Staatsanleihen kaufen – Aber wie?

Wer nicht will, dass sein Geld auf dem Sparbuch oder dem Girokonto versauert, hat vor allem zwei Alternativen: Aktien oder Anleihen. Dass die Aktie langfristig die Anleihen in Sachen Gewinne schlägt, steht dabei zwar außer Frage. Doch viele möchten nicht ihre gesamten Ersparnisse allein in Aktien investieren, sondern bevorzugen Anleihen als das Fundament Ihres Investments. Was durchaus sinnvoll sein kann.

So funktioniert der Handel mit Staatsanleihen – und darauf müssen Sie achten!

Meist ist der Grund hierfür, dass Aktien grundsätzlich recht markant schwanken und man einen Teil des eingesetzten Kapitals zu bestimmten Zeitpunkten entnehmen möchte. Da kann der Kauf einer Immobilie, der Beginn des Rentenalters oder einfach eine große Anschaffung dahinterstehen. Staatsanleihen sind da eine sinnvolle Möglichkeit, Geld „sicher“ zu investieren, nicht im ungünstigen Fall ausgerechnet dann das Kapital zu benötigen, wenn Verluste angefallen sind … wenn man auf eine gute Bonität achtet. Anleihen haben den Vorteil, dass ihre Laufzeit von vornherein ebenso klar ist wie die Höhe der Verzinsung, zudem erhält der Anleger am Ende der Laufzeit den vollen Nominalwert der Anleihe ausbezahlt, so dass er dann nicht, wie es bei Aktien der Fall sein kann, einen Verlust fürchten müsste.

Aber wie geht man dabei vor? Aktien kauft man über die Börse, aber wie kommt man an Staatsanleihen? In unserem Beitrag erklären wir, wie man Staatsanleihen kaufen und verkaufen kann, um was es sich dabei genau handelt, welche Arten von Staatsanleihen es gibt und worauf man bei diesen Anleihen unbedingt achten sollte.

Was sind Staatsanleihen eigentlich?

Anleihen sind sogenannte festverzinsliche Wertpapiere (es gibt Sonderformen, die variabel oder nicht verzinst sind, aber dazu später). Sie stellen eine Schuldverschreibung mit vorab klar festgelegter Laufzeit und Verzinsung dar. Geht es um Staatsanleihen, ist der Schuldner, also derjenige, dem der Anleger mit dem Kauf der Anleihe Geld leiht, ein Land, also z.B. die Bundesrepublik Deutschland, die Niederlande, die USA oder aber auch Argentinien oder die Philippinen.

Da der Schuldner ein Land ist, dessen Regierung für diese Anleihe, ihre Rückzahlung und die pünktliche und vollständige Bezahlung des Zinses geradesteht, haben solche Staatsanleihen gemeinhin eine gute Bonität. Sie werden also von den Ratingagenturen als „sicher“ eingestuft … zumindest dann, wenn das entsprechende Land als eines mit einem zuverlässigen politischen Umfeld und einer stabilen Wirtschaft und Finanzstruktur angesehen wird. Was nicht für alle Länder gilt, daher können Staatsanleihen durchaus ein äußerst riskantes Geschäft sein, wenn man bei der Auswahl solcher Anleihen nicht ein paar Grundregeln beachtet – dazu später.

Befassen wir uns zunächst mit den naheliegendsten Staatsanleihen, den deutschen. Da gibt es nicht einfach nur „Bundesanleihen“, also Anleihen, die von der Bundesrepublik herausgegeben werden. Es gibt auch Obligationen und Schatzanweisungen. Wo liegen die Unterschiede?

Die unterschiedlichen Arten von Bundesanleihen

„Anleihen“ in dem Sinne, dass Sie bei deren Kauf unserem Staat Geld leihen, sind alle vorgenannten Formen der Bundesanleihen. Der markanteste Unterschied liegt in der Laufzeit. Es gibt aber auch hinsichtlich der Verzinsung Sonderformen.

