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Anleger haben mit dem hier präsentierten ETF die Möglichkeit, in über 70 führende Unternehmen aus dem Bereich Künstlichen Intelligenz (KI) zu investieren.

Informationen zum Referenzindex – ROBO Global Artificial Intelligence Index

Der ROBO Global Artificial Intelligence Index (Symbol: THNQ) ist ein modifizierter, die gleichgewichtete Methodologie verwendender Referenzindex. Dieser besteht aus insgesamt 70 Einzelpositionen und misst die Performance der führenden Unternehmen aus der gesamten Wertschöpfungskette des Bereichs der künstlichen Intelligenz.

Der Index wurde am 21. August 2018 erstmals veröffentlicht. Die Berechnung erfolgt alle 15 Sekunden. Die Indexhistorie geht zurück bis zum 31. Dezember 2013. Der Index hat eine Basis von 1.000,00 Indexpunkten, die ebenso wie das Datum der Veröffentlichung vom 21. August 2018 stammt. Der Index wird quartalsweise auf seine Zusammensetzung hin überprüft. (Quelle: ROBO Global Artificial Intelligence Index-Factsheet vom 28. November 2022)

Die wichtigsten Einzeltitel im ETF-Portfolio

Der ETF nutzt die vollständig physische Abbildungsmethode. Folglich besteht zwischen den Positionen des ETF-Portfolios und denen des Referenzindex eine recht hohe Deckungsgleichheit.

Die größten Positionen sind mit 2,0 Prozent JFrog, mit 2,0 Prozent Illumina, mit 1,9 Prozent Twilio, mit 1,9 Prozent Yext, mit 1,9 Prozent FICO, mit 1,8 Prozent Salesforce.com, mit 1,8 Prozent Arista Networks, mit 1,8 Prozent Shopify, mit 1,7 Prozent Nvidia und mit 1,7 Prozent Analog Devices.

Diese Top 10 weisen eine Gewichtung von 18,5 Prozent auf. Diese Gewichtung spricht deutlich für eine ausreichende Diversifikation. Insgesamt befinden sich noch 61 weitere Positionen im Portfolio. (Quelle: L&G Artificial Intelligence UCITS ETF-Factsheet vom 31. Oktober 2022)

Sektoren- Währungs- und Länderallokation – USA dominieren

Das Fondsportfolio besteht zu 100,00 Prozent aus Aktien. Die USA dominieren das Portfolio ungemein und weisen einen Anteil von 81,5 Prozent auf. Auf den weiteren Plätzen finden sich mit 3,8 Prozent Taiwan, mit 3,6 Prozent Israel, mit 3,2 Prozent die Kaimaninseln, mit 1,8 Prozent Kanada, mit 1,4 Prozent Frankreich, mit 1,3 Prozent Deutschland, mit 1,2 Prozent Irland, mit 1,0 Prozent Luxemburg und mit 1,3 Prozent weitere Länder. Der US-Dollar spielt hier folglich die überragende Rolle.

Der Bereich Geschäftsprozesse liegt mit einem Anteil von 22,10 Prozent auf dem ersten Platz. Auf den nachfolgenden Plätzen finden sich Halbleiter mit 15,70 Prozent, Netzwerk und Sicherheit mit 13,80 Prozent, Big Data/Analyse mit 11,80 Prozent, ECommerce mit 9,80 Prozent, Cloud-Anbieter mit 7,70 Prozent, Gesundheit mit 6,10 Prozent, Verbraucher mit 5,70 Prozent, Cognitive Computing mit 3,10 Prozent und Andere mit 4,2 Prozent. (Quelle: L&G Artificial Intelligence UCITS ETF-Factsheet vom 31. Oktober 2022)

L&G Artificial Intelligence ETF im Detail

Der ETF kann über die London Stock Exchange in US-Dollar erworben werden. Die jährliche Pauschalgebühr beträgt lediglich 0,49 Prozent und die Ertragsverwendung des Fonds ist thesaurierend. Die Fonds- und Handelswährung via London ist in unserer Analyse der US-Dollar.

Der ETF nutzt die vollständig physische Replikationsmethode und erwirbt die Wertpapiere somit direkt. Der ETF wurde am 02. Juli 2019 aufgelegt und wies mit dem Stichtag des 31. Oktober 2022 ein verwaltetes Vermögen in Höhe von rund 224,3 Millionen US-Dollar auf. (Quelle: L&G Artificial Intelligence UCITS ETF-Factsheet vom 31. Oktober 2022)

Performance aktuell stark negativ – der Bärenmarkt hat die Langfristperformance zerstört

Seit Jahresbeginn 2022 wies der Referenzindex ein Minus von 40,17 Prozent auf. In diesem Zeitraum verlor der ETF 40,38 Prozent.

