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Siltronic Aktie Prognose Siltronic: Die Bullen bleiben unbekümmert … sollten sie das?

News: Aktuelle Analyse der Siltronic Aktie

In diesem Artikel
Siltronic
ISIN: DE000WAF3001
|
Ticker: WAF --- %
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Börse: --

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Gültigkeit der Analyse
1 Woche
Erwartung: Neutral
Zur Siltronic Aktie

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Hören Sie sich die Audioversion dieses Artikels an (KI-generiert).

Zu Wochenbeginn führte der Wafer-Hersteller Siltronic eine Kapitalerhöhung durch, die zehn Prozent des Grundkapitals ausmachte. Diese überraschende Maßnahme hat zweifellos einen positiven Aspekt … nur gibt es auch einen, den man als Warnsignal verstehen könnte.

Oft werden Kapitalerhöhungen vorgenommen, weil das betreffende Unternehmen dringend Geld braucht. Das geht dann mit einer schwierigen Lage einher, die den Aktienkurs normalerweise bereits erfasst hat, so dass man die neuen Aktien für eher wenig Geld ausgeben muss – aber Hauptsache, es kommt Geld in die Kasse. Bei Siltronic sieht das aber anders aus. Zumindest, falls es nicht irgendwelche, bislang nicht allgemein bekannten Probleme geben sollte, war diese Ausgabe von drei Millionen neuer Aktien nicht zwingend.

Dass man davon wenig bis gar nicht mitbekommen hat, lag daran, dass Siltronic diese Ausgabe neuer Aktien im sogenannten „beschleunigten Bookbuilding-Verfahren“ vorgenommen hat, bei der Privatanleger nicht berücksichtigt werden, sondern nur Großinvestoren. Die bekamen dann einen schönen „Mengenrabatt“, denn die neuen Aktien wurden zu 91 Euro das Stück verkauft. Der Schlusskurs des Vortags, sprich des Montags, hatte im Xetra-Handel bei 97,70 Euro gelegen.

Bemerkenswert war, dass sich dieser Abschlag kaum im Kurs des Dienstags niederschlug. Der Kurs lag die ganze Zeit über diesen 91 Euro und hatte kurzzeitig sogar den Vortagsschluss übertroffen. Zwar blieb unter dem Strich dann trotzdem ein Minus. Aber die Aktie schloss klar über 91 Euro … und das, obwohl sich der Gewinn pro Aktie jetzt auf 10 Prozent mehr Aktien aufteilt. Es wirkt, als würde man seitens der gestrigen Käufer den Daumen heben und sich sagen: Das ist eine gute Sache, denn so hat Siltronic mehr Geld unmittelbar bei der Hand, wenn es um kommende Investitionen geht. So kann man das sehen. Doch die Sache hat auch eine andere Seite:

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Siltronic Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Wenn man kein Geld über die Ausgabe neuer Aktien beschaffen muss und es trotzdem tut, wann würde man das tun? Ein Beispiel: Angenommen, Sie haben eine ganze Garage voller Oldtimer, aber trotzdem reichlich Bares auf dem Konto: Wann würden Sie trotzdem eines dieser Fahrzeuge verkaufen? Wenn sie keiner haben will … oder dann, wenn Sie davon ausgehen, einen hervorragenden Preis zu erhalten, den Sie vielleicht so nicht wiedersehen werden? Eben.

Hinzu kommt ja, dass es gerade einmal drei Wochen her ist, dass Wacker Chemie als „Mutter“ von Siltronic seinen Anteil am Unternehmen um sieben Prozent des Grundkapitals reduzierte, indem man dort ebenfalls reichlich Aktien, konkret waren das 2,1 Millionen, verkaufte – die gingen am 26.5. ebenfalls mit „Rabatt“ zu 89,35 Euro weg. Auch da kommt einem der Gedanke, dass diejenigen, die es wissen dürften, den aktuellen Börsenkurs als perfekte Chance sahen, Kasse zu machen.

Ist es in dieser Situation dann weise einzusteigen, wo die bisherigen Anteilseigner aussteigen? Die Antwort kann man sich leicht selbst geben. Hinzu kommt, dass die Analysten die Meinung, dass man da zu perfekt hohen Kursen Aktien ausgegeben hat, teilen dürften. Denn von zehn die Aktie einstufenden Experten sehen sie gerade einmal zwei als „Kauf“. Und das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt mit 74 Euro weit unter dem aktuellen Kurs.