Bundesanleihen (umgangssprachlich „Bunds“): Unter diesem meist fälschlich für alle deutschen Staatsanleihen verwendeten Begriff versteht man Anleihen mit einer Laufzeit von zehn und mehr Jahren, die einen festen Zinskupon aufweisen. Üblich sind hier Bundesanleihen mit Laufzeiten von 10 und 30 Jahren, die regelmäßig neu herausgegeben (emittiert) werden. Sie machen das Gros der Refinanzierung des Bundes über den Anleihemarkt aus.

Bundesobligationen (umgangssprachlich „Bobls“): Anleihen mit einer Laufzeit von fünf Jahren.

Bundesschatzanweisungen (umgangssprachlich „Schätze“): Anleihen mit einer Laufzeit von zwei Jahren.

Der Bund refinanziert sich zwar auch mit Anleihen kürzerer Laufzeit wie z.B. mit unverzinslichen Schatzanweisungen, die haben aber nur Laufzeiten von sechs oder zwölf Monaten und werden zudem nicht an der Börse gehandelt. Damit sind solche Papiere als echtes Investment nicht geeignet.

Darüber hinaus gibt es „Exoten“ wie z.B. die inflationsindexierten Anleihen, bei denen die Verzinsung an die aktuelle Inflationsrate angeglichen wird oder sogenannte „Nullkuponanleihen“. Bei letzteren wird kein Zins gezahlt, sondern die Rendite dadurch erzielt, dass die Anleihe zu einem niedrigeren Kurs ausgegeben wird als zu dem, den der Anleihebesitzer am Ende der Laufzeit ausgezahlt bekommt. Solche Nullkuponanleihen, auch „Zerobonds“ genannt, gehören nicht zum Angebot des Bundes, werden aber von manchen Ländern auch als Staatsanleihe herausgegeben.

Aber wie kommt man nun an solche Anleihen heran? Das ist einfacher, als viele denken:

Wie kauft man Anleihen?

Sie müssen nicht gleich bei der Emission dabei sein, wenn Sie Staatsanleihen im Depot haben möchten. Das wäre sogar eher schwierig, denn Sie könnten zwar über Ihre Hausbank versuchen, bei der Herausgabe einer Staatsanleihe zum Zuge zu kommen, aber normalerweise übernehmen große, institutionelle Investoren solche Anleihen, so dass für Privatanleger eher wenig übrig bleibt. Aber das ist, wie gesagt, kein Problem, denn:

Sie können Staatsanleihen völlig problemlos an der Börse kaufen und, das ist wichtig, wenn gewünscht auch vor dem Ende ihrer Laufzeit an der Börse verkaufen.

Jede Anleihe hat eine Wertpapierkennnummer und eine ISIN wie Aktien auch.

Sie brauchen daher nur ein normales Wertpapierdepot, um Anleihen kaufen zu können.

Dass viele Anleger denken, es sei ziemlich kompliziert, an Staatsanleihen heranzukommen dürfte daran liegen, dass man noch Bilder aus der Vergangenheit im Kopf hat. Vor mehreren Jahrzehnten musste man in der Tat schriftlich den Wunsch kundtun, eine Staatsanleihe zu erwerben, bekam diese dann als Wertpapier tatsächlich geliefert und musste sich seinen Zins jährlich selbst abholen, indem man einen angehängten Kupon bei einer für die Zinszahlung autorisierten Bank vorlegte. Daher stammt der Name „Zinskupon“, der oft verwendet wird, wenn es darum geht, wie viel Nominalzins eine Anleihe abwirft. Doch diese Zeit ist lange vorbei, heute geht alles auf elektronischem Wege, d.h. Anleihen werden automatisch ein- und ausgebucht, die Auszahlung des Zinses erfolgt automatisch.

Beispiel: Die Bundesanleihe mit zehn Jahren Laufzeit, die 2013 mit einem Zinskupon von 2,0 Prozent emittiert wurde und noch bis 2023 läuft, ist jederzeit problemlos an der Börse zu bekommen. Denn sie hat wie Aktien auch eine Wertpapierkennnummer (WKN 110232) und eine ISIN: DE0001102325. Diese Bundesanleihen bewegen sich auch vom Kurs her, so dass man auf den ersten Blick denken könnte, der nachfolgende Chart würde eine Aktie zeigen. Aber nein, das ist die Kursentwicklung eben dieser Bundesanleihe:

Anhand dieses Charts wird auch deutlich: Es ist weniger die Frage, wie man an Anleihen herankommt, die wichtig ist, wenn es darum geht, hier klug und effektiv zu investieren. Staatsanleihen sind nicht gleich Staatsanleihen. Es kommt darauf an, die für die eigenen Ziele ideale Laufzeit zu wählen, den Emittenten sorgsam zu prüfen und abzuwägen, ob man ein wenig spekulativ an die Sache herangehen möchte oder nicht. Denn es ist nicht der Zins allein, mit dem man bei Anleihen Gewinne erzielen kann, man kann hier auch Kursgewinne und Währungsgewinne erzielen.

Es ist nicht der Zins allein: Kursgewinne und Kursverluste bei Staatsanleihen

Viele wissen es gar nicht, aber in der Tat lassen sich mit Staatsanleihen auch Kursgewinne erzielen … auch Kursverluste sind natürlich möglich. Nur hat man hier im Gegensatz zu Aktien einen Vorteil:

Wartet man bis zum Ende der Anleihe-Laufzeit, kann es einem egal sein, ob eine Anleihe, die im eigenen Depot liegt, zwischenzeitig Kursverluste macht – sofern man die Anleihe auch von Beginn an hatte. Denn am Ende der Laufzeit erhält man den ursprünglichen Ausgabepreis zurück. Aber wieso verändert sich der Kurs von Anleihen mit einem festen Zins überhaupt?

Das liegt daran, dass man sie jederzeit an der Börse kaufen und verkaufen kann. Nehmen wir dazu einmal die vorgenannte Bundesanleihe mit einer Verzinsung von eigentlich 2,00 Prozent als Beispiel. Würde man heute, in einem Umfeld, in dem man in allen Laufzeiten deutscher Staatsanleihen negative Renditen erzielt, einen Zins von 2,0 Prozent bekommen, würden alle diese gut verzinste Anleihe haben wollen. Und das ist im Prinzip auch der Fall. Das heißt:

Die Anleger kaufen bevorzugt solche Anleihen, die mehr Zins bringen. Dadurch steigt der Kurs. Und das wiederum führt dazu, dass eine solche Anleihe sukzessiv weniger Rendite bringt. Diese Rendite sinkt auf Basis der steigenden Kurse so lange, bis auch diese seit Jahren laufende Rendite in etwa auf einem Niveau ist, das aktuell am Gesamtmarkt für die Restlaufzeit gilt, welche diese Anleihe noch hat. Was beim aktuellen Kursniveau der Beispielanleihe dazu führt, dass deren Rendite aktuell tatsächlich negativ ist, sie aber in den Jahren zuvor auf dem Weg hin zu dieser jetzt negativen Rendite tadellose Kursgewinne gebracht hat.

Diese Anleihe wurde 2013 zu einem Kurs knapp unter 100 ausgegeben. Wer sie damals kaufte, könnte jetzt zu einem Kurs von 112 verkaufen und hätte in den bisherigen sechs Jahren, in denen die Anleihe lief, zusätzlich zwei Prozent Zins eingestrichen. Was bedeutet:

Wer heute verkauft, hätte 6 x 2,0 Euro Zins erhalten und zudem 12 Euro Kursgewinn erzielt. Macht insgesamt 24 Euro Gewinn bei 100 eingesetzten Euro. Nicht übel!

Wer hingegen heute bei dieser Bundesanleihe einsteigt, hätte, weil der Kurs höher steht, nur eine jährliche Zinsrendite von 1,78 Prozent. Das klingt immer noch gut, aber da ist ja noch diese Sache mit dem Rückzahlungskurs. Der wird 2023 nämlich bei 100 liegen. Also muss man die 12 Euro, die die Anleihe heute über 100 notiert, dann als Kursverlust verbuchen. Das auf die vier Jahre Restlaufzeit umgelegt bedeutet einen Verlust von jährlich etwa drei Euro, wodurch die Rendite effektiv negativ ist!

