Börsenblick

Zurück Mai Weiter
Zurück 2019 Weiter

Aktuelle Analyse:
Tesla: Das musste irgendwann so kommen

Ausgerechnet eine Aktie wie Tesla, an der sich seit jeher die Geister scheiden, die immens volatil und hochspekulativ ist, lief genau betrachtet seit zwei Jahren seitwärts. In einer großen Handelsspanne zwischen 240 und 390 US-Dollar zwar, aber für mittel- und langfristige Investoren war diese Aktie dennoch ein Flop, denn während sich bei Tesla Bullen und Bären verbissen beharkten, war der US-Gesamtmarkt von einem neuen Hoch zum nächsten gelaufen.

Die Faszination, die von diesem Unternehmen ausgeht, bewirkte, dass diejenigen, die fest an Tesla glauben, ein ums andere Mal Warnsignale der Rahmenbedingungen ignorierten und in fallende Notierungen kauften. Aber steter Tropfen höhlt nun einmal den Stein. Und die negativen Nachrichten wollten nicht abreißen. Jetzt war es offenbar zu viel. Das Ergebnis des ersten Quartals war seitens Tesla-CEO Musk zwar im Vorfeld schon als ein Verlustquartal avisiert worden. Aber dabei betonte er, dass es danach wieder klar bergauf gehen werde.

Diesen Glauben wollten die Tesla-Bullen nur zu gerne teilen. Aber das, was Ende April dann als Bilanz des ersten Quartals auf den Tisch kam, war noch einmal so viel schlechter als erwartet, dass damit der Grundstein dafür gelegt wurde, dass der Optimismus in den Keller ging, die ewig wirkende Seitwärtsbewegung ein Ende fand und die Aktie nach unten ausbrach.

Expertenmeinung: Ein Verlust von 2,90 US-Dollar pro Aktie, statt der von den Experten im Schnitt erwarteten 70 Cent, das war hart. Und der Umsatz lag sehr deutlich unter den Erwartungen. Und trotzdem versuchten die Käufer, die untere Begrenzung der Seitwärtsrange im Bereich 242/248 US-Dollar zu halten. Bis sie dann vergangene Woche doch noch brach. Und das zum einen mit Schwung und zum anderen zu Recht.

Zum einen, weil Tesla mit einer Kapitalerhöhung klar machte, dass die im Vorjahr gebetsmühlenartig wiederholten Aussagen, man benötige kein neues Geld, nicht zutrafen. Zum anderen, weil Ende der Vorwoche gemeldet wurde, dass einer der Großaktionäre, die Investmentgesellschaft T. Rowe Price Associates, über 80 Prozent ihres Anteils an Tesla im ersten Quartal verkauft hat.

Man sagte sich „dort wird man wissen, warum“ und folgte diesen „bad news“. Jetzt ist die Handelsspanne nach unten verlassen, die vormalige Supportzone 242/247 US-Dollar zum Widerstand geworden. Das Lager der Optimisten dürfte sich in hohem Tempo verkleinern … und der Weg der Aktie ist erst einmal weiter nach unten frei. Bei 178 US-Dollar läge die nächste charttechnische Auffanglinie. Und auch, wenn die nicht in einem Zug erreicht werden muss … sie könnte es. In dieses fallende Messer sollte man besser derzeit nicht greifen!

Chart vom 17.05.2019, Kurs 211,03 US-Dollar, Kürzel TSLA | LYNX Aktienempfehlungen

Handeln Sie über den Online Broker LYNX:
Ein Depot, viele Vorteile
  • stabile und zuverlässige Handelsplattform
  • kompetenter Service durch Experten
  • günstige und transparente Gebühren
  • umfangreiches Wissensportal
Mehrfach ausgezeichnet
Handelsblatt Auszeichnung: Bester Online-Broker
Broker-Wahl: Top Futures-Broker
Contact icon KOSTENFREI ANRUFEN
0800 5969 000
Contact icon SCHREIBEN SIE UNS
SERVICE@LYNXBROKER.DE
Contact icon FREUNDSCHAFTSWERBUNG
KUNDEN EMPFEHLEN LYNX
Contact icon HÄUFIG GESTELLTE
FRAGEN