Dass Siltronic die Chance hat und sie auch nutzen will, sich vom durch KI losgetretenen Halbleiter-Boom ein Stück des Kuchens zu sichern, ist schon richtig. Aber das wissen die Analysten auch … und sehen die Aktie trotzdem mehrheitlich niedriger, zumal: Derzeit operiert Siltronic auf Nettobasis in den roten Zahlen, hier wird also seitens der Trader gerade eine sehr optimistisch gesehene Zukunft gekauft … während die Unternehmenmutter und das Unternehmen selbst Aktien an Großinvestoren verkaufen.

Achten Sie auf die jüngsten beiden Zwischentiefs bei 83,30 und 84,75 Euro: Würden die unterboten, wird es charttechnisch ungemütlich, das kann auf eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation hinauslaufen. Da sollte man wirklich ein Auge drauf haben. Denn in Bezug auf eine negative Reaktion auf die Schattenseite dieser Aktienverkäufe sollte man besser den Spruch im Hinterkopf haben: Was nicht ist, könnte allemal noch werden.

Siltronic Aktie: Chart vom 16.06.2026, Kurs 94,00 Euro, Kürzel: WAF | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Siltronic Aktie: Chart vom 16.06.2026, Kurs 94,00 Euro, Kürzel: WAF | Quelle: TWS

Quellenangaben: Analysten-Kursziele: https://finance.yahoo.com/quote/WAF.DE/analyst-insights/

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 16.06.2026 um 20:50 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


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Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

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Vorherige Analysen der Siltronic Aktie

05.06.2026
08:19 Uhr

Siltronic: Wenn die Ziele erreicht sind … was dann? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 04.06.2026 um 17:57 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Die Aktie des Wafer-Herstellers Siltronic ist im Kielwasser des „Halbleiter-Hypes“ in kurzer Zeit massiv gestiegen. Jetzt ist, nicht zuletzt wegen des Kursanstiegs, auch die Aufnahme in den MDAX gelungen. Damit könnten sich die Bullen eigentlich nichts mehr wünschen – oder doch?

Hat man eine Aktie in einem dynamischen Aufwärtstrend im Depot, ist klar: Man hat immer Wünsche, konkret den, dass die Aktie weiter steigt. Doch dazu müssten mehr Marktteilnehmer kaufen als verkaufen wollen bzw. mehr frisches Geld in die Aktie strömen, als zeitgleich hinausfließt. Und da wird es dann mit der Umsetzung eines unaufhörlichen Kursanstiegs immer ein wenig haarig, denn diejenigen, die das erhoffen, sind ja normalerweise längst mit dabei. Man bräuchte also neue, frische Käufer, die auf Argumente „aufspringen“, die weitere Kursgewinne unterfüttern würden.

Siltronic Aktie: Chart vom 04.06.2026, Kurs 100,20 Euro, Kürzel: WAF | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Siltronic Aktie: Chart vom 04.06.2026, Kurs 100,20 Euro, Kürzel: WAF | Quelle: TWS

Da stellt sich die Frage, was das in Bezug auf die seit dem Ende des ersten Quartals in der Spitze um 108 Prozent gestiegene Siltronic-Aktie sein könnte. Bedeutet die Aufnahme in den MDAX neues Potenzial? Oder wäre zu erwarten, dass die Gewinnprognosen der Analysten durch eine erneute Intensivierung des Halbleiter-Bedarfs noch deutlich höhergeschraubt werden?

Expertenmeinung: In Bezug auf die Nachfrage nach Chips und in deren Folge nach den von Siltronic produzierten Wafern müsste eine weitere Anhebung der Gewinnprognosen nicht zwingend hilfreich sein. Denn damit würden die Erwartungen und Einschätzungen der Analysten nicht den Weg weisen, sondern dem Kursgeschehen hinterherlaufen bzw. zu ihm aufschließen. Grund: Derzeit liegt das durchschnittliche Kursziel für diese Aktie bei 79 Euro, also sehr weit unter dem aktuellen Kursniveau. Da wundert es nicht, dass nur noch zwei der zehn Siltronic aktuell einstufenden Experten eine Kaufempfehlung haben, drei raten sogar zu Untergewichten oder gar zum Verkauf.