Zugegeben, das ist kompliziert. Aber gezielt zu versuchen, Kursgewinne bei Staatsanleihen zu erzielen, sollte auch nicht das primäre Ziel derjenigen sein, die sich solche Anleihen als Fundament ihrer Investments ins Depot legen. Als Faustregel kann man aber festhalten:

Wenn das allgemeine Renditeniveau am Anleihemarkt sinkt, steigen bereits laufende Anleihen im Kurs.

Achtung: Achten Sie auf eine Top-Bonität!

Auch die Währung, auf die die Staatsanleihe lautet, ist ein Aspekt, den Sie beachten müssen. Innerhalb der Eurozone bleibt ein Euro ein Euro, da spielt die Währung keine Rolle. Aber das ist anders, wenn Sie erwägen, US-Staatsanleihen, britische oder japanische Anleihen zu kaufen … oder „Exoten“ wie z.B. argentinische Anleihen. Gerade solche Länder wie Argentinien wirken da verlockend, weil dort weit, weit mehr Zinsen auf die Anleihen gezahlt werden. Aber was nach einem guten Geschäft klingt, kann schnell zum Waterloo werden. Wieso?

Weil jemand, dessen Bonität, sprich Vertrauenswürdigkeit als Schuldner, nicht besonders hoch ist, auch mehr Zins bezahlen muss, damit man ihm Geld leiht. Immerhin ist bei wackligen Wirtschaftsräumen das Risiko größer, dass die Zinszahlungen ausbleiben, womöglich sogar die Anleihe selbst nicht zurückbezahlt wird, weil dem Schuldner das Geld ausgeht. Basis solcher niedrigen Bonitäten kann wirtschaftliche Instabilität sein, politische Instabilität oder, wenn es ganz dick kommt, beides auf einmal.

Nehmen wir hierzu eine argentinische Staatsanleihe als Beispiel. In dem folgenden Chart sehen sie die Kursentwicklung einer solchen Anleihe mit einer Laufzeit von 30 Jahren. Sie wurde 2017 mit einem Zinskupon von 6,25 Prozent ausgegeben, läuft also bis 2047. Sie sehen: Das ist ein gutes Beispiel für das oben angesprochene Waterloo!

Innerhalb der bisher knapp zwei Jahre ihrer Laufzeit hat diese Anleihe in Euro gerechnet (und für Sie kommt es ja nur auf den Wert in Euro an!) zwei Drittel ihres Werts verloren. Durch diesen niedrigeren Kurs ist die Rendite rechnerisch zwar auf 17 Prozent gestiegen, wenn Sie diese Anleihe heute kaufen wollten. Aber wer von Anfang an dabei war, kann nur hoffen, dass die Zinsen regelmäßig bezahlt und das investierte Kapital 2047 auch zurückgezahlt wird. Und letztlich muss das auch jeder hoffen, der heute einsteigt. Wer jetzt verkauft, hätte hingegen dramatische Verluste eingefahren. Wo liegt das Problem?

Vor allem am massiven Wertverlust des argentinischen Peso. Den haben wir im Chart in Rot mit eingeblendet. Sie sehen: Dessen Wert ist zum Euro dramatisch gefallen. Und da Sie als Anleger die Anleihe in Euro kaufen und verkaufen, schlägt sich das in einem immensen Wertverlust nieder. Daher:

Achten Sie auf eine Top-Bonität, wenn Sie Anleihen kaufen!

Beste Bonitäten wären Ratings wie AAA, AA+ oder vergleichbare Einstufungen. Diese Ratings werden von Agenturen wie Moody’s, Standard & Poor’s oder Fitch vergeben und lassen sich problemlos im Internet einsehen. Wählen Sie sicherheitshalber nur Anleihen von Staaten, die die beste oder wenigstens zweitbeste Bonität aufweisen!

Währungsgewinne bei Anleihen?

Wenn man versuchen wollte, neben potenziellen Kursgewinnen auch Währungsgewinne zu erzielen, muss die Zielsetzung lauten, in einer Währung zu investieren, die im Verhältnis zur eigenen Währung, also zum Euro, in den kommenden Jahren an Wert zulegen würde. Das ist aber gar nicht so leicht. Immerhin müssten sie treffsicher die wirtschaftliche Entwicklung im eigenen Euro-Raum sowie die des Anlage-Landes vorhersagen.

