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Volkswagen Vz. Aktie Prognose Volkswagen Vz.: Was billig scheint …

News: Aktuelle Analyse der Volkswagen Vz. Aktie

In diesem Artikel
Volkswagen Vz.
ISIN: DE0007664039
|
Ticker: VOW3 --- %
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Börse: --

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Gültigkeit der Analyse
1 Woche
Erwartung: Bärisch
Zur Volkswagen Vz. Aktie

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

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Es gibt eine uralte Börsenregel, die sich oft genug bewahrheitet, um sie ernst zu nehmen: Was billig scheint, kann leicht noch viel billiger werden. Und es wäre vermutlich kein Fehler, diesen Spruch im Hinterkopf zu behalten, wenn es um die VW-Vorzugsaktie geht.

Oft reagieren Anleger auf Sparmaßnahmen und Stellenabbau positiv, weil sie sich sagen: Damit spart das Unternehmen Kosten, was wiederum die Gewinnmarge und den Gewinn pro Aktie stärkt. Im Fall des Volkswagen-Konzerns funktioniert das indes nicht. Und wirklich überraschen kann die ausbleibende Begeisterung der Marktteilnehmer nicht.

Seit Wochen geistern Horror-Szenarien in Sachen Entlassungen und Werksschließungen durch die Medien, ohne dass der VW-Vorstand selbst dazu klare Aussagen treffen würde. Und dass erste Statements von Vorstandschef Blume in den internen Kanälen des Konzerns andeuten, dass die herumgereichten Zahlen von 100.000 bis 120.000 wegfallenden Arbeitsplätzen womöglich zu hoch gegriffen sein könnten, beruhigt nicht. Denn es wurde klar, dass man immer noch mit dem Aufsichtsrat über konkrete Schritte diskutiert, während die Absatzzahlen und die Margen immer weiter unter Druck geraten.

Und dass VW schlicht zu teuer produziert, diese höheren Kosten auf die Preise umlegen muss und die Kunden die nicht bezahlen wollen … vor allem in China, wo dem einstigen Platzhirsch die Kunden durch chinesische Konkurrenz reihenweise von der Fahne zu gehen scheinen … ist ein strukturelles Problem, das sich durch Sparen alleine nicht dauerhaft lösen lässt. Sparen verschafft einem zwar Zeit. Aber was bringt die, wenn man nicht weiß, wie man sie nutzen könnte?

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Volkswagen Vz. Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Die Sache wirkt verfahren … und das ist es, was die Aktie derzeit von einem mehrjährigen Tief zum nächsten drückt. Zwar sind die Analysten für die Vorzugsaktie mehrheitlich noch positiv gestimmt, immerhin urteilen noch 13 der 23 die Aktie aktuell einstufenden Experten mit „Kaufen“, zudem liegt das durchschnittliche Kursziel mit 110 Euro weit über dem letzten Kurs der Aktie, aber:

Diese Analysen werden nicht alle paar Tage aktualisiert. Zudem fehlt es noch an aktuellen Bilanzdaten. Erst wenn die Ergebnisse des ersten Halbjahres, die (vorausgesetzt, VW bringt keine Vorab-Zahlen) am 24. Juli auf den Tisch kommen, dürften sich da neue Tendenzen bei den Einschätzungen zeigen. Bis dahin bleiben die Befürchtungen der Marktteilnehmer dominant. Dass man bei VW noch diskutiert, statt zügig eine klare Guidance zustande zu bringen, intensiviert den Eindruck noch, dass die Lage ernst ist. Und da der Trend der Aktie die subjektive Wahrnehmung der Perspektive immer mit beeinflusst, ließe sich die VW-Vorzugsaktie derzeit eindeutig als ein fallendes Messer einordnen, bei dem man besser nicht leichtfertig versuchen sollte, es aufzufangen, zumal:

Volkswagen Vz.: Chart vom 13.07.2026, Kurs 71,44 Euro, Kürzel: VOW3 | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Volkswagen Vz.: Chart vom 13.07.2026, Kurs 71,44 Euro, Kürzel: VOW3 | Quelle: TWS

