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Hochtief Aktie Prognose Hochtief: Droht jetzt der „Aufstiegs-Fluch“?

News: Aktuelle Analyse der Hochtief Aktie

In diesem Artikel
Hochtief
ISIN: DE0006070006
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Ticker: HOT --- %
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Gültigkeit der Analyse
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Erwartung: Neutral
Zur Hochtief Aktie

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Hören Sie sich die Audioversion dieses Artikels an (KI-generiert).

Jetzt ist es also amtlich: Die Aktie des Baukonzerns Hochtief wird mit Wirkung zum 22. Juni in den DAX aufsteigen. Die Frage ist, ob und wie das den Kursverlauf beeinflussen könnte. Immerhin gibt es so etwas wie einen „Aufstiegs-Fluch“ – könnte er auch hier zuschlagen?

Wenn man sich mal ansieht, wie es Scout24 und der GEA Group erging, den beiden jüngsten Aufsteigern in den DAX, die im September letzten Jahres hinzukamen, sollte man sich über dieses Thema zumindest Gedanken machen. Immerhin sind beide Aktien derzeit deutliche Underperformer im Vergleich zum Index. Daher sollte man sich durchaus fragen: Könnte es Hochtief auch treffen?

Nicht, wenn die Aktie noch günstig bewertet wäre. Nicht, wenn da in Sachen Gewinn pro Aktie noch viel zu erwarten wäre, das von den Marktteilnehmern noch nicht vorweggenommen wurde. Und auch nicht, wenn die Aktie nicht im Vorgriff steigender Kurse durch den Aufstieg in einen größeren Index (ausgelöst durch die Fonds und ETFs, die den DAX abbilden und Hochtief daher kaufen müssen, sobald sie im DAX ist) nach oben gezogen wurde. Doch alle drei Punkte treffen hier zu.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Hochtief Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Dass man immer wieder beobachten kann, dass eine Aktie, die in den engeren Kreis möglicher Aufstiegskandidaten gelangt ist, im Vorfeld der Entscheidung über die Anpassung der Index-Zusammensetzung zulegt, liegt daran, dass a) der Glaube weit verbreitet ist, dass ein größerer Index den Kurs automatisch nach oben befördert, und b) der Zeitpunkt der Entscheidung und die Kriterien für einen Index-Aufstieg vorher bekannt sind. Man wusste, dass Hochtief mit hoher Wahrscheinlichkeit in den DAX kommen würde, solange die Marktkapitalisierung ausreicht … was auf diesem Kursniveau der Fall war.

Zugleich führen solche Vorkäufe aber dazu, dass die Bewertung einer Aktie teurer wird. Schließlich verdient das Unternehmen pro Aktie nicht mehr, nur, weil auf einmal ungewöhnlich starke Käufe den Kurs höher treiben. Und dass Hochtief jetzt vom Kurs-/Gewinn-Verhältnis her „teuer“ ist, lässt sich nicht bestreiten:

Auf Basis der durchschnittlichen Analysten-Prognose für den 2026er-Gewinn pro Aktie kommt man da auf 36 … in den Vorjahren war ein KGV zwischen 12 und 22 normal. Richtig ist zwar, dass man ein höheres KGV durch die Wachstumsperspektive, die sich derzeit vor allem durch die vielen lukrativen Bauaufträge im Bereich neuer Rechenzentren stark präsentiert, argumentativ begründen kann. Aber dieses Wachstum ist kein Füllhorn ohne Limits, weder vom Volumen her noch auf der Zeitachse.

Hochtief Aktie: Chart vom 04.06.2026, Kurs 494,00 Euro, Kürzel: HOT | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Hochtief Aktie: Chart vom 04.06.2026, Kurs 494,00 Euro, Kürzel: HOT | Quelle: TWS

Daher liegen die Kursziele der Analysten für die Hochtief-Aktie zwar weit höher als noch vor einem halben Jahr. Aber der Schnitt liegt dennoch mit derzeit 446 Euro unter dem aktuellen Kurs, unter dem im Mai bei 554 Euro markierten Rekordhoch sowieso. Und in Bezug auf die Frage, was man aktuell mit der Aktie tun könnte, sind die Experten ebenfalls nicht mehr allzu bullisch: Nur zwei der neun Hochtief momentan einstufenden Analysten werten sie noch als einen Kauf.

