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Börse aktuell

Hier erfahren Sie, was an der Börse aktuell geschieht. Unser Börsenexperte Ronald Gehrt beobachtet täglich das aktuelle Börsengeschehen und fasst die neuesten Börsendaten und Börsenberichte wöchentlich für Sie zusammen. Mit Börse aktuell bringen wir die wichtigsten Börsennachrichten auf den Punkt und kommentieren, was momentan an der Börse los ist.

Börse: Aktuelle Nachrichten der Woche

Neues von der Börse: Unsere aktuellen Börsennachrichten informieren Sie jede Woche über die derzeitige Börsenentwicklung. Was beschäftigt die Börse? Was steht diese Woche an? Diktieren Bullen oder Bären die Märkte? Sollten Sie Ihre Investitionen erhöhen oder lieber Gewinne mitnehmen? Wir geben Ihnen die Antworten auf diese Fragen, wagen einen Ausblick auf die kommende Börsenwoche und bewerten anstehende Ereignisse, die Auswirkungen auf den Börsenverlauf haben könnten.


Börse aktuell vom 25.-31.05.2026

Wann man mit dem Strom schwimmen sollte … und ab wann nicht mehr

Von

26.05.2026 | 07:00 Uhr

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Dass der Spruch „the trend is your friend“ Sinn ergibt, steht außer Frage. Mit dem Strom zu schwimmen statt gegen ihn, bietet erhebliche Vorteile. Aber ab einem gewissen Punkt täte man gut daran, sich ans Ufer zu begeben. Und in einigen Bereichen ließe sich feststellen: Dieser Moment wäre längst gekommen.

Wir bewegen uns, intensiver noch als 2017 bis 2021, in einer „Trump-Börse“. Wenn der irgendetwas von sich gibt, egal, über welches Medium, zieht das Reaktionen nach sich. Wobei man nie weiß: Wann kommt da etwas, was kommt dann konkret und vor allem: Stimmt das überhaupt und wird morgen nicht auf einmal das Gegenteil verkündet? Bestes Beispiel: Die Aussagen des US-Präsidenten zum Iran-Deal. Da geht es im steten Wechsel von „quasi abgeschlossen“ zu „nur nichts überstürzen“.

Das zerrt an den Nerven jedes Börsianers. Ein paar Wochen kann man einen solchen Zirkus schon durchhalten, aber nicht jahrelang. Und es scheint, dass diese Nonstop-Verunsicherung vorerst kein Ende finden wird. Damit kommt derzeit alles zusammen, was man als Anleger wirklich nicht brauchen kann: Eine unklare Datenlage, die permanente Furcht, den entscheidenden Impuls zu verpassen (FOMO bzw. „Fear Of Missing Out“) und die daraus resultierende Überforderung in Bezug darauf, was man denn nun tun soll. Man kann weder nonstop wachsam sein noch hellsehen, weder binnen Millisekunden reagieren noch dabei fehlerlos bleiben.

Die Lage treibt die meisten in die Mitte des Stroms

In solchen Situationen reagieren die Marktteilnehmer grob über den Löffel barbiert auf drei Arten. Die einen fahren ihre Aktivitäten herunter und tun, solange man nicht weiß, wo oben und unten ist, erst einmal gar nichts mehr. Andere erkennen die Schere, die sich zwischen Realität und Kursen auftut, schließen daraus, dass das bestimmt schiefgehen wird und gehen auf die Gegenseite, bezogen auf den Aktienmarkt wären sie derzeit also im Lager der Bären. Und die dritte, vermutlich größte Gruppe sagt sich, durchaus zu Recht:

Letzten Endes ist es zweitrangig, ab Trends logisch unterfüttert sind: Wer mit dem Trend geht, agiert in die Richtung, in die das Geld geht. Ob das Geld dabei auf Basis kluger oder dummer Entscheidungen zu- oder abfließt, spielt keine Rolle, es gibt nun einmal die Richtung vor. Und mit dem Trend hat man immer durch in die gleiche Richtung laufende gleitende Durchschnitte und Trendlinien Anhaltspunkte für Stoppkurse, die mitlaufen und so sukzessiv nachziehbar sind.

Hinzu kommt eben der große Vorteil, dass man auf diese Weise nicht permanent hinterfragen muss, ob man da grundsätzlich klug handelt oder nicht. Man wird also als „Mitschwimmer“ diesen Druck der Ungewissheit und der permanenten Wachsamkeit los. Das ist so wohltuend, dass umso mehr Anleger einfach das tun, was die anderen tun, je problematischer und undurchsichtiger die Gesamtsituation ist.