Mittlerweile notiert die Aktie sogar unterhalb der markanten Auffangzone um 80 Euro, die auf das 2024er-Herbst-Tief und, vor allem, auf das Corona-Crash-Tief 2020 zurückgeht. Dass diese Linie unterboten wurde, unterstreicht, dass die Bären hier derzeit keine ernsthaften Gegner fürchten müssen. Wie weit die Aktie noch nach unten laufen kann, ist unmöglich vorhersagbar. Das kommt darauf an, wann welche klaren Maßnahmen vom VW-Vorstand kommuniziert werden und wie man diese am Aktienmarkt aufnimmt. Rein aus charttechnischer Sicht machen sich taugliche Supportlinien aber rar, sollte der Kurs das bisherige Verlaufstief des Jahres, am 1. Juli bei 69,20 Euro markiert, unterbieten.

Außerdem würde alles, was da an potenziellen Supportlinien zu finden wäre, bis ins Jahr 2009 und noch weiter zurückreichen. Das sind „alte“ Wendemarken ohne faktische Relevanz, daher sollte man nicht unterstellen, dass man hier eine Basis finden könnte, um die Aktie „abzufischen“. Dieses fallende Messer würde erst wieder stumpf, wenn der Konzern glaubhafte Lösungen liefert, die nicht so wirken, als wolle man mit temporären Maßnahmen auf bessere Zeiten hoffen. Bevor da nichts Konkretes auf dem Tisch liegt, wäre die Aktie grundsätzlich weiterhin bärisch.

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 13.07.2026 um 22:32 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


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Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

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Vorherige Analysen der Volkswagen Vz. Aktie

22.06.2026
08:17 Uhr

Volkswagen Vz.: Haben die Bären ihren „Wunschkurs“ erreicht? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 19.06.2026 um 23:10 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Die vergangene Handelswoche war für die VW-Vorzugsaktie eine zum Vergessen. Vom Wochenhoch am Montag bis zum Tief des Freitags ging es 12,7 Prozent abwärts. Und viele dürften sich fragen: Reicht das den Bären nicht langsam? Könnte die Aktie nicht hier drehen?

Das ist denkbar genug, um sich das Chartbild einmal genau anzusehen. Denn ja, hier, um 80 Euro, wäre theoretisch ein Punkt, an dem bärische Trader, die die Aktie leerverkauft haben, womöglich sagen könnten: Ziel erreicht, ich nehme den Gewinn mit. Käme es so, hieße das: Diese Short-Seller müssten die Aktien, die sie sich vorher geliehen und verkauft haben, zurückkaufen, um die Position zu schließen. Und das würde eine steigende Nachfrage bedeuten. Wenn es denn so käme.

Volkswagen Vorzugsaktie: Chart vom 19.06.2026, Kurs 80,44 Euro, Kürzel: VOW3 | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Volkswagen Vorzugsaktie: Chart vom 19.06.2026, Kurs 80,44 Euro, Kürzel: VOW3 | Quelle: TWS

Dafür spräche der Chart. Denn die Volkswagen-Vorzugsaktie hat mit dem Abstieg der vergangenen Woche eine markante Unterstützung erreicht. Hier, knapp unter 80 Euro, liegen die Tiefs vom Corona-Crash 2020 (79,35 Euro) und dem Herbst 2024 (78,86 Euro). Niedriger notierte der Kurs zuletzt im Jahr 2010. Warum also nicht seitens der Bären diesen Level als Ziel – statt als Etappe auf dem weiteren Weg nach unten – ansehen, die Gewinne mitnehmen und damit den Weg für eine Aufwärtswende freimachen?

Expertenmeinung: Es gibt durchaus Aspekte, die dieses Szenario zumindest fraglich wirken lassen. Zum einen wäre da der Faktor der Dividende. Die Ausschüttung erfolgte am Freitag. Und da eine Dividende gemeinhin vom Kurs „abgeschlagen“ wird, d.h. die Aktie im Kurs in etwa um diese Auszahlung nachgibt, könnte man zwar einerseits argumentieren, dass nur diese 5,26 Euro betragende Dividende überhaupt dazu geführt hat, dass die VW-Aktie Tuchfühlung zu dieser wichtigen Supportlinie aufgenommen hat, sprich es ohne Dividenden charttechnisch jetzt gar nicht so eng geworden wäre.