Fazit: Grundsätzlich wären hier alle Faktoren beisammen, die das Risiko erhöhen, dass auch Hochtief der „Aufstiegs-Fluch“ ereilen könnte – zumindest auf dem derzeitigen Kursniveau der Aktie. Zwingend ist so etwas nie, schließlich könnten jederzeit neue Fakten auftauchen, die einen deutlich höheren Kurs rechtfertigen könnten. Aber sich einfach darauf zu verlassen, dass frische, bullische Argumente vom Himmel fallen, wäre riskant.

Quellenangaben: Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/HOT.DE/analyst-insights/

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 04.06.2026 um 17:57 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


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Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

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Vorherige Analysen der Hochtief Aktie

20.05.2026

Hochtief: Es war zu befürchten … und wo wartet jetzt ein Boden? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 19.05.2026 um 22:14 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Ich hatte an dieser Stelle vor zwei Wochen in Bezug auf die Hochtief-Aktie getitelt „nomen est omen“, weil nach dem Kurssprung der Tage zuvor ein immenses Risiko bestand, dass nach „hoch“ eher über kurz als über lang „tief“ käme. So kam es auch … wie könnte es weitergehen?

Man kann nie sicher sein, ob eine überzogene Kursbewegung nicht noch überzogener wird, weder auf der Ober- noch auf der Unterseite. Aber manchmal sind die Indizien dafür, dass ein Impuls in einer Bauchlandung mündet, derart intensiv, dass man mit nur einer hochgezogenen Augenbraue nicht mehr auskommt. So geschehen bei der Aktie des Baukonzerns Hochtief, die den Ausbruch auf neue Rekordhochs nur wenige Tage vor den Quartalszahlen vollzog. Im Vorgriff auf grandiose Zahlen wurde massiv gekauft … bei einer Aktie, die ohnehin schon drastisch gestiegen war. Und das in einer Intensität, dass das Wort „Leichtsinn“ rot im Chartbild aufblinkte.

Hinzu kam, dass die Analysten da mehrheitlich nicht mitgezogen hatten. Das durchschnittliche Kursziel lag am 6. Mai, dem Tag meiner vorherigen Analyse, bei 375 Euro. Die Aktie schoss im Vorfeld der Bilanz, die am 11. Mai kam, auf bis zu 554 Euro nach oben.

Diese Bilanz war in der Tat gut. Aber sie war nicht gut genug, um diejenigen zu belohnen, die vorgekauft hatten. Am Bilanztag erreichte der Kurs dieses Verlaufshoch von 554 Euro zwar wieder und schloss nach zeitweise deutlichen Gewinnmitnahmen immerhin knapp behauptet. Aber die Verkäufer kamen zurück. Hochtief verlor per gestrigem Schlusskurs, gerechnet von diesem Verlaufshoch, knapp 16,7 Prozent. Und was jetzt?

Expertenmeinung: Seitens der Experten wurden die Quartalszahlen zwar auch positiv aufgenommen, was dazu führte, dass das durchschnittliche Kursziel von zuvor 375 auf jetzt 409 Euro nach oben wanderte. Aber nur einer der acht die Aktie aktuell einstufenden Analysten wertet sie noch als kaufenswert. Und immerhin notiert der Kurs immer noch ein gutes Stück über diesem durchschnittlichen Kursziel. Da wäre also grundsätzlich noch Spielraum nach unten. Aber wie viel?

Aus rein charttechnischer Sicht würde sich die Ende September etablierte Aufwärtstrendlinie einschließende Unterstützungszone im Bereich von 400 bis 430 Euro als Sprungtuch anbieten. Dann wäre die Bewertung nicht mehr zu hoch und wenigstens die Kurszielzone der Analysten einigermaßen wieder erreicht. Aber ob das so hinhaut, könnte auch von einem anderen Faktor abhängen: der Frage, wie die Mehrheit der Investoren das Wachstumspotenzial in Sachen KI sieht.

