Anleger können mit dem vorgestellten ETF einfach und diversifiziert an der Wertentwicklung der 70 größten und umsatzstärksten Aktiengesellschaften des französischen Aktienmarktes partizipieren.

Informationen zum Referenzindex – MSCI France Index (EUR)

Der Referenzindex MSCI France Index (EUR) (Bloomberg Index-Ticker: MSDEFRN/Reuters Index-Ticker: .dMIFR00000NEU) misst die Performance der Large- und MidCap-Aktien des französischen Aktienmarkts. Der Index besteht aus 70 Einzeltiteln und deckt damit rund 85 Prozent des französischen Aktienuniversums ab. Mit dem Stichtag des 30. November 2021 betrug die Gesamtmarktkapitalisierung 1,68 Billionen Euro (allein LVMH Moet Hennessy, TotalEnergies und L´Oréal brachten es an diesem Tag schon auf über 392 Milliarden Euro).

Der Index wurde am 31. März 1986 lanciert. Ein Indexkomitee überprüft den Index jeweils im Februar, Mai, August und November auf seine Zusammensetzung. Jeweils zum Mai und November wird der Index ausbalanciert. (Daten gemäß MSCI France Index-Factsheet vom 30. November 2021)

Die Top-Bestandteile des Referenzindex

Die größten Einzelpositionen sind mit 11,44 Prozent LVMH Moet Hennessy, mit 6,08 Prozent Total Energies, mit 5,99 Prozent L´Oréal, mit 5,74 Prozent Sanofi, mit 4,81 Prozent Schneider Electric, mit 4,13 Prozent Air Liquide, mit 3,68 Prozent BNP Paribas, mit 3,47 Prozent Airbus, mit 3,07 Prozent Hermes International und mit 3,04 Prozent Essilor Luxottica.

Die Gewichtung dieser Top 10 Positionen liegt bei 51,45 Prozent. Diese Gesamtgewichtung der Top 10 Positionen wäre noch als ausreichende Diversifikation zu werten. (Daten gemäß Amundi Asset Management vom 30. November 2021)

Länder-, Währungs- und Sektorenallokation innerhalb des Referenzindex

Bezüglich der Ländergewichtung liegt der Anteil aufgrund eines Frankreich-ETFs nicht wirklich überraschend bei 100,00 Prozent. Da französische Wertpapiere in Euro notieren, liegt auch der Anteil des Euros bei 100,00 Prozent.

In Bezug auf die Sektorengewichtung liegt der Bereich Zyklische Konsumgüter mit 23,90 Prozent auf dem ersten Platz. Auf den weiteren Plätzen folgen die Sektoren Industrie mit 20,48 Prozent, Nicht-Zyklische Konsumgüter mit 11,50 Prozent, Finanzwesen mit 9,68 Prozent, Gesundheit mit 8,23 Prozent, IT mit 7,22 Prozent, Energie mit 6,08 Prozent, Grundstoffe mit 5,58 Prozent und Öffentliche Dienstleistungen mit 3,24 Prozent. Der Rest entfällt noch auf Kommunikationsdienste mit 2,86 Prozent und Immobilien mit 1,22 Prozent). (Daten gemäß Amundi Asset Management vom 30. November 2021)

Zusammensetzung des ETF

Das ETF-Portfolio setzt sich im Vergleich zum Referenzindex aufgrund der swap-basierten Replikation aus total unterschiedlichen Wertpapieren zusammen. Die größten Positionen sind hier Aktien von Bayer, Philips, Airbus, DSM, LafargeHolcim, ASLM Holding, RWE, Aegon, Amazon.com und EDP.

Diese Top-10-Positionen bringen es auf eine Gewichtung von 59,44 Prozent. Insgesamt weist das ETF-Portfolio 63 Positionen auf. Neben Wertpapieren, die in Euro notieren, finden sich im ETF-Portfolio auch Aktienpositionen in US-Dollar und Schweizer Franken. Der Swap-Kontrahent ist hier für den Fonds die französische Großbank BNP Parisbas. (Daten gemäß Amundi Asset Management vom 30. November 2021)

Amundi MSCI France UCITS ETF im Detail

Der ETF (Symbol: CF1 – ISIN: FR0010655704 – WKN: A0REJP) kann über die NYSE Euronext Paris in Euro erworben werden. Die jährliche Pauschalgebühr beträgt 0,25 Prozent und die Ertragsverwendung des Fonds ist ausschüttend. Die Fonds- und Handelswährung ist der Euro. Der ETF nutzt die swap-basierte, synthetische Replikationsmethode. Die Anlageklasse notierte erstmals am 16. September 2008 an der NYSE Euronext Paris. Mit dem Stichtag des 20. Dezember 2021 betrug das Fondsvolumen 100,15 Mio. EUR.

Die Verwaltungsgesellschaft des ETFs ist die Amundi Asset Management, die Verwahrstelle die CACEIS Bank. Die Buchführung wird durch die CACEIS Bank Administration France vollzogen und der Abschlussprüfer ist PriceWaterhouseCoopers Audit.

Langfristig mehr als nur solide Performance

Der ETF konnte seit Jahresbeginn (vom 31. Dezember 2020 bis zum 17. Dezember 2021) um 24,63 Prozent zulegen, während der Referenzindex im Vergleichszeitraum um 24,43 Prozent kletterte.

