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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: In meiner letzten Analyse wurde die nachlassende Dynamik der Aufwärtsbewegung schon sichtbar. Spätestens mit der geopolitischen Eskalation rund um den Iran zeigte sich, dass Kapital nicht mehr im gewohnten Ausmaß in Richtung Gold fließt.
Die klassische Fluchtbewegung in den sicheren Hafen blieb aus. Ein wesentlicher Faktor dürfte in den gestiegenen Zinserwartungen liegen, die das Umfeld für das Edelmetall zunehmend verschlechtern. Gold wirft keine laufenden Erträge ab und verliert damit insbesondere in einem Umfeld steigender Zinsen an Attraktivität. Zusätzlich sorgt ein fester US-Dollar für weiteren Druck auf die Notierungen. Mit dem Bruch der psychologisch wichtigen Marke bei 5.000 USD je Feinunze wurde schließlich auch das Chartbild spürbar belastet. Die zuvor laufende Rallye aus dem Jahr 2025 scheint damit aus technischer Sicht vorerst beendet.
Expertenmeinung: Nach dem dynamischen Rücksetzer steht nun die Stabilisierung im Vordergrund. Eine technische Gegenbewegung wäre nach dem starken Abverkauf zwar möglich, dürfte jedoch zunächst eher als kurzfristige Reaktion im übergeordnet schwächeren Umfeld zu werten sein.
Vorerst besteht das Risiko, dass der Verkaufsdruck anhält und die Korrektur an Dynamik gewinnt. Der nächste wichtige Test dürfte die psychologisch relevante Marke bei rund 4.000 USD darstellen.
Aussicht: Neutral

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