Es bliebe der Aspekt der MDAX-Aufnahme. In dieser Hinsicht ist erwähnenswert, dass Wacker Chemie, die „Mutter“ des Unternehmens, erst kürzlich, am 26. Mai, Aktien im Volumen von sieben Prozent des Siltronic-Grundkapitals an Großinvestoren abgegeben hatte. Das erhöhte den sogenannten „Streubesitz“, der relevant für die Messung der Marktkapitalisierung als Basis für eine mögliche MDAX-Aufnahme ist. Als Argument wurde von Wacker die Stärkung der eigenen Finanzlage genannt … aber man dürfte sich durchaus bewusst gewesen sein, dass man Siltronic dadurch auch entscheidend in eine gute Position für die MDAX-Aufnahme gebracht hat. Doch was könnte das für die Anleger bringen?

In diesem Fall muss das zwar nicht, kann aber für das bullische Lager hilfreich sein. Denn hier ist es ja so, dass Siltronic nicht den TecDAX verlässt, sondern ab dem 22. Juni, wenn diese Neuordnung umgesetzt wird, im TecDAX und im MDAX notiert ist. Hier kann also durchaus eine zusätzliche Nachfrage durch den MDAX abbildende institutionelle Investoren entstehen. Zwar wird die Aktie dafür aus dem SDAX gestrichen, aber der findet bei den Institutionellen und dem internationalen Publikum eher wenig Beachtung. Der potenzielle Haken dabei ist aber:

Auch das war ja so erwartet worden, auch mit Blick auf diesen Aspekt wurde hier also vorgekauft. Daher bleibt es letztlich dabei, dass die Nachfrage bei der Erstnotiz im MDAX am 22. Juni und in den Tagen danach nicht zwingend das Volumen auffangen müsste, das entsteht, wenn bullische Trader ihre Ziele erreicht sehen und deswegen Gewinne einfahren wollen.

Die zunehmende Volatilität der vergangenen Tage könnte bereits andeuten, dass man beginnt, sich neu zu sortieren. Achten Sie daher auf wichtige Unterstützungen, vor allem die zuletzt die Hausse führende 20-Tage-Linie sowie das letzte Zwischentief vom Mai wären es wert, im Auge behalten zu werden.

Quellenangaben: Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/WAF.DE/analyst-insights/

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

21.05.2026
08:27 Uhr

Siltronic: Die trauen sich was. Zu viel? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 20.05.2026 um 22:06 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Bei Siltronic setzten Trader auf eine Explosion der Halbleiter-Nachfrage, in deren Kielwasser die Nachfrage nach Siltronics Wafern massiv steigen würde. Die Rallye war überzogen, die Korrektur unausweichlich. Doch gestern wurde wieder kräftig gekauft – vor den Nvidia-Zahlen!

Als Siltronic Ende April seine Quartalsbilanz vorlegte, sackte die Aktie zuerst durch. Die Zahlen waren ja auch nicht gerade begeisternd. Doch dann traten die Bullen an und schafften einen Intraday-Turnaround. Einen, der Anschlusskäufe sah. Rechnet man den 29. April, den Tag der Quartalsbilanz, mit ein, schoss die Aktie des Wafer-Herstellers binnen sieben Handelstagen um 55 Prozent nach oben. Eine Kaufwelle mit absurden Dimensionen, zumal man dabei auf eine für Siltronic perfekte Zukunft setzt, die sich bislang aber noch nicht wirklich in Zahlen niederschlägt.

Da dürfte nicht nur so mancher erfahrene Investor den Kopf geschüttelt haben, sondern auch der eine oder andere Analyst. Schließlich sauste der Siltronic-Kurs am bisherigen Jahres-Verlaufshoch, das am 8. Mai bei 99,26 Euro erreicht wurde, um über 40 Prozent über das durchschnittliche Kursziel. Und das liegt nur deswegen so hoch, weil ganze zwei von den zehn die Aktie aktuell mit einer Einstufung versehenden Analysten sie als derzeit kaufenswert ansehen und Kursziele von 103 und 110 Euro ausgelobt haben. Die anderen werten mit „Halten“, „Untergewichten“, einer sogar mit „Verkaufen“.

