Thomson Reuters Aktie aktuell Thomson Reuters: Das verändert alles

News: Aktuelle Analyse der Thomson Reuters Aktie

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Thomson Reuters
ISIN: CA8849037095
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Zur Thomson Reuters Aktie

Bis 2018 war die Aktie von Thomson Reuters ein langfristiger Underperformer.

Seitdem man das schwächelnde F&R-Geschäft verkauft hat, hat sich das allerdings vollkommen geändert.

Transformation

Zwischenzeitlich verloren Anleger das Interesse und bis heute scheint es verhalten zu sein.

Die Aktie wird trotz dem Börsenwert von über 40 Mrd. USD gerade mal von einer Handvoll von Research-Häuser und Banken begleitet.

Das dürfte sich zunehmend ändern, da das Unternehmen nicht nur kurstechnisch erwacht ist.

Vor etwas mehr als zwei Jahren hat Thomson Reuters den Geschäftsbereich „Financial & Risk“ an Blackstone veräußert.

Auf diesen Bereich entfiel zuvor rund die Hälfte des Konzernumsatzes, F&R war aber auch das Sorgenkind des Unternehmens.
Die Probleme häuften sich und der Umsatz war rückläufig.

Durch den Verkauf der F&R-Sparte konnte man 20 Mrd. USD erlösen. Damit wurde ein Großteil der Unternehmensschulden getilgt und die Zahl der ausstehenden Aktien wurde von 668 auf unter 500 Millionen Stück reduziert.

Eine Etage tiefer

Die schwache Sparte mit seiner hohen Gewichtung im Konzern überlagerte die sehr viel bessere Entwicklung in den anderen Segmenten.

Das tritt jetzt immer mehr zutage. Wenn man das Printgeschäft, welches für 10% des Konzernumsatzes und nahezu keinen Gewinn verantwortlich ist (und schrumpft), abstoßen würde, wäre es noch eindeutiger.

Das Kerngeschäft von Thomson Reuters mit den drei Bereichen „Legal Professionals“ sowie „Corporates“ und „Tax & Accounting“ ist allerdings sehr interessant.

Auf diesen Bereich, auch „Big3“ genannt, entfallen 80% aller Umsätze und 90% davon sind von wiederkehrender Natur.
Die Big 3 wachsen organisch und durch die zunehmende Verschlankung auf Konzernebene steigen gleichzeitig die Margen.

Profitabilität wird deutlich steigen

Die bisher ergriffenen Maßnahmen entfalten jedenfalls eine erhebliche Wirkung.

Nach dem Verkauf der F&R-Sparte lag die EBITDA-Marge der Big3 bei knapp über 30%, im Folgejahr bereits bei 35,4%.

Im gerade abgeschlossenen Geschäftsjahr legte die Marge von 35,4 auf 37,8% zu. Im Schlussquartal lag sie bereits bei 38,8% (Link).

Die Entwicklung zeigt also eindeutig in die richtige Richtung. Mittelfristig sollte die EBITDA-Marge der Big3 von derzeit 38,8% auf 50% zulegen.

In Kombination mit dem organischen Wachstum in diesem Bereich dürfte das zu einem deutlich steigenden Ergebnis führen.
Bis 2023 wird nahezu eine Verdopplung des Gewinns von zuletzt 2,33 auf 4,00 USD je Aktie erwartet.

Der freie Cashflow soll von 0,99 auf 1,8 – 2,0 Mrd. USD steigen.

Chart

Für antizyklische Investoren wären im Falle eines Rücksetzers die Unterstützungszonen bei 81,00 – 82,50 sowie 72,50 – 75,00 USD interessant.

Gelingt hingegen ein Ausbruch über 90,00 USD, kommt es zu einem prozyklischen Kaufsignal mit einem extrapolierten Kursziel bei 100,00 bis 102,50 USD.

Chart vom 05.03.2021 Kurs: 86,20 Kürzel: TRI - Tageskerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 05.03.2021 Kurs: 86,20 Kürzel: TRI – Tageskerzen

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Tobias Krieg, Technischer Analyst | LYNX Börsenexperten
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