Börse aktuell: Entwicklung Brent Crude Oil Future von März bis Mai - Kurslücken und Kurssprünge | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Entwicklung Brent Crude Oil Future von März bis Mai – Kurslücken und Kurssprünge | Quelle: TWS

Und wenn man sich anschaut, welche irrwitzigen Bocksprünge z.B. die Ölpreise (hier im Chart Brent Crude Oil seit Mitte Februar) vollziehen und der Aktienmarkt mal mitzieht, mal aber auch nicht, ist das völlig verständlich. Wenn ich nie weiß, ob morgen Früh auf einmal eine große Kurslücke auftaucht, ob nun nach oben oder unten, warum dann nicht einfach stur der groben Trendrichtung folgen?

Denn Trendfolge funktioniert grundsätzlich am besten. Andere Vorgehensweisen wie antizyklisches Trading bei extremen Levels der Markttechnik, stur fundamentale Beweggründe oder gar die „aus-dem-Bauch-heraus-Strategie“ können da nicht ansatzweise mithalten. Doch wenn weitaus mehr Akteure als üblich so vorgehen, angespornt dadurch, dass dieses Schwimmen im Strom in einem Umfeld, in dem eigentlich alles unsicher zu sein scheint, so grandios funktioniert und man daher glaubt, sich wie in einem „sicheren Hafen“ zu bewegen, wird die Sache brenzlig.

Börse aktuell: Entwicklung DAX und SAP und Infineon im Vergleich von 2025 bis 2026 | Quelle: marketmaker pp4 | Online Broker LYNX
Entwicklung DAX und SAP und Infineon im Vergleich von 2025 bis 2026 | Quelle: marketmaker pp4

Dann werden Entwicklungen provoziert, in der so viele in so kurzer Zeit das gleiche tun, dass wir in alle Richtungen überzogene Kurslevels beobachten … dieser vorstehende Chart dient als Beispiel. Zwei DAX-Werte, die sich binnen weniger Monate auf einmal dramatisch auseinander bewegen und Kurse erreichen, die nur gerechtfertigt wären, wenn Infineon auf einmal durch die KI wirklich Gold im Keller hat und zugleich SAP durch eben diese KI kaum noch eine Zukunft hätte. Rational betrachtet würde man sich sagen: Das kann und wird nicht gutgehen, diese Extrem-Kurse werden wieder eingefangen.  Aber in einer Gemengelage wie dieser denken und handeln eben besonders wenige rational. Und so entsteht, wie so oft an der Börse, ein Kreislauf unter Ausschluss der Realität:

Vermeintliche Sicherheit macht leichtsinnig … der Strom wird zum Wildbach

Was funktioniert, wird nicht nur weiter durchgezogen, sondern intensiviert. Kapital, das anders investiert wurde, wird von diesem Strom angezogen, weil Trader sehen: Wer so vorgeht, verdient Geld, auf andere Weise funktioniert das derzeit einfach nicht. Dadurch werden die Trends noch extremer. Und je extremer es wird, desto größer blinkt die trügerische Leuchtreklame darüber auf: „Kommt hierher, hier liegt das Geld auf der Straße!“

Börse aktuell: Entwicklung Nasdaq 100 und Brend Crude Oil im Vergleich im Jahr 2026 | Quelle: marketmaker pp4 | Online Broker LYNX
Entwicklung Nasdaq 100 und Brend Crude Oil im Vergleich im Jahr 2026 | Quelle: marketmaker pp4

Doch je schneller ein Strom fließt, desto riskanter wird er. Wer sich auskennt und wachsam bleibt, kommt auch klar, wenn aus dem zuerst zügig, aber kontrolliert werdenden Strom ein reißender Wildbach wird. Wer aber glaubt, dass es völlig ausreicht, wenn nur die Richtung stimmt, zerschellt früher oder später an irgendeiner Klippe. Wo und wann die auftaucht und was diese Klippe dann konkret sein wird: Das weiß niemand. Was die Sache für die Gruppe der Sorglosen indes nur riskanter macht. Denn wenn eine Gefahr nicht unmittelbar greifbar ist, wird sie normalerweise einfach ignoriert.

Aber auch, wenn man um die Risiken solcher exzessiven Trendimpulse weiß: Wie soll man das in den Griff bekommen, wenn man nicht weiß, wann genau dieser Krug, der ja, wie wir in den Charts sehen, schon verblüffend lange zum Brunnen geht, am Ende brechen wird?

Entscheidungen unter Ungewissheit? Für erfahrene Trader ist so etwas „Tagesgeschäft“

Für erfahrene Akteure ist das wie Rückwärtsfahren mit einem LKW mit Zweiachs-Anhänger: Nervig, knifflig … aber es gehört dazu. Und man gewöhnt sich dran. Empfehlenswert wäre es aber, die nötigen Fertigkeiten, die Geschicklichkeit und Routine zu erlernen, ohne dabei vorher mehrere Totalschäden zu verursachen (so wie ich einst, nur mal am Rande erwähnt). So lernt man es zwar auch, es kommt aber teurer. Vorschläge meinerseits wären:

Extremwerte im RSI-Indikator können grundsätzlich noch extremer werden. Aber wenn der Indikator, im folgenden Chart von AMD unten mit eingeblendet, mal Levels über 80 oder unten 20 erreicht, kann es nicht schaden, mit ersten Teilverkäufen von bestehenden Long-Positionen (>80) oder Short-Positionen (<20) zu beginnen.