Hochtief gehörte zum Kordon KI-verbundener Aktien (in diesem Fall, weil man vom Bau von Rechenzentren stark profitiert), die am Dienstag kräftigen Abgabedruck sahen. Sollten die heute am späten Abend anstehenden Quartalsergebnisse von KI-Gigant Nvidia die Sorge bestätigen, dass man in Bezug auf das noch anstehende Wachstum dieses Sektors womöglich über das Ziel hinausgeschossen ist, würde das womöglich auch auf die Beurteilung von Hochtief abfärben. Im negativen Fall könnte diese Supportzone von 400 bis 430 Euro also durchaus brechen.

Hochtief Aktie: Chart vom 19.05.2026, Kurs 461,60 Euro, Kürzel: HOT | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Hochtief Aktie: Chart vom 19.05.2026, Kurs 461,60 Euro, Kürzel: HOT | Quelle: TWS

Fazit: Die Korrektur fällt bislang ebenso kräftig aus, wie man es befürchten musste. Wie weit sie reicht, ist aber noch offen. Der Unterstützungsbereich von 400 bis 430 Euro würde eine Chance bieten, die aber nicht so groß ausfällt, dass man es wagen könnte, noch oberhalb dieses Bereichs beherzt ins fallende Messer zu greifen. Ideal wäre ein Aufwärtsschwenk in dieser Zone und die Rückeroberung der 20-Tage-Linie als nächster, darüber verlaufender Hürde. Bevor das nicht gelungen wäre, bleibt das Abwärtsrisiko erheblich genug, um die Füße still zu halten.

Quellenangaben: Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/HOT.DE/analyst-insights/

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

06.05.2026

Hochtief: nomen est omen? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 05.05.2026 um 20:58 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Erneut macht die Hochtief-Aktie einen Satz auf neue Rekorde. Dabei sind die Quartalszahlen noch nicht einmal da. Die Bewertung ist untypisch hoch … aber das Kürzel „HOT“ für die Aktie ist derzeit Programm. Doch gilt womöglich für den Konzernnamen „Nomen est omen“?

Eigentlich ist es ja an der Börse das Natürlichste auf der Welt: Nach rauf kommt runter. So gesehen ist der Firmenname „Hochtief“ durchaus ein Wegweiser dahingehend, dass nach „Hoch“, sprich nach der Super-Hausse der Baukonzern-Aktie, über kurz oder lang auch mal wieder das „Tief“ ins Spiel kommen muss. Doch das Chartbild zeigt sehr klar: Es finden sich genug Akteure, die sich sicher sind, dass es noch nicht so weit ist.

Hochtief Aktie: Chart vom 05.05.2026, Kurs 529,00 Euro, Kürzel: HOT | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Hochtief Aktie: Chart vom 05.05.2026, Kurs 529,00 Euro, Kürzel: HOT | Quelle: TWS

Auslöser des Ausbruchs aus der kurzfristigen, auf den Anfang April erfolgten Kurssprung folgenden Seitwärtsbewegung dürfte die Anhebung des Kursziels durch Jefferies gewesen sein, wo man dieses Ziel deutlich von zuvor 387 auf 480 Euro anhob. Dass die Aktie mit ihrem dadurch entstandenen Sprung über die 500-Euro-Marke nicht nur dieses neue Kursziel, sondern schlichtweg alle Analysten-Kursziele überboten hat, scheint die Käufer nicht zu stören. Dass der Jefferies-Analyst dieses Kursziel nur mit der Empfehlung „Halten“ ausgab, auch nicht. Sollte es aber.

Expertenmeinung: Denn das durchschnittliche Kursziel liegt derzeit um 375 Euro, die Spanne reicht von 259 bis zu den jetzt als neue Bestmarke ausgelobten 480 Euro. Und nur zwei von neun Experten würden die Aktie auf dem derzeitigen Level noch kaufen – wobei diese Einschätzungen das neue, gerade erst gestern erzielte Rekordhoch ja noch nicht einmal berücksichtigen können. Und dass die Analysten hier deutlich unter dem aktuellen Kurs bleiben, ist nicht überraschend, wenn man sich ansieht, dass man da im Schnitt für 2026 einen Gewinn pro Aktie von 13,51 Euro erwartet. Daraus ergäbe sich auf Höhe des aktuellen Kursniveaus ein Kurs-/Gewinn-Verhältnis von 39 – das ist für einen Baukonzern ungewöhnlich teuer.

