Der in diesem Beitrag vorgestellte ETF besteht aus über 200 Einzeltiteln und ermöglicht Anlegern diversifiziert in Aktien der Kategorien Öffentliche Infrastruktur, Technologie, E-Commerce, Smart Home, Unterhaltung und Gesundheit zu investieren.

Informationen zum Referenzindex – Solactive Smart City Index

Der Referenzindex Solactive Smart City Index TR (ISIN: DE000SLA7XX2/ WKN: SLA7XX) ist ein Index, der die Performance von Aktiengesellschaften abbildet, die einen globalen Ansatz verfolgen und ihren Tätigkeitsschwerpunkt in der Entwicklung der Städte von morgen haben. Damit spielen in diesem Index die Kategorien Öffentliche Infrastruktur, Technologie, E-Commerce, Smart Home, Unterhaltung und Gesundheit eine Rolle.

Der Index ist ein Total Return Index – die Dividenden werden somit mitberechnet. Er besteht aus 209 Einzeltiteln und hat eine Basis vom 23. Januar 2013 mit 100,00 Punkten. Die Berechnung des Index erfolgt in Euro (EUR) und geschieht in der Zeit von 09:00 Uhr bis 22:30 Uhr (MEZ) alle 15 Sekunden. (Daten gemäß Solactive-Factsheet vom 18. Januar 2021)

Die Top-Bestandteile des Referenzindex

Die größten Einzelpositionen sind mit 3,40 Prozent Phreesia, mit 2,74 Prozent Haier Smart Home, mit 2,72 Prozent Allscripts Healthcare Solutions, mit 2,39 Prozent Hisense Home Appliances, mit 2,35 Prozent Hangzhou Robam Appliance, mit 2,33 Prozent Arcelik, mit 2,10 Prozent Addus Homecare, mit 2,09 Prozent Amedisys, mit 1,92 Prozent Cerner und mit 1,86 Prozent Dormakaba.

Die Gewichtung dieser Top-10-Positionen liegt bei 23,90 Prozent. Da der Referenzindex insgesamt aus 209 Einzeltiteln besteht, kann hier von einer hervorragenden Diversifikation gesprochen werden. (Daten gemäß Solactive vom 18. Januar 2021)

Länder-, Sektoren- und Währungsallokation innerhalb des Referenzindex

Bezüglich der Ländergewichtung liegt der Anteil der USA bei einem Anteil von 38,7 Prozent. Auf den weiteren Plätzen folgen China mit 15,9 Prozent, Japan mit 6,2 Prozent, Südkorea mit 5,5 Prozent und Andere mit 33,6 Prozent.

Der US-Dollar nimmt mit 44,4 Prozent als wichtigste Währung innerhalb des Index Platz 1 ein. Nachfolgend finden sich der chinesische Yuan mit 15,3 Prozent, der Euro mit 9,7 Prozent, der japanische Yen mit 6,2 Prozent und andere Währungen mit 24,3 Prozent.

In Bezug auf die Sektorengewichtung liegen die Bereiche Zyklische Konsumgüter bei 32,61 Prozent, Gesundheit bei 17,46 Prozent, IT bei 15,45 Prozent, Industrie bei 14,56 Prozent, Kommunikationsdienste bei 13,77 Prozent, Öffentliche Dienstleistungen bei 2,94 Prozent, Nicht-zyklische Konsumgüter bei 2,82 Prozent und Finanzwesen bei 0,38 Prozent . (Daten gemäß Amundi Asset Management in Bezug auf die Länderallokation vom 31. Dezember 2020 und in Bezug auf die Ländergwichtung und Währungsallokation gemäß den Daten von Solactive vom 18. Januar 2021)

Amundi Smart City UCITS ETF im Detail

Der ETF kann über die Euronext in Euro erworben werden. Ebenso in Euro wären Käufe an der Borsa Italiana möglich, sowie Käufe in US-Dollar an der NYSE Euronext Paris und der SIX Swiss Exchange. Die jährliche Pauschalgebühr beträgt 0,35 Prozent und die Ertragsverwendung des Fonds ist thesaurierend. Die Fonds- und Handelswährung für den in diesem Beitrag vorgestellten ETF ist der Euro. Der ETF nutzt die swap-basierte Replikationsmethode, wurde am 01. Oktober 2019 erstmals handelbar und hat mit dem Stichtag des 15. Januar 2021 ein Fondsvolumen in Höhe von 79,24 Millionen Euro (EUR).