Börse aktuell: Entwicklung AMD und RSI Idikator im Jahr 2026 | Quelle: marketmaker pp4 | Online Broker LYNX
Entwicklung AMD und RSI Idikator im Jahr 2026 | Quelle: marketmaker pp4

Schauen Sie sich im Chartbild an, welche gleitende Durchschnittslinie die Trader führt. Weil hier auch viele stur technisch agierende Akteure und computergesteuerte Handelsprogramme mitmischen, sind solche Linien ziemlich taugliche Leitstrahlen. In normalen, dynamischen Trends ist meistens die 20-Tage-Linie wichtig, aber im Beispiel AMD sehen wird, dass die Trenddynamik so extrem war, dass es die 10-Tage-Linie war, die als Leitstrahl diente. Bricht die kurzfristigste der relevanten Linien, wäre wieder eine Verkleinerung der Position zu überlegen, danach geht es meist direkt um das nächsthöhere Zeitraster als Support – in diesem Beispiel also um die 20-Tage-Linie.

Und drehen Sie nicht zu früh die Richtung. Solange es keine klaren Signale gibt, dass die Bullen hier aufgeben, können sie jederzeit zurückkommen und voreilig eingegangene Short-Trades überrennen.

Aber „können zurückkommen“ ist nur eine Feststellung, die die Vorsicht gebietet, man sollte „können“ nicht einfach mit „werden“ gleichsetzen. Wenn der Strom reißend wird, ist es zwar verlockend, umgehend zuzukaufen, wenn es mal ein paar Tage wieder nach oben geht. Aber je extremer Trendimpulse werden, desto kleiner müssen Positionen werden. Viele Handelsprogramme agieren da extrem „dumm“, indem sie Buchgewinne sofort in noch mehr Positionen umsetzen, d.h. je steiler die Bewegung, je extremer sind sie investiert. Es ist zwar schon eine ziemliche Zeit her, aber wenn die Nachrichten melden, dass irgendein Hedgefonds auf einmal hinüber ist, dann oft genau deshalb.

Wenn alle scheinbar durchdrehen, ist die entscheidende Regel, die es zu beachten gilt: Tun Sie das Gegenteil. Nicht, indem Sie Short gehen, während alle anderen Long gehen, sondern indem Sie umso vorsichtiger mit Ihrem Trading-Kapital umgehen, je unvorsichtiger die Masse wird! Dann ist der Umstand, dass man heute nicht wissen kann, was morgen ist, zwar trotzdem noch nervig, aber für Ihr Depot keine existenzielle Gefahr. Und nur darauf kommt es an.

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Börsenwoche!

Ihr

Ronald Gehrt

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 25.05.2026 um 16:10 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

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Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

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Börse aktuell: DAX, Dow Jones und Co.

Die heutigen Top-News und Börsenmeldungen zum DAX und der Börse USA mit dem Dow Jones, dem Nasdaq und dem S&P 500 als weltweit einflussreiche Indizes bilden einen Schwerpunkt unserer aktuellen Berichterstattung von der Börse. Auch gute Aktien, die momentan sehr stark im Fokus der Anleger stehen und steigende Börsenkurse prophezeien, werden wir Ihnen hier vorstellen. So bekommen Sie einen umfassenden Börsenausblick und können Ihre eigenen Börsenprognosen verifizieren oder falsifizieren.

Börse: Aktuelle Entwicklung und Trends

Die aktuelle Entwicklung und der aktuelle Trend an der Börse werden maßgeblich von Wirtschaftsnachrichten, Konjunkturdaten und Neuigkeiten von börsennotierten Unternehmen bestimmt. Diese wirken sich nicht nur auf Aktienkurse aus, sondern auch auf andere Assetklassen wie börsengehandelte Fonds, Optionen und Futures. Des Weiteren werden durch Börsennachrichten auch die Anleihemärkte und Rohstoffmärkte in Bewegung versetzt. Daher haben wir auch die Zinsen, den Ölpreis und Goldpreis immer im Blick.

Börse: Aktuelle Tipps zum Marktgeschehen

Neben Börsennews bekommen Sie auch hilfreiche Tipps, um das gegenwärtige Marktgeschehen besser zu interpretieren. Der Börsenmarkt setzt sich aus vielen verschiedenen Märkten zusammen. Jedes Land, jede Branche und jedes Finanzprodukt wird von individuellen Faktoren beeinflusst, sodass es schwierig ist, alle Märkte mit ihren jetzigen Chancen und Risiken zu verfolgen und zu analysieren. Mit Börse aktuell liefert Ihnen unser Börsenprofi die Börseninformationen, die wirklich wichtig sind, und zugleich eine kompakte Börsenvorschau der Woche.