Zwar argumentieren die Bullen mit der immensen Nachfrage nach Energie-Infrastruktur und Rechenzentren, bei denen Hochtief hervorragend im Geschäft ist. Aber der Konzern selbst hat bereits eine Steigerung des operativen Gewinns zwischen 20 und 30 Prozent im laufenden Jahr avisiert – und das haben die Analysten mit ihren Kurszielen ja eingepreist. Was hieße: Um diese hohe Bewertung zu rechtfertigen, müsste Hochtief im Rahmen der Ergebnisse zum ersten Quartal die Prognose anheben. Aber diese Zahlen stehen erst am 11. Mai an!

Hier wird also allerhand Positives vorweggenommen, das kommen könnte, aber nicht muss. Und selbst wenn Hochtief die Prognose anhebt: Das müsste schon eine sehr markante Anhebung sein, um das, was da jetzt eingepreist ist, als immer noch zu wenig wirken zu lassen. Und wäre es nicht so, gäbe es für noch höhere Kurse eben keine Argumente und, nach diesem Vorab-Kurssprung, womöglich weit mehr Akteure, die ihren Gewinn sichern, als welche, die kaufen wollen.

Dass es auf Dauer kein „Hoch“ ohne ein darauffolgendes „Tief“ gibt, könnte hier also leicht in Kürze sichtbar werden. Hier noch neu einzusteigen oder zuzukaufen, ist bei dieser Bewertung und vor der Quartalsbilanz ein immenses Wagnis. Sich bei bestehenden Positionen mit Stoppkursen abzusichern, hingegen nur vernünftig. Das untere Ende der Aufwärts-Kurslücke vom 8. April sowie die Hochs des ersten Quartals bilden zwischen 407,40 und 419,20 Euro eine Supportzone, die dafür derzeit ein geeigneter Anhalt sein dürfte.

Quellenangaben: Meldung über die Anhebung des Kursziels durch Jefferies, 05.05.2026: https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2026-05/68392174-jefferies-stuft-hochtief-ag-auf-hold-322.htm
Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/HOT.DE/

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

20.02.2026

Hochtief: Jetzt sollte man hier genau hinsehen — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 19.02.2026 um 22:34 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Wenn ein Unternehmen die mit Spannung erwarteten Ergebnisse nebst Ausblick vorlegt, die Analystenprognosen dabei übertroffen werden und der Kurs der Aktie trotzdem nachgibt, sollte man genau hinsehen. Genau das war am Donnerstag bei der Hochtief-Aktie der Fall.

Im Schnitt hatten die Analysten dem Baukonzern Hochtief für 2025 einen Umsatz von 38,33 Milliarden Euro zugetraut. Diese Prognose wurde mit 38,24 Milliarden minimal verfehlt. Aber es war die einzige Zahl, die hinter den Erwartungen zurückblieb. Denn Hochtief war es gelungen, aus weniger Umsatz als gedacht deutlich mehr Gewinn zu machen als die Experten vermutet hatten. Und, das ist schon was, auch mehr, als der Konzern selbst prognostiziert hatte.

Denn Hochtief hatte die Spanne für den voraussichtlichen operativen Gewinn gerade erst im November angehoben und auf 750 bis 780 Millionen Euro fixiert. Gestern meldete das Unternehmen einen operativen Gewinn von +26,3 Prozent auf 789,3 Millionen Euro, also noch über dem oberen Ende der eigenen Zielspanne.

Auch in Sachen Auftragseingang gab es nichts zu mäkeln. Der stieg 2025 gegenüber dem Vorjahr um 25,8 Prozent. Mit einem Auftragsvolumen von 72,5 Milliarden Euro hat Hochtief dadurch fast das Doppelte des 2025er-Jahresumsatzes im Auftragsbuch.

