Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Activision Blizzard: Sollte man jetzt einsteigen

Activision Blizzard ist einer der weltweit führenden Anbieter von Computer-, Online- und Videospielen. Das Unternehmen entstand im Jahr 2008 durch den Zusammenschluss von Activision und Vivendi Universal Games, einer Tochtergesellschaft des französischen Mischkonzerns Vivendi. Der Konzern entwickelt und vermarktet Action-, Adventure-, Sport-, Rollen- und Strategiespiele für alle gängigen Spielplattformen.

Zum Portfolio gehören einige der erfolgreichsten Computerspiele überhaupt, darunter World of Warcraft, Call of Duty, Skylanders, Guitar Hero, StarCraft und Diablo.

Ein neuer Massenmarkt entsteht

Gaming ist zu einem globalen Phänomen geworden und die Branche dürfte auf unabsehbare Zeit weiter stark wachsen. Durch den digitalen Direktvertrieb sind die Margen deutlich gestiegen und einzelne Spiele können durch Abos und kaufbare Addons Milliarden erwirtschaften.

Ein Blick auf die Performance der Aktie lässt ahnen, was sich im Hintergrund abspielt. Der Umsatz ist in den letzten zehn Jahren von 3,0 auf 7,0 Mrd. USD gestiegen.

Der operative Gewinn hinkte aber bis 2013 spürbar hinterher und kam quasi nicht von der Stelle. Doch seitdem scheint sich das Blatt gewendet zu haben. Es ist zu einer spürbaren Beschleunigung des Gewinnwachstums gekommen und das Ergebnis kletterte binnen weniger Jahre von 0,94 auf 2,28 USD je Aktie.

Wo kann man einsteigen?

Die wahre Profitabilität lässt sich aber erst mit einem Blick auf den freien Cashflow erahnen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden mehr als 2,0 Mrd. USD in die Kassen gespült, rund 2,73 USD je Aktie.

Mit Blick auf all die Geschäftszahlen und Rahmenbedingungen ist es natürlich kein Wunder, dass die Aktie notorisch hoch bewertet ist.

Im laufenden Geschäftsjahr kommt Activision Blizzard auf eine P/E von 24,4 und für 2019 auf 21,7.

Bei einem Gewinnwachstum von 13-15% per annum ist das hart an der Grenze. Da die Aktie aber charttechnisch auf der Kippe steht, könnte sich bald eine attraktive Gelegenheit ergeben.

Charttechnik und Trading

Am 11. November steht die Veröffentlichung der Quartalszahlen an. Fallen die Kurse im Vorfeld, kommt es nach den Zahlen überwiegend zu positiven Kursreaktionen. Selbst bei mittelprächtigen Ergebnissen. Umgekehrt gilt natürlich dasselbe. Kurzfristige Trader können mit diesem simplen Ansatz eine ordentliche Performance erzielen.

Investoren, die einen Einstieg suchen, müssen natürlich auf das Gegenteil hoffen. Fällt die Aktie nachhaltig unter 65 USD, drohen weitere Verluste in Richtung 60 und 56 USD. Hier könnten sich antizyklische Käufe anbieten.

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