Dass sich Trader in einem charttechnisch bullischen Szenario die Rosinen bei den Analystenmeinungen herauspicken und die Halten- und Verkaufen-Meinungen einfach ignorieren, ist beileibe keine Seltenheit. Selten wäre es vielmehr, wenn das ohne „Rasur“ der allzu wagemutig vorpreschenden Bullen ausgehen würde, zumal:

Expertenmeinung: Man könnte nicht einmal auf eine noch relativ günstige Bewertung verweisen, denn für die Berechnung eines Kurs-/Gewinn-Verhältnisses (KGV) müsste das Unternehmen erst einmal einen Gewinn pro Aktie ausweisen. Den die Analysten für 2026 aber nicht erwarten. Und, zumindest nach dem aktuellen Stand der Dinge, auch für 2027 noch nicht. Und da man momentan noch damit rechnet, dass Siltronics Umsatz 2026 erneut unter dem des Vorjahres liegen wird … was übrigens seit 2023 nonstop der Fall ist … kann man sich denken, dass man auch nicht mit einem günstigen Kurs-/Umsatz-Verhältnis (KUV) argumentieren könnte.

Diese wilde Kaufwelle sah dann eine Korrektur, bei der man zwar – wie auch – nicht vorhersagen konnte, wann genau und auf welchem Kursniveau sie einsetzen würde. Aber dass sie kommen musste, war absehbar. Bemerkenswert ist jetzt, dass die Aktie gestern genau da nach oben drehte, wo sie musste, um selbst im kurzfristigen Zeitfenster bullisch zu bleiben: an der 20-Tage-Linie. Das ist ein klares Signal, dass die Käuferseite nicht nur will, sondern auch kann, wenn es um den Erhalt des Aufwärtspotenzials geht. Aber:

Das mag gestern aus charttechnischer Sicht ein Signal gewesen sein. Doch ob es tatsächlich die Basis eines Anlaufs an und womöglich sogar über das bisherige Jahres-Verlaufshoch wird, konnten diejenigen, die sich da gestern vorgewagt hatten, nicht wissen. Denn ein ganz entscheidender Faktor hierfür sind neue Informationen in Bezug auf die Frage, wie stark die Chipnachfrage in den kommenden Monaten denn wirklich anziehen wird. Und dazu kamen gestern nach US-Handelsende mit der Quartalsbilanz von Nvidia entscheidende Daten.

Dieser Beitrag wurde vor der Vorlage der Nvidia-Ergebnisse beendet, was aber nicht entscheidend ist. Denn über die Zahlen hinaus müsste man nicht nur wissen, was die Experten heute an Einschätzungen als Folge der nachgelagerten Telefonkonferenz mit dem Unternehmen an Meinungen präsentieren, sondern auch, wie die Anleger dann bei Nvidia heute im regulären US-Handel reagieren werden. Aber klar ist:

Diese Reaktion sollte aus Sicht der Siltronic-Bullen tunlichst deutlich anziehende Kurse im Halbleiter-Sektor nach sich ziehen. Wäre das nicht der Fall, wäre die Aktie umgehend doch noch auf kurzfristiger Ebene „Bärenfutter“, wenn das Korrektur-Verlaufstief vom Dienstag bei 83,30 Euro auf Schlusskursbasis unterboten werden sollte. Und dann könnten sich die Bären begeistert auf diese Aktie stürzen, wenn man sich ansieht, dass die nächste, solider wirkende charttechnische Unterstützungszone darunter erst bei 59,20/64,04 Euro zu finden wäre!

Siltronic Aktie: Chart vom 20.05.2026, Kurs 89,00 Euro, Kürzel: WAF | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Siltronic Aktie: Chart vom 20.05.2026, Kurs 89,00 Euro, Kürzel: WAF | Quelle: TWS
Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

30.04.2026
08:08 Uhr

Siltronic: Gewagt hoher Optimismus — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 29.04.2026 um 22:04 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Siltronic legte am Mittwoch seine Quartalszahlen vor. Die Aktie fiel anfangs bis zu 8,56 Prozent, schloss dann aber, trotz verfehlter Analystenerwartungen, 7,07 Prozent im Plus. So etwas sieht man nicht alle Tage – was war da los?