Aufgrund dieser Wertentwicklung wurde die hervorragende Performance der Jahre 2020 und 2021 größtenteils zerstört. Denn im Jahr 2020 konnte der Index um 50,54 Prozent zulegen und in 2021 um 33,37 Prozent, während der ETF im Vergleichszeitraum um 49,85 Prozent und 32,74 Prozent hinzugewann. Die Performancedifferenzen sind im Rahmen und hauptsächlich aufgrund von Gebühren und Transaktionskosten zu erklären. (Quelle: L&G Artificial Intelligence UCITS ETF-Factsheet vom 31. Oktober 2022)

Expertenmeinung – die Übertreibung dürfte größtenteils entwichen sein

Eine Reihe von größeren Einzelwerten sind im diesjährigen Bärenmarkt an der Technologiebörse NASDAQ ordentlich unter die Räder gekommen. Hier einmal nur die Top-3 Verlierer aus dem Referenzindex: Das JFROG-Wertpapier konnte nach dem IPO bis auf über 80,00 US-Dollar ansteigen, fiel zuletzt aber bis auf 21,57 US-Dollar. Die Aktie von Illumina beispielsweise notierte in der Spitze bei über 500,00 US-Dollar – sie ging zum Zeitpunkt dieser Analyse mit 216,91 US-Dollar an der NASDAQ aus dem Handel. Das Wertpapier von Twilio notierte an der NYSE zeitweise weit über 400,00 US-Dollar im Hoch und schloss jüngst mit einem Kurs von 46,77 US-Dollar – ein Kursdebakel sondergleichen.

Auch andere Werte aus dem Index kamen schwer unter Beschuss. Die Übertreibung zur Oberseite aus den Jahren 2020 und 2021 dürfte mit dem Ende des billigen Geldes und der nun seit geraumer Zeit angehobenen Zinsen in den USA zu einem hohen Anteil bereits abgebaut sein. Man muss allerdings auch gerade bei Technologietiteln, also reinen Wachstumswerten dazu sagen, dass diese vom billigen Geld lebten, sich zu den geringsten Kosten refinanzieren konnten und damit ihr Wachstum finanzierten.

Wenn diese Konzerne nun nicht ausreichend Erträge generieren und nachweislich weiter nur Geld verbrennen, dann dürfte sich die starke Abwärtsbewegung fortsetzen. Es gibt aber zahlreiche Konzerne im hier vorliegenden Referenzindex, die nicht nur einfach Geld verdienen, sondern massenhaft „Geld scheffeln“ oder regelrecht „Geld drucken“ und zwar Milliarden von US-Dollar. Hier könnte man zum Beispiel Unternehmen wie ASML Holding, Analog Devices, Nvidia oder Shopify nennen. Unternehmen wie Illumina zählen auch dazu, auch wenn hier keine Milliarden, aber immerhin hohe dreistellige Millionenbeträge verdient werden.

Es dürfte sich demnach auf längere Sicht mehr als nur lohnen, diesen Sektor nicht einfach links liegen zu lassen. Die im Index enthaltenen Unternehmen sind Spezialisten, Industrieexperten in den Bereichen der Robotik, der künstlichen Intelligenz und im Bereich Gesundheitstechnologien. Die Experten von „Robo Global“ gehen davon aus, dass der Sektor für Unternehmens-Anwendungen/Applikation mit der Hilfe von „KI“ von rund 10 Milliarden US-Dollar Umsatz in 2020 bis auf etwa 85,5 Milliarden US-Dollar in 2025 wachsen könnte, mit einer jährlichen Wachstumsrate von über 50 Prozent. Allein diese Zahlen sprechen doch erheblich für sich.

Der ETF sollte in jedem Fall als Beimischung verstanden werden. Es geht hier nicht darum, möglichst viel zu investieren und gierig zu sein, sondern lediglich darum ein ETF-Portfolio breiter aufzustellen und diesem Sektor mit 5-10 Prozent Portfolio-Anteil eine Chance zu geben.

Mögliches Setup

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Nach einem nochmaligen Kursrücksetzer könnte eine Neupositionierung eingegangen werden. Ein Kauf könnte bei 11,40 US-Dollar erfolgen, mit einem möglichen Ziel bei 14,40 US-Dollar (in diesem Bereich liegen die Hochs aus dem August). Die Position könnte mit einem Stoploss von 10,40 US-Dollar abgesichert werden. Das Chance-Risiko-Verhältnis liegt bei diesem Setup bei 3.00.

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