Börse aktuell: Die letzten Nachrichten

18.05.2026

Halbleiter-Hausse: Selbstläufer oder tickende Zeitbombe? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 17.05.2026 um 16:28 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Sie sind gerade in aller Munde: Aktien aus dem Halbleitersektor gehen durch die Decke. Was daran auffällt: Diese Hausse ist ungewöhnlich extrem. Und sie läuft völlig abgekoppelt von den Rahmenbedingungen und den ohne diese Zugpferde stagnierenden Gesamtmärkten. Sollte man bei den Chips dabei sein … oder sind Positionen in diesem Sektor im Gegenteil eine Gefahr für das Depot?

Die Antwort ist nicht einfach „ja“ oder „nein“, weder in Bezug auf die Frage, ob man hier mit im Boot sitzen sollte noch hinsichtlich der Risiken, die diese Halbleiter-Hausse für den Gesamtmarkt und damit auch für das eigene Depot bedeutet.

Das ist keine Blase. Aber das heißt nicht, dass wir hier keine Übertreibung sehen

Grundsätzlich ließe sich festhalten: Diese Kaufwelle ist keineswegs so von der Realität abgekoppelt wie die Internet-Blase 1999/2000, als Leute sogar Neuemissionen kauften, von denen man nicht mal genau wusste, was diese Firmen eigentlich tun, nur, dass es irgendwas mit Internet ist. Man kann diese Chip-Hausse nicht einmal wirklich als Blase einordnen, weil hinter diesen steigenden Kursen durchaus handfest steigende Unternehmensgewinne und lukrative Perspektiven stehen. Selbst dann, wenn man daran zweifelt, dass die gigantischen Investitionen, die große Unternehmen in KI tätigen, am Ende wirklich mehr einbringen, als die Sache gekostet hat. Weil?

Weil der uralte Spruch schon seine Berechtigung hat: Bei einem Goldrausch sind es nicht die Goldsucher, die reich werden, sondern diejenigen, die ihnen die Hacken und Schaufeln verkaufen. Oder, in diesem Fall, denen, die Hunderte Milliarden für neue Riesen-Rechenzentren auf den Kopf hauen, die nötigen Chips liefern. Aber auch, wenn diese erhöhte Nachfrage durch bestehende Aufträge für sehr viele Halbleiter-Hersteller volle Auftragsbücher bedeutet und viele Zulieferer, von Wafern bis zu Produktionsanlagen, mit profitieren:

Das ist nicht nur keine Sache für die Ewigkeit … was weniger ein Problem wäre, wenn man rechtzeitig vor dem Wachstums-Peak bei seinen Chip-Aktien Kasse macht. Es ist trotzdem möglich, ja in Fällen wie diesen sogar typisch, dass die Käufer die Sache derart übertreiben, dass selbst eine normale Korrektur diese Aktien zweistellige Prozentbeträge kosten kann und dies die großen Indizes mitreißen würde, weil diese derart teurer gewordenen Aktien dadurch auch immer mehr Gewicht in den Indizes haben.

Eine Hausse auf einem Bein ist nun einmal instabil

Am Beispiel des Nasdaq 100 lässt sich dieses Risiko gut in den Zahlen ablesen. Der Index selbst hat auf seiner Rekordfahrt seit dem letzten Kurs des Jahres 2025 in der Spitze 17,5 Prozent zugelegt. Was für sich genommen schon ganz flott ist, aber umso krasser ist, wenn man bedenkt, dass das erste Quartal mit einem Minus endete. Vom Jahrestief, das einen Tag vor dem Quartalsende bei 22.841 Zählern erreicht wurde, beträgt die Performance sagenhafte 30 Prozent – in anderthalb Monaten! Und wer das entscheidend befeuert hat, zeigt der folgende Chart:

Börse aktuell: Entwicklung Nasdaq 100 und ausgewählte Chipaktien im Jahr 2026 im Vergleich | Quelle: marketmaker pp4 | Online Broker LYNX
Entwicklung Nasdaq 100 und ausgewählte Chipaktien im Jahr 2026 im Vergleich | Quelle: marketmaker pp4

Dass der Nasdaq 100 (ähnlich sieht es übrigens beim TecDAX aus, der ebenso vom Halbleiter-Sektor nach oben gezogen wurde) vor allem von wenigen Aktien aus nur einem Sektor gezogen wird, zeigt sich daran, dass von den 100 Aktien des Index per Freitag 49 seit Jahresanfang ein Minus ausweisen. Und 65 Aktien liefen schlechter als der Index, während die Top 10 allesamt dem Halbleiter-Bereich zuzuordnen sind. Wenn diese Top 10 mit ihren bisherigen Jahres-Performances zwischen 70 und 500 Prozent mal „ausatmen“, bleibt beim Index kein Auge trocken. Und warum sollte das ausbleiben?