Normalerweise würde eine andere Währung dann im Kurs zum Euro zulegen, wenn das betreffende Land stabiler als die Eurozone ist, stärker wächst und trotzdem ein höheres Renditeniveau bei den Staatsanleihen aufweist. Das ist eher selten der Fall. Und wenn Investoren einen Währungsraum im Visier haben, in dem das der Fall ist, muss man trotzdem aufpassen, weil es gut sein kann, dass die dortige Währung bereits im Vorfeld stark gestiegen ist, die höhere Stabilität und Renditeerwartung also bereits vorweggenommen wurde.

Potenziell sehen Investoren Länder wie die Schweiz, aber auch Norwegen, Australien oder Neuseeland als chancenreich in Sachen Währungsgewinne an. Aber da kommt es immer mal wieder zu einem Run in solche Anleihen, dann wandert die Karawane der „Währungs-Spieler“ zum nächsten Land. Wir meinen: Wer da nicht explizit Wissen und Erfahrung mitbringt, sollte im Euroraum investieren und damit den Faktor Währung ausschließen!

Wie Sie die idealen Staatsanleihen für Ihr Depot finden

Die Auswahl an Staatsanleihen ist gewaltig. Hierzulande finden sich handelbare Staatsanleihen aus zahlreichen Ländern, mit unterschiedlichen Laufzeiten und Zinskupons. Man kann neu aufgelegte Anleihen kaufen, längst laufende Anleihen oder in Kürze auslaufende Anleihen. Man kann kurz vor der Zinsausschüttung einsteigen oder kurz danach und so weiter. Wie findet man die für einen selbst idealen Anleihen?

(Kurzer Einschub: Ob Sie vor oder nach der jährlichen Zins-Zahlung kaufen oder verkaufen, ist übrigens sekundär, denn über die sogenannte Stückzins-Berechnung wird ein entsprechender Zinsanteil eingepreist. Wer also einen Tag vor einer Zinsausschüttung kauft, macht deshalb keinen nennenswerten Mehrgewinn.)

Erstellen Sie sich einfach selbst einen Fragenkatalog: Worum geht es Ihnen? Wie lange werden Sie das anzulegende Kapital investiert halten? Sind Sie bereit, ein moderates Risiko in Sachen Kurs- und/oder Währungsgewinne einzugehen?

Das gilt es, mit Ihrer Erfahrung als Investor und dem Zeitaufwand abzugleichen, den Sie in ein solches Basisinvestment in Staatsanleihen investieren möchten. Grundsätzlich gilt dabei:

Wer bereits Erfahrung mitbringt, kann ein wenig spekulieren. Wer noch keine Erfahrung hat, darf nicht spekulieren und sollte sich auf Top-Bonitäten im Euroraum stützen!

Fazit Staatanleihen: Das „wie“ ist einfach, das „was“ schon schwieriger!

Daheim ist es doch am besten – der Euroraum bietet ein gutes Chance/Risiko-Verhältnis für Investments in Anleihen. Hohe Renditen sind verlockend. Aber wie vorstehend gezeigt, sind sie automatisch mit einem entsprechend höheren Risiko verbunden, was die Stabilität der Anleihe-Währung angeht, die Stabilität des Landes, das die Anleihe herausgibt oder –  meist kommen diese Elemente ja zusammen – beides.

Lassen Sie sich also Zeit bei der Auswahl Ihres Portfolios aus Staatsanleihen. Hier eilt nichts, es geht ja immer um ein Investment, das auf mehrere Jahre ausgerichtet ist. Ob Sie dann vorher verkaufen oder nicht, ist zweitrangig. Entscheidend ist die vernünftige Auswahl bei Laufzeit, Rendite und Bonität. Der Kauf an sich ist dann, wie oben beschrieben, eine leichte Übung. Viel Erfolg!

*Charts von marketmaker pp4

Ronald Gehrt

Ronald Gehrt

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnnist in zahlreichen Funktionen aktiv, aktuell ist er u.a. Chefanalyst des Börsendienstes Stock Selection Europe bei Finanzen100. Dabei versteht sich Gehrt als Allrounder, der in der fundamentalen, volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie im Bereich der verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse.
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