Aber andererseits stellt sich die Frage, ob die im Vergleich zum Kurs hohe Dividende nicht womöglich viele in der Aktie ausharren ließ, um diese Ausschüttung mitzunehmen, so dass es durch Abgaben dieser Klientel in dieser neuen Woche zu noch mehr Verkaufsdruck und in dessen Folge zu einem Bruch dieser Supportzone um 80 Euro kommen könnte.

Dann könnte man ins Feld führen, dass das deutliche Minus außerhalb des Dividendenabschlags zwar von einer Gewinnwarnung herrührte, diese aber nicht von VW, sondern von BMW kam. Noch gibt es von VW keine aktuellen Zahlen … könnte da nicht die Hoffnung darauf, dass sich die Wolfsburger besser schlagen, stützend wirken? Könnte sie, wenn sie denn da wäre. Dass die Aktie mit dem BMW-Kurs mit durchsackte, deutet eher an, dass sich da viele sagen: Wenn schon BMW solche Probleme hat, wie soll es dann erst bei VW aussehen?

Als dritten Aspekt könnte man anführen, dass diese schwache Woche in die Abrechnung an der Terminbörse am Freitag einmündete. Das könnte den Kurs zusätzlich gedrückt haben, denn solche „Verfalltermine“ intensivieren Trends zum Stichtag oft und können bisweilen Basis einer Aufwärtswende werden … wenn es für die denn die nötigen Argumente gäbe.

Aber genau da wird es eben eng. Ob „Fremd-Gewinnwarnung“, charttechnischer Support, das Laufzeitende von Optionen am Terminmarkt oder Dividende – all das sind keine Aspekte, die die Bären dazu nötigen müssen, die VW-Aktie aus ihren Fängen zu entlassen. Ein Ausbruch nach unten wäre also keineswegs ausgeschlossen.

Und ein Schwenk nach oben? Der würde ja erst einmal nichts anderes bewirken, als dass die Vorzugsaktie die bis 114 Euro reichende Handelsspanne des bisherigen Jahres halten würde. Was für kurzfristige, risikofreudige Trader schon mal interessant wäre, nicht aber für jemanden, der hier mittel- oder langfristig engagiert sein möchte. Für ein echtes „Anlegen“ sollte hier deutlich mehr gelingen als das vorläufige Halten eines Supports. Wenn der denn überhaupt hält … das werden wir in den kommenden Tagen vermutlich bereits herausfinden.

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

24.04.2026
08:28 Uhr

Volkswagen: Auf dem richtigen Weg? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 23.04.2026 um 22:09 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Dass die Meldung, dass der VW-Konzern seine Absatzziele in China deutlich senkt, keinen Selloff bei der VW-Vorzugsaktie ausgelöst hat, ist bemerkenswert. Es scheint, dass viele Anleger den Eindruck haben, dass Volkswagen damit den richtigen Weg geht. Ist das so?

Im langfristigen Kontext bewegt sich die VW-Vorzugsaktie zwischen Not und Elend. Nachdem der Kurs Ende 2024 im Bereich des Tiefs des Corona-Crashs 2020 aufgesetzt hatte, machen sich die Bullen rar. Zwar zeigt der Chart auf Tagesbasis, dass viele offenbar von den Aktien der Unternehmen, die „des Deutschen liebstes Kind“ produzieren, nicht lassen mögen und immer wieder Gegenbewegungen generieren. Aber mehr, als noch niedrigere Kurse zu verhindern, gelang dadurch bislang nicht.

Volkswagen: Chart vom 23.04.2026, Kurs 88,36 Euro, Kürzel: VOW3 | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Volkswagen: Chart vom 23.04.2026, Kurs 88,36 Euro, Kürzel: VOW3 | Quelle: TWS

Wobei das nicht so wirklich überraschen kann. Erst die Absatzflaute, dann die US-Zölle und jetzt auch noch drastisch gestiegene Kraftstoffpreise: Das klingt nach einem guten Umfeld für Fahrradhersteller und Produzenten von Joggingschuhen, aber nicht nach einer Basis für eine Trendwende bei der Aktie eines Automobilkonzerns. Aber die Chancen einer Aktie an der Zahl der vom Unternehmen verkauften Produkte festzumachen, wäre zu kurz gedacht, denn:

Expertenmeinung: Es kommt für die Perspektive des Aktienkurses letzten Endes vor allem darauf an, wie viel Gewinn das Unternehmen pro Aktie erreicht. Wenn der zulegt, ist es egal, ob das durch deutlich steigende Umsätze oder aber durch weniger Umsatz bei zugleich effektiv gesenkten Kosten und damit mit höheren Margen erreicht wird.

