DAX: Erst -4,9 Prozent. Dann +4,9 Prozent. Was nun? | Online Broker LYNX

Der DAX hat die vergangenen Handelstage eine Achterbahnfahrt hinter sich. Erst ging es innerhalb von sieben Handelstagen um 666 Punkte oder 4,89 Prozent runter. Danach konnte der DAX in nur vier Handelstagen den Verlust fast wieder wettmachen. Ist die aktuelle Kaufpanik ein Einstiegssignal, oder übertrieben? Antworten erhalten Sie in dieser DAX-Analyse. Zudem erläutere ich Ihnen, wie Sie von der aktuellen Entwicklung im DAX profitieren können.

Rückblick: Auf Verkaufspanik folgt Euphorie

Vor wenigen Tagen herrschte noch Panik und Ausverkauf am deutschen Aktienmarkt. Davon ist diese Woche nichts zu spüren. Im Gegenteil. Aktuell herrscht Kaufpanik. Anders kann man den bisherigen Kurszuwachs von 4,9 Prozent in dieser Handelswoche nicht bezeichnen.

Die Folge: Ein neues Allzeithoch im DAX ist zum Greifen nah. Das bisherige Rekordhoch liegt bei 13.640 Punkten.

Aber der Reihe nach…

Chart vom 07.02.2020 Kurs: 13.574 Kürzel: DAX Stundenkerzen | Online Broker LYNX

Ausgehend vom Rekordhoch bei 13.640 weg hat sich der DAX seit dem 22. Januar dynamisch abwärts bewegt. Die Abfolge von tieferen Hochs und tieferen Tiefs und die dabei entstandenen Kurslücken unterstreichen dies. Belastender Kurstreiber war unter anderem die Angst vor dem Coronavirus und dessen Auswirkung auf die Weltwirtschaft.

Allein vergangenen Freitag verlor der XETRA-DAX 175 Punkte und schloss zum Abschluss der Handelswoche und des Kalendermonats Januar unter 13.000. So tief wie seit dem 03. Dezember 2019 nicht mehr. Entsprechend düster waren die Vorzeichen für diese Handelswoche. Vieles deutete auf ein neues Jahrestief hin.

Doch dann kam die Kehrtwende…

Was war der Grund für einsetzende Kaufpanik? Warum wurde plötzlich alles wieder eingesammelt, was die Handelstage zuvor panisch auf den Markt geworfen wurde?

Dafür dürfte die chinesische Notenbank verantwortlich sein. Genau diese pumpte massiv Liquidität in den Markt. Zudem wurden Leerverkäufe verboten. Somit sorgte wohl die Intervention der chinesischen Notenbank für den Stimmungswechsel an den Aktienmärkten.

Der DAX startete am Dienstag, trotz der anhaltenden Coronavirus-Krise, mit einem Kurssprung und jagte im weiteren Verlauf mit neuen Kurslücken von Hoch zu Hoch. Über 600 Punkte konnte der DAX bislang in dieser Handelswoche zulegen und hat damit alle offenen Kurslücken aus den letzten beiden Wochen geschlossen (vgl. Chart oben). Das ist schon eine Hausnummer, vor allem wenn man bedenkt, dass die Zahl der Infizierten und Toten weiter ansteigt.

Wie fügt sich nun der beschriebene Kursverlauf in das große DAX-Bild ein?

Überblick: DAX weiter im Aufwärtstrend, aber…

Chart vom 07.02.2020 Kurs: 13.574 Kürzel: DAX Wochenkerzen | Online Broker LYNXHöhere Hochs und höhere Tiefs seit Anfang 2019 machen klar: Der DAX befindet sich übergeordnet in einem Aufwärtstrend. Dieser wird aktuell aber von zwei wichtigen Widerständen begrenzt. Zum einen stößt der DAX seit Wochen immer wieder an der oberen Trendkanalbegrenzung an (vgl. Chart oben). Zum anderen wirkt das Hoch aus dem Jahr 2018 als horizontaler Widerstand. Da nun beide Widerstände aktuell aufeinander treffen, bilden diese einen sogenannten Kreuzwiderstand. Kreuzwiderstände signalisieren mögliche Umkehrpunkte im Preischart.