Wenn man sich überlegt, dass zuvor die „KI-Investoren“ wie wild gekauft wurden – d.h. Aktien wie Meta, Microsoft, Amazon oder Alphabet – und die jetzt zwar ebenfalls seit Beginn des zweiten Quartals wieder anziehen, aber, wie der folgende Chart zeigt, in der Jahresperformance unter „ferner liefen“ unterwegs sind, stellt sich die Frage, ob diese grundsätzlich durchaus begründbare Hausse der Halbleiter nicht auch … eher über kurz als über lang … eine Korrektur sieht. Zumal es ja nicht das erste Mal wäre, dass das passiert.

Börse aktuell: Entwicklung Nasdaq 100 und ausgewählte Aktien im Jahr 2026 im Vergleich | Quelle: marketmaker pp4 | Online Broker LYNX
Entwicklung Nasdaq 100 und ausgewählte Aktien im Jahr 2026 im Vergleich | Quelle: marketmaker pp4

Man muss nicht in die Geschichtsbücher schauen, um zu sehen, was passieren könnte

Dazu müssen wir nicht die ollen Kamellen von 2000 auswickeln, man muss gar nicht so weit zurückgehen, um ein Beispiel dafür zu finden, dass „alle rein und das zu jedem Preis“ gerne mal richtig schiefgeht. Die nächste Grafik zeigt, was gemeint ist:

Börse aktuell: Entwicklung DAX und ausgewählte Rüstungsaktien von 2025 bis 2026 im Vergleich | Quelle: marketmaker pp4 | Online Broker LYNX
Entwicklung DAX und ausgewählte Rüstungsaktien von 2025 bis 2026 im Vergleich | Quelle: marketmaker pp4

Als klar wurde, dass die Ausgaben für Verteidigung in Europa deutlich anziehen, wollten alle zugleich ins selbe Boot hinein. Dabei wurden Bewertungen bei mit dem Bereich Rüstung verbundenen Aktien erreicht, die jenseits aller Vernunft lagen, weil man sich eigentlich hätte denken müssen, dass a) nicht alle Rüstungsunternehmen gleich viel profitieren werden, dass sich b) diese Entwicklung Jahre hinziehen würde und c) in keiner Weise absehbar war, was am Ende wo wirklich geordert würde und wie sich das explizit auf Umsatz, Marge und Gewinn auswirken würde. Nur: Im Sog einer Hausse regieren Emotionen … vor allem die Gier … und nicht die Vorsicht – zumindest bei den vielen nicht, die da zu jedem Preis immer mehr kauften. Das Ergebnis zeigt dieser vorstehende Chart.

Auch das nächste Beispiel zeigt, dass, was wie eine sichere Sache wirkt, auf einmal keine mehr sein kann: Ebenso plötzlich, wie es den Marktteilnehmern vor anderthalb Monaten plötzlich einfiel, dass die Halbleiter ja vom KI-Boom profitieren müssten, fiel es ihnen scheinbar im Januar auf einmal ein, dass zuvor jahrelang wie geschnitten Brot laufende Software-Unternehmen durch KI unter Druck kommen würden. Unser folgender Chart zeigt drei typische „Opfer“ dieser aus dem Hut gezauberten Erkenntnis am deutschen Aktienmarkt über fünf Jahre … und zeigt auch, wann der KI-Hype begann.

Börse aktuell: Entwicklung DAX und ausgewählte Softwareaktien von 2021 bis 2026 im Vergleich | Quelle: marketmaker pp4 | Online Broker LYNX
Entwicklung DAX und ausgewählte Softwareaktien von 2021 bis 2026 im Vergleich | Quelle: marketmaker pp4

Gibt es stichhaltige Argumente dafür, dass man in Bezug auf die Halbleiter mit „ja, aber das hier ist doch etwas ganz anders“ ausnahmsweise mal richtig liegen würde?

Fazit: Die Richtung passt, das Tempo und die Dimension bergen jedoch Gefahr

Nein, aus meiner Sicht nicht. Wie geschrieben: Dass die Halbleiterbranche derzeit ein perfektes Umfeld vor sich hat, in dem viele dieser Unternehmen vom Investitionsboom in KI profitieren können, ist absolut zutreffend. Aber diese Kaufwelle ist, wie oft, maßlos und führt dazu, dass Gewinnmitnahmen nahezu provoziert werden.

Und da vielen durchaus klar ist, dass sie umso auf dünnerem Eis tanzen, je heißer diese Aktien laufen, kann es leicht passieren, dass zu viele auf einmal einfach nur ein bisschen Kasse machen wollen, während ausgerechnet dann nicht allzu viele auf der Käuferseite stehen. Da kann es dann auch mal richtig zackig nach unten gehen … und das würde dann auch diejenigen nervös machen, die bislang glauben, da sei nach unten kein Risiko und Stoppkurse überflüssiger Tinnef.