Die Ergebnisse des ersten Quartals waren schlecht: Der Umsatz fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut elf Prozent auf 306,5 Millionen Euro, die Experten hatten im Vorfeld einen zumindest etwas weniger schwachen Umsatz von 312,1 Millionen geschätzt. Die EBITDA-Marge fiel auf 21,2 Prozent nach 22,6 Prozent ein Jahr zuvor. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kam von 78,3 auf 65,1 Millionen Euro zurück. Nicht gut. Und dass im Zuge der Quartalsmitteilung von einem „anspruchsvollen Marktumfeld“ die Rede war, macht klar: Gemütlich werden die kommenden Quartale eher nicht.

Wie kann es dann sein, dass eine anfangs deutlich abrutschende Aktie zum Ende des Handelstages so deutlich ins Plus läuft? Der Chart zeigt, dass dadurch eine lange, weiße Kerze in einer ungewöhnlichen Größe entstand und darüber hinaus auch noch das vorherige Verlaufshoch, am vergangenen Freitag bei 74,95 Euro markiert, überboten wurde. Irgendetwas muss also die vorherige „Goldgräberstimmung“ bei der im Vorfeld auffallend stark gestiegenen Aktie aufrechterhalten haben. Und ja, man konnte, wenn man es denn wollte, zwischen den trüben Zahlen auch etwas Positives finden:

Expertenmeinung: Im Statement des Vorstandschefs Heckmeier fand sich die Aussage, dass sich das Wachstum in den KI-getriebenen Endmärkten weiter verstärkt habe. Das klingt nach anziehenden Umsätzen. Er schrieb allerdings auch, dass Kapazitätsengpässe und hohe Lagerbestände weiter ein Problem seien. Man musste sich also die Rosinen aus dem Gesamtbild herauspicken, um in fallende Kurse hinein zuzugreifen, wie es die Trader gestern taten.

Zwar hoben einige Analysten im Angesicht dieses Zahlenwerks ihre Kursziele an, was dem bullischen Lager grundsätzlich Rückenwind lieferte. Aber nur bei Jefferies ging es mit 83 Euro über den aktuellen Kurs hinaus, die anderen Anhebungen gingen auf 55 Euro (MWB Research) und 70 Euro (DZ Bank). Im Schnitt liegen die Analysten-Kursziele aktuell bei 59,40 Euro und damit sehr weit unter dem gestern erreichten, neuen Jahreshoch.

Siltronic Aktie: Chart vom 29.04.2026, Kurs 75,00 Euro, Kürzel: WAF | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Siltronic Aktie: Chart vom 29.04.2026, Kurs 75,00 Euro, Kürzel: WAF | Quelle: TWS

Da steckt jetzt also eine Menge Zuversicht im Kurs drin. Ein solches Niveau wäre eigentlich nur dann zu rechtfertigen, wenn man sicher sein könnte, dass der verhaltene Optimismus des Unternehmens tiefgestapelt ist und in Sachen Wafer-Nachfrage absolut nichts Neues dazwischenkommt. Und das kann bzw. sollte man nicht sein, daher:

Wer hier weiter hart am Wind segeln will, sollte zumindest mit konsequenten Stop-Loss-Absicherungen arbeiten, wobei sich das gestrige Tages-Verlaufstief bei 64,05 Euro, zugleich derzeit auch der Level der 20-Tage-Linie, als Anhalt anbieten würde. Wer hier weniger risikofreudig agieren möchte, könnte sich überlegen, dieses Signal eines gewagt hohen Optimismus als Anlass für ein paar Gewinnmitnahmen zu nehmen.

Quellenangaben: Ergebnis des 1. Quartals 2026, 29.04.2026:
https://www.siltronic.com/de/presse/presseinformationen/siltronic-schliesst-erstes-quartal-2026-im-rahmen-der-erwartungen-ab.html
Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/WAF.DE/analyst-insights/

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

16.02.2026
08:28 Uhr

Siltronic: Vorsicht, die Aktie dürfte riskant bleiben! — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 13.02.2026 um 22:51 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Siltronic legte am Donnerstag den Ausblick auf das Jahr 2026 vor. Die Angaben enttäuschten, die Aktie fiel … aber bevor sie aus ihrer Handelsspanne herausfallen konnte, kamen am Freitag Käufe auf. Könnte eine Abwärtswende damit bereits vom Tisch sein?

Wird Siltronic bald wieder steigende Nachfrage und mit ihr auch wieder steigende Gewinnmargen sehen und zur Wachstumsdynamik früherer Jahre zurückkehren? Darauf setzten diejenigen, die seit September kräftig zugegriffen haben. So massiv, dass sich der Kurs zeitweise verdoppelt hat. Dass die am 3. Februar vorgelegten, vorläufigen Ergebnisse für 2025 unterm Strich eher mager ausfielen, störte dabei nicht allzu sehr. Immerhin ist nicht der Blick zurück für die Akteure entscheidend, sondern der nach vorne. Und dazu kamen zu diesem Zeitpunkt noch keine Informationen. Zwar reagierte die Aktie trotzdem negativ, aber es gelang, den Kurs schnell wieder in die Handelsspanne zwischen 49,00 zu 57,40 Euro zurück zu bugsieren.

Siltronic Aktie: Chart vom 13.02.2026, Kurs 51,05 Euro, Kürzel: WAF | Online Broker LYNX
Siltronic Aktie: Chart vom 13.02.2026, Kurs 51,05 Euro, Kürzel: WAF | Quelle: TWS

Eine Bärenfalle war entstanden, die dann auch, wie oft, zu einem Gegenangriff der Bullen genutzt wurde. Die Aktie zog mehrere Tage am Stück an und überbot diese Handelsspanne dann zum Handelsende des Mittwochs. Das Vorjahreshoch (61,75 Euro) kam in Reichweite. Doch statt Anschlusskäufen tauchten am Donnerstag Verkäufe auf, denn da wurde Kursphantasie in von Siltronic vorgelegte Fakten getauscht: Der Ausblick für das Jahr 2026 kam auf den Tisch … und der war kaum weniger unerfreulich als der Blick zurück.

Expertenmeinung: Denn der Wafer-Hersteller avisierte für das laufende Jahr einen Umsatz, der nicht steigen, sondern im Fall von gleichbleibenden Wechselkursen im einstelligen Prozentbereich sinken soll. Und das würde nicht durch eine bessere operative Gewinnmarge (EBITDA-Marge) aufgefangen, denn da prognostiziert Siltronic eine Spanne zwischen 20 und 24 Prozent nach 23,3 Prozent im Jahr 2025. Kurz: Der operative Gewinn wird, wenn man im Rahmen dieses Ausblicks bleiben sollte, erneut fallen. Die Aussage des CEO im Rahmen des Statements dazu: „2026 bleibt ein Jahr mit Gegenwind.“

Dass das den Optimisten den Teppich unter den Füßen wegzog, konnte nicht überraschen, die Aktie rutschte als Reaktion auf den Ausblick am Donnerstag um 11,2 Prozent ab. Am Freitag folgten Anschlussverkäufe, die in der Spitze Verluste von 7,4 Prozent ausmachten und die Aktie aus ihrer Handelsspanne nach unten hinausdrückten, aber:

Zum Handelsende lag das Minus nur noch bei 0,7 Prozent … und Siltronic schloss dadurch wieder innerhalb dieser Trading-Range zwischen 49,00 zu 57,40 Euro. Gefahr gebannt, zweite Bären-Attacke in kurzer Zeit niedergerungen … heißt das „freie Bahn zurück an das obere Ende der Range und idealerweise diesmal wirklich darüber hinaus“? Darauf könnte man als bullisch ausgerichteter Trader hoffen. Nur bekommt man nicht immer, was man sich erhofft.

Und in diesem Fall wäre aus meiner Sicht erhöhte Skepsis in Bezug auf durch eine Bärenfalle generiertes Aufwärtspotenzial angebracht. Denn als es zuvor kurz unter die Handelsspanne ging, wussten die Marktteilnehmer ja noch nicht, was sie jetzt wissen: Dass es mit der Wiederbelebung des Wachstums bei Siltronic vorerst nichts wird. Daher hätte man, auch und gerade angesichts des immensen Anstiegs der Aktie seit September, die einpreiste, was jetzt nicht kommen wird, auch nach dieser Reduzierung der Freitags-Verluste ein ausreichend hohes Risiko erneuter Abgaben, um hier in Sachen Long-Trades äußerst vorsichtig zu sein.