Und es soll weitergehen mit dem zügigen Wachstum. Man habe in schnell wachsenden, strategischen Bereichen eine starke Position, damit sieht man für 2026 weiteres Wachstum beim operativen Gewinn in der für einen Konzern wie diesen sehr stattlichen Größenordnung zwischen 20 und 30 Prozent. Ein Anstieg im operativen Gewinn muss sich nicht 1:1 im Nettogewinn pro Aktie niederschlagen, aber nachdem die durchschnittliche 2025er-Analystenprognose (11,30 Euro) für den Gewinn pro Aktie mit 11,99 Euro klar überboten wurde und die Experten bislang für 2026 einen prozentualen Anstieg dieses Gewinns von nur ca. 12 Prozent gesehen hatten, wurde klar: Da ist jetzt deutlich mehr drin.

Expertenmeinung: Wie kann die Aktie angesichts derart erfreulicher Zahlen und eines so optimistischen Ausblicks fallen? Als Reaktion auf diese Bilanz wurde zwar im Handelsverlauf des Donnerstags kurz ein neues Rekord-Verlaufshoch bei 409,40 Euro erzielt, am Ende stand indes mit 393 Euro ein Minus von 2,92 Prozent zu Buche. Hat man da womöglich etwas falsch verstanden?

Das hat man sicherlich nicht. Was wir da zu sehen bekamen, war „selling on good news“ … und das durchaus mit gutem Grund. Denn der Chart zeigt, dass die Käufer die Aktie im Vorfeld der Zahlen bereits stark gekauft und auf neue Hochs getrieben haben. Man setzte auf besser als erwartete Ergebnisse, bekam sie … und wollte den Gewinn dieser Vorkäufe einkassieren.

Der indes nicht kam, weil erstens zu viele im Vorfeld dasselbe getan hatten, so dass der Hochtief-Aktie in dem Moment, wo man dachte, dass es jetzt richtig durch die Decke gehen würde, die Käufer knapp wurden. Und weil die Aktie zweitens auch angesichts des jetzt ausgelobten Wachstumspotenzials bereits recht teuer bewertet ist. Was dazu führte, dass der Kurs zuletzt deutlich über die Kursziele der Analysten hinausgelaufen war. Deren Kurszielspanne für Hochtief liegt zwischen 259 und 398 Euro, d. h. selbst das höchste aller Kursziele war bereits überboten worden. Der Schnitt findet sich mit 318 Euro weit unter dem momentanen Kursniveau wieder. Und nur drei der neun die Aktie regelmäßig einschätzenden Experten hatten zuletzt eine „Kaufen“-Empfehlung. Was bedeutet:

Wenn die Käufer jetzt nicht umgehend zurückkommen, könnte selbst dieser starke Ausblick nicht verhindern, dass die Aktie ihren Korrektur-Spielraum auslotet. Ein naheliegendes Ziel wäre die Zone 341/344 Euro, wo sich die Zwischentiefs vom Januar und Februar mit der September-Aufwärtstrendlinie kreuzen. Dort könnte man neu überlegen, ob ein solches „Ausatmen“ bereits ausreicht, um in eine solche Korrektur hinein zuzugreifen … aber vorher einzusteigen wäre, diese gestrige Reaktion untermauert das, ziemlich riskant.

Quellenangaben: Ergebnis des Geschäftsjahres 2025 / Ausblick auf 2026, 19.02.2026: HOCHTIEF-Pressemitteilung („HOCHTIEF steigert operativen Konzerngewinn …“)
Analysten-Einschätzungen: Yahoo Finance (Analyst Insights zu HOT.DE)

Aussicht: neutral

Hochtief Aktie: Chart vom 19.02.2026, Kurs 393,00 Euro, Kürzel: HOT | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Hochtief Aktie: Chart vom 19.02.2026, Kurs 393,00 Euro, Kürzel: HOT | Quelle: TWS
Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

16.12.2025

Hochtief: Jetzt geht‘s los … oder? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 15.12.2025 um 20:54 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Gestern wurde gemeldet, dass Hochtief einen Infrastruktur-Auftrag zum Autobahn-Ausbau erhalten hat. Ist das der Beginn der großen Welle, die das Infrastrukturprogramm auslösen wird. Sind die neuen Hochs der Aktie erst der Start der Hausse-Party? Zweifel sind angebracht.