Ja, Halbleiter-Aktien sind spannend. Und mittelfristig müssten die Hochs noch nicht unbedingt erreicht sein. Aber scharfe, auch sehr scharfe Korrekturen sind in einem Umfeld wie diesem jederzeit möglich. Das heißt zwar nicht, dass man, wenn man hier stark investiert ist oder auf die von den Chip-Aktien gezogenen Indizes setzt, automatisch auf einer tickenden Zeitbombe sitzen würde. Aber eine Falltür könnte das allemal sein, daher: Kein Übergewicht in Halbleitern in Bezug auf das Gesamtkapital … in markttechnisch überhitzten Phasen immer mal wieder ein bisschen Kasse machen, damit man nach kräftigen Korrekturen etwas hat, um zuzukaufen … und Stop Loss-Absicherungen für den „Fall eines Falles“: Das wäre hier auf jeden Fall dringend geraten!

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Börsenwoche!

Ihr

Ronald Gehrt

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

11.05.2026

Die Jäger der runden Marken — Ronald Gehrt

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 10.05.2026 um 20:39 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Mr. Trumps Umfragewerte haben ein neues Tief erreicht. Der Durchschnittspreis für eine Gallone Superbenzin liegt jetzt so hoch wie in der Anfangsphase des Angriffs auf die Ukraine. In Sachen Kriegsende mit dem Iran geht unverändert nichts voran. Die Erwartungskomponente des seit 1970 von der Universität von Michigan ermittelten Verbrauchervertrauens erreichte ein Allzeittief. Und der US-Aktienmarkt? Der haussiert. Was geht in den Köpfen derer, die immer weiter kaufen, vor?

Der technologielastige Nasdaq 100 ist seit Ende März von grob 23.000 auf über 29.000 Punkte nach oben geschossen. Mehr als 25 Prozent also. Und das, nachdem man im vorherigen Rekordhoch gut 26.000 erreicht hatte und dort dann auf der Stelle trat, bis der Iran-Krieg zu einer Verkaufswelle führte. Dieser Krieg, der immer noch da ist. Und die massiv höheren Ölpreise auch. Trotzdem läuft dieser Index so rasant aufwärts wie selten zuvor. Und gezogen wird er von nur ganz wenigen Aktien, die nahezu ausnahmslos zu denen gehören, die im Halbleiterbereich vom KI-Boom profitieren (oder bei denen man das unterstellt). Wobei man vielleicht nicht übersehen sollte, dass die Hausse dieser Aktien vor Beginn des Iran-Kriegs ausgereizt wirkte, weswegen der Nasdaq 100 ja auch monatelang seitwärts lief. Was geht da vor?

Börse aktuell: Entwicklung Nasdaq 100 von 2025 bis 2026 - RSI Indikator zeigt überkauft | Quelle: marketmaker pp4 | Online Broker LYNX
Entwicklung Nasdaq 100 von 2025 bis 2026 – RSI Indikator zeigt überkauft | Quelle: marketmaker pp4

„Magische Chartmarken“ sind wie Katzengold: verlockend, aber wertlos

Wenn man sich ansieht, wie stramm der Index auf die „magische Marke“ von 30.000 zuläuft, während der Dow Jones kurz davorsteht, die 50.000 zurückzuerobern, die er im Februar kurz überboten hatte und der S&P 500-Index auf die 7.500er-Marke zuläuft, kommt einem erfahrenen Investor sofort in den Sinn: Das ist mal wieder der „Wettlauf der Leichtfertigen“. Die Kaufwelle derer, die allen Ernstes eigenes Geld in den Markt stopfen, weil sie sicher sind, dass jetzt diese so „magisch“ wirkenden, runden Marken erreicht werden. Ohne sich zu fragen, wie extrem der Markt dadurch überbewertet sein würde. Und vor allem, ohne darüber nachzudenken, was denn passieren würde, wenn viele aus dem gleichen Grund kaufen und die Marken dann erreicht werden. Klar, die simple Antwort hieße: Dann gehen wir im Nasdaq 100 einfach die 40.000 an. Oder gleich die 50.000, wenn wir schon mal dran sind. Was diese „Jäger der runden Marke“ vergessen, ist:

Börse aktuell: Entwicklung S&P 500 von 2025 bis 2026 - Theoretisches Technisches Kursziel | Quelle: marketmaker pp4 | Online Broker LYNX
Entwicklung S&P 500 von 2025 bis 2026 – Theoretisches Technisches Kursziel | Quelle: marketmaker pp4