Letzteren Weg beschreitet der Volkswagen-Konzern derzeit. Und alleine die Tatsache, dass man in der Vorstandsetage nicht auf Wachstum mit der Brechstange beharrt, sondern eine Art „Gesundschrumpfen“ umsetzen will, lässt so manchen Anleger hoffen.

Am Donnerstag wurde gemeldet, dass VW seine Absatzerwartung für den immens wichtigen Markt China jetzt von bislang 3,5 bis 4,0 Millionen Fahrzeugen auf 3,2 Millionen nach unten schraubt. Die Produktionskapazität wird weiter heruntergefahren, in China wie weltweit. Laut VW-Chef Blume peilt man eine Kapazität von um die neun Millionen Fahrzeugen pro Jahr an, was dem Absatz des Konzerns im Jahr 2025 entspräche.

Auf einem ewigen Wachstum zu beharren, das sich partout nicht einstellen will, bedeutet Kosten. Kosten, die auf Marge und Gewinn drücken. Mit weniger mehr zu erreichen, das ist die Botschaft, die diese Senkung der Absatzziele sendet – und das dürfte ein entscheidender Grund gewesen sein, weshalb die VW-Vorzugsaktie diese Nachricht mit einem Minus von nur 0,43 Prozent quittierte. Man hatte es erwartet und bewertet diese Entscheidung als richtig.

Aber bislang reicht das nur, um die Bären auf Distanz zu halten. Eine Aufwärtswende sehen wir hier noch nicht … und das kurzfristige Chartbild seit Ende März könnte zwar in eine solche Wende überleiten, genauso aber als bärische Flagge enden, die nach unten verlassen wird.

Noch wartet man eben auf Zahlen, die belegen, dass VWs Rentabilität wieder anzieht – dahingehend wird der 30. April wichtig, da stehen die VW-Ergebnisse zum ersten Quartal im Terminkalender. Sollten da ermutigende Zahlen und Aussagen kommen, könnten die Käufer einen entschlosseneren Angriff nach oben wagen … aber erst, wenn die Aktie den doppelten Widerstand aus dem Januar-Verlaufstief bei 95,90 Euro und der 200-Tage-Linie bei aktuell 96,43 Euro überwindet, wäre die Aktie aus dem „Keller“ heraus und zumindest auf kurzfristiger Ebene bullisch. Das muss keineswegs, könnte aber gelingen: Achten Sie auf diese Quartalszahlen!

Quellenangaben: Meldung über Senkung der Absatzziele in China im „manager magazin“, 23.04.2026: https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volkswagen-china-chef-ralf-brandstaetter-erwartet-weniger-verkaeufe-und-rendite-im-wichtigsten-automarkt-a-210dddc8-29e6-4ed3-bbdc-2b468bfd1bd4

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

16.03.2026
08:21 Uhr

Volkswagen: Was, wenn die Unterstützung bricht? — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bärisch
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bärisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 16.03.2026 um 7:47 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der Monat März verlief für den deutschen Automobilhersteller bislang alles andere als erfreulich. Bereits im Januar rutschte die Volkswagen-Aktie deutlich ab, konnte sich danach jedoch noch einmal oberhalb der psychologisch wichtigen Marke von 100 Euro stabilisieren.

Diese Stabilisierung erwies sich jedoch nicht als nachhaltig. In den letzten Wochen nahm der Verkaufsdruck spürbar zu und die Verkäufer haben zunehmend die Oberhand gewonnen. Der übergeordnete Trend zeigt derzeit überwiegend nach unten. In der vergangenen Woche testeten die Kurse bereits die nächste wichtige Unterstützungszone im Bereich um 88 EUR. Vorerst gelang es den Käufern, diesen Bereich zu verteidigen und einen weiteren unmittelbaren Rückschlag zu verhindern.