Für eine mögliche Korrektur im DAX spricht auch die Harmonie in Preis und Zeit. Legen wir die Preis-Bewegung vom 27.12.2018 bis 01.07.2019 in Höhe von 2.376 Punkten an das Verlauftief vom 12.08.2019 bei 11.266 Punkten an, dann ergibt das eine Kursprojektion von 13.642 Punkten. Bis auf zwei Punkte genau das bisherige Rekordhoch von 13.640 Punkten! Wie Sie im Chart oben erkennen können, dauerten die beiden großen harmonischen Preisbewegungen in etwa gleich lang.

Ausblick: Risiken für eine Korrektur steigen

Neben der Möglichkeit einer weiteren Ausbreitung des Coronaviruses signalisiert, wie oben dargestellt, auch die aktuelle Charttechnik im DAX eine mögliche Kurskorrektur.

Trotz, oder gerade weil die Masse der Anleger auf ein neues Allzeithoch spekuliert wäre es nicht verwunderlich, wenn der DAX vom aktuellen Kursniveau von 13.574 Punkten nach unten dreht.

Möglich ist natürlich auch ein kurzes Überschreiten des aktuellen Rekordhochs von 13.640 Punkten, bevor es Richtung Süden geht (vgl. Chart unten). Der Grund: Hier liegen meiner Erfahrung nach eine Menge Orders und damit Liquidität, die oft wie ein Kursmagnet wirkt.

Erst mit einem Tagesschlusskurs über 13.750 wird ein weiterer Kursanstieg wahrscheinlicher. Darunter präferiere ich das eingezeichnete Short-Szenario.

Chart vom 07.02.2020 Kurs: 13.574 Kürzel: DAX Tageskerzen | Online Broker LYNX

 

Wie Sie von einer möglichen Abwärtsbewegung im DAX profitieren können, erfahren Sie jetzt.

Einblick: Nutzen Sie für einen möglichen Short-Einstieg im DAX den statistischen Vorteil eines Harmonischen Musters

Zusätzlich zum Kreuzwiderstand und der Harmonie in Preis und Zeit, signalisiert aktuell ein Harmonisches Preismuster einen möglichen Umkehrpunkt im Chart (vgl. Chart unten).

Chart vom 07.02.2020 Kurs: 13.574 Kürzel: DAX Stundenkerzen | Online Broker LYNXBasierend auf über 1.000 Echtgeld Trades der Harmonischen Muster, gehören wir über eine große Anzahl von Trades in ca. 56 Prozent der Fälle zu den Gewinnern. Gepaart mit einem Chance-Risiko-Verhältnis wie in diesem Fall von ca. 1,9 zu 1, liefern diese Kennzahlen uns einen handfesten statistischen Gewinnvorteil.

Die Preis-Zone im DAX-Chart für einen möglichen Widerstand befindet sich zwischen 13.600 und 13.700. Hier befinden sich die übergeordnete Trendkanalbegrenzung und das Allzeithoch. Der Stopp-Loss kann deshalb über diese Zone auf 13.830 gelegt werden. Mit der Position des Stopps wird auch die aktuell höhere Volatilität im DAX berücksichtig.

Der Einstieg kann aufgrund des bereits vervollständigten Harmonischen Musters im Bereich 13.574 erfolgen.

In dieser möglichen Umkehrzone haben wir einen statistischen Gewinnvorteil für eine Preisbewegung in Richtung unseres Gewinnziels bei 13.087.

Sobald nach unserem Einstieg das Kurslevel von 13.300 erreicht wird, kann der Stopp-Loss der Position auf den Einstieg nachgezogen werden. Damit wird das Restrisiko auf null reduziert.

Fazit:

Die aktuelle DAX-Analyse zeigt: Das Sentiment wie auch die technische Situation im DAX deuten auf eine mögliche Abwärtsbewegung hin. Ein möglicher Umkehrpunkt im Chart könnte im Bereich von 13.600 Punkten liegen.

Falls es im DAX zu einer Korrektur kommt, könnten Sie von der oben vorgestellten Trade-Idee profitieren. Geht diese auf, erhalten Sie für jeden eingesetzten Euro ca. 1,90 Euro zurück.

Doch bitte denken Sie immer daran, der Kursverlauf kann sich jederzeit auch anders entwickeln und zu Verlusten führen. Ein aktives Trademanagement ist daher ebenfalls sehr wichtig.

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