Aktuell sehen wir bei der Hochtief-Aktie ein Kurs-/Gewinn-Verhältnis (KGV) von etwa 35 (auf Basis der durchschnittlichen 2025er-Gewinnschätzung der Analysten). Wenn der Gewinn, wie seitens der Experten im Schnitt geschätzt bis Ende 2028 weitere 60 Prozent zulegt, wären wir bei einem KGV um 20 angekommen, das angemessen wäre, wenn … und dieses „wenn“ muss man eben dick unterstreichen … dieses auf mehrere Jahre angelegte Infrastrukturprogramm des Bundes einfach weiter liefe. Oder wenn es durch andere Faktoren ersetzt würde, welche Aufträge, Margen und Gewinn auf dem dann womöglich erreichten, weit höher als heute liegenden Level halten würden. Wie wahrscheinlich ist das?

Es ist zumindest unsicher. Zwar profitiert Hochtief zugleich auch vom „Rechenzentrum-Boom“. Aber hier wie bei der Infrastruktur des Bundes geht es um eine Investitionswelle, die, wenn sie erst einmal „durch“ ist, Ersatz durch andere Aufträge finden müsste, um erwarten zu lassen, dass der Baukonzern über die unmittelbar nächsten drei, vier Jahre hinaus danach zumindest ein jährliches Gewinnwachstum von zehn Prozent schafft. Was gelingen müsste, denn nur dann wäre Ende 2028 auch ein KGV um 20 zu rechtfertigen.

Und das erscheint aus aktueller Sicht eher knifflig. Immerhin ginge es dann um die Steigerung von Rekordgewinnen und Rekordumsätzen. Und dieser gestern gemeldete Auftrag in Sachen Autobahn-Ausbau ist das alles, nur kein „Game Changer“. Da geht es um insgesamt 450 Millionen Euro, von denen direkt auf Hochtief laut Konzern ca. 145 Millionen entfallen. Erwarteter 2025er-Umsatz des Konzerns: Fast 40 Milliarden Euro. So gesehen ist dieser Auftrag im Gesamt-Kontext „Peanuts“. Aber das heißt nicht, dass die Aktie umgehend kippen müsste, denn:

Expertenmeinung: Es gibt zwei „Zugpferde“, die den Kurs aktuell außerhalb der Nachrichtenlage ziehen. Zum einen die Abrechnung an der Terminbörse am Freitag, zum anderen der Jahres-Ultimo. Starke Trends werden in Richtung einer Terminmarkt-Abrechnung oft noch intensiviert, das kann den Bullen Rückenwind geben. Und da Hochtief unter den Aktien aller vier wichtigen deutschen Indizes DAX, MDAX, SDAX und TecDAX in der 2025er-Performance-Hitliste auf Platz 6 steht, kann auch das zum Zweck der Optimierung der eigenen Performance gedachte „Window Dressing“ der institutionellen Investoren ein Zugpferd sein.

Doch deren Zugkraft würde eben zum Start ins neue Jahr enden. Und ob die Hochtief-Aktie ohne diese Zugpferde, bei diesem teuren KGV, heiß gelaufenen markttechnischen Indikatoren und einem Kurs, der dem durchschnittlichen Analysten-Kursziel (285 Euro) bereits weit davongelaufen ist, noch weit kommt, ist fraglich genug, um auf der Hut zu sein. Bereits jetzt bei einem Teil bestehender Positionen den Gewinn einzufahren, wäre daher ein Gedanke, der in dieser Konstellation nicht einfach von der Hand zu weisen wäre.

Hochtief Aktie: Chart vom 15.12.2025, Kurs 339,60 Euro, Kürzel: HOT | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Hochtief Aktie: Chart vom 15.12.2025, Kurs 339,60 Euro, Kürzel: HOT | Quelle: TWS
Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

21.11.2025

Hochtief: Dünnes Eis, sehr dünnes Eis! — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 20.11.2025 um 22:17 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Nvidia hat starke Quartalszahlen abgeliefert und das immense Wachstum der KI betont. KI braucht Rechenzentren, Hochtief baut Rechenzentren. Diese einfache Logik führte dazu, dass Hochtief nach Nvidias Quartalszahlen stieg. Aber langsam wird das Eis hier ziemlich dünn.