Nicht alle sind solche Simpel (pardon, ich sollte wohl schreiben: denken so simpel). Da gibt es genug, die sich diesen Budenzauber gelassen und, weil vernünftigerweise dem Trend folgend, erfreut anschauen und nahe der 30.000 im Nasdaq 100 oder der 7.500 im S&P 500 die Hand von der Kaffeetasse nehmen und in Richtung Exit-Taste bewegen. Und diese Klientel, die besonnenen, fachkundigen und erfahrenen Akteure, denken auch mal einen Schritt weiter und sehen: Wenn viele so denken wie ich, dann kann es gut sein, dass dieser Nasdaq 100 eben nicht bei 30.000,01 Punkten abdreht, sondern die Abgaben womöglich schon 100, 200 oder sogar 500 Punkte darunter einsetzen, so wie es beispielsweise auch 2020 vor der 10.000er-Marke der Fall war (siehe der Wochenchart des Nasdaq 100 unten). Und wie war das nochmal? Wer als erster aussteigt, bekommt in solchen Fällen oft noch die besten Kurse. Nicht, dass das passieren müsste. Aber es wäre nicht gerade unklug einzukalkulieren, dass es passieren kann.

Je schlimmer die Lage, desto mehr Akteure sind überfordert … und ignorieren sie

Aber wie ist es möglich, dass offenbar so viele Marktteilnehmer die Brisanz des Börsenumfelds ignorieren? Dieses Umfeld ist so kritisch, die Perspektiven so unerfreulich und die Bewertung des Aktienmarkts insgesamt derzeit dermaßen teuer, dass Alternativen wie „das Geld muss ja irgendwo hin“ nicht ziehen. Zumal so etwas gerne bei niedrigen Anleihezinsen angebracht wird, die indes derzeit gar nicht niedrig sind.

Aber die Börsenpsychologie kennt dieses Phänomen. Wenn die Risiken eine Größenordnung erreichen, die viele nicht mehr erfassen und konkret bewerten können, schalten sie innerlich einfach auf „Sommer“ um, ignorieren diese Aspekte und fokussieren sich auf scheinbar Positives wie die Dynamik der laufenden US-Hausse und diesen Gipfelsturm an runde Marken, von denen kaum jemand noch vor zwei Monaten geglaubt hätte, dass sie in absehbarer Zeit erreichbar sein können.

Börse aktuell: Entwicklung Dow Jones von 2025 bis 2026 | Quelle: marketmaker pp4 | Online Broker LYNX
Entwicklung Dow Jones von 2025 bis 2026 | Quelle: marketmaker pp4

Erleichtert wird das dadurch, dass man ja gerade sieht, dass es funktioniert. Und ob das deswegen so ist, weil viele konsequent trendfolgend agierende Trader und Handelsprogramme mitziehen und die „Herde“ aus sich selbst heraus läuft, weil dort alle denken, dass die anderen bestimmt wissen, was sie da tun und deswegen nichts passieren kann, hinterfragt man da eher nicht. Aber wie eingangs geschrieben:

Diejenigen, die das durchschauen und wissen, dass diese Hausse gerade eine Leiter ohne Sprossen zu erklimmen versucht, sind ja bei solchen Kaufwellen „unsichtbar“. Sie tauchen erst auf, wenn sie den Eindruck bekommen, dass der Stampede der Bullen die Kraft ausgeht. Und das, was so mancher als Etappe zu Höherem ansehen will, nämlich diese runden Marken, kann da zum Schlüsselbereich werden. Was übrigens keineswegs neu ist, wie man sehen kann, wenn man sich einmal in der Börsenhistorie umtut.

Börse aktuell: Entwicklung Nasdaq 100 von 2019 bis 2026 | Quelle: marketmaker pp4 | Online Broker LYNX
Entwicklung Nasdaq 100 von 2019 bis 2026 | Quelle: marketmaker pp4

Die Jagd nach „runden Marken“ ist nicht neu

Nicht nur 2020 an der 10.000er-Marke und 2024 bei 20.000 kam es zu solchen Jagden um „magische Marken“. Ich empfehle, nicht zu ersten Mal, die Lektüre des Buches „Das Spiel der Spiele“ über das Leben der Börsenlegende Jesse Livermore, verfasst von Edwin Lefèvre. Das Buch erschien erstmals 1923 … und ist heute so aktuell wie damals. Denn das Umfeld und die technologischen Möglichkeiten mögen sich ändern, aber das, was die Kurse „macht“, hat sich seit Jahrhunderten nicht verändert: Der Mensch und seine Neigung, sich eigene, den eigenen Hoffnungen und Wünschen entsprechende Versionen der Realität zu erschaffen.

Schon damals beschrieb Jesse Livermore die auffallende Bedeutung von runden Marken, damals noch ausschließlich bei Aktien, denn da geht es um die Zeit der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Ein erstmaliger Anstieg einer Aktie über 100, 200 oder 300 US-Dollar sollte auch damals beschleunigende Wirkung haben, ob sie nun schon zu teuer war oder nicht. Aber diese Geschichten zeigen auch: Das funktionierte oft, aber keineswegs immer … und dagegen gefeit, nach den Käufern derjenigen, die an die „Treibsatzwirkung“ der runden Marken glaubten, wieder unter diese Linien zurückzufallen, waren sie nie. Denn die Realität schaut schnell wieder vorbei, wenn Träume erfüllt sind. Und derzeit ist diese Realität keine, die eine stabile Hausse unterstützen könnte.

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Börsenwoche!

Ihr

Ronald Gehrt

Quellen:
Edwin Lefèvre: Jesse Livermore – das Spiel der Spiele. TM Börsenverlag, ISBN 9783930851041

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

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20.04.2026

Einfach nach der Charttechnik traden … kann es so einfach sein? — Ronald Gehrt

06.04.2026

Zeit für den Frühjahrsputz – putzen Sie das Depot gleich mit durch! — Ronald Gehrt

30.03.2026

FOMO – Wenn es wie Mut aussieht, aber Angst dahintersteckt — Ronald Gehrt

23.03.2026

Das KGV kann ein hervorragender Wegweiser sein – wenn man es richtig nutzt — Ronald Gehrt

16.03.2026

Was tun, wenn die Kurse schneller sind als Sie? — Ronald Gehrt

09.03.2026

Warum sind die US-Börsen bislang so stabil? — Ronald Gehrt

02.03.2026

Börsensprüche … können die wirklich etwas taugen? — Ronald Gehrt

23.02.2026

KI als Sargnagel der Software … wirklich? — Ronald Gehrt

16.02.2026

Yen-Carry-Trades: Sind sie ein Damoklesschwert für die US-Börsen? — Ronald Gehrt

09.02.2026

Auffällige Umschichtungen am US-Aktienmarkt: Vom Glatteis in den Treibsand? — Ronald Gehrt

02.02.2026

Crash bei den Edelmetallen: Was lief da schief – und wie könnte es weitergehen? — Ronald Gehrt

08.12.2025

Das Hindenburg Omen: Crash-Orakel oder Mummenschanz? — Ronald Gehrt

01.12.2025

Zinssenkungs-Rallyes sind gefährlich … wenn man zu sehr an sie glaubt — Ronald Gehrt

24.11.2025

Nein, meine Fakten will ich nicht: Börsenzyklen aus psychologischer Sicht — Ronald Gehrt

17.11.2025

Kursziele gewinnen immer mehr an Einfluss. Ist das gut so? — Ronald Gehrt

10.11.2025

Börsen-Blasen und der Kopf-Faktor. — Ronald Gehrt

03.11.2025

Der ETF-Faktor: Wie ETFs die Struktur der Märkte verändert haben — Ronald Gehrt

27.10.2025

Ein Blick hinter die Kulissen der Märkte – Roundup Herbst 2025 — Ronald Gehrt

20.10.2025

Was ist die höchste Ebene, die ein Trader erreichen kann? — Ronald Gehrt

13.10.2025

Silber, Gold, Platin & Palladium: An der Börse ein Fall für sich — Ronald Gehrt

06.10.2025

Offene Situation beim Nasdaq 100: Raten oder warten? — Ronald Gehrt

29.09.2025

Warum erwischen Trendwenden so viele auf dem falschen Fuß? — Ronald Gehrt

22.09.2025

Warum Stoppkurse manche ärgern, man sie aber trotzdem setzen muss — Ronald Gehrt

15.09.2025

Die „Fed“ wird ein Signal senden, aber das wird kein „Game Changer“! — Ronald Gehrt

01.09.2025

Müsste man an den Börsen mit einer „Zollpanik 2.0“ rechnen? — Ronald Gehrt

25.08.2025

Was kann man jetzt überhaupt noch kaufen? — Ronald Gehrt

18.08.2025

Die großen Börsen-Irrtümer … und ihre Ursachen — Ronald Gehrt

11.08.2025

Folgen Sie dem Geld! — Ronald Gehrt

04.08.2025

US-Arbeitsmarkt, Notenbank und einer, der es besser weiß — Ronald Gehrt

28.07.2025

Man hat sich geeinigt … aber was gibt es da jetzt zu jubeln? — Ronald Gehrt

21.07.2025

Sechs Monate Donald Trump: Warum ist man am Aktienmarkt so bullisch? — Ronald Gehrt

07.07.2025

Ein Blick hinter die Kulissen der Märkte – Roundup Sommer 2025 — Ronald Gehrt

30.06.2025

KI und die Börse — Ronald Gehrt

23.06.2025

Rücksetzer, Korrektur oder Abwärtswende – wovon hängt ab, was passiert? — Ronald Gehrt

16.06.2025

Wenn die Hoffnung verhungert, ist eine Verkaufslawine manchmal nicht weit — Ronald Gehrt

10.06.2025

Grand Hand ohne vier: Die Bullen haben keine Trümpfe … aber einen Joker — Ronald Gehrt

02.06.2025

Diese Sache mit der „letzten Meile“ … wird die Luft für den US-Aktienmarkt jetzt dünn? — Ronald Gehrt