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Expertenmeinung: Die aktuelle Lage bleibt angespannt. Sollte sich die Aktie im Bereich der jüngsten Unterstützung stabilisieren, könnte zumindest eine technische Gegenbewegung einsetzen. Bleibt die Nachfrage jedoch schwach und der Druck der Verkäufer hoch, könnte ein erneuter Test dieser Zone schnell erfolgen.

Ein nachhaltiger Bruch dieser Unterstützung könnte das ohnehin angeschlagene Chartbild weiter eintrüben und den Abwärtstrend zusätzlich untermauern. Danach wäre auch ein Rückgang bis in den Bereich der Tiefs von Dezember 2024 um rund 78 EUR denkbar.

Aussicht: Bärisch

Volkswagen Aktie: Chart vom 13.03.2026, Kurs: 89.36 EUR, Kürzel: VOW3 | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Volkswagen Aktie: Chart vom 13.03.2026, Kurs: 89.36 EUR, Kürzel: VOW3 | Quelle: TWS
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Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

31.10.2025
08:16 Uhr

Volkswagen: Der Druck wächst – fällt die Unterstützung? — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bärisch
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bärisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 31.10.2025 um 8:00 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der deutsche Automobilhersteller kommt derzeit nicht zur Ruhe. Seit dem Bruch der wichtigen Unterstützung bei 98 EUR im September bestimmen Abwärtsbewegungen das Geschehen.

Das darauffolgende Abwärts-Gap verschlechterte das ohnehin bereits angeschlagene Chartbild und sorgte für zusätzlichen Verkaufsdruck. In der Folge fiel die Volkswagen-Aktie bis auf knapp über 88 EUR – eine Zone, die zuletzt zumindest kurzfristig Stabilität bot. Doch der Versuch einer Erholung über die 20-Tage-Linie blieb erfolglos. Anleger nutzten die kleine Aufwärtsbewegung schnell, um ihre Gewinne zu realisieren oder Positionen abzubauen. Damit bleibt das Risiko eines weiteren Kursrückgangs bestehen – ein Bruch unter die aktuelle Unterstützung könnte bevorstehen.

Expertenmeinung: Die nächsten potenziellen Unterstützungszonen liegen bei 86.24 bzw. 81.68 EUR. Der Trend zeigt weiterhin klar abwärts. Sollte die Unterstützung bei 88 EUR unterschritten werden, könnte dies den Weg in Richtung der Juni-Tiefs freimachen. Ein nachhaltiger Anstieg über die 20- und 50-Tage-Linie wäre hingegen ein erstes positives Signal. Kurzfristig bleibt das Bild jedoch angespannt – derzeit scheinen die Bären weiterhin die Oberhand zu haben.

Aussicht: BÄRISCH

Volkswagen Aktie: Chart vom 30.10.2025, Kurs: 90.28 EUR, Kürzel: VOW3 | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Volkswagen Aktie: Chart vom 30.10.2025, Kurs: 90.28 EUR, Kürzel: VOW3 | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

23.10.2025
08:25 Uhr

Volkswagen: Aus Seide ist dieser Faden eher nicht — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Viele werden von Nexperia bis vor kurzem noch nie gehört haben. Jetzt schon, denn das Unternehmen stellt Chips her, die Autobauer brauchen – und die werden jetzt knapp, VW hat mitgeteilt, dass Engpässe nicht ausgeschlossen sind. Und die VW-Aktie sieht wacklig aus!

Was ist da überhaupt los? Der Hintergrund: Nexperia ist ein seit einigen Jahren von einem chinesischen Konzern geführter Chiphersteller mit Sitz in den Niederlanden. Anfang des Monats hatte die niederländische Regierung unter Berufung auf ein Warenverfügbarkeits-Gesetz die Kontrolle über Nexperia übernommen. Das natürlich gegen den Willen des chinesischen Mutterkonzerns, der sich jetzt damit wehrt, dass man den Export der von Nexperia gefertigten Chips blockiert. Und das ist es, was die Automobilindustrie jetzt massiv beunruhigt, denn andere Produkte als Ersatz zu nutzen, geht eben nicht so einfach.