ETF-Portfolio weicht von der Zusammensetzung des Referenzindex erheblich ab

Da der Fonds den zugrundeliegenden Referenzindex mittels der synthetischen (swap-basierten) Abbildungsmethode repliziert, besteht zwischen der Zusammensetzung des Referenzindex und dem ETF-Portfolio nahezu keine Deckungsgleichheit.

Das ETF-Portfolio besteht im Gegensatz zum Referenzindex mit 209 Einzeltiteln nur aus 64 Einzelpositionen. Die Top10-Positionen sind hier Banco Santander mit 4,87 Prozent, Apple mit 4,45 Prozent, Iberdrola mit 3,78 Prozent, Netflix mit 3,70 Prozent, Deere & Co mit 3,53 Prozent, American Express mit 3,51 Prozent, AT&T mit 3,48 Prozent, Johnson & Johnson mit 3,46 Prozent, Amazon.com mit 3,45 Prozent und Campbell Soup mit 3,42 Prozent. Diese Positionen weisen eine Gesamtgewichtung von 37,65 Prozent auf.

Der Swap-Kontrahent ist die französische Großbank BNP Parisbas. (Daten in Bezug auf den ETF stammen vom 14. Januar 2021 gemäß Amundi Asset Management)

ETF mit langfristig hervorragender Performance

Der ETF wurde erstmals am 01. Oktober 2019 berechnet. Eine sehr langfristige Performance-Messung ist demnach nicht möglich, doch der Referenzindex bietet zumindest lange zurückreichende Daten.

Seit der Auflage am 23. Januar 2013 konnte der Referenzindex um 222,16 Prozent zulegen (Daten zum Stichtag des 18. Januar 2021). Auf 52-Wochen-Basis mit dem Stichtag des 15. Januar 2021 wies der Referenzindex ein Plus von 13,42 Prozent und der ETF ein Plus von 12,59 Prozent auf und somit einen Tracking-Error in Höhe von 0,83 Prozent.

In 2020 lag das Plus des Referenzindex bei 10,91 Prozent, während der ETF im Vergleichszeitraum einen Zugewinn von 10,10 Prozent erzielen konnte, was einer Abweichung von 0,81 Prozent entspricht. Dieser Tracking-Error auf Sicht eines Jahres ist unter anderem mit 0,35 Prozent Gebühr, Transaktionskosten und insbesondere aufgrund von Währungsschwankungen innerhalb des Portfolios zu erklären. (Daten gemäß Amundi Asset Management vom 15. Januar 2021 und Solactive vom 18. Januar 2021)

Expertenmeinung – die heutige Zukunftsmusik wird in großen Schritten zur Realität

Intelligente Städte und Metropolen mag sich aus heutiger Sicht noch wie blanke Zukunftsmusik anhören, doch viele Bausteine davon gibt es bereits. Städte, Kreise und auch Gemeinden nutzen schon heute Anwendungen für Smart Buildings oder Tools zur Verkehrssteuerung, Steuerung von Verkehrszeichen, Echtzeitüberwachung des Verkehrs, Wartung der Signalanlagen und zur Schadstoffmessung (CO2-Messungen). Aber auch in der Energie- und Wasserversorgung in den Bereichen der Trinkwasseraufbereitung, beim Fernzugriff und der Wartung, sowie zur Reduzierung von Lastspitzen nutzt man in den letzten Jahren vermehrt neue Lösungen, Automatisierungslösungen und sogenannte Smart City Lösungen.

