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DEUTZ Aktie Prognose DEUTZ: Gut … aber nicht gut genug

News: Aktuelle Analyse der DEUTZ Aktie

von | |

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Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

Vorherige Analysen der DEUTZ Aktie

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 09.09.2025 um 8:14 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Als der Motorenhersteller DEUTZ Anfang des Jahres mitteilte, dass man im Bereich Rüstung viel Potenzial sehe und sich sukzessive breiter und in diese Richtung aufstellen würde, schoss der Kurs nach oben.

DEUTZ Aktie: Chart vom 08.09.2025, Kurs 9,945 Euro, Kürzel: DEZ | Online Broker LYNX
DEUTZ Aktie: Chart vom 08.09.2025, Kurs 9,945 Euro, Kürzel: DEZ | Quelle: TWS

Letzte Woche meldete man einen Zukauf, der dieses Ziel bedient, aber:
Der am 2. September gemeldete Zukauf von Sobek, eines Herstellers hochspezialisierter Elektroantriebe, ist keiner, der die bis dahin geltende Ausgangslage auf den Kopf stellen würde. Das Unternehmen hat etwa 70 Mitarbeiter und rechnet nach eigenen Angaben mit einem 2025er-Umsatz im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionenbereich. Zum Vergleich: DEUTZ setzte 2024 1,8 Milliarden Euro um.

Zwar ist es ohne Zweifel positiv, dass sich DEUTZ breiter aufstellt. Aber Sobek ist ein kleiner Zukauf, der zudem kein reiner Hersteller von Antrieben für militärisch nutzbare Drohnen ist, sondern diese Antriebe auch anbietet, ebenso aber Antriebe für zivile Drohnen und den Motorsport. Dass Sobek mit der größeren Präsenz und Marktmacht von DEUTZ eine gute Möglichkeit hat, gezielt im Bereich militärischer Drohnen zu expandieren, ist sicher richtig. Die Frage stellt sich aber, wann und wie erheblich das Umsatz und Gewinn von DEUTZ nach oben bewegen wird. Denn wie gesagt:

Sobek ist ein kleines Unternehmen, dessen Umsatzanteil innerhalb des DEUTZ-Konzerns bei – wenn man für 2025 einfach mal 50 Millionen unterstellt – unter drei Prozent liegen würde. Und bevor dieses Unternehmen DEUTZ’ Kasse schneller füllt, will der Kaufpreis, den man auf einen niedrigen, dreistelligen Millionenbetrag schätzt, erst einmal wieder verdient sein.

DEUTZ wird nur von relativ wenigen Analysten regelmäßig beobachtet, daher ist bisher nur ODDO BHF mit einem neuen Kursziel präsent. Hier wertete man die Verbreiterung der Produktpalette positiv und hob das Kursziel von zuvor 9,40 auf 10,40 Euro an. Aber viel fehlt nicht mehr, bis dieses Kursziel erreicht ist. Heißt das: Der „Deckel“ für die Hausse ist nahe?

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Expertenmeinung: Nicht zwingend, denn man weiß ja, dass Kursfantasie bisweilen auch mit wenigen Fakten auskommt oder kleine, positive Aspekte zu großen aufbläst, zumindest, solange der Aufwärtstrend intakt bleibt. Außerdem ist es ja nicht so, dass dieser kleine Zukauf einem notleidenden Unternehmen aus der Patsche helfen müsste: DEUTZ’ Halbjahreszahlen waren hervorragend und lösten nach ihrer Veröffentlichung Anfang August einen zweitägigen Kursanstieg aus, der jetzt, nach mehrwöchiger Konsolidierung, wieder Fahrt aufnimmt.

Doch selbst das höchste aller nach der Halbjahresbilanz vergebenen Kursziele liegt bei 11,30 Euro. Und mit einem Kurs-/Gewinn-Verhältnis um 15 für die aktuelle, durchschnittliche 2025er-Gewinnschätzung, die sich operativ durch den Sobek-Zukauf nicht verändern wird, ist die Aktie schon vernünftig bewertet. Noch nicht teuer, aber eben auch nicht mehr unbedingt kaufenswert. Was tun?

Dranbleiben wäre, wenn man die Aktie hat, die vernünftigste Lösung – allerdings nicht ohne Stoppkurs, den man leicht unter die Supportzone 7,70/8,07 Euro oder, als aggressiver Trader, sogar unter das letzte, kleine Zwischentief bei 8,78 Euro verorten könnte. Denn DEUTZ ist eher markteng, da können kleine Nachrichten schnell mal große Wirkungen entfalten. Aber jetzt erst neu einzusteigen, nachdem diese Meldung über den Zukauf bereits für einen erneuten Anstieg gesorgt hat, wäre riskant. Hier sollte, wer über einen Kauf nachdenkt, besser eine Korrektur abwarten … die zwar auf sich warten lassen kann, aber letztlich nie ausbleibt.

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Binnen zwei Handelstagen ist die Aktie des Motorenherstellers DEUTZ um über zehn Prozent auf den höchsten Stand seit 2007 gestiegen. Charttechnisch ein tadellos bullisches Signal. Aber wie steht es mit der Argumentation dahinter … ist die genauso stark wie das Chartbild?

