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SAP Aktie Prognose SAP-Aktie mit Ausbruch nach oben – wie könnte es weitergehen?

News: Aktuelle Analyse der SAP Aktie

In diesem Artikel
SAP
ISIN: DE0007164600
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Ticker: SAP -,-- %
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Börse: --

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Chart-Betrachtungszeitraum
6 Monate
Charttrend: Bullisch
Gültigkeit der Analyse
2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Zur SAP Aktie

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

Hören Sie sich die Audioversion dieses Artikels an (KI-generiert).

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Käufer haben sich zuletzt durchgesetzt. Nachdem die Aktie des deutschen Softwarekonzerns im Juli ihre zuvor schwache Phase überwunden hatte, entwickelte sich eine deutliche Rallye. Diese traf im September erstmals auf Gewinnmitnahmen, welche die Aufwärtsbewegung vorübergehend stoppten.

Die anschließende Konsolidierung oberhalb der 50-Tage-Linie war deutlich zu erkennen. Zum Ende der vorigen Woche gelang schließlich der Ausbruch nach oben, der zudem von erhöhtem Handelsvolumen begleitet wurde. Damit haben die Käufer ein weiteres positives charttechnisches Signal geliefert. Insgesamt präsentiert sich ein solides Chartbild. Die SAP-Aktie befindet sich derzeit in einer bullischen Trendphase.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur SAP Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Der jüngste Breakout könnte den Beginn einer weiteren Aufwärtsbewegung markieren. Positiv zu werten ist, dass die Käufer die Konsolidierung oberhalb der 50-Tage-Linie nach oben auflösen konnten. Auch das erhöhte Handelsvolumen könnte auf ein verstärktes Interesse institutioneller Anleger hindeuten.

Kurzfristig wäre ein Rücksetzer an die ehemalige Ausbruchszone durchaus denkbar. Würde diese erfolgreich verteidigt, könnte sich daraus eine günstigere charttechnische Ausgangslage für weitere Kursanstiege ergeben. Der nächste größere Widerstand läge im Bereich von 210 EUR. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte zusätzliches Aufwärtspotenzial eröffnen. Kritischer wäre hingegen eine schnelle Rückkehr in die vorherige Konsolidierungszone. Dies würde das Risiko eines Fehlausbruchs erhöhen. Vorerst bleibt meine Einschätzung bullisch.

Aussicht: Bullisch

SAP SE, Aktie: Chart vom 12.10.2026, Kurs: 194.72 EUR, Kürzel: SAP | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
SAP SE, Aktie: Chart vom 12.10.2026, Kurs: 194.72 EUR, Kürzel: SAP | Quelle: TWS

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Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 13.10.2026 um 7:45 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


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Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

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Vorherige Analysen der SAP Aktie

02.10.2026
08:14 Uhr

SAP: Könnte diese Aktie zum „Einäugigen unter Blinden“ werden? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 01.10.2026 um 21:15 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Der deutsche Aktienmarkt wackelt. Anleihen geben massiv nach, dafür steigt der Ölpreis. Viele Aktien bewegen sich in intakten Abwärtstrends, Ausbruchsversuche nach oben werden rarer. Da sticht die SAP-Aktie, die sich auffällig stabil hält, hervor. Könnte da eine Chance entstehen?

Als SAP im Verein mit sehr vielen anderen Software-Aktien Ende Juli auf einmal wieder anzog, lief sie wochenlang wie an der Schnur gezogen höher. Aber eine Kaufwelle hält nie ewig vor, sogenannte „Verschnaufpausen“ sind völlig normal. Bei SAP dauert die allerdings schon seit Mitte August an, sodass mancher Anleger womöglich bereits zu dem Schluss kam, dass das Potenzial auf der Oberseite jetzt ausgereizt ist.

Aber eine Seitwärtsbewegung, die einen Rallye-Schub konsolidiert, muss nicht als Toppbildung enden. Sie kann durchaus auch nach oben verlassen werden und den Aufwärtsimpuls in ein „zweites Bein“ führen. Und so ganz abwegig wäre das bei der SAP-Aktie nicht, denn mit dieser Seitwärtsbewegung weist sie aktuell zum Gesamtmarkt relative Stärke aus. Ein Aspekt, der mehr Aufmerksamkeit auf die Aktie lenken kann … und ihr auch zu einem Ausbruch nach oben verhelfen könnte, sofern die Trader dafür gute Argumente in die Hand bekämen. Und grundsätzlich gäbe es die.

Expertenmeinung: SAP war ab Herbst 2023 eine Aktie, von der viele glaubten, dass man sie jederzeit und zu jedem Preis kaufen könne. Als der Kurs Anfang 2025 bei 283,50 Euro sein Allzeithoch markierte, war die Aktie dadurch massiv überbewertet … was sie aber jetzt nicht mehr ist, auch noch nicht nach dem deutlichen Aufwärtsimpuls des Sommers. Auf Basis der aktuellen, durchschnittlichen Gewinnschätzung der Analysten für das laufende Jahr käme SAP derzeit auf ein Kurs-/Gewinn-Verhältnis von 26. Da die Analysten dem Software-Konzern für die kommenden zwei Jahre ein Gewinnwachstum um jeweils 15 Prozent zutrauen, wäre diese Bewertung noch eher günstig.

Zwar sehen die Experten die Bäume hier nicht in den Himmel wachsen, das durchschnittliche Kursziel liegt mit aktuell knapp 210 Euro nicht exorbitant über dem aktuellen Kursniveau. Und was die beeindruckende Zahl an „Kaufen“-Einstufungen angeht (24 von 28 Analysten werten so), sollte man nicht vergessen, dass die Aktie im Sommer noch deutlich niedriger notierte und viele dieser Ratings damals erfolgten, aber:

In einem Umfeld, in dem es mit vielen Branchen, die sonst von Anlegern gesucht sind (Automobilindustrie, Chemie, Immobilien u. a.), abwärts geht, in dem steigende Ölpreise für Verunsicherung sorgen und der Gesamtmarkt wacklig wirkt, hätte die Software-Branche insgesamt und SAP im Besonderen durchaus die Chance, zum „Einäugigen unter den Blinden“ zu werden und Anlegerkapital anzuziehen.

Zwar ist die Zone, an bzw. unter der die SAP-Aktie derzeit seitwärts läuft, ein nicht zu unterschätzender Widerstandsbereich (187 bis 203 Euro). Aber sollte sich der Kurs in und über diesen Bereich in Marsch setzen, wäre es keineswegs abwegig, dass er dann noch ein gutes Stück in Richtung des nächsten charttechnischen Widerstands weiterläuft, der bei 219,40 Euro warten würde.

Die Chance, dass SAP auch und gerade wegen des momentanen Mangels an aktiv bullischen Aktien anzieht, ist da. Sicher davon auszugehen, dass es so kommt, wäre indes in diesem Marktumfeld leichtsinnig. Wer hier über den Einstieg oder einen Zukauf nachdenkt, sollte besser vollendete charttechnische Tatsachen abwarten. Im Gegenzug gälte es, die Unterstützung bei 173,24 und die 200-Tage-Linie bei momentan 165,70 Euro im Auge zu behalten: Sollten diese beiden Auffanglinien fallen, wäre die Chance auf einen Ausbruch nach oben erheblich eingetrübt.

SAP Aktie: Chart vom 01.10.2026, Kurs 186,74 Euro, Kürzel: SAP | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
SAP Aktie: Chart vom 01.10.2026, Kurs 186,74 Euro, Kürzel: SAP | Quelle: TWS

Quellenangaben:
Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/SAP.DE/analyst-insights/

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

17.09.2026
08:20 Uhr

SAP: Zeichnet sich eine Herbstrallye ab? — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 17.09.2026 um 7:40 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Nach den zuletzt durchwachsenen Vorgaben aus dem US-Softwaresektor geriet auch die SAP-Aktie vorübergehend unter Druck. Nach der kräftigen Erholung im August war eine Konsolidierung jedoch nicht ungewöhnlich.

Interessant wurde es zuletzt im Bereich um 175 EUR. Die Aktie rutschte kurzzeitig unter die zuvor gebildeten Tiefs, konnte diese Ebene jedoch schnell wieder zurückerobern. Darauf folgte zu Wochenbeginn eine deutliche Gegenbewegung. Ein solcher Fehlausbruch kann aus charttechnischer Sicht positiv interpretiert werden, da der Verkaufsdruck unterhalb der Unterstützung unmittelbar aufgefangen wurde. Der Trend bleibt auf Sicht der vergangenen sechs Monate dennoch vorerst neutral.

Expertenmeinung: Mit der Rückeroberung der Zone um 175 bis 180 EUR hat sich das kurzfristige Chartbild wieder aufgehellt. Nun könnte vor allem der Bereich um 190 bis 192 EUR eine wichtige Rolle spielen. Hier lagen Ende August mehrere Hochpunkte. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte eine weitere Aufwärtsbewegung begünstigen.

In diesem Fall könnte auch der Bereich um 200 EUR wieder in den Fokus rücken. Auf der Unterseite wäre ein Verbleib der SAP-Aktie oberhalb von 180 EUR aus charttechnischer Sicht günstig. Ein erneuter Rückfall unter 175 EUR würde das aktuelle Erholungsszenario hingegen schwächen. Insgesamt zeigen sich derzeit positive charttechnische Tendenzen.

Aussicht: Bullisch

SAP, Aktie: Chart vom 16.09.2026, Kurs: 186.22 EUR, Kürzel: SAP | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
SAP, Aktie: Chart vom 16.09.2026, Kurs: 186.22 EUR, Kürzel: SAP | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

02.09.2026
08:21 Uhr

SAP: Müssen sich Anleger schon wieder Sorgen machen? — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bullisch
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 02.09.2026 um 7:55 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die gestern eingeleitete Korrektur an der Wall Street hat auch am deutschen Aktienmarkt zahlreiche Titel unter Druck gebracht. Die SAP-Aktie konnte sich dieser Entwicklung nicht entziehen und musste deutliche Abschläge hinnehmen. Gemessen an der starken Entwicklung der vergangenen Wochen ist der Rücksetzer bislang jedoch lediglich als technische Gegenbewegung innerhalb der noch jungen Aufwärtsbewegung einzuordnen.

Besonders relevant bleibt der Unterstützungsbereich um 175 EUR, der zuletzt mehrfach hart umkämpft war. Sollte dieses Niveau weiterhin verteidigt werden, wäre der übergeordnete Aufwärtstrend vorerst nicht gefährdet. Dennoch sollten Anleger auch die Entwicklung des US-Softwaresektors im Auge behalten. Vor allem größere Bewegungen bei Schwergewichten wie Microsoft oder Palantir könnten auch die Stimmung gegenüber europäischen Softwareaktien beeinflussen.

Expertenmeinung: Nach der starken Rallye der vergangenen Wochen wäre eine Konsolidierung zunächst kein ungewöhnliches Szenario. Entscheidend dürfte sein, wie sich die SAP-Aktie im Bereich um 175 EUR verhält.

Eine Stabilisierung in dieser Zone könnte die Grundlage für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung schaffen. Ein nachhaltiger Bruch würde hingegen das kurzfristige Chartbild eintrüben und könnte eine ausgedehntere Korrektur begünstigen.

Aussicht: Bullisch

SAP, Aktie: Chart vom 01.09.2026, Kurs: 184.38 EUR, Kürzel: SAP | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
SAP, Aktie: Chart vom 01.09.2026, Kurs: 184.38 EUR, Kürzel: SAP | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

28.08.2026
08:27 Uhr

SAP: Die KI-Sorgen schwinden, die Wachstumssorgen noch nicht — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 27.08.2026 um 21:15 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Am Mittwoch hatte der US-Softwarekonzern Salesforce im Rahmen seiner Bilanz auch mit den Bedenken in Bezug auf den von KI ausgehenden Druck auf die Branche aufgeräumt. Das half der SAP-Aktie gestern, aber reicht das, um dem Kurs die Tür nach oben offen zu halten?

Egal, in welchem Sektor ein Software-Unternehmen tätig ist, überall kam seit Ende Januar erheblicher Verkaufsdruck auf. Das Argument: KI-Anwendungen werden vieles, das im Bereich Software bislang teuer bezahlt wird, überflüssig machen. Einige sehr große Adressen spekulierten sogar gezielt auf diese Entwicklung, indem sie in KI-Unternehmen bzw. Halbleiteraktien Long-Positionen aufbauten und zugleich im Software-Sektor à la Baisse spekulierten. Doch mittlerweile hat sich diese bis vor einem Monat noch extrem auseinanderklaffende Schere zwischen KI/Halbleiter- und Software-Aktien zu einem erheblichen Teil geschlossen. Der Grund:

Man hat erkannt, dass die – auch von Salesforce am Mittwochabend vorgezeichnete – Entwicklung einer harmonischen Einbindung von KI in Software-Anwendungen die wahrscheinlichste ist und damit keine Verdrängung, sondern eine Weiterentwicklung zu erwarten ist, die dem Software-Sektor eher Vorteile bringt. Die Salesforce-Aktie legte nach den Bilanzzahlen und diesem optimistisch stimmenden Ausblick deutlich zu, das half am Donnerstag auch der SAP-Aktie. Aber bevor der Kurs am Handelsende doch noch deutlicher zulegte, gestalteten sich die Käufe eher zögerlich. Was nicht unbedingt überrascht, denn das Thema KI ist eine Sache, die Frage nach der Wachstumsperspektive bei SAP eine andere. Und das ist eine Frage, die weiter im Raum steht.

Expertenmeinung: Denn nicht wenige Experten vermuten, dass das Wachstum des in den letzten Jahren das Zugpferd darstellenden Cloud-Sektors sukzessiv nachlassen wird. Zwar erwarten die Analysten beim Gewinn pro Aktie weiter Steigerungen, im Schnitt liegen die Prognosen für 2027 und 2028 aber „nur“ im Bereich von 15 bis 20 Prozent Gewinnanstieg. Dafür wäre ein Kurs-/Gewinn-Verhältnis um 30 in Ordnung, alles darüber ginge dann bereits in Richtung „teuer“. Und aktuell weist die Aktie auf Basis der durchschnittlichen 2026er-Gewinnschätzung der Analysten bereits ein Kurs-/Gewinn-Verhältnis von knapp 27 aus. Da wäre also noch Luft nach oben, aber nicht mehr so viel, dass man nach der jüngsten Rallye unterstellen könnte, dass das Beste erst noch kommen würde.

Zuletzt hatte die UBS unter anderem wegen der Cloud-Thematik zwar das bisherige, gerade erst am 13. Juli von 205 auf 164 Euro gesenkte Kursziel wieder auf 201 Euro angehoben, dafür aber die „Kaufen“-Einstufung in „Neutral“ geändert. Und mit einem Kursziel von 201 Euro bewegt sich der UBS-Analyst nahe am durchschnittlichen Kursziel der 28 die Aktie derzeit einstufenden Experten, das momentan bei 207 Euro liegt.

Zwar wäre es keine Seltenheit, wenn die Anleger nahe gekommene Kursziele und bereits wieder auf fairem Level liegende Bewertungen ignorieren und in Sachen Hausse stur am Ball bleiben. Aber im Fall der SAP-Aktie blicken wir auf eine immens schnelle, weitreichende Rallye zurück, was die Neigung, über Gewinnmitnahmen nachzudenken, befeuert. Zumal diese Kaufwelle den SAP-Kurs jetzt an das untere Ende einer recht massiv wirkenden Widerstandszone befördert hat:

SAP Aktie: Chart vom 27.08.2026, Kurs 189,88 Euro, Kürzel: SAP | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
SAP Aktie: Chart vom 27.08.2026, Kurs 189,88 Euro, Kürzel: SAP | Quelle: TWS

Zwischen 187,32 und 203,00 Euro warten mehrere Widerstandslinien auf die Käufer, unter anderem die obere Begrenzung der Abwärts-Kurslücke, die Ende Januar die vor allem auf der „KI-Angst“ basierende, letzte Phase von SAPs Abwärtstrend eingeleitet hatte. Da müsste der Kurs durch, um dann mit dieser Zone einen soliden Support zu erhalten. Das muss keineswegs im ersten Anlauf gelingen. Aber die Aktie sollte sich unbedingt über dem markanten Zwischenhoch vom Juni bei 173,24 Euro und der aktuell bei knapp 169 Euro verlaufenden 200-Tage-Linie halten. Sollten diese beiden Unterstützungen fallen, wäre das derzeit weiterhin bullische Setup erst einmal passé.

Quellenangaben:
Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/SAP.DE/analyst-insights/

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

24.08.2026
08:25 Uhr

SAP: Anstieg gewinnt an Substanz — Achim Mautz

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bullisch
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bullisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 24.08.2026 um 7:46 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Softwarebranche gehörte bis August dieses Jahres nicht gerade zu den bevorzugten Bereichen der Bullen. Bekannte Titel wie Microsoft, Oracle oder Palantir befanden sich bis zu diesem Zeitpunkt unter stetigem Verkaufsdruck und konnten nur wenige Lichtblicke liefern. Danach änderte sich die Lage jedoch deutlich.

Auch die SAP-Aktie entzog sich nicht dem Branchentrend und profitiert seit Wochen von der Erholung des Sektors. Mittlerweile spricht die technische Gegenreaktion zunehmend für eine Trendwende. Nicht nur die 50-Tage-Linie wurde zurückerobert. Inzwischen notieren die Kurse auch oberhalb des Widerstands um 175 EUR sowie über der wichtigen 200-Tage-Linie. Damit hat die Erholung aus charttechnischer Sicht an Substanz gewonnen.

Expertenmeinung: Bei SAP hat sich das technische Bild zuletzt aufgehellt. Der Sprung über die 200-Tage-Linie und der Bruch des Widerstandsbereichs um 175 EUR sind dabei relevante charttechnische Entwicklungen. Nun wäre es entscheidend, dass die Aktie diese Niveaus behaupten kann. Rücksetzer in Richtung der Ausbruchszone wären aus aktueller Sicht nicht ungewöhnlich und könnten dort erneut auf Interesse stoßen.

Bleibt die SAP-Aktie oberhalb der 200-Tage-Linie, könnte sich das Chartbild weiter aufhellen. Ein nachhaltiger Rückfall unter diese Marke würde die jüngste technische Verbesserung dagegen wieder abschwächen.

Aussicht: Bullisch

SAP, Aktie: Chart vom 21.08.2026, Kurs: 187.98 EUR, Kürzel: SAP | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
SAP, Aktie: Chart vom 21.08.2026, Kurs: 187.98 EUR, Kürzel: SAP | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

11.08.2026
08:10 Uhr

SAP: KI-Sorgen scheinen abgeklungen — Achim Mautz

29.07.2026
08:33 Uhr

SAP: Ist das bereits die Wende? — Ronald Gehrt

24.07.2026
08:14 Uhr

SAP nach den Zahlen – bleibt die Trendwende vorerst aus? — Achim Mautz

20.07.2026
08:22 Uhr

SAP: Können die Zahlen eine Wende einleiten? — Achim Mautz

02.07.2026
08:17 Uhr

SAP: Und wenn der Spuk jetzt ein Ende hätte? — Ronald Gehrt

19.06.2026
08:21 Uhr

SAP: Diese Sache mit dem Bottom Fishing — Ronald Gehrt

12.06.2026
08:21 Uhr

SAP gerät erneut unter Druck — Achim Mautz

02.06.2026
08:25 Uhr

SAP: Abwärtstrend scheint beendet — Achim Mautz

22.05.2026
08:18 Uhr

SAP: Bodenbildung in Sicht? Noch dominieren die Bären. — Achim Mautz

19.05.2026
08:20 Uhr

SAP: Hier sollten sich die Bullen etwas von den Bären abgucken — Ronald Gehrt