Es gibt in vielen Städten bereits Smart City-Lösungen im Bereich ÖPNV und Verkehr (Alarmmeldungen in Echtzeit, Steuerung und Wartung von Stromsystemen, Temperaturmessungen) und Smart Buildings (Signalanzeigen, Parkplatzverwaltung oder Brandmeldemanagement und Brandschutz, Kontrolle, Steuerung und Regelung von Klima und Heizung und Licht- und Lüftungsanlagen, Wartungssysteme von Aufzügen, zentrale Alarmsysteme oder gleich vollumfängliche Gebäudemanagementsysteme).

Denkt man gerade im Zuge der Corona-Krise an eine intelligente Steuerung des Personenverkehrs, so macht dies erst recht aus Gründen der Prophylaxe in Bezug auf das Infektionsrisiko Sinn, intelligente Systeme zur Personenstromleitung zu nutzen. Dies kann überall dort genutzt werden, wo in der Regel sehr viele Menschen aufeinandertreffen, wie beispielsweise an Bahnhöfen oder Flughäfen. Mittels Sensorik und weiterer Automatisierungstechnik kann man Personenströme im Bereich des Check-in an Flughäfen und Bahnhöfen steuern und danach auch Einlassregulierungen zu den Sicherheitsbereichen vollziehen. Allein die Flughafen- und Bahnhofsgebäude werden zu Smart Buildings, die neben Gebäudemanagement sogar Warenbestandsmanagement beinhalten.

Da insbesondere die großen Metropolen die Herausforderungen und die Zeichen der Zeit erkannt haben, sind Smart Cities insbesondere im sehr stark bevölkerten Teil der Welt, nämlich in Asien sehr fortgeschritten. Als Beispiele können Tokio, Shanghai oder Shenzhen herhalten. Aber auch in vielen westlichen Metropolen realisiert man immer mehr, dass man die Infrastruktur der neuen Zeit anpassen wird müssen. Aufgrund der horrenden Defizite, die durch die Corona-Pandemie hauptsächlich in den westlichen Industrienationen entstanden sind, dürfte China auch in diesem Bereich bald sehr weit die Nase vorne haben. Laut des Anbieters von Data-Sharing-Lösungen Chordant und von Barclays Research könnten sich durch den Wirtschaftsbereich Smart Cities wirtschaftliche Vorteile generieren lassen, die man bis zum Jahr 2026 auf ein Volumen von rund 20 Billionen US-Dollar schätzt.

Mögliches Setup

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Ein Kauf wäre erst nach einer deutlicheren Korrekturbewegung zu lancieren. Eine Positionierung wäre zum Beispiel bei 60,00 Euro möglich. Das Kursziel könnte bei 66,00 Euro liegen. Die Position könnte mit einem Stoploss bei 57,50 Euro abgesichert werden. Das Chance-Risiko-Verhältnis liegt bei diesem Setup bei 2.40.

Über den Emittenten des ETFs – Amundi: Amundi ETF gehört zu den Top5-Anbietern im ETF-Markt in Europa. Mit einem verwalteten Vermögen von rund 55 Mrd. Euro (Stand: Dezember 2019) bietet die Gesellschaft mit ihrem Sitz in Paris (Frankreich) über 140 ETFs zur Auswahl an. Amundi ETF ist der Amundi Asset Management zuzuordnen, die mit einem global verwalteten Vermögen von 1,662 Billionen Euro (Stand: September 2020) der europäische Marktführer im Bereich der Vermögensverwaltung ist und in 37 Ländern vertreten ist.

Die Verwaltungsgesellschaft des ETFs ist die Amundi Luxembourg SA, die Verwahrstelle die CACEIS Bank, Luxembourg Branch. Die Buchführung wird durch die CACEIS Bank, Luxembourg Branch vollzogen und der Abschlussprüfer ist Ernst & Young Luxembourg.

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