Börsenblick

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Aktienanalyse:
Osram: Da ist noch was zu holen!

Osram ist einer der weltweit führenden Hersteller von Lichtelementen. Vor dem Börsengang 2013 war das Unternehmen Teil des Siemens-Konzerns.

Das Portfolio reicht von Hightech-Anwendungen auf der Basis halbleiterbasierter Technologien, wie Infrarot oder Laser, bis hin zu vernetzten intelligenten Beleuchtungslösungen in Gebäuden und Städten.
Das Geschäft mit traditionellen Glühbirnen gehört hingegen nicht mehr zum Konzern.

Pech und Pannen

Zusammenfassend muss man sagen, dass sich Osram an der Börse nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat.

Zwischenzeitlich war die Aktie zwar zu einem Highflyer aufgestiegen, das Geschäft lief indes schlecht. Umsatz und Gewinn stagnieren seit Jahren weitgehend.

Ich hatte im Webinar noch bei Kursen von 60-70 Euro mehrfach vor der hohen Bewertung gewarnt. Ein KGV nördlich von 30 ist bei nicht vorhandenem Wachstum schlichtweg nicht zu rechtfertigen. Es folgten weitere Verkaufsempfehlungen, zuletzt bei 35 Euro. Anschließend stürzte die Aktie auf 25 Euro ab. Leider ist nur noch der Teaser der Analyse verfügbar, doch der ist aussagekräftig genug.

Sollte Osram das Angebot ausschlagen?

Inzwischen haben Bain Capital und Carlyle ein Übernahmeangebot über 35 Euro je Aktie vorgelegt.

Für viele deutsche Anleger ist das der blanke Hohn, denn seit dem Börsengang notierte Osram gefühlte 90% der Zeit über diesem Niveau.

Anleger, die seit der IPO investiert sind, kommen auf eine jährliche Rendite von etwas mehr als 6%, wohlgemerkt inklusive Dividende. Das ist nicht schlecht, doch Dax, MDax, TecDax, SDax usw haben allesamt besser abgeschnitten.

Was bleibt, ist ein fader Nachgeschmack und das Gefühl, dass deutsche Anleger mal wieder US-Investoren übervorteilt werden.

Der Vorstand sollte verhandeln

Der Mitteilung von Osram kann man entnehmen, dass die die zuständigen Gremien in Kürze beraten werden.

Aus meiner Sicht gibt es kein schlüssiges Argument dafür, warum man eine erste Offerte einfach annehmen sollte. Wenn Sie ein Auto verkaufen, nehmen Sie das erste Angebot an?

Weitere Argumente liefert die Tatsache, dass die Börse Osram überwiegend höher bewertet hat.

Bereits vor Monaten kursierte immer wieder ein möglicher Kaufpreis von 4,0 Mrd. Euro. Das entspräche rund 41 Euro je Aktie und nicht 35 Euro.

Man kann nur hoffen, dass die „zuständigen Gremien“ das erkennen und mit Bain und Carlyle verhandeln.

Selbst wenn man sich in der Mitte, also bei 38 Euro trifft – für die Aktionäre wären es weitere 10% und darauf kann man natürlich spekulieren.

Aktuell notiert Osram bei 32,90 Euro. Bis 35 oder 38 wären es also immerhin noch 6% oder sogar 15%.

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Chart vom 04.07.2019 Kurs: 32,90 Kürzel: OSR - Tageskerzen | LYNX Online BrokerChart vom 04.07.2019 Kurs: 32,90 Kürzel: OSR - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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