Denn dass der Baukonzern zum einen von steigenden Verteidigungsausgaben in Europa und zum anderen vom Rechenzentrum-Boom weltweit profitiert, ist ja nicht neu. Im Rahmen der vor zwei Wochen vorgelegten Ergebnisse zum dritten Quartal hatte Hochtief gemeldet, dass sich der Wert der Aufträge im Bereich Rechenzentren in den ersten drei Quartalen zum Vorjahreszeitraum bereits mehr als verdoppelt habe. Und das hat man mit dem Anstieg über das vorherige Rekordhoch vom Oktober auch schon eingepreist.

Dadurch wirkte das gestrige Plus, als würde man auf den gleichen Geburtstag zweimal anstoßen. Was aber nicht das eigentliche Risiko ausmacht, dem man auf diesem Kursniveau ausgesetzt wäre. Es geht vielmehr um die Relation der Kursgewinne zum Wachstum des Unternehmensgewinns:

Hochtief hatte im dritten Quartal 9,1 Prozent Umsatz- und 22,5 Prozent Gewinnwachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal vermeldet. Diesen 22,5 Prozent mehr Gewinn stehen 139 Prozent Kursanstieg gegenüber, den die Aktie zwischen der Vorlage der Ergebnisse zum dritten Quartal 2024 und der Reaktion auf die des dritten Quartals 2025 erzielt hat. Man muss nicht lange nachrechnen: Die Bewertung ist deutlich gestiegen. Die Frage ist jetzt nur: Ist die Aktie damit, auch unter Berücksichtigung des Wachstumspotenzials der kommenden Jahre, nur teuer … oder schon zu teuer?

Expertenmeinung: Für das laufende Jahr liegt das Kurs-/Gewinn-Verhältnis, je nach Gewinnschätzungen der Analysten, zwischen 23 und 28. Das ist für einen Baukonzern eigentlich zu hoch. Aber man hat ja die Erwartung, dass die Gewinne schnell steigen. Je nachdem, wie weit und wie schnell das geht, wäre der Kurs also noch nicht zu hoch. Doch genau das weiß man ja nicht. Es fällt indes auf, dass die Aktie am durchschnittlichen Kursziel der Analysten, das bei 253 Euro liegt, längst vorbeigelaufen ist und von den acht Experten, die die Aktie regelmäßig auf dem Schirm haben, nur noch zwei eine „Kaufen“-Einstufung haben. Damit ist das Eis also jetzt schon ziemlich dünn.

Hochtief Aktie: Chart vom 20.11.2025, Kurs 290,80 Euro, Kürzel: HOT | Online Broker LYNX
Hochtief Aktie: Chart vom 20.11.2025, Kurs 290,80 Euro, Kürzel: HOT | Quelle: TWS

Hinzu kommt, dass auch im Chartbild einiges erhöhter Aufmerksamkeit bedarf. Zum einen fiel gestern auf, dass es gestern nahe der runden 300-Euro-Marke zu Abgaben kam, genauso wie bereits eine Woche zuvor. Da scheint eine größere Verkaufsorder im Markt zu liegen, die die bullischen Akteure erst einmal „wegkaufen“ müssten. Was womöglich alleine deswegen gar nicht so leicht wird, weil so mancher Trader eher verunsichert darauf reagieren dürfte, dass der Anlass der gestrigen Käufe, die Zahlen von Nvidia, bei der Nvidia-Aktie selbst nur kurzzeitig Gewinne hervorbrachte, die dann im Verlauf des Donnerstags in Gewinnmitnahmen übergingen.

Und zuletzt fällt die markante, negative Divergenz des RSI-Indikators auf. Die neuen Rekordhochs, die die Aktie im September, Oktober und jetzt im November erzielte, führten nicht zu vergleichbaren Hochs im RSI-Indikator, sondern dort zu jeweils tieferen Zwischenhochs. Sollte es gelingen, die 300-Euro-Marke zu bezwingen, dürfte das auch das „RSI-Problem“ vom Tisch bringen. Aber bis dahin ist diese negative Divergenz ein Warnsignal, das mnl als bullischer Trader besser nicht aus den Augen lassen sollte.

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

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