Skip to main content
DAX
SX5E
SPX
NDX
EUR.USD
MDAX
TDX
INDU
Bitte wählen Sie:

BMW Aktie Prognose

News: Aktuelle Analyse der BMW Aktie

06.11.2025 | 08:24 Uhr
In diesem Artikel
BMW
ISIN: DE0005190003
|
Ticker: BMW --- %

--- EUR
---% (1D)
1 W ---
1 M ---
1 J ---
Gültigkeit der Analyse
1 Woche
Erwartung: Neutral
Zur BMW Aktie

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Mit +6,85 Prozent war BMW am Mittwoch der Top-Performer im DAX. Basis der kräftigen Käufe war das am Morgen vorgelegte Quartalsergebnis … bzw. Teile davon. Denn Umsatz- und Gewinnerwartungen wurden verfehlt. Was also löste die Käufe aus und was sind die wert?

Das war mal wieder eine Marktreaktion nach dem „einerseits, andererseits“-Prinzip. Einerseits lagen Umsatz und Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) im dritten Quartal leicht unter der durchschnittlichen Analystenprognose. Andererseits lag die operative Marge, bezogen auf das reine Kfz-Geschäft, leicht darüber. Zugleich bestätigte der Automobilkonzern einerseits seine Gesamtjahresprognose, die er andererseits gerade erst am 8. Oktober gesenkt hatte. Was zu einem Kurseinbruch führte, den auszugleichen die Aktie durch das gestrige Plus auf dem Weg ist. Aber das sind ja keine Argumente, jetzt auf einmal wie wild zuzugreifen.

Die meinte man darin zu entdecken, dass die Marge einen Tick besser ausfiel und BMW in Bezug auf den chinesischen Markt eine Stabilisierung zu zeigen scheint. Das führte mit dazu, dass einige Analysten umgehend den Daumen hoben. Die direkt nach den Zahlen neu vergebenen oder bestätigten Kursziele lagen zwischen 85 (Jefferies) und 103 Euro (LBBW).

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur BMW Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: China ist der grundsätzlich wichtigste Markt, weil da theoretisch das größte Wachstumspotenzial existiert. Aber eine Stabilisierung so auszulegen, dass sie der Startschuss zu neuen, goldenen Zeiten in Sachen Verkaufszahlen und Marge ist, wirkt aus meiner Sicht ein wenig voreilig. Aber auch, wenn man sich dieser recht optimistisch wirkenden Interpretation anschließen möchte, müsste man im Chartbild feststellen:

BMW Aktie: Chart vom 05.11.2025, Kurs 85,80 Euro, Kürzel: BMW | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
BMW Aktie: Chart vom 05.11.2025, Kurs 85,80 Euro, Kürzel: BMW | Quelle: TWS

Das war zwar einerseits ein massiver Wirkungstreffer gegen das bärische Lager. Aber wirklich bullisch ist die Aktie dadurch andererseits noch nicht.

Einerseits gelang es mit dem gestrigen Kurssprung, die durch die Prognosesenkung Anfang Oktober vollendete, bärische Schulter-Kopf-Schulter-Formation zu neutralisieren. Gut war auch, dass diese Kaufwelle von der 200-Tage-Linie ausging. Andererseits ist der Kurs dadurch erst einmal nur von unten an die durch den Kursrutsch des Oktobers gebrochene April-Aufwärtstrendlinie gelaufen. Und, wichtiger noch, die im Zuge der Verkäufe als Reaktion auf die Prognosesenkung Anfang Oktober aufgerissene Abwärts-Kurslücke wurde damit zwar angegangen, aber noch nicht geschlossen.

Erst, wenn der BMW-Kurs dieses „Gap“ mit Schlusskursen über 88 Euro eindeutig geschlossen hat und danach weiter zulegt, wäre ein sauberes, bullisches Signal gegeben. Und da die gestrigen Käufe doch eher auf Hoffnungen denn auf harten Fakten basierten, sollte man einem solchen Signal wohl besser nicht vorgreifen.

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 05.11.2025 um 23:05 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

Nachricht schicken an Ronald Gehrt
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
Firmendepot für Kapitalgesellschaften

Sie möchten ein Depot für Ihre GmbH, AG oder UG eröffnen und Betriebsvermögen in Wertpapieren anlegen? Informieren Sie sich jetzt über unser Wertpapierdepot für Geschäftskunden: Mehr zum Firmendepot über LYNX

*“ zeigt erforderliche Felder an

Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
Wie hilfreich fanden Sie den Artikel?*
Wenig hilfreichSehr hilfreich
Ab jetzt täglich die neuesten Börsenblick-Analysen per E-Mail erhalten
Loading ...

Vorherige Analysen der BMW Aktie

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Bärisch
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bärisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 24.10.2025 um 7:56 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Nach einer starken Sommerphase mit deutlichen Kursgewinnen zwischen Juli und August hat sich die Stimmung rund um die BMW-Aktie zuletzt eingetrübt. Das zuvor stabile Momentum kippte, und mit dem Bruch des letzten Zwischentiefs im September ging die Aktie in eine bärische Phase über.

Zwar konnte sich der Kurs in den letzten Tagen etwas stabilisieren, doch das technische Bild bleibt angeschlagen. Die Aktie konsolidiert aktuell auf einem tieferen Niveau – ein oft typischer Verlauf innerhalb einer laufenden Korrektur. Sollte die aktuelle Seitwärtsrange nach unten verlassen werden, könnte ein weiterer Rückgang in Richtung der Sommer-Tiefs folgen.

Expertenmeinung: Für eine Aufhellung des technischen Bildes müssten die Käufer die 50-Tage-Linie zurückerobern und ein höheres Hoch etablieren. Solange dies nicht geschieht, bleibt die kurzfristige Struktur anfällig für weitere Abgaben. Im Falle eines erneuten Abverkaufs rückt das Tief von Juni als mögliches Kursziel in den Fokus – ein Rückgang von über 10 % wäre dann nicht auszuschließen.

Aussicht: BÄRISCH

BMW Aktie: Chart vom 23.10.2025, Kurs: 80.60 EUR, Kürzel: BMW | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
BMW Aktie: Chart vom 23.10.2025, Kurs: 80.60 EUR, Kürzel: BMW | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Am Dienstagabend meldete BMW via Ad-hoc-Meldung, dass man den bisherigen Ausblick auf das Gesamtjahr 2025 nach unten korrigiert habe. Die Reaktion der Marktteilnehmer fiel deutlich aus … und jetzt wird das Standing der Bullen auch aus charttechnischer Sicht wacklig.

BMW beklagte ein hinter den Erwartungen zurückgebliebenes Geschäft in China und ausstehende Zoll-Rückzahlungen. Problematisch ist auch, dass in China agierende BMW-Händler weniger Provision von den chinesischen Banken erhalten, wenn sie die Finanzierung von Neuwagenkäufen über diese laufen lassen, sodass sich der BMW-Konzern genötigt sieht, die dortigen Händler finanziell zu stützen.

Bemerkenswert ist, dass BMW bislang keine negativen Auswirkungen der US-Zölle vermelden musste. Die Zahl der im dritten Quartal ausgelieferten Fahrzeuge insgesamt stieg um 8,8 Prozent, wie am Dienstagmorgen gemeldet wurde, wobei der Zuwachs in den USA mit +24,9 Prozent mit Abstand der größte war. Zwar war die statistische Basis hier von Vorteil, weil das dritte Quartal 2024 ein besonders schlechtes war. Aber auch, wenn man die ersten neun Monate insgesamt mit denen des Vorjahres vergleicht, sind die USA nicht das entscheidende Problem des Konzerns. In den ersten drei Quartalen betrug der Anstieg der Verkäufe weltweit 2,4 Prozent, in den USA waren es 9,5 Prozent.

Trotzdem setzte BMW alleine wegen der vorstehenden negativen Faktoren niedrigere Zahlen an: Den RoCE (Return on Capital Employed, d. h. die Gewinnmarge ausschließlich bezogen auf zur Gewinnerzielung eingesetztes Kapital) sieht man jetzt nach einer bisher avisierten Range von 9 -13 Prozent im Bereich von 8 -10 Prozent. Für das Vorsteuerergebnis erwartet BMW jetzt einen leichten Rückgang. Bislang hatte man ein Ergebnis auf Vorjahresniveau angepeilt.

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Japan einigt sich mit den USA auf neue Handelsbedingungen und im DAX springen die Aktien der Autobauer an, als wäre es die EU, die sich mit den USA geeinigt hätte. Richtig ist: Die US-Zölle für japanische Autos sinken. Aber muss das für die EU genauso laufen?

Weise Voraussicht, Mut zur Lücke oder einfach nur Leichtsinn? Was es war, das Trader dazu brachte, am Mittwoch alles, was mit Autos zu tun hat, massiv zu kaufen, wird sich erst entscheiden, wenn wir wissen, welche US-Einfuhrzölle am Ende für EU-Fahrzeuge gelten werden. Aber solange das noch offen ist, erscheinen diese Käufe gewagt.

Immerhin hatte die BMW-Aktie durch den gestrigen Kursanstieg fast das bisherige Jahres-Verlaufshoch vom 11. März (88,26 Euro) erreicht. Ein Hoch, das also noch vor Trumps Zollhammer an seinem „Tag der Befreiung“ am 2. April erzielt wurde. Seither ist sehr vieles deutlich unsicherer geworden. Und dass BMW ein großes US-Werk in Spartanburg unterhält, nimmt den Konzern nicht davon aus, denn da werden ja nur bestimmte Modelle gebaut und nicht alles, was man in den USA verkauft bzw. verkaufen will. Warum also diese Käufe?

Expertenmeinung: Psychologisch ist das nachvollziehbar. Die Unsicherheit ist groß, sie hält schon lange an und belastet die Anleger natürlich. Daher wünscht man sich ein schnelles und, klar, auch gutes Ende dieser Zitterpartie. In einer solchen Situation ist die Bereitschaft, zu glauben, dass, was für Japan entschieden wurde, auch für die EU entschieden wird, groß. Aber das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass es auch wirklich so kommt, eben nicht.

BMW Aktie: Chart vom 23.07.2025, Kurs 86,70 Euro, Kürzel: BMW | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
BMW Aktie: Chart vom 23.07.2025, Kurs 86,70 Euro, Kürzel: BMW | Quelle: TWS

Japan hat sich mit den USA geeinigt. Daraufhin werden nicht, wie zuvor angedroht, 25, sondern 15 Prozent Einfuhrzoll auf alles, was von Japan aus in die USA geht, fällig, auch für Autos. Das ist zwar schlechter als vor dem Zollstreit, aber eben besser als die 25 Prozent, die Donald Trump im Falle eines Scheiterns der Verhandlungen auch durchaus noch hätte weiter hochschrauben können. Und dass der Finanz- und der Handelsminister in den USA andeuteten, dass dieser „Deal“ grundsätzlich auch eine Vorlage für eine Einigung mit der EU sein könnte, dürfte manchen hoffen lassen, dass es auch so kommt und damit ein Faktor, der die Aktien der Autobauer wie BMW zuletzt unter Druck gesetzt hatte, vom Tisch kommt.

Aber hoffen und bekommen könnten zweierlei sein, zumal die hohen Preise trotzdem die Neuwagenkäufer abschrecken, in den USA ebenso wie andernorts. „Blühende Landschaften“ wird BMW kurzfristig also nicht erwarten dürfen, daher ist der Versuch, sich über die jetzt erreichte Widerstandszone 86,06 zu 88,26 Euro nach oben abzusetzen, recht gewagt.

Bärisch wäre die Aktie zwar erst unter 73 Euro. Aber erst, wenn der Ausbruch nach oben gelingt und sich die am Mittwoch nach Handelsende in Europa eingelaufenen Gerüchte, dass sich EU und USA in der Tat so weit angenähert hätten, dass ein „15-Prozent-Deal“ greifbar ist, bewahrheitet haben, wäre sie nicht mehr neutral, sondern bullisch.

Sicher, wer auf Fakten wartet, könnte angesichts dieser gestrigen Vorab-Hoffnungskäufe dann zu spät dran sein. Aber da die Börse jeden Tag mit einer neuen Chance aufwartet, muss man ja nicht in jedem Zug sitzen, der mit bereits hohem Tempo auf ein bis dato noch ungewisses Ziel zurast.

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der Monat Juni verlief für den deutschen Automobilhersteller bislang nicht wie erhofft. Die BMW-Aktie geriet mit dem Bruch sämtlicher wichtiger gleitender Durchschnitte unter Druck und beendete damit die Aufholbewegung, die im April begonnen hatte. Auch die bedeutende 200-Tage-Linie wurde deutlich unterschritten. Zum Ende der vorigen Woche folgte jedoch ein Comeback: Die nach unten gerichtete Widerstandslinie wurde durchbrochen, und es gelang eine Rückeroberung der zentralen gleitenden Durchschnitte. Könnte sich die Erholung nun fortsetzen?

Expertenmeinung: Dies könnte der Beginn einer neuen Erholungsbewegung sein. Solange das Tief vom Freitag nicht unterschritten wird, erscheinen die Aussichten für die Aktie wieder freundlicher. Im nächsten Schritt dürften die Bullen versuchen, die Kurslücke von Mitte Mai zu schließen. Diese liegt bei rund 82 EUR, wo sich auch ein bedeutender Widerstand befindet. Anschließend könnten die Kursbereiche um 84 und 88 EUR ins Visier genommen werden. Dies wären mögliche Zielmarken für die kommenden Wochen. Insgesamt hat sich das Chartbild zuletzt wieder verbessert.

Aussicht: Bullisch

BMW Aktie: Chart vom 27.06.2025, Kurs: 77.14 EUR, Kürzel: BMW | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
BMW Aktie: Chart vom 27.06.2025, Kurs: 77.14 EUR, Kürzel: BMW | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.