uns mögliche Umkehrpunkte im Chart und werden von mir gerne als Einstiegssignal genutzt.

Einblick: Nutzen Sie den statistischen Gewinnvorteil eines Harmonischen Kursmusters für einen Short-Einstieg in den FDAX

Ein Harmonisches Preismuster könnte ihnen den perfekten Einstieg für einen Short-Trade liefern. Damit könnten Sie von einer weiteren Korrektur-Welle im DAX-Future profitieren (vgl. Chart unten).

Chart vom 30.07.2020 Kurs: 3.213 Kürzel: ES 4-Stundenkerzen | Online Broker LYNX

Als professioneller Trader lege ich mich täglich auf die Lauer. Ich warte geduldig, bis sich Trading-Chancen am Markt ergeben, die mir einen geprüften statistischen Vorteil liefern. Basierend auf über 1.000 Echtgeld-Trades weiß ich, dass ich mit den Harmonischen Preismustern über eine große Anzahl von Trades in ca. 56 Prozent der Fälle zu den Gewinnern gehöre. Gepaart mit einem Chance-Risiko-Verhältnis wie in diesem Fall von 2,84 zu 1, liefern diese Kennzahlen mir genau diesen handfesten statistischen Gewinnvorteil.

Wie oben erläutert, befindet sich die Preis-Zone im Chart des DAX-Futures für einen möglichen Widerstand im Bereich von 13.200 Punkten. Spätestens dort könnte erneut eine Abwärtsbewegung starten. Sollten Sie sich für einen Short-Trade entscheiden, können Sie sich mit einer Stopp-Loss Order bei 13.448 Punkten absichern.

Der Einstieg in den DAX-Future kann aufgrund des Harmonischen Musters bei 13.178 Punkten erfolgen.

In dieser möglichen Umkehrzone haben wir einen statistischen Gewinnvorteil für eine Preisbewegung in Richtung eines ersten möglichen Gewinnziels bei 12.409 Punkten. Weitere Ziele auf der Unterseite wären 12.200 und danach 11.500 Punkte.

Sobald nach einem möglichen Einstieg das Kurslevel von 12.804 Punkten erreicht wird, kann der Stopp-Loss der Position auf den Einstieg nachgezogen werden. Damit wird das Restrisiko auf null reduziert.

Fazit:

Die aktuelle Analyse des DAX-Futures zeigt: Ein Test des letzten Verlaufshochs könnte zu einer attraktiven Chance für einen Short-Trade führen. Ein möglicher Umkehrpunkt im Chart könnte im Bereich von 13.178 Punkten liegen.

Falls es im FDAX zu einer weiteren Korrekturwelle kommt, könnten Sie als Leser dieser Analyse von der oben vorgestellten Trade-Idee profitieren. Geht diese auf, könnten Sie für jeden eingesetzten Euro 2,84 Euro zurück erhalten.

Doch bitte denken Sie immer daran, der Kursverlauf kann sich jederzeit auch anders entwickeln und zu Verlusten führen. Ein aktives Risiko- und Trademanagement sind daher ebenfalls sehr wichtig.

Risiken für die Trade-Idee bestehen, dass es trotz Covid-19 oder einem Wiederaufkochen der Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China zu einer lückenlosen Fortführung der Rallye kommt.

Am einfachsten und vor allem kostengünstigsten können Sie die vorgestellte-Trade-Idee mit Futures umsetzen. Je nach Kontogröße und Risikoeinstellung können Sie z.B. den DAX-Future oder den kleineren Mini-DAX-Future dafür einsetzen.

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