Während die Mercedes-Benz-Group am Mittwoch erklärte, am beobachte die Entwicklung genau, sei aber derzeit noch nicht in Nöten, scheint das beim Volkswagen-Konzern anders auszusehen. Eine interne Information, die der Nachrichtenagentur „dpa“ vorliegt, schreibt, dass Auswirkungen auf die Produktion kurzfristig nicht ausgeschlossen werden können.

Noch stehen die Bänder nicht still. Aber die Gemengelage ist unberechenbar: Wie lange die Lagerbestände bei Volkswagen reichen, ist offen. Klar ist nur: Sie werden zu Neige gehen, wenn die Exportblockade bei Nexperia nicht zeitnah endet. Aber ist denn aufgeschoben nicht bekanntlich etwas anderes als aufgehoben? Irgendwann kommen die Bauteile ja, dann könnte man in Sonderschichten die Produktionsrückstände aufholen und alles ist beim Alten – oder?

Expertenmeinung: Das kann so laufen, wenn es sich hier nicht um einen Dauerzustand handelt, bei dem man dann Monate bräuchte, um die fehlenden Teile von anderen Herstellern zu bekommen – sofern das aufgrund von Patenten überhaupt machbar wäre. Aber das weiß man ja nicht. Das erinnert an den „Shutdown“: Alles ist wieder aufzuholen … es sei denn, das Drama dauert so lange, dass die Schäden nachhaltig werden.

Würde eine solche Situation einen Konzern treffen, der solide wächst und vor lauter Dynamik kaum laufen kann, es wäre unerfreulich, aber nichts, das die Anleger in tiefe Besorgnis stürzen würde. Aber im Fall des VW-Konzerns ist das eben nicht so. Margendruck, Absatzprobleme, unklare Perspektiven in Sachen USA und China: Die Aktie läuft nicht umsonst nach einem schwachen Jahr 2025 auf gedrücktem Niveau volatil seitwärts. Die Frage ist, ob diese neue Entwicklung imstande ist, den Abwärtstrend wieder zu aktivieren.

Volkswagen Vorzugsaktie: Chart vom 22.10.2025, Kurs 89,30 Euro, Kürzel: VOW3 | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Volkswagen Vorzugsaktie: Chart vom 22.10.2025, Kurs 89,30 Euro, Kürzel: VOW3 | Quelle: TWS

Das wäre dann der Fall, wenn die Aktie aus ihrer seit dem Frühjahr geltenden Handelsspanne nach unten ausbrechen würde, was mit Schlusskursen unter 86 Euro vollzogen wäre. Dann wäre auch die flache April-Aufwärtstrendlinie dahin und der Weg an das Jahres-Verlaufstief vom April bei 81,68 Euro frei … als unmittelbar nächstes, aber nicht zwingend letztes Kursziel auf der Unterseite.

Die Nachrichtenlage ist jetzt unberechenbar, wenn es zur Wiederaufnahme der Lieferungen bei Nexperia käme, wäre ein entscheidender Druck-Faktor sofort vom Tisch. Man muss es abwarten. Aber bis dahin gegen die aktuell wieder nach unten weisende Tendenz zu traden, indem man auf eine Beibehaltung der Handelsspanne und damit auf einen zeitnahen Schwenk nach oben setzt, wäre riskant. Denn die Aktie hängt nun einmal an einem dünnen Faden … und aus der bekanntermaßen höchst reißfesten Seite dürfte der eher nicht gemacht sein.

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

23.09.2025
08:22 Uhr

Volkswagen: Mitgehangen. — Ronald Gehrt

22.08.2025
08:18 Uhr

Volkswagen: Kommt jetzt das Comeback? — Achim Mautz

08.08.2025
08:14 Uhr

Volkswagen: Dieser Boden muss halten — Achim Mautz

05.08.2025
08:21 Uhr

Volkswagen: Jetzt könnten die Bären den Sack zumachen — Ronald Gehrt

28.07.2025
16:42 Uhr

VW kappt Prognose. Gewinn von Audi bricht ein — Tobias Krieg

03.01.2024
08:23 Uhr

Volkswagen Vz.: Diese Entscheidung kann nicht warten! — Ronald Gehrt

21.10.2020
08:13 Uhr

Volkswagen: Das ist die große Chance — Achim Mautz