Auf Sicht von fünf Jahren (vom 16. Dezember 2016 bis zum 17. Dezember 2021) konnte der ETF um 61,48 Prozent steigen, während der Referenzindex um 59,07 Prozent hinzugewann. Der Tracking-Error ist über alle Zeitebenen hinweg aufgrund der Gebühren, aber vor allem aufgrund der swap-basierten Replikationsmethode zu erklären – der Index wurde dadurch vom ETF outperformed. (Daten gemäß Amundi Asset Management)

Expertenmeinung – Europäische Champions im Depot und Zuversicht für Frankreichs Konjunktur

Frankreichs Top-Aktien, die hier im MSCI France Index gebündelt sind, gehören auch in Europa zu den größten und umsatzstärksten Wertpapieren. Diese Unternehmen erzielen ihre Umsätze natürlich nur zum Teil im eigenen Land, denn die französischen Champions sind wie viele andere Large-Caps aus Deutschland oder den USA ebenfalls global ausgerichtet. Allein LVMH, TotalEnergies und L´Oréal haben ja schon einen erheblichen Marktwert und dementsprechendes Gewicht. Dennoch sind sie auch auf eine verlässliche und stabile französische Wirtschaftspolitik angewiesen – die Wahlen dürften demnach auch in den Konzernzentralen hauptsächlich in Paris kritisch begleitet werden.

Die führende französische Großbank BNP Parisbas prognostiziert für das Jahr 2021 ein BIP-Wachstum von satten 6,7 Prozent. Exakt dies sieht auch die französische Notenbank Banque de France so. Auch in 2022 dürfte es den BNP-Experten zufolge mit einem BIP-Plus von 4,2 Prozent recht vielversprechend bleiben – die französische Notenbank weist in ihrer Prognose lediglich 3,6 Prozent aus. Die Inflationserwartungen wären für 2022 auf etwa 2,5 Prozent zu prognostizieren, so die BNP-Experten. Die Banque de France sieht die Inflation in Frankreich gegen Ende des Jahres 2022 sogar unter die Marke von 2 Prozent zurückfallen. Frankreich Arbeitsmarkt könnte sich weiter entspannen – die Arbeitslosenrate sieht die französische Notenbank in 2022 auf 7,9 Prozent fallen.

Unwägbarkeiten für den französischen Markt könnte es im kommenden Jahr dennoch geben und zwar von der politischen Seite. Die französischen Präsidentschaftswahlen stehen vom 10. April bis 24. April 2022 auf der politischen Agenda. Die Wahlen fallen zudem in die Zeit der EU-Ratspräsidentschaft, die Frankreich ab dem 01. Januar 2022 übernimmt. Auf der einen Seite hat Frankreichs Präsident Macron auf diese Weise genügend Gelegenheiten auf sich aufmerksam und seine Agenda Frankreichs Wählern bekannt und schmackhaft zu machen, doch auf der anderen Seite könnte sich Macron auch überlasten. Seine politischen Gegner – vielmehr seine offenbar auch Gegnerin – dürften dies auszuschlachten wissen.

Die Umfragen sahen zuletzt die Chancen der konservativen Valerie Precesse (bereits Bildungs- und Haushaltsministerin unter Präsident Sarkozy) ansteigen, die es mit Präsident Macron in die Stichwahl schaffen könnte. Den Umfragen von BVA, Ipsos, Elabe, Ifop-Fiducial und Harris Interactive zufolge waren zuletzt Macron mit 23 bis 25 Prozent und Precesse mit 14 bis 20 Prozent die beiden aussichtsreichsten Kandidaten, während die rechtsgerichtete Le Pen bei 15 – 18 Prozent lag. Der rechtsgerichtete Kandidat Zemmour kam auf 13 bis 14 Prozent, der linksgerichtet Melenchon lag bei 8 bis 11 Prozent. Da Precesse durch ihre konservative Schiene auch wichtige Themenbereiche von Le Pen und Zemmour anschneidet, dürfte sie mehr Schnittmengen für das Gros der Wähler bieten.

Wer in die zweitgrößte europäische Volkswirtschaft investieren möchte und dies möglichst in die Top-Unternehmen und dabei auch noch diversifiziert, der findet im vorliegenden Produkt einen ETF auch für eine lange Haltedauer. Der ETF auf den MSCI France Index kann quasi als eine französische Spardose mit langfristigem Anlagehorizont betrachtet werden.

Mögliches Setup

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Käufe könnten nach mehrtägigem oder sogar mehrwöchigen Kursrücksetzern getätigt werden. Eine Positionierung wäre zum Beispiel bei 325,00 Euro möglich. Das Kursziel könnte bei 365,00 Euro liegen. Die Position wäre zum Beispiel mit einem Stoploss bei 310,00 Euro abzusichern. Das Chance-Risiko-Verhältnis liegt bei diesem Setup bei 2.66.

Über den Emittenten des ETFs – Amundi: Amundi ETF gehört zu den führenden Anbietern (Top5) im ETF-Markt in Europa. Mit einem verwalteten Vermögen von rund 76,8 Mrd. Euro (Stand: Juni 2021) bietet die Gesellschaft mit ihrem Sitz in Paris (Frankreich) derzeit eine Fondspalette von über 145 ETFs zur Auswahl an. Amundi ETF ist der Amundi Asset Management zuzuordnen, die mit einem global verwalteten Vermögen von 1,794 Billionen Euro (Stand: Juni 2021) der europäische Marktführer im Bereich der Vermögensverwaltung ist (global unter den Top10) und in 36 Ländern vertreten ist. Amundi hat weltweit über 100 Millionen Privat- und Geschäftskunden, sowie institutionelle Kunden.

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