Quellen:
Prognose für das Geschäftsjahr 2026, 12.02.2026:
https://www.siltronic.com/de/presse/presseinformationen/siltronic-gibt-prognose-fuer-das-geschaeftsjahr-2026-bekannt.html

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

04.02.2026
08:16 Uhr

Siltronic: Trendlinie gebrochen – für die Bullen wird es jetzt schwierig — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 03.02.2026 um 19:55 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Der Wafer-Hersteller Siltronic hat auf Basis von am Dienstagmorgen vorgelegten, vorläufigen Zahlen im Jahr 2025 weniger umgesetzt und verdient. Aber damit hatte man gerechnet. Was die Aktie drückte, war ein Aspekt, mit dem einige offenbar keineswegs gerechnet hatten.

Außerhalb des KI-Bereichs ist das Umfeld für die Halbleiter-Hersteller seit Jahren schwierig. Und der Druck auf Umsatz und Margen geht an Zulieferern, wie Siltronic als Hersteller von Wafern einer ist, nicht vorbei. So gesehen, konnte der Umsatzrückgang um 4,7 Prozent und der Rückgang der operativen, auf EBITDA-Basis gerechneten Gewinnmarge von 25,8 auf 23,5 Prozent nicht überraschen. Die Analysten hatten damit gerechnet, Siltronic selbst ebenso: Dort hatte man zuletzt einen Umsatzrückgang im mittleren, einstelligen Prozentbereich und eine EBITDA-Marge zwischen 22 und 24 Prozent avisiert. Das wurde erreicht, das war also kein Argument, um die Aktie daraufhin zu verkaufen.

Doch genau das passierte. Die Aktie rutschte kräftig ab, wurde mit minus 8,13 Prozent zum Tagesverlierer im TecDAX und durchbrach mit der September-Aufwärtstrendlinie die untere Begrenzung einer Dreiecksformation. Ein bärisches Chartsignal, nur weil man die gesteckten Ziele im abgelaufenen Jahr „nur“ erfüllt hatte? Nein, daran lag es nicht.

Expertenmeinung: Der Auslöser der negativen Reaktion war vielmehr der Umstand, dass Siltronic beim Ausblick auf 2026 von einem „weiterhin anspruchsvollen“ Marktumfeld schrieb, das von Preisdruck außerhalb von langfristigen, laufenden Verträgen und negativen Wechselkurseffekten (durch einen zu den wichtigsten Währungen steigenden Euro) geprägt sein dürfte. Und dass man das nicht auf die leichte Schulter nimmt, schlug sich in dem Umstand nieder, dass man sich bislang noch keine Prognose für 2026 zutraut.

Siltronic Aktie: Chart vom 03.02.2026, Kurs 47,82 Euro, Kürzel: WAF | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Siltronic Aktie: Chart vom 03.02.2026, Kurs 47,82 Euro, Kürzel: WAF | Quelle: TWS

Das war es, was die Akteure unruhig machte. Und das liegt nicht zuletzt daran, dass man in den Vormonaten eine deutliche Belebung des Geschäfts im Kurs der Aktie vorweggenommen hatte. Derzeit sehen die Aktie nur drei von zehn Analysten als kaufenswert an. Und das durchschnittliche Kursziel, das aktuell bei gut 54 Euro liegt, war gerade erst im Januar erreicht worden. Dies in Kombination mit diesem Ausbruch aus der Dreiecksformation nach unten führt zu dem Fazit: Ob da noch viel Luft nach unten ist oder nicht, sei mal dahingestellt, aber in dieser Gemengelage wäre die sinnvollste Lösung, sich erst einmal herauszuhalten!

Quellenangaben: Vorläufige Ergebnisse des Geschäftsjahres 2025, 03.02.2026:
https://www.siltronic.com/de/presse/presseinformationen/siltronic-ag-mit-vorlaeufigen-finanzkennzahlen-ziele-fuer-2025-trotz-daempfender-einfluesse-erreicht.html

Analysten-Kursziele: https://finance.yahoo.com/quote/WAF.DE/analyst-insights/

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

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