DEUTZ hatte am Donnerstagmorgen seine Halbjahresergebnisse vorgelegt, daraufhin machte die Aktie einen Satz nach oben und lief zwei Tage lang wie auf Schienen höher. Damit ist DEUTZ zwar auf Tages-Ebene kräftig überkauft, aber es gelang mit diesem Kursanstieg nicht nur der Ausbruch aus der Handelsspanne der vorangegangenen Monate. Es gelang ein Ausbruch aus einer über zehn Jahre andauernden Handelsspanne, deren obere Begrenzung bei 9,05 Euro der Kurs zum Wochenschluss auf Schlusskursbasis überbot.

DEUTZ Aktie: Tages-Chart vom 08.08.2025, Kurs 9,27 Euro, Kürzel: DEZ | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
DEUTZ Aktie: Tages-Chart vom 08.08.2025, Kurs 9,27 Euro, Kürzel: DEZ | Quelle: TWS

Das ist ein beeindruckend bullisches Signal, keine Frage. Aber jetzt, nachdem die Aktie diese Höhe erreicht hat, stellt sich natürlich vor allem eine Frage: Geht da noch etwas nach oben oder wäre man vielleicht gar nicht so falsch beraten, diesen Anstieg zu nutzen, um Gewinne mitzunehmen statt zuzukaufen oder sogar erst neu einzusteigen?

Expertenmeinung: DEUTZ hob in seiner Berichterstattung des ersten Halbjahres den bemerkenswert stark um 30,7 Prozent gestiegenen Auftragseingang hervor, betonte aber, dass das auch die Folge des jetzt breiter aufgestellten Geschäfts sei. Immerhin hatte man zuletzt kräftig zugekauft. Das bietet natürlich eine Basis für Kursphantasie, doch die anderen Zahlen zu den ersten sechs Monaten sahen durchaus nicht so grandios aus.

So stieg zwar der Umsatz um 15 Prozent auf 1,01 Milliarden Euro, zugleich sank aber die Zahl der verkauften Motoren um 9,1 Prozent auf 67.440 Stück. DEUTZ begründete diese Divergenz mit durchschnittlich höheren Preisen aufgrund der Veränderung des Produktportfolios. Und solange bei weniger verkauften Motoren mehr in der Kasse bleibt, soll es den Anlegern ja recht sein.

Allerdings lag der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) um Sondereffekte bereinigt mit 47,1 Millionen Euro unter dem des Vorjahreszeitraums (50,1 Millionen). Und die EBIT-Gewinnmarge fiel von 5,7 auf 4,7 Prozent. Das ist im Zuge einer Neuausrichtung mit dem Ziel, mittelfristig deutlich profitabler zu werden, nicht ungewöhnlich: Erst kosten Dinge Geld, bevor sie Geld bringen. Aber DEUTZ behielt die bisherige 2025er-Gewinnprognose erst einmal nur bei: Umsatz zwischen 2,1 und 2,3 Milliarden Euro (bisher 1,01 Milliarden), EBIT-Gewinnmarge zwischen 5,0 und 6,0 Prozent (aktuell 4,7 Prozent). Noch also bleibt eine deutliche Belebung der Wachstumsdynamik eine Sache für die Zukunft.

DEUTZ Aktie: Monats-Chart vom 08.08.2025, Kurs 9,27 Euro, Kürzel: DEZ | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
DEUTZ Aktie: Monats-Chart vom 08.08.2025, Kurs 9,27 Euro, Kürzel: DEZ | Quelle: TWS

Zwar reagierten gleich drei der vier die Aktie regelmäßig überwachenden Analysten mit höheren Kurszielen, so dass der Schnitt der Analysten-Ziele auf 10,30 Euro stieg. Damit wäre aus dieser Warte heraus noch Luft nach oben. Aber hier feiert man einen Weg, den DEUTZ gerade erst begonnen hat. Und das so, dass der Gewinn pro Aktie 2026 mindestens um 50 Prozent steigen müsste, um bei gleichbleibendem Kurs dann für eine Bewertung zu sorgen, die für ein Unternehmen aus der Fahrzeugbranche das obere Ende des Normalen bedeuten würde.

Das ist schon ein ziemlicher Schluck aus der noch nicht bezahlten Pulle, daher: Hier neu einsteigen oder zukaufen, das würde ich auf diesem Level nicht wagen. Ob man Gewinne mitnimmt, ist eine Frage der persönlichen Risikobereitschaft, aber auf jeden Fall wäre zu überlegen, diesen Ausbruch durch einen Stoppkurs knapp unterhalb der oberen Begrenzung der vorherigen, mittelfristigen Handelsspanne im Bereich 7,70/8,07 Euro abzusichern.

Quellenangaben: Ergebnis 1. Halbjahr 2025, 07.08.2025:
https://www.deutz.com/de/news/pressemitteilungen/news-detail/deutz-legt-halbjahreszahlen-vor-deutliches-umsatzwachstum-und-starker-auftragseingang-trotz-herausforderndem-marktumfeld/

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Der Motorenbauer DEUTZ ist ein Traditionsunternehmen mit Ambitionen: Man plant, sich intensiver in den Verteidigungssektor einzubringen. Die Trader haben die Aktie daraufhin umgehend in den „Rüstungs-Hype“ integriert. Aber das ist ein wenig gewagt.

Bislang ist die Herstellung von Motoren, die im militärischen Bereich genutzt werden, bei DEUTZ eine Nische. Seit vergangenem Jahr tut sich das Unternehmen in dieser Hinsicht um und prüft Möglichkeiten. Aber wie sich das am Ende darstellen wird, ist völlig offen. Man will diesen Bereich systematisch ausbauen, aber welcher Anteil am Umsatz in einigen Jahren auf „Defence“ basieren könnte, will DEUTZ nicht vorhersagen. Wie auch, immerhin tummeln sich viele Anbieter in diesem Markt, andere wollen wie DEUTZ da einen Fuß in die Tür bekommen … wie sich das Unternehmen da schlagen könnte, ist nicht prognostizierbar. Das Problem:

DEUTZ Aktie: Chart vom 09.06.2025, Kurs 7,525 Euro, Kürzel: DEZ | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
DEUTZ Aktie: Chart vom 09.06.2025, Kurs 7,525 Euro, Kürzel: DEZ | Quelle: TWS

Die Anleger haben den Erfolg bereits eingepreist. Der Chart zeigt, wie massiv die Aktie seit März zugelegt hat, zugleich wurde sie immer volatiler. Jetzt steckt also viel Spekulation drin, die Fakten müssten die erst noch unterfüttern. Doch das kann nicht in den nächsten Wochen und Monaten gelingen, ein Marktsegment nennenswert zu vergrößern, braucht seine Zeit. Und erst, wenn dieser Prozess ein gutes Stück vorangeschritten ist, ließe sich auch die Rentabilität abschätzen. Und das ist nicht einmal die einzige Spekulation, die im Kurs steckt.

Denn das Ergebnis des ersten Quartals war nicht unbedingt umwerfend. Der Auftragseingang war stark, der Umsatz lag 7,5 Prozent über Vorjahr, die EBIT-Marge (vor Zinsen und Steuern) kam mit 4,2 Prozent aber eher mager daher. Trotzdem hielt DEUTZ an der bisherigen 2025er-Prognose fest, nach der man einen Umsatz zwischen 2,1 und 2,3 Milliarden Euro und eine EBIT-Marge zwischen 5,0 und 6,0 Prozent anpeilt. Und zwar, weil man mit einer Belebung im zweiten Halbjahr rechnet.

Expertenmeinung: Genau diese Belebung in der zweiten Jahreshälfte erwarten andere Unternehmen auch, z.B. die Pkw-Hersteller oder viele Unternehmen im Chemiesektor. Aber wer sagt denn, dass es so kommt? Zwischen Wollen und Bekommen liegen viele „Wenns“.

Zwar ist es eine logische und vernünftige Annahme, wenn man davon ausgeht, dass der das Wohl und Wehe der Weltwirtschaft derart massiv beeinflussende Zoll-Händel der USA bald beendet wird, weil sonst der Schaden egal wessen Nutzen weit übersteigt. Aber da dieser Streit an sich bereits keine vernunftbasierte Strategie ist, um Handelsprobleme zu lösen, und die Entscheidungen in diesem Themenbereich vor allem in Washington unstet und oft emotional angehaucht wirken, ist es hoch riskant, in Bezug auf die Bereinigung des Problems die Vernunft zugrunde zu legen, an der es bislang mangelt.

Die Aktie wird von der momentan bei Analysten im Schnitt gehegten Erwartung getragen, dass 2025 ein Anstieg von 20 Prozent pro Aktie gelingen wird, sich dieser Gewinn 2026 dann aber beinahe verdoppeln wird. Käme es so, läge das Kurs/Gewinn-Verhältnis für Ende 2026 bei etwa 8,5. Eine Bewertung, die völlig in Ordnung ginge. Wobei sie natürlich steigen würde, sollte die DEUTZ-Aktie von jetzt bis Ende 2026 weiter zulegen. Aber:

Da werden gleich beide vorstehenden Annahmen schon mal eingepreist, die Belebung im zweiten Halbjahr ebenso wie eine Umsatz- und Gewinnsteigerung durch mehr Aufträge im Defence-Sektor. Und das ist mir mindestens ein „Wenn“ im Kurs zu viel, daher:

Hier sollte man, wenn, dann unbedingt mit einer bei weiteren Kursgewinnen sukzessiv nach oben angepassten Stop-Loss-Absicherung unterwegs sein. Als unmittelbar nächste Unterstützung dient die 20-Tage-Linie, aktuell bei 7,35 Euro. Darunter käme der Bereich 6,35/6,41 Euro, der dann schon mittelfristige Bedeutung hat. Wenn diese Zone eindeutig und auf Schlusskursbasis fallen sollte, könnte diese Aktie schnell entzaubert werden … und die nächste, massiv wirkende Auffangzone würde dann erst bei 4,84 bis